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Bolotta

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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1

Montag, 28. Oktober 2013, 20:28

wie trainiert(et) ihr in der Hundeschule das "Platz" habe etwas Mühe

Ich war nun schon etwa 7-8 mal mit Luna in der HuSchu, und sie macht es meistens ganz gut. Einzig "Platz" kann Luna generell nicht so gut. Heute übten wir, dass der Hund ins Platz muss, warten muss, ich gehe Guddeli ein paar Schritte weiter vorne deponieren, komme zurück, Hund muss weiterhin min.5 s warten und darf erst dann auf meinen Befehl aufstehen und Guddeli holen. Luna freut sich jedesmal, wenn ich zurückkomme, dass sie sitzt, statt liegt. Sie kommt mir nicht entgegen, sondern sitzt erwartungsvoll auf. Die Trainerin meinte, ich solle ohne Worte ganz nahe auf die Leine stehen, damit sie abliegen MUSS. Nur, Luna wehrt sich dann enorm dagegen, die Trainerin meint, das sei egal, ich solle darauf bestehen. Luna erwürgt es fast, bzw. ich habe das Gefühl, es bricht ihr fast das Genick. Meistens liegt sie dann eh nicht richtig ab in so einem Moment. Sie kriegt richtig Panik, wenn ich so nahe auf die Leine stehe. Sie versucht mit aller Kraft aufzustehen, ich mit aller Kraft meinen Hund nach unten zu drücken. Danach merke ich, dass Luna richtig verstört ist und fast Angst vor mir hat. Sie ist eher ein sensibler Hund, der schnell mal sich zurückzieht, wenn ihm etwas Angst einjagt.

Irgendwie möchte ich im Kurs nicht sagen, dass diese Art von Übung für mich nicht stimmt, doch ich spüre einfach, dass ich damit mehr Schaden als Nutzen erbringe.

Zu Hause geht es recht gut mit dem Platz, doch eben, Platz - bleib -
und bei meiner Rückkehr liegen bleiben - geht (noch) nicht. Später, als
wir die nächste Übung besprachen, lag Luna einige Minuten brav im
Platz, ohne dass ich sie festgehalten hätte.

Hat hier jemand den ultimativen Tipp, wie ich Luna ins Platz bringe UND SIE DORT BLEIBT, ohne sie "aufzuhängen"?
Mit Guddeli gehts, doch dann muss ich mich halt bücken und das ist nicht der Sinn der Übung. Denn, wenn ich mal draussen in einer brenzligen Situation meinem Hund den Befehl "Platz" zurufe, soll er sich SOFORT hinlegen, nicht erst, wenn ich nach unten zeige.

Lia

Sportdoggie

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2

Montag, 28. Oktober 2013, 20:37

Das mit dem auf die Leine stehen hat man früher gemacht!!! :( Ich würde jedenfalls der Trainerin sagen, dass du dies nicht so machen möchtest. Es geht um das Wohl deines Hundes :smile: Vermutlich ist diese Uebung noch zu früh für deinen Hund. Wenn der Hund in Erwartung kommt, (das Guteli welches du legst) sitzt er automatisch auf und bleibt nicht liegen. Besser wäre den Hund ins Platz legen, einen Schritt weg und sofort wieder zum Hund, solange er im Platz ist und dann im Platz bestätigen. Dies kannst du paarmal am Tag machen. Mit der Zeit kannst du zwei Schritte weg, drei Schritte weg und immer sofort wieder zurück, solange der Hund liegt. So musst du keine Fehler korrigieren, sondern kannst ihn bestätigen.

Wenn wir einen Hund bei der Arbeit/Lernen korrigieren "müssen" liegt der Fehler beim Menschen und nicht beim Hund!!!! Wir haben uns nicht verständlich ausgedrückt!!! Gehorsam ist ein anderes Thema :smile: Das Platz auf Distanz baust du auch ganz langsam auf. Immer einen Schritt weiter weg vom Hund. Am Anfang kannst Du ihm dann die Gutzeli zur Bestätigung zwischen die Pfoten werfen. Für Distanzarbeit habe ich immer den Clicker eingesetzt. So fallen viele Verunsicherungen beim Hund weg, weil ich s o f o r t bestätigen kann :smile:

Bolotta

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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3

Montag, 28. Oktober 2013, 20:46

Danke, Lia, tönt recht gut. Wenn ich draussen dies übe, musste Luna eben bisher auch sitzen, nicht liegen. Und sie blieb oft recht lange sitzen. Klar, erst ins Platz, dann, wie du sagst, voller Erwartung ins Sitz. Ich fand halt, weshalb muss der Hund liegen bleiben, es reicht, wenn er im Sitz wartet - hauptsache, er wartet! Ich werde also ab morgen dies mit ganz kurzer Distanz üben. Mir war es einfach nicht wohl bei dieser Übung, weil sich Luna enorm gegen das Leine "treten" wehrt. Dasselbe ist, wenn ich über sie hinweg steigen will. Das jagt ihr Angst ein und rennt sie gleich ein paar Schritte zur Seite und sieht ängstlich zu mir. Ich gebe ihr immer wieder Guddelis und sage ganz ruhig, dass alles gut ist.
Das sind die 2 Sachen, die sie einfach noch nicht kann.

So viele andere Übungen kann sie wirklich gut. Z.B. Das "Change", wo der Hund abwechslungsweise vom Fuss sitzen link zum Fuss sitzen rechts wechseln musste.

Lia

Sportdoggie

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4

Montag, 28. Oktober 2013, 20:55

Das ist doch schon super, wenn sie bei andern Uebungen gut mitarbeitet. In diesem Fall will sie mit dir zusammenarbeiten :smile: Das "drübersteigen" ist Vertrauenssache. Auch ganz langsam aufbauen, nah zu ihr dran - Gudi geben. Das Bein welches nahe bei ihr ist anheben - Gudi geben etc. Je langsamer du mit dem Tier die Aufgaben aufbaust und es möglichst nie überforderst, es die geforderten Aufgaben begreifen kann und nicht nur ausführen muss (p.s fordern darf man schon :smile: ) desto mehr Vertrauen und Spass bekommt das Tier und lernt umso schneller(Ist wie bei Schülern :smile: )

Elina

Wachdoggie

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5

Montag, 28. Oktober 2013, 20:55

Lia, hat es sehr gut beschrieben, in der ruhe und der positiven bestärkung liegt die kraft. ;-) Bin grad baff wie heutzutage noch zum teil huschu geleitet werden,mit soviel druck..statt mit motivation und spass auch für den hund..

erica

Sportdoggie

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6

Montag, 28. Oktober 2013, 21:19

Ganz sicher keine Guddies vor ihr deponieren. Ist logisch, dass sie dann nicht liegen bleibt. Anfangen mit: Platz warten. Neben ihr stehen bleiben, nach einigen Sekunden Guddies zwischen ihre Pfoten werfen. Dann langsam vor sie stehen, mit Guddies zwischen Pfoten bestätigen. Dann weiter weg, nach kurzer Zeit zurück, immer schön Kommando Platz festigen, Guddies geben , wieder entfernen, zurück etc. Am Schluss mit Kommando platz neben sie, Kommando sitz.....grosses Lob

inhii

Alphadoggie

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7

Montag, 28. Oktober 2013, 21:24

Weiss gar nicht mehr wie alt dein Hund ist :gruebel1:

Also das auf die Leine stehen finde ich überhaupt nicht gut :bad: , weil ich weiss genau wie das aussieht... weil wie Lia es schreibt... es wurde früher oft so gemacht. Was hat man davon? Der Hund wehrt sich, liegt doch nicht ab und böckelt rum, je nach Hund bekommt er sogar Angst usw.. Er wird das Platz so nie gerne machen. :noidea:

Ich würde auch noch gar keine Leckerchen ablegen wenn der Hund das Platz so noch gar nicht gut kann. Das Leckerchen ist ja zusätzliche Erschwerung.

Ich würde schön ruhig Platz, ein Schritt weg und grad belohnen wenn sie bleibt. Am Anfang reicht es evtl. schon, wenn du Platz sagst und dich nur mal gerade hinstellst ohne der Hund hoch kommt, weil das finden gewisse auch schon schwer. Dann kurz weg.. kann sogar auch nur ein ,,Ausfallschritt,, sein (also ein Bein dort lassen wo es ist, 1 Bein zurück und nur mit Oberkörper kurz weg). Man muss es einfach ganz langsam steigern. Und eben, mit Freude und nicht mit Erzwingen von Positionen. :nicken:

Wegen der Hundeschule: Habe Mut dich zu wehren und zusagen, dass du es nicht so machen willst :nicken: . Sie sollen dir eine andere Art aufzeigen wie du es machen kannst. Man muss einfach lernen auch Nein zusagen und die Trainer nicht als allwissend anzusehen. Lieber mal was hinterfragen und Antworten verlangen, als einfach alles machen was gesagt wird und dem Hund so schaden. Grad wenn man nicht dahinter steht mit dem wo man macht.

Viel Spass beim Üben :good:

Bolotta

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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8

Montag, 28. Oktober 2013, 21:25

Ihr seid wirklich super. Habe es grad kurz probiert, und mit den wenigen Schritten gehts schon recht gut. Klar, Luna ist jetzt müde und weniger aufgedreht, als in der HuSchu. Nun bin ich zuversichtlich, dass ich es so mit ihr viel besser üben kann.

Eigentlich gefällt mir die HuSchu gut. Nur 2,3 Sachen eben nicht so. Das eine mit der auf die Leien treten. Anderseits habe ich die Hundetrainerin im voraus gefragt, worauf ich achten soll beim Welpen, in Bezug auf Treppensteigen, Laufen etc. Sie hat gemeint, so lange es dem Hund wohl ist, sei nichts gegen das alles einzuwenden. Erst als mir ein ehemaliger Hundetrainer sagte, ich dürfe nur kurz mit dem Welpen spazieren gehen, erfuhr ich auch hier im Forum mehr. Dasselbe für Treppensteigen.

Naja, ich mache jetzt mein Abo fertig und den SKN Kurs, dann schau ich weiter.

9

Montag, 28. Oktober 2013, 23:06

Ich finde beispielsweise Martin Rütter ganz toll und dennoch macht er Sachen, die würde ich anders machen.
Ich selbst bin ziemlich gut im Umgang mit Kriminellen und mache dennoch verschiedene Dinge, die meine Kollegen schlecht finden. ( ich selbst manchmal auch, wenn ich darüber nachdenke...)
Du wirst wohl keine HuSchu finden, die alles nur für dich passend richtig macht. Mir scheint wichtiger, dass die Grundhaltung passt. Die Mentalität der Trainer, die "Chemie zwischen euch". Dann sind unterschiedliche Ansichten über einzelne Methoden nur ein eher unwesentliches Detail.

10

Montag, 28. Oktober 2013, 23:30

HSind schon gute Tipps gegeben. Denen schliesse ich mich an. Beim Guddi zwischen die Pfoten werfen achten, dass das auch klappt. Wenns rausspringt und weiter weg liegen bleibt, dann wirds schwierig :sad: .... Kimba hat als unfreiwilligen Nebeneffekt so das Robben gelernt. :zwinker:

Guddis vor ihr deponieren und dann zurückgehen ist für deinen Hund momentan einen Schritt übersprungen, bzw. der vorherige war noch nicht gefestigt genug.

Sollte der Hund vor Freude aufstehen, wenn man zurückkommt, dann half bei Kimba auch ein leichtes Runterbeugen mit dem Oberkörper von mir und Handzeichen nach unten. Aber auf die Leine stehen geht garnicht. Und das was du von der Beratung in der WelpenZeit schreibst, spricht nicht für diese Trainerin. Da würde ich Abstand nehmen.

Viel Freude beim Lernen und lasst euch das nicht nehmen

lieber Gruss Eva

Huskybespasser

Sportdoggie

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Beruf: SBB Sklave :)

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11

Dienstag, 29. Oktober 2013, 00:16

Das mit dem auf die Leine stehen hat man früher gemacht!!! :( Ich würde jedenfalls der Trainerin sagen, dass du dies nicht so machen möchtest. Es geht um das Wohl deines Hundes :smile: Vermutlich ist diese Uebung noch zu früh für deinen Hund. Wenn der Hund in Erwartung kommt, (das Guteli welches du legst) sitzt er automatisch auf und bleibt nicht liegen. Besser wäre den Hund ins Platz legen, einen Schritt weg und sofort wieder zum Hund, solange er im Platz ist und dann im Platz bestätigen. Dies kannst du paarmal am Tag machen. Mit der Zeit kannst du zwei Schritte weg, drei Schritte weg und immer sofort wieder zurück, solange der Hund liegt. So musst du keine Fehler korrigieren, sondern kannst ihn bestätigen.

Wenn wir einen Hund bei der Arbeit/Lernen korrigieren "müssen" liegt der Fehler beim Menschen und nicht beim Hund!!!! Wir haben uns nicht verständlich ausgedrückt!!! Gehorsam ist ein anderes Thema :smile: Das Platz auf Distanz baust du auch ganz langsam auf. Immer einen Schritt weiter weg vom Hund. Am Anfang kannst Du ihm dann die Gutzeli zur Bestätigung zwischen die Pfoten werfen. Für Distanzarbeit habe ich immer den Clicker eingesetzt. So fallen viele Verunsicherungen beim Hund weg, weil ich s o f o r t bestätigen kann :smile:


Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Genau so würde ich das auch angehen.

Sag der Trainerin ruhig, dass die von ihr gewählte Methode für deinen Hund nichts ist und du die nicht anwenden wirst.
Ich verstehe nicht, wieso es immernoch Hundetrainer gibt, die der Meinung sind, man müssen den Hund mit negativer Konditionierung trainieren. Das ist lange überholt. Nicht erst seit Martin Rütter.
Der Trick liegt darin, sie zu motivieren, dass zu tuen was du möchtest und das geht nur über positive Bestärkung und dann musst du klar sein in dem was du möchtest.
Dann schafft ihr das bestimmt, auch wenn es vielleicht etwas länger dauert.

Dafür macht dein Hund die Übungen aber weil sie ihm Spass machen und nicht weil er Angst hat, von dir bestraft zu werden.

Nur nicht entmutigen lassen.
Als Gott begriff, das nur die Besten Schlittenhundesport machen, erschuf er für den Rest Fußball.
Gott fragte die Steine: "Wollt ihr Musher werden?"-- Die Steine schrien: "Nein, dafür sind wir nicht hart genug!":kaug:


In Arbeit http://www.huskyranch.ch

ambady

Sportdoggie

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12

Dienstag, 29. Oktober 2013, 05:00

Mal eine ganz andere Frage ?
Wie machst Du das Platz generell, bzw. löst Du den Befehl auf, oder der Hund.

Ich frage das nur, weil ich sehr oft sehe, wie Leute dem Hund Platz sagen, der Hund macht das dann auch, Hund wird zwar im Platz bestätigt aber steht oder sitzt dann von sich aus auf.
Mein Hund muss so lange im Platz bleiben (ohne das ich Warten oder Bleib sage), bis er entweder geclickt wird (bedeutet Arbeit gut gemacht und du bist jetzt frei) oder aber er das Lösungswort bekommt, oder aber den nächsten Befehl.
Der Hund macht platz ich geb ihm eine Belohnung, er ist aber immernoch im Platz, ich kann mich neben ihm aufrichten, er ist immernoch im Platz. Nur schon beim Aufrichten, seh ich immerwieder Hunde,
die dann die Position verlassen. Erst wenn das nahe am Hund klappt, erst dann beginne ich die ersten Schritte vom Hund wegzugehen.
Wenn ich zurückkomme, wird der Hund im Platz belohnt, darf aber erst frei oder ins Sitz, wenn er den Befehl bekommt.

Ich weiss, viele denken jetzt, das ist ja logisch, aber leider wird das sehr oft vergessen .
Ich hoffe, das war einigermasser verständlich. :gruebel1:
Jacqueline + Merlin

13

Dienstag, 29. Oktober 2013, 08:10

Das mit dem auf die Leine stehen hat man früher gemacht!!! :( Ich würde jedenfalls der Trainerin sagen, dass du dies nicht so machen möchtest. Es geht um das Wohl deines Hundes :smile: Vermutlich ist diese Uebung noch zu früh für deinen Hund. Wenn der Hund in Erwartung kommt, (das Guteli welches du legst) sitzt er automatisch auf und bleibt nicht liegen. Besser wäre den Hund ins Platz legen, einen Schritt weg und sofort wieder zum Hund, solange er im Platz ist und dann im Platz bestätigen. Dies kannst du paarmal am Tag machen. Mit der Zeit kannst du zwei Schritte weg, drei Schritte weg und immer sofort wieder zurück, solange der Hund liegt. So musst du keine Fehler korrigieren, sondern kannst ihn bestätigen.

Wenn wir einen Hund bei der Arbeit/Lernen korrigieren "müssen" liegt der Fehler beim Menschen und nicht beim Hund!!!! Wir haben uns nicht verständlich ausgedrückt!!! Gehorsam ist ein anderes Thema :smile: Das Platz auf Distanz baust du auch ganz langsam auf. Immer einen Schritt weiter weg vom Hund. Am Anfang kannst Du ihm dann die Gutzeli zur Bestätigung zwischen die Pfoten werfen. Für Distanzarbeit habe ich immer den Clicker eingesetzt. So fallen viele Verunsicherungen beim Hund weg, weil ich s o f o r t bestätigen kann :smile:
Genau so sehe ich das auch!
Und dann noch etwas: es ist DEIN Hund! Auch wenn du im grossen Ganzen mit der Huschu zufrieden bist, es aber Dinge gibt (und die gibt es IMMER), wo dein Bauchgefühl dir sagt, dass es jetzt nicht stimmt, dann hör auf dein Bauchgefühl!!! Das mit dem Leine treten würde ich nie tun und ganz einfach sagen, sorry, mir liegt das nicht, ich mag das nicht tun und um einen Alternativvorschlag bitten oder halt solange etwas anderes üben. Ein Hund ist kein Roboter! Nicht jeder Hund lernt gleich schnell resp. auf die gleiche Art und das sollte ein guter Trainer berücksichtigen ;)

Labi-fan

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14

Dienstag, 29. Oktober 2013, 08:55

Also erstmal keine Sachen machen wo du ein schlechtes Gefühl dabei hast. Die anderen haben schon tolle Tipps gegeben, nur eines noch: versuche den Hund nicht anzuschauen wenn du dich entfernst und er liegen bleiben soll. Anschauen heisst; jetzt will sie was von mir. Wir haben das Freiablegen jeweils so geübt und wenn ich Finja dabei immer fixierte ist sie irgendwann aufgestanden und wollte zu mir. Seit ich sie nicht mehr direkt anschaue sondern schräg an ihr vorbei oder in den Himmel hoch, bleibt sie meistens liegen.
Herzliche Grüsse
Labi-Fan :smile:

inhii

Alphadoggie

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15

Dienstag, 29. Oktober 2013, 08:58

@ambady

Du hast völlig recht. :nicken: Es gibt so viele Leute die Befehle nicht auflösen. Ich löse schon automatisch auf mit ,,isch guet,,. Das heisst Übung fertig, kannst machen ,,was du willst,,.

Ich sehe es auch sehr oft, dass der Hund es super macht aber dann weil er nicht aufgelöst wird halt irgendwann aufsteht. Schade weil so hat der Hund schlussendlich den Befehl zwar richtig gemacht aber selber entschieden wenn fertig ist.

Mein Freund vergisst es recht oft und ich muss ihn immer und immer wieder vor die Augen führen, dass es so nicht geht. :nönö: ;)

Also immer wenn ein Befehl fertig ist auch Hund aus dem Befehl entlassen. :nicken: ich mache es bei allem, egal ob Sitz, Platz, oder wenn sie über die Strasse laufen und zuvor stoppen mussten. Es kommt immer ein ,,isch guet,,...

Bolotta

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Dienstag, 29. Oktober 2013, 09:29

Luna wird am Samstag 7 Monate alt.
Ihr habt recht. Bisher habe ich Luna kaum den Befehl geben, dass sie aufstehen oder sitzen darf. Einfach auch, weil ich es bei Taiga nie machte. Dabei würde ich das gerne anwenden. Bei Taiga ist es so, dass sie, egal wo wir sind, sich schön hinlegt und liegen bleibt. Z.B. im Resti unter dem Tisch. Nur: wenn ich aufstehe, will Taiga auch gleich aufstehen. Da muss ich jedesmal, wenn ich das nicht will, ihr den Befehl erteilen, dass sie sich wieder hinlegt.

Ich denke schon, dass Luna das Platz - vorallem an der Leine - absolut nicht mag, weil sie damit negative Erfahrungen verknüpft. Zu Hause funktioniert das Platz schon, nur eben steht sie meistens wieder auf. Ich habe bereits gestern Abend begonnen, im Wohnzimmer mit ihr zu üben. Das Guddeli werfen haben wir auch gelernt, nur bin ich nicht so treffsicher. Ich bücke mich jeweils, dass ich es schön zwischen die Pfoten werfen kann. Dafür kann Luna Pföteli geben, haben ihr die Jungs und mein Mann beigebracht. Wenn sie was will, gibt sie Pföteli....

Sind wir draussen, kann ich Luna ablegen und doch einige Meter weit weg ein Guddeli deponieren. Komme ich zurück, wartet sie fast immer schön auf mich, nur eben im SITZ, und nicht im Platz. Da ich das bisher geduldet habe, muss ich ihr das nun wieder anders angewöhnen.
Dafür werde ich nächstes mal in der HuSchu den Trick mit der Leine nicht anwenden. Werde ich dazu aufgefordert, sage ich ihr, dass das für meinen Hund eher kontraproduktiv ist.

Ich bin immer wieder dankbar für eure tollen Tipps. Merci

inhii

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17

Dienstag, 29. Oktober 2013, 09:46

Leckerchen werfen als Belohnung (also zwischen Pfoten) mache ich nie, weil ich einfach herzlich unfähig bin zu treffen :rolleyes: und die Leckerchen auch gerne mal davonhüpfen. :nicken: Springt das Leckerchen davon und Hund steht auf um es zu Holen, dann hat man genau das falsche belohnt, nämlich das Aufstehen. Mir ist das Werfen einfach zu unsicher, darum mache ich es nie.

Wenn dann lege ich das Leckerchen zwischen die Pfoten aber meistens gebe ich es einfach aus der Hand aber schon so, dass ich nahe genug bin, nicht das sie aufsitzen will weil die Hand von oben kommt.

übrigens ich schaue meine Hunde direkt in die Augen wenn ich Übungen mache, man kann die Hunde auch so trainieren, dass sie es sogar lässig finden. Wenn ich dann die Augenbrauen zucken lasse, dann starren meine mich richtig an. Aber früher sagte man immer am Hund vorbei schauen (machte ich ja beim ersten Hund auch so), ja weil sie Leute so verkrampft da standen und somit den Hund so gespannt hielten, dass er fast immer aufgesprungen ist (der Hund merkt das ja auch). Lächeln hilft recht gut, also nicht mit Geräusche sondern einfach leicht grinsen, das finden sie es toll. :d Ich lache meine immer an bei Bleibübungen. Aber ich habe ihnen auch das ,,luege,, trainiert und somit wissen sie sie müssen mich anschauen, in die Augen. Aber das kann man auch natürlich noch später lernen, deine ist noch jung...

18

Dienstag, 29. Oktober 2013, 10:44

Noch etwas, was ich immer wieder sehe und die Folgen davon.

Hunde die noch nicht sicher und bei Ablenkung, bzw. höheren Reiz liegenbleiben, werden sporadisch aus dem Platz abgerufen. (sieht doch sooooo schön aus, wenn Hundi so freudig auf einen zuläuft) Und die Leute wundern sich, dass der Hund dann nicht mehr sicher liegen bleibt, nachrobbt, bei der geringsten Bewegung losläuft usw.

Ich habe das erste Lebensjahr meinen Hund nie aus dem Platz abgerufen.

Nur so eine Bemerkung am Rande, weil ich es erst gestern bei einer 6 jährigen Hündin erlebte, die mehrmals aus dem Platz abgerufen wurde, obwohl sie im Platzkommando der weggehenden HH jedesmal 2 Meter hinterher gerobbt war. Und dafür eine auf dem Deckel bekam, als mich diese Übung nicht begeisterte und ich das auch noch sagte. :0haue-haue0:

viel Spass noch
Gruss Eva

erica

Sportdoggie

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19

Dienstag, 29. Oktober 2013, 10:58

Ich habe das erste Lebensjahr meinen Hund nie aus dem Platz abgerufen.


Ich brauche verschiedene Kommandos: Platz - warten = der Hund wird nie abgerufen
Nur Platz: der Hund wird abgerufen

Lia

Sportdoggie

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20

Dienstag, 29. Oktober 2013, 11:02

Wie inhii bereits sagt: bei den Uebungen immer lächeln. Der Hund merkt die entspannte Atmosphäre dadurch. Auch in der Freifolge schauen der Hund und ich einander an und ich lächle ihn immer an. (meine Trainerin sagte immer: mit dem Hund flirten :smile: ) Wenn ich den Hund abhole beim Freiablegen oder Sitzen lächle ich ihn auch an, das ist wie ein "ok, gut gemacht" Der Richter kann dies auch nicht als Körperhilfe bemängeln :smile: Ich darf ja gute Laune haben :nicken:

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