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wuschy

Sportdoggie

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Wohnort: nähe rheinfall

Beruf: hausfrau, kind und hund sitterin

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21

Dienstag, 29. Oktober 2013, 11:13

hallo

jetzt bin ich grad etwas irritiert... ich durfte nämlich letzten samstag mit meinem sohn und seiner
7 Monate alten winja in die hs als Zuschauerin ;) ja und genau, das mussten sie auch machen beim platz, bei den hunden die es nicht machten, mussten
die Besitzer "auf die leine" stehen und das klappte bei allen recht gut :smile: und eigentlich hatte ich einen sehr guten eindruck von diesem hundetrainer.
aber eben, ich bin ja totaler laie :( und vermutlich habt ihr schon recht! aber bei allen anderen befehlen, fand ich, dass ers sehr gut gemacht hat und auch
mit dem loben, wo er immer wieder sagte!! eigentlich war ich vor der schule eher skeptisch, aber nachher fand ich, dass es ein guter Trainer ist..... ;(

gruss wuschy

Anij

Wachdoggie

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Doggie(s): 2 engl. Cockerspaniel, Silky (2003), Velvet (2004)

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22

Dienstag, 29. Oktober 2013, 11:22

Es wurden ja schon Tips gegeben, wie man es besser macht, als auf die Leine zu steigen (diese ewig Gestrigen sind irgendwie nicht auszurotten). Einzig was ich nicht machen würde, ist das Leckerli zwischen die Pfoten werfen. Einmal wegen der Trefferquote und je nachdem, was Du für einen Hund hast, kann es sonst passieren, daß er nur noch am schnüffeln ist, um das Leckerli zu suchen, egal ob es da ist oder nicht. Bei ausgeprägten Nasenhunden, die es ja zB. unter den Jagdhunden oft gibt (ich weiß leider im Moment nicht, welche Rasse Luna ist), ist so was echt fatal und nervig. Ich habe diesen Fehler mal am Anfang beim Agi zum Bestätigen der Kontaktzonen gemacht (auf Anweisung des Seminarleiters, der nicht davon abzubringen war) und habe es bitter bereut, denn ich habe ewig gebraucht, meiner Süßen das Geschnüffel wieder abzugewöhnen.
Viele Grüße von Daniela, Velvet und Sira

und Silky im Herzen.









Wenn du redest, muss deine Rede besser sein, als es dein Schweigen gewesen wäre.
(arabisches Sprichwort)

Bolotta

Alphadoggie

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23

Dienstag, 29. Oktober 2013, 11:26

Luna ist ein Labimischling - und ja, sie schnüffelt ständig rum. ob es noch mehr hat. Das tun wohl die meisten Hunde.

Ich habe jetzt eine Woche Zeit, das Platz-Bleib hier zu üben und nächste Woche in der HuSchu stehe ich einfach nicht auf die Leine.

Anne

Moderatordoggie

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24

Dienstag, 29. Oktober 2013, 12:14

Es wurden ja schon echt gute Tipps gegeben, mit denen du jetzt etwas üben kannst! :) Wichtig dabei ist, dass du dich für eine Methode entscheidest (also nicht generell, aber um das eine Kommando beizubringen), und es dann so übst, konsequent. Damit für den Hund klar ist, worum es geht und was er zu tun hat.

Ausserdem immer wieder ein wichtiger Gedanke:
Hunde können Dinge nicht einfach so, wir müssen sie ihnen beibringen. Oft haben wir Menschen das Gefühl, dass Sachen wie Sitz, Platz und Warten einfach funktionieren müssen, weil es für uns so sonnenklar ist, und weil der Hund die Sachen von sich aus ja eh viel macht. Der Hund muss aber lernen, was gemeint ist, und dafür braucht er Zeit. Er muss verstehen dürfen, was wir von ihm wollen. Wenn der Hund aus dem Platz aufsteht (oder sonst Fehler macht in einer Übung) heisst das nicht, dass er es nicht machen will oder uns verarscht, sondern, dass die Übung schlicht und einfach noch zu schwierig ist. Im Idealfall lassen wir den Hund keine Fehler machen, die wir dann korrigieren müssen (denn genau das tut man, wenn man auf die Leine steht), sondern man führt den Hund über das verstärken des richtigen Verhaltens mittels Belohnung dazu, dieses Verhalten als das richtige zu erkennen und mehr zu zeigen. Heisst: Das Platz früher belohnen, BEVOR der Hund überhaupt einen Fehler machen konnte - das kann am Anfang schon nach wenigen Sekunden sein! - und die Übung dann auflösen (es lohnt sich, ein Auflösekommando zu haben, das immer gleich ist, zum Beispiel "okay" mit einladender Geste und Spiel/Streichel/Futter, irgendwas).
We think it's a dog's inalienable right to get dirty.

Lilith88

Kläfferdoggie

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25

Dienstag, 29. Oktober 2013, 13:35

Ganz sicher keine Guddies vor ihr deponieren. Ist logisch, dass sie dann nicht liegen bleibt. Anfangen mit: Platz warten. Neben ihr stehen bleiben, nach einigen Sekunden Guddies zwischen ihre Pfoten werfen. Dann langsam vor sie stehen, mit Guddies zwischen Pfoten bestätigen. Dann weiter weg, nach kurzer Zeit zurück, immer schön Kommando Platz festigen, Guddies geben , wieder entfernen, zurück etc. Am Schluss mit Kommando platz neben sie, Kommando sitz.....grosses Lob


Genau so hab ichs auch aufgebaut.Wichtig ist immer die Bestätigung zwischen die Pfoten auf den Boden zu legen/werfen.So versteht der Hund dass wenn er im Platz bleibt dies das Richtige ist.

Das mit der Leine find ich auch total gaga.Gerade wenn dein Hund sensibel ist sollte sowas doch die Trainerin merken und einsehen dass das hier total falsch ist.Gibt sicher auch Hunde denen so eine Art des Beibringens nichts ausmachen.Man muss das Training doch immer dem Hund anpassen und nicht umgekehrt.Ich erwarte von einem Trainer dass er sieht wie man mit welchem Hund arbeiten muss.Dies Aussage na und trotzdem weiter so handhaben ist für mich eine absolute Disqualifikation eines Trainers.Meist merkt man doch auch den Hundehaltern an dass ihnen diese Methode nicht angenehm ist.Sag ihr ganz klar dass du sowas mit deinem Hund nicht machen willst.Wenn sies nicht versteht und einsieht ist es wohl die falsche Hundeschule für dich.

Wichtig ist auch dein Hund macht ja sowas nicht extra um dich zu ärgern.Gibt x Trainer die sowas aber behaupten.Der Hund verstehts einfach nicht was man da von ihm will.

Hab übrigens da auch ein Sensibelchen zu Hause.Gerade beim Arbeiten mit ihm muss ich aufpassen.Ein zu scharfes Nein auf der Fährte oder so bringt ihn bereits dazu dass er total unsicher ist und nicht mehr weiter arbeitet.Er will doch gefallen und nichts falsch machen.

Bolotta

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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26

Dienstag, 29. Oktober 2013, 14:33

Also, ich habe einige mal mit Luna im Wohnzimmer Platz und warten geübt. Sie begriff sofort und wartete schön, bis ich sie wieder erlöste. Einzig mit dem Weglaufen funktioniert wirklich erst ein paar Schritte, doch neben mir bleibt sie schön liegen. Die Guddelis gab ich ihr jeweils zwischen die Pfoten und habe sie mega gelobt.

Und was macht Luna: vor Freude wälzt sie sich auf dem Rücken und "winkt" mit den Pfoten!Also echt, ich konnte einfach nicht anders, als sie zu knuddeln. Ich weiss, laut Richtlinien müsste der Hund schön im Platz liegen bleiben und darf auch nicht zur Seite knicken. Taiga legte sich jeweils auch bequem hin.

Ich freue mich, dass Luna so schnell begriffen hat. Werde es nun mehrmals täglich mit ihr üben, es macht ihr nämlich auch Spass.

Lia

Sportdoggie

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27

Dienstag, 29. Oktober 2013, 14:55

Super, wenn sie so reagiert, bist du auf dem richtigen Weg!! Sie soll ja Freude haben, wenn ihr zusammen arbeitet! Die "Sphinxstellung" im Platz kannst du von den meisten Junghunden noch nicht erwarten. Viele kippen, das ist normal. Sobald sie älter sind, eine gewisse Spannung / Interesse in der Uebung ist, bleiben sie "richtig" liegen. (Beim Freiablegen in den Prüfungen darf das Kippen nicht bemängelt werden.)

inhii

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28

Dienstag, 29. Oktober 2013, 14:59

@lia

Kommt drauf an was sie für einen Sport machen will ;) . im Obedience darf der Hund nicht kippen sonst Punkteabzug :nicken: . BH kenne ich das Reglement nicht.

Aber klar ist, dass ein junger Hund das noch nicht so kann und schnell kippt und kann man gut nachher noch aufbauen und trainieren. :nicken:

Lia

Sportdoggie

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29

Dienstag, 29. Oktober 2013, 15:26

Danke inhii, schon wieder was gelernt. Obedience kenne ich das Reglement nicht. Ich habe einfach angenommen, dass es gleich ist wie im BH :peinlich: . Bei meinen Hundis gebrauche ich im Alltag andere Kommandos wie im Sport. "Platz" heisst für meine die "Sphinx" und wenn es egal ist, wie sie daliegen ist das Kommando "tue liege". ("Platz" ist für sie auch ein Befehl, "tue liege" eher eine Aufforderung) Ebenso ist "Fuss" halt wirklich das korrekte "Fuss" für den Sport, "do bliebe" heisst einfach neben mir hergehen ohne mich anzuschauen. Auch habe ich für das Sitz verschiedene Kommandos: vom Stehen ins Sitz heisst es "Sitz". Vom Platz ins Sitz gib es das Kommando "Assi", - dies ist ja eine komplett andere Uebung für den Hund und nur das Resultat ist dasselbe - dies weiss der Hund jedoch nicht, wenn der Hund neben mir steht (BH3) und wieder ins Sitz (Grundstellung) soll gibt es das Kommando "Fuss", so kommt er wirklich wieder in die korrekte Grundstellung und setzt sich nicht einfach hin. Solche Details erleichtern es dem Hund ziemlich stark und es gibt viel weniger Unsicherheiten und "Fehler".

Lilith88

Kläfferdoggie

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30

Dienstag, 29. Oktober 2013, 15:45

Man darf aber auch nicht schon am Anfang erwarten dass man da schon auf weite Distanzen weglaufen kann und der Hund im Platz bleibt.Das braucht seine Zeit und die Distanz kann immer etwas vergrössert werden.

Vielleicht hilfts auch noch etwas wenn du den Hund dabei nicht mit den Augen fixierst sondern über ihn hinweg siehst.

Bea2521

unregistriert

31

Dienstag, 29. Oktober 2013, 16:01

Einfach schön geduldig bleiben. Ich würde ohne vieler Worte einfach jeweils wiederholen und wiederholen, bis es klappt. In aller Ruhe wieder auf den Platz verweisen, weg laufen, warten zurück gehen. Und wenn sie aufsitzt gleich das Platz Kommando geben. In aller Ruhe und ohne auf die Leine stehen!

Was ich dir noch anraten würde, wenn du dich in der HuSchu nicht wohl fühlst, musst du dich wehren und tu nur das was für dich passt. Bei mir kam es nun auch soweit, das ich die HuSchu wechseln werde, ich mache bei meiner letzten HuSchu nicht weiter und genau aus diesem Grund weil es für mich nicht mehr stimmt. Ich habe sehr viel gelernt und viele Sachen mache ich auch so weiter, aber es gab paar Vorfälle, besonders am Schluss einen für mich etwas grösseren Vorfall, wo ich dann sagen muste, bis hierhin und nicht weiter. Es fällt in den gleichen Bereich wie bei dir auf die Leine stehen, bloss waren es bei Jacky Nackenstösse und Zwickerei.

32

Dienstag, 29. Oktober 2013, 18:02

Zitat

Ich freue mich, dass Luna so schnell begriffen hat. Werde es nun mehrmals täglich mit ihr üben, es macht ihr nämlich auch Spass.
Und damit sagst du das Wichtigste! Darum, dass das so bleibt, lass dich nicht zu Handlungen überreden, die das kaputtmachen, bzw. deinen Hund verderben. Ein Hund freudig bei der Sache, ist soooooo wertvoll. Es ist eine so tolle Motivation die sich richtig gut nützen lässt, um mit ihm aufbauend zu trainieren, damit er ein zuverlässiger Begleiter wird.

Man sieht auch genau wie ein Hund gearbeitet wird. Denn freudiges Mitmachen lässt sich nicht erzwingen, reinwürgen und herbeiprügeln. Das kannst du deiner Trainerin ruhig sagen.

lieber Gruss Eva

Lagotto

Sportdoggie

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33

Dienstag, 29. Oktober 2013, 20:36

Ich habe das Warten, meistens im Sitz und erst viel später im Platz, so geübt, dass ich immer ruhig beim Hund war, Kommando/Handzeichen gab und mich dann langsam entfernte. Am Anfang nur eine kurze Distanz, dann immer grösser werdend. Habe dann jeweils ein Guddeli vor meine Füsse gelegt, Blickkontakt zum Hund hergestellt und erst als mein Zeichen kam, durfte Hundi sich das Leckerchen holen. Aber es war ein langer Prozess, bis es so klappte wie beschrieben. Ein Hund braucht dazu die nötige Geduld und Ruhe und je nach Hund, kann das dauern. Ich persönlich habe mir nie eine Frist gesetzt, wann der Hund was können muss.
Das ist auch der Grund, warum ich nur individuellen Hundeunterricht (privat oder in sehr kleinen Gruppen) besuche.
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Bolotta

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Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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34

Dienstag, 29. Oktober 2013, 20:41

Ich habe soeben festgestellt, dass Luna sehr clever und ein Schlitzohr ist. Zu Hause im Wohnzimmer klappte es super mit Platz und liegen bleiben, auch mit 2,3 Schritte nach vorne und zurück.

Als ich draussen es mit ihr üben wollte, stupste sie grad mal meine Hand an, so quasi, ob ich wohl wirklich Guddelis habe.
Dann hat sie knapp Platz gemacht, doch dann stand sie schon wieder auf und wollte das Guddeli klauen. Ich probierte es immer wieder, doch jedesmal stand sie vorher auf und wollte das Guddeli.

Leider hatte ich nicht mehr Zeit und Gelegenheit, mit ihr das zu üben. Denn dort wo wir es übten, kamen ständig Velofahrer von hinten, so dass wir uns gestört fühlten.

Auf dem Rückweg wählten wir einen Weg, der erst durch ein Wohnquartier führt und am Waldrand endet. Dort liess ich die Hund frei, und Luna verschwand wie eine Rakete im Dunkeln. Nach einer kurzen Zeit wurde es mir etwas unheimlich. So rief ich sie ab. Es dauerte ein paar Sekunden, da kam ein schwarzer Blitz (Luna ist schwarz) mit einer Leuchtweste angerannt. Ich habe noch festgestellt, wenn ich rufe "komm zu Fraueli" kommt sie freudig angerannt. Rufe ich "Fuss" oder "Hier/zu mir" mag sie das nicht so sehr. Es tönt halt etwas lustig, wenn ich rufe, komm zu Fraueli, aber es funktioniert. Werde es später wieder auf "hier" und "Fuss" ändern. Sie sitzt auch grad schön an meine Seite.

Xanthippe

Alphadoggie

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35

Dienstag, 29. Oktober 2013, 23:19

wenn du das Training nach draussen verlegst solltest du auch zuerst in einem total langweiligen und öden Umgebung üben so dass du in dem Moment echt das spannendste und coolste bist. Velos im Hintergrund ist da schon eine Stufe höher. Ich musste früher auch das ruhig sitzen oder im Platz warten in ganz kleinen Schritten üben weil Luna einfach so hibbelig war dass sie schnell abgelenktwar. Also Platz - zurück lehnen - SUUUPER. -Platz - halben mini Schritt zurück - SUUUPER und immer weiter ausgedehnt. Wenn das drinnen gut ging, ging es auf die Wiese und wieder diese Minimäuseschrittchen. Ein eher ruhiger Hund lernt das evtl schneller aber so sind die Hunde nunmal verschieden, dafür kann deine andere Sachen schneller als andere :zwinker:

Ich löse meinen Befehl nie auf... irgendwie weiss Luna wann ich nur mal ein kurzes Sitz will und wann sie warten soll :noidea:

Bea2521

unregistriert

36

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 07:42

Jacky habe ich ja aus dem TH und klar, gewisse Kommandos kannte sie, aber Platz draussen machen, neee.... Sitz kein Problem, auch das warten hatte sie dann sehr schnell drauf, aber Platz, das war ihr dann einfach zu viel. So liess ich das Platz mal etwas aussen vor, es war ja sowieso schon alles neu für Jacky. Drinnen Platz machen, war kein Problem, so übte ich es zunächst draussen im Garten, am Anfang aber nur, wenn wir auch allein waren und keine Kinder umher schwirrten. Erst als es zu Hause klappte, übte ich im weiteren Umfeld, das war eine Knacknuss, aber mit viel Geduld und Ruhe schafften wir es dann doch, mittlerweile macht sie es meistens mit. Wenn sie mal absolut kein Platz machen will, lass ich sie im Sitz und gut ist.

Und bei Jacky übte ich das im Platz bleiben draußen dann auch so, das ich rückwärts zurück lief und sie fixieren konnte und das Handzeichen für Platz dann gab, sobald sie auch nur mit dem Ohr wackelte :d so das sie wirklich bemerkte, aha, ich muss im Platz bleiben. Erst später wendete ich mich von ihr ab und lief dann davon.

37

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 11:25

Zum Platz hast du schon gute Tipps bekommen. Kleine Schritte und mit wenig Ablenkung. Solide aufbauen und nicht üben, wenns eigentlich klar ist, dass es jetzt eher nicht klappt.

Zitat

Dort liess ich die Hund frei, und Luna verschwand wie eine Rakete im Dunkeln.
Das sollte dir nicht zu oft passieren. Denn so kannst du nicht auf den Hund einwirken, der Hund erkennt das und lernt so (von dir), dass deine Kommandos einen unverbindlichen Charakter haben.
Stöbert sie dir dabei auch noch Wild auf,(aus irgend einem Grund verschwindet sie ja wie eine Rakete) hast du schon die erste Hetze und wenn Pech, macht ihr das aber so richtig Spass und du wirst richtig zu tun bekommen.

Ein Hund der in den Wald "abdüst" gehört an die Leine bis der Rückruf sicher sitzt. Ableinen nur, wo sicher, übersichtlich und rechtzeitig reagiert werden kann.
Grundsätzlich sollte der Hund immer gesehen werden können.

Radiustraining, Impulskontrolle, Warten, Rückruf, Rückruf, und nochmal Rückruf ist das Wichtigste. Optimaler Gehorsam gibt optimale Freiheit. Und diese muss erarbeitet werden. Eine ihren Anlagen entsprechende Auslastung rundet das Training noch ab.

Wisst ihr was für Rassen bei eurer drinstecken? Das hilft vielleicht ihre Anlagen und Motivationen richtig zu deuten.

lieber Gruss Eva

Bolotta

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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38

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 12:54

Damisini: Luna ist übers Feld abgedüst. Der Wald fängt quasi erst weiter oben an. Zuvor ist eine lange Treppe und eben das grosse Feld. Da es dunkel war, und Luna schwarz ist, konnte ich sie nicht erspähen in der Dunkelheit. Ob sie nun bei Tageslicht auf dem Feld umherrennt oder in der Nacht, ich glaube nicht, dass Luna das realisiert, dass ich sie nicht sehe. Sie kam ja auch gleich angerannt, als ich sie rief.

Lagotto

Sportdoggie

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39

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 21:26

Bitte nicht als Kritik verstehen ! ;)
Ich lasse nie meinen Junghund los, wenn ich ihn nicht sehen kann, ob dunkel oder hell. Er nimmt mich auch aus grossen Distanzen wahr, ich kann ihn leider nicht "riechen" und so muss er immer in meiner Sicht- und Rufweite bleiben. Denke, wenn er mal ruhiger ist und nicht direkt wegdüst, werde ich es auch mal anders handhaben können.
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

40

Donnerstag, 31. Oktober 2013, 10:30

Es war auch von mir nicht als Kritik gedacht, sondern es geht mir darum anzuklopfen, ob bewusst ist, was da gerade passiert und ob das ok ist so.

Ein Hund lernt immer. Es genügen wenige "Erfolge" und du kannst bei null anfangen, bzw. eher bei minus 1, denn meist hat man dann mit so etwas wie einem "selbstbelohnenden Verhalten" zu tun. Das dann in den Griff zu bekommen, wird etwas schwieriger und hätte nicht sein müssen. Er kann auch in grosse Gefahr geraten, eine die dein junger Hund als solche nicht erkennt, du aber schon....wenn du sie sehen würdest.

Wenn du ihn aber nicht siehst, kannst du auch nicht rechtzeitig reagieren. Gerade beim Junghund ist das timing der Kommandos und die Situation in der man sie gibt entscheidend, ob man nun einen Schritt weiter kommt oder zurückfällt.

Ich finde es immer schade, dass man gerade in dieser Zeit Fehler macht, die nicht sein müssen und die verhindern, dass man gut vorwärts kommt.

Ich bleibe dabei, ein Hund der nicht auf "Arbeit" im Gelände ist z.B. Jagdhund, Revieren, Suchen( und auch da geht er nicht von selbst los, sondern erst auf Freigabe seines HH,) hat ausschliesslich unter "Aufsicht" seines HH Freilauf. Das heisst, er muss in Sicht sein. Und ich werde das nie anders handhaben. Egal wie alt und ruhig mein Hund ist.
Den Hund ausser Sichtweite laufen lassen, finde ich fahrlässig und unverantwortlich.

Was nicht heissen soll, dass ich Kimba nicht auch schon aus den Augen verloren habe. Wem passiert das denn nicht irgendwann mal. :peinlich: Aber mir ist dabei bewusst gewesen, dass das nun garnicht gut ist. Und wenn sie dann sofort zurückkam, dann war das puh - Schweiss abwisch....und sollte nicht zu oft vorkommen.....

nfg und lieber Gruss Eva

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