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1

Freitag, 6. Dezember 2013, 12:43

An die Trüffelsucher unter euch!

Amina findet ab und zu neben den Burgundertrüffeln auch eine andere Art, die ich aber nicht bestimmen kann. Normalerweise sind sie etwa haselnussgross, braun (auch fast wie eine Haselnuss) und haben eine glatte Haut. Vorgestern haben wir aber auch ein grösseres Exemplar gefunden. Siehe Foto. Riechen tut dieser Trüffel nicht so gut, finde ich. Kann mir jemand von euch sagen, was das für eine Sorte ist?


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cindy

Admindoggie

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2

Freitag, 6. Dezember 2013, 13:49

Könnte dies der Winter-Trüffel sein?

Winter-Trüffel
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

Foto Homepage tier-natur-foto

3

Freitag, 6. Dezember 2013, 15:47

Hallo Cindy,
ich glaube nicht. Der Wintertrüffel sollte keine so glatte helle Schale haben.

inhii

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4

Freitag, 6. Dezember 2013, 17:13

Was wenn es schon ein etwas alter ist, also so am gammeln :gruebel1: :d vielleicht verlieren sie dann die Aussenschicht :noidea: der hat auch so Löcher drin, vielleicht ist er überfällig ?(

Habe aber keine Ahnung von Trüffel :nönö: aber andere Pilze verändern sich ja auch wenn sie alt und gammelig werden. ;)

5

Freitag, 6. Dezember 2013, 17:37

Das habe ich zuerst auch gedacht. Aber eigentlich sollten die Hunde unreife oder faule Trüffel gar nicht anzeigen und dann fühlen sich diese Exemplare auch gar nicht faul oder "übere" an. Sie sind nicht weich oder gschludderig oder so.


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Bluenote

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6

Freitag, 6. Dezember 2013, 20:52

Jetzt ist's dann voll das seltene Teil, das es eigentlich gar nicht gibt :d und du wirst berühmt und reich, weil dein Hund den seltensten Trüffel der Welt gefunden hat, von dem nur ein paar Eingeweihte wissen. :hihi:
And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.

7

Freitag, 6. Dezember 2013, 21:30

Nein, nein....die gibts "en masse". Ich werde also weder reich noch berühmt werden.


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8

Freitag, 6. Dezember 2013, 22:51

Amina deine braunen Trüffel mit glatter Haut müssen Hirschtrüffel sein. Für uns sind sie ungeniessbar aber nicht giftig --- Hunde dürfen sie ruhig fressen.

Es stimmt man findet sie oft neben dem Burgundertrüffel.

Liebi Gruess marianna mit Kwanita

lexa

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9

Freitag, 6. Dezember 2013, 22:52

das wüsste vielleicht catba, sie trüffelt ja auch mit ihrem hund
es liebs grüessli,
esthi mit tejscho, noak, arve und für immer in ihrem herzen :
lexa

10

Freitag, 6. Dezember 2013, 23:05

Hallo Marina,
aha, vielen Dank. Da mach ich mich mal bei Google ran und schau, was die noch über Hirschtrüffel wissen.



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Curry

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11

Samstag, 7. Dezember 2013, 14:30

Ich find das toll das ihr die so gut unterscheiden könnt! Für mich sehen Trüffel immer aus wie kleine Hirne, könnte da keines vom anderen Unterscheiden :yeah:

Könnte man jetzt sowas auch auf der offiz. Pilzsammelkontrollstelle nach fragen? :smile:
Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. Henry Ford

12

Samstag, 7. Dezember 2013, 15:19

Ja, an das hab ich noch gar nicht gedacht. Aber "Hirschtrüffel" macht schon noch Sinn!


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13

Samstag, 7. Dezember 2013, 15:57

Hirschtrüffel mit glatter hellbrauner Haut kann man sehr gut vom Burgund oder Herbstrüffel dunkelbraun gerippt wie ein (HIRNI) unterscheiden.

Hatte heute Mittag geladene Gäste zum Fondue - leider fanden wir heute Morgen nur ein Hirschtrüffel vorsorglicher weise hatte ich noch einige eingefrorene Trüff - und unser Fest konnte doch wie geplant abgehalten werden. :zwinker:

liebe Grüsse marianna mit Kwanita

14

Samstag, 7. Dezember 2013, 17:11

Hmmm! Tönt fein! Reibst du die Trüffel ganz fein auf den Teller und dann das Brot inkl. Käse drin "tunken"?


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15

Samstag, 7. Dezember 2013, 22:21

Hmmm! Tönt fein! Reibst du die Trüffel ganz fein auf den Teller und dann das Brot inkl. Käse drin "tunken"?


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Schneide sie ganz, ganz klein und gebe sie erst kurz bevor wir mit Essen beginnen zum Fondue ,sie sollten nicht gekocht werden.

War super fein ! alle waren begeistert :good:

Meine kleine süsse "Kwanita" Maus :brav0: hat mir heute Abend dann doch noch 60Gr.zu meinem Fest geschenkt :hopser:

16

Montag, 15. Dezember 2014, 10:14

Hallo ihr lieben Trüffelsucher

In meinem Rasseforum stellt sich gerade folgende Frage beim Aufbau von Trüffelsuchen:

Erklärt wurde uns, dass die Suche nicht unter ein Signal oder Kommando gestellt wird, weil der Hund quasi die ganze Zeit während des normalen Gassigehens im Wald in der Lage sein soll den Duft der Trüffel wahrzunehmen um dann ganz automatisch von allein zu suchen und/oder anzuzeigen, quasi so im Vorbeigehen.
Da ich die komplett freie Suche ohne Arbeitssignal bisher gar nicht kannte, war ich zunächst total verwirrt, und frage mich nun, wie sinnvoll das ist.

Kann es nicht passieren, dass der Hund im Wald beim ganz normalen Spazierengehen in einen Dauersuchmodus verfällt und somit einem ständigen Stress- oder Erregungslevel ausgesetzt ist? Baut sich beim Hund nicht eine massive Erwartungshaltung auf, sobald wir ins Waldgebiete gehen?

Wie seht ihr das, bzw wer hat selbst Erfahrung mit der freien Suche ohne Arbeitssignal?

lieber Gruss
Eva

Sternchen

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Doggie(s): Gioja Labrador

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17

Montag, 15. Dezember 2014, 10:49

Also, ich habe bei Gioja schon ein spezielles Such-Signal aufgebaut.
Aber die Hunde unserer Trüffelleiterin suchen auch dauernd, so wie ich dies mitbekommen hatte. Aber für die scheint es kein Stress zu sein. Sie laufen auf dem Spazierweg und wenn sie einen von dort aus riechen, suchen sie ihn und beginnen zu puddeln.

Aber so wie ich dies sehe, ist es kein Stress für sie.

Lagotto

Sportdoggie

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18

Montag, 15. Dezember 2014, 13:26

Meinem Hund habe ich das gezielte Trüffelsuchen noch nicht beigebracht. Aber schon jetzt rennt er nonstop schnüffelnd umher, ohne anschliessend k.o. zu sein. Da Hunde ja von Natur aus, zumindest die Meisten, eh immer schnüffeln, sollte es kein Stress sein nebenbei auch noch einen Trüffel auszugraben. ;) Wenn man geübte Trüffelsuchhunde beobachtet, wirken die dabei auch nicht gestresst.
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Bluenote

Admindoggie

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19

Montag, 15. Dezember 2014, 14:38

Also ich verwende ein spezifisches Kommando ("Trüffeli sueche"). Weil eigentlich beide Hunde schon sehr in Arbeitsmodus verfallen, wenn wir auf Trüffeljagd gehen, respektive wenn sie konkret etwas finden sollen. Mich dann auch immer mal wieder "fragen", ob sie das Richtige tun, in dem sie zu mir schauen, ich sie dann ermutige und in ihrem Tun bestätige und sie dann eifrig weitersuchen. Sie wissen dann eigentlich, dass es jetzt darum geht, etwas Bestimmtes zu finden (eben in dem Fall Trüffel) und in der Regel schaue ich dann auch, dass sie zu einem Erfolg kommen. Heisst, wenn ich explizit Trüffel suchen gehen möchte, dann nehme ich den Trüffeldummy auch mit, den sie beim Fehlen von Trüffeln dann am Schluss finden dürfen. Damit eben auch klar bleibt, was das Ziel war und damit dieses auch erreicht wird. Sie sollen ja nicht IRGENDWAS suchen, keinen versteckten Menschen, nicht den ins Gebüsch geworfenen Futterbeutel, keine Spur verfolgen, sondern jetzt grad eben Trüffel finden.

Ich kann auch einen ganz klaren Unterschied erkennen zwischen dem permanenten Alltagsschnüffeln hier und da, einer Hunde- oder Wildspur, einem Essensduft...und eben dem "Arbeitsschnüffeln", wo sie ganz klar auf meine Anweisung hin etwas suchen. Diese Arbeit beende ich dann jeweils auch ganz klar wieder mit "Pause". Heisst quasi "tummelt euch, macht was ihr wollt, Suche beendet". Das wird so aber auch gut angenommen. Ich habe nicht das Gefühl, dass meine Hunde dann im Dauer-Irgendwas-Spezifisches-Suchmodus sind und ich möchte das auch gar nicht haben.

Sollte eine von beiden zufällig den Trüffelduft in die Nase bekommen und dann buddeln, dann werde ich das zulassen und mitbuddeln und auch loben. Finde ich überhaupt nicht schlimm. Aber wie gesagt, meine Hunde sind auch nicht im Dauer-Trüffel-Modus. Sie kennen ja das Suchen von verschiedenen Dingen, Menschen und Spuren. Und auch diese Sucharbeiten beginne und beende ich ja jeweils. Dass die Hunde quasi am Dauerschnüffeln sind, ist logisch, aber ich finde, sie unterscheiden durchaus sehr klar zwischen Alltagszeitungslesen mit allen möglichen Düften und Sucharbeit mit definiertem Ziel.
Auch wenn ich einmal ohne Trüffelambitionen unterwegs sein sollte und dann die geeignete Stelle finde...dann werde ich meine Hunde sicher mal ansetzen und bei Erfolg anderweitig belohnen und bei Misserfolg einen anderen Erfolg kreieren. Diese Ausnahmen finde ich problemlos. Aber ganz grundsätzlich handhabe ich es so, wie oben beschrieben.

Ich denke, wie bei allem, kann man das so handhaben, wie's einem am besten zusagt und wie's ihm für sich und seinen Hund logisch und sinnvoll erscheint. :smile:
And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.

20

Montag, 15. Dezember 2014, 18:28

Vielen Dank für die interessanten Antworten.

Ich sehe bei Kimba auch einen Unterschied, ja einen deutlichen Unterschied vom Rumschnüffeln, mal hier, mal da und zufällige Informationen verarbeitend, gegenüber der Intensität und Spannung, die Kimba zeigt, angesetzt auf eine konkrete Fährte im Auftrag zu Suchen.

So denke ich auch, dass man das so nicht generell angehen kann, sondern sich besser nach dem Wesen des Hundes richtet.

lieber Gruss
Eva