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Cheienne

unregistriert

1

Samstag, 7. Dezember 2013, 18:42

Problemchen mit Kenji

Hallo!

Ich könnte mal ein wenig Hilfe gebrauchen bzw. habe einige Fragen zum Thema Welpe.

Kenji und ich haben da so unsere Probleme zusammen...er ist zum Beispiel der Meinung, dass meine Büsi (2 Kater + 1 Katze) zum Jagen da sind. Manchmal lässt ers, manchmal rennt er ihnen nach. Anfangs hatte er noch Schiss vor ihnen (er kannte noch keine Katzen), dann näherte er sich ihnen vorsichtig, irgendwann fing er sogar an sie zum Spielen aufzufordern und damit begann dann auch das Jagen. Die Büsis finden das nämlich nicht so toll und haben dann oft die Flucht ergriffen - und Kenji nimmt natürlich gleich die Verfolgung auf! :( Jetzt hat er auch schon beiden Katern in den Schwanz gebissen bzw. gekniffen. Die Büsis würden sich ja an ihn gewöhnen (sie waren recht offen und interessiert) aber so klappt das friedliche Zusammenleben natürlich nicht. Ich schnappe mir den jungen Herrn auch bei Möglichkeit, wenn er den Katzen nach will...aber ich erwische ihn natürlich auch nicht immer. Und wenn ers tut rufe ich ihn ab (er reagiert auch teilweise) oder ich rufe "Nein" (Was er kennt als: Lass das). Hat jemand einen Tipp für mich?? Wenn das nämlich so bleibt, weiss ich nicht ob dann alle Tiere hier bleiben können (und nur schon der Gedanke mich von Kenji zu trennen macht mich krank!!!) :cry:

Und was ich auch noch fragen wolle: Wie habt ihr mit eurem Welpen gespielt? Irgendwie interessiert er sich gar nicht recht für mich oder will mit mir spielen? Hattet ihr Regeln? Gab es immer nur 1 Spielzeug pro Tag und dann wurde gewechselt?

Freu mich jetzt schon auf Antworten und Tips! :)

Lg Melina & Kenji

testudo

unregistriert

2

Samstag, 7. Dezember 2013, 20:23

ICh würde dem jungen Mann das Gstältli auch drinnen anlassen und eine Hausleine dran machen. So kannst du ihn schneller/besser stoppen.

Cheienne

unregistriert

3

Samstag, 7. Dezember 2013, 21:05

Ok, aber schleift er dann die ganze Zeit die Leine hinter sich her? Aktuell hat er das Halsband an...er kratzt sich immer wenn er etwas an hat und ich will ihn jetzt etwas daran gewöhnen, dass das gar nichts macht wenn er das Gstältli oder Halsband "montiert" hat ;)

Noch eine Frage: Seit ungefähr gestern, möchte er nicht mehr spazieren gehen. Jedes Mal wenn ich die Leine und das Gstältli oder Halsband hole, verzieht er sich und tut beschäftigt. Wenn ich ihn dann zum Spazieren rufe, kommt er auch nicht. Ich verwende meistens eine Schleppleine (damit er sich austoben und ich das abrufen üben kann) und das Gstältli. Halsband mag er aber glaube ich lieber. Wie kann ich ihn wieder motivieren mit mir rauszukommen?

Caro&Benji

Alphadoggie

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Doggie(s): Border Collie-/Schäfer-Mix Benji

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4

Samstag, 7. Dezember 2013, 21:14

Was die dritte Sache angeht, das hatten meine Nachbarn mit ihrem Neufundländerwelpen in den ersten paar Wochen auch. Das Hundi wollte nie rausgehen, sie mussten ihn "auflüpfen", damit er die Wohnung verlässt und dann auf dem Mini-Spaziergang immer hinter sich herziehen. Oft ist er auch einfach abgelegen und hat sich geweigert weiter zu gehen. Sie haben ihn mit Guddis gelockt, was aber auch nicht immer geklappt hat. Nach einigen Wochen ist er dann "aufgetaut" und jetzt ist nichts mehr mit Hund hinterherziehen, jetzt zieht ER die Besitzer. :d Ich denke, du musst einfach Geduld haben...Du hast ihn ja noch ganz "frisch", er taut sicher auch noch auf. :)
"It's the detours that make us who we really are." - Sheryl Crow

Cheienne

unregistriert

5

Samstag, 7. Dezember 2013, 21:22

@Caro&Benji Danke für die Antwort! Habe mich einfach gewundert weil er sonst immer ohne Probleme gekommen und sich alles anziehen lassen hat. Ich muss ihn auch nie nachziehen wenn er mal draussen ist...da geht er gerne ;)
Ich warte mal etwas ab und sehe wie es sich entwickelt, danke! :good:

inhii

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Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

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6

Samstag, 7. Dezember 2013, 21:40

Pyri hatte im Fall auch so eine Phase, aber da war sie ca. 5-6 Monate also nicht mehr kleines Welpi. Sie ging sonst immer gerne raus aber sobald ich dann das Geschirr nahm damit ich die Hunde parat machen konnte, rannte Pyri davon, nahm ein Spielzeug oder rannte einfach so davon. Rufen brachte nichts, nein was sie machte war besser... :rolleyes:

Ich hatte dann einfach mal die Schnauze voll (habe ja noch ein zweiter Hund wo auch raus will und wartet). Ich zog Diuni die Sachen an, machte mich parat und immer noch keine Pyri bei mir. Also nahm ich Diuni und ging ohne Pyri raus. :-p

Zufall oder nicht? Sie hat das Spiel hie und da noch versucht, rannte auch weg... aber spätestens wenn ich dann die Schuhe anzog und Jacke, kam sie angedüst und setzte sich vor die Türe ins Ecklein. War nie wieder ein Problem.

Ich verstehe aber, dass man das mit einem Welpen wo das Pipi nicht so halten kann dies nicht einfach so machen kann. Sonst pinkelt es noch rein. Aber Pyri war eben schon etwas älter und so dachte ich dann soll sie halt bleiben wo sie ist.

Meine Mutter hat im Momemt mit Nibi auch bisschen das Problem aber nur wenn meine Hundis nicht dabei sind und sie nur mit Nibi und ihrer Hündin raus will. Dann streikt Nibi, aber sein meine 2 auch bei ihr, dann will Nibi unbedingt mit. Warum auch immer. :noidea: Ist glaub sie eine Phase wo gewisse Hunde haben. ;)

Von wegen Spielen: Bei mir liegen immer Sachen einfach so rum. Sie kann es nehmen wann sie will. Gewisse Sachen wo ich aber für den Hundesport brauche (wie Futterbeutel) bekommt sie nur bei der Arbeit mit mir zusammen.

Diuni spielt nicht so gerne, ausser Futterbeutel oder selten mal mit einem Plüschi. Pyri spielt gerne, da muss ich nur mit etwas quitschen oder rumfuchteln und sie ist da. Pyri liebt es wenn ich ein Spielzeug mit auf die Oberschenkel klopfe und es so tätscht. Dann rennt sie her und will es packen. :d Dann spielen wir halt einfach so, ich ziehe bisschen und sie zieht. Ich lasse sie gewinnen und sie drückt es mir wieder in die Hände und weiter geht's. Mit Körper (ohne Spielsachen) kann ich mit Pyri nicht spielen, sie dreht zu sehr auf und wird dann zu stürmisch und auch grob. Das muss nicht sein... darum spiele ich mit ihr so nicht. Diuni will gar nicht körperlich spielen.

Draussen renne ich umher, werfe ein Spiel und wir rennen alle zusammen hin um es zu holen... naja, ich verliere natürlich aber egal ;) :hihi: ich renne dann davon uns sie bringen es mir.

Aber es gibt auch Hunde die spielen einfach nicht gerne, wir hatten nun schon 2 solche in der Familie, wo man den Clown machen muss damit sich beim Hund mal was tut. ;)

Das Katzenproblem kenne ich mit Pyri, das liegt aber auch auf der Seite von meiner Katze. Sie provoziert Pyri, Diuni kann die Katze lecken, kommt Pyri und bleibt 1m weg stehen, dann faucht die Katze und rennt weg. :noidea: Also Pech sollen sie sich aus dem Wege gehen. Pyri ist dann wohl auch schon hinterher weil die Katze so doof tat, aber wenn sie sie einholt macht Pyri ihr nichts. Mit sagte mal Jemand, dass man versuchen soll beide Zeitgleich zu füttern, dass beide neben einem sind und sie dann Leckerchen bekommen. Habe es versucht aber die Katze wollte nicht mitspielen beim Spiel... ist ja auch mit der doofen Pyri zusammen. ;)

Caro&Benji

Alphadoggie

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7

Samstag, 7. Dezember 2013, 22:01

Ja stimmt, die Kleinere und Jüngere meiner beiden Pflegehündinnen hat auch nicht gern gespielt...Da ich so einen spielverrückten Hund habe, vergesse ich immer, dass es Hunde gibt, die nicht so gern spielen. :zwinker:

Womit spielst du denn mit Kenji? Ich weiss nicht, vielleicht musst du erst noch das richtige Spielzeug finden oder so... :noidea: Am Anfang hatte Benji eine kleine Kiste mit allerlei Spielzeug drin, wo er sich selber bedienen konnte, aber das musste ich abstellen, weil er den ganzen Tag und in der Nacht (!) mit irgendwas angelaufen kam und spielen wollte. :| Inzwischen liegt gar kein Spielzeug mehr rum, nicht mal sein geliebter Plüschelch. Nur seine "heilige Decke", die will ich ihm nicht wegnehmen. Die schleppt er dann manchmal zum Spielen an, wenn Besuch kommt. Aber sonst ist sie kein Problem. Nach dem Spaziergang versorge ich auch immer das Spielzeug, das wir dabei hatten und er immer noch in die Wohnung trägt. Würde ich das nicht tun, wäre er den Rest des Tages damit beschäftigt, es zu beobachten. :rolleyes:

Also ich wäre froh, wenn mein Hund ein bisschen weniger spielfreudig wäre... :zwinker:
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andi+rudel

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8

Samstag, 7. Dezember 2013, 22:18

kenji ist doch erst so etwa 12 wochen alt<?
logisch dass so junge welpen noch keine spaziergänge mögen. in dem alter verlassen welpen nur kurz "die höhle" um gleich in sicherheit zu sein, falls gefahr im anzug wäre. das ist völlig natürlich und sichert das überleben. also gebe ihm schlicht die nötige zeit, bis die neugierde überwiegt und er zu dir genug vertrauen hat.
dass er die katzen als jagdobjekte sieht ist ebenfalls logisch. er hat schlicht (noch) nicht gelernt, dass er sie nicht jagen darf. das ist deine aufgabe ihn davon abzuhalten.
also hausleine drauf und ihn beim ersten ansatz von nachjagen zurück holen und fürs zurück kommen loben.
also ich sehe nicht dass du probleme hast.. das ist doch alles völlig normal.
es ist eben eine welpe, der noch alles lernen muss.

Xanthippe

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9

Sonntag, 8. Dezember 2013, 08:19

Und zu deiner Frage zur Hausleine:
Das ist jetzt nicht die schwere Leine für draussen sondern eine ganz leichte. Die muss nichtmal besonders lang sein :)

Tinuvielle

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10

Sonntag, 8. Dezember 2013, 10:08

Ich würde dir unbedingt eine Hausleine ans Herz legen und jeden Versuch sofort unterbrechen. Ist auch für später wichtig, denn ein Aussie ist eine Rasse die sehr auf Bewegungsreize reagiert und diese auch aktiv lernen muss auszuhalten. Gerade die Hütehunde brauchen in diesem Bereich spezielle Aufmerksamkeit damit sich solche Verhaltensansätze nicht festigen können. Ruhiges Verhalten gegenüber den Katzen auch belohnen.

Wie spielst du denn mit deinem Welpli? Und zu welchem Zeitpunkt? Es gibt Hunde die nicht spielen, aber manchmal liegt es auch am Ort (zu aufgeret, zu viele Ablenkungen) und am falschen "Spielzeug". Die einen lieben Raufen mit dem Menschen, andere Rennspiele, andere die Beisswurst und wiederrum andere Felldummies. Meine haben kein Spielzeug zu freier Verfügung und bekommen es nur wenn ich es hervorhole. Zudem haben beide ein Jackpot Spielzeug (Gino Kong/ Maïra Tennisball) welches einen unheimlich hohen Stellenwert hat und als Superduber Belohnung eingesetzt wird. Maïra interessiert sich z.b. nicht sehr für Spielzeug (ausser für Tennisbälle) Gino findet hingegen körperbetonte Spiele mit mir und meinen Händen supertoll.

erica

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11

Sonntag, 8. Dezember 2013, 14:30

der Gedanke mich von Kenji zu trennen macht mich krank!!!)


Kaum hast du den ach so ersehnten Traumwelpen sprichst du schon von Trennung. Sorry, kann ich nicht nachvollziehen. Hast du dich vor der Anschaffung des Hundes überhaupt damit auseinandergesetzt? Sein Verhalten ist doch völlig normal. Haben die Katzen einen Rückzugsort? (mit Kindergitter abgesperrtes Zimmer) Das ist nämlich das Allerwichtigste. Ich persönlich hab nie gross eingegriffen. (und wenn dann nur verbal) . Der Kater konnte in sein Zimmer fliehen und hat ganz schnell gelernt, nicht mehr davonzurennen. Aber bitte keine Leine im Haus. Ein Welpe lernt niemals über die Leine. Wenn er anfangs zu sehr auf die Katzen fixiert ist, sperr sie halt mal weg.

Erica

Cheienne

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12

Sonntag, 8. Dezember 2013, 18:16

Hallo!

Also zum Spielen, er mag gerne quietschende Plüschtiere. Besonders sein Eichhörnchen :) Gespielt wird hauptsächlich im Wohnzimmer. Teilweise renne ich davon und er folgt mir oder ich sitze auf dem Boden und er klettert sozusagen auf mir rum um sein Spielzeug zu kriegen (das ich mit den Händen bewege). Aber er macht leider nur immer einen kurzen Augenblick mit und dreht sich dann weg um einen Karton zu zerkleinern oder etwas anderes interessanteres zu machen. Aber vielleicht muss ich mir mal was anderes einfallen lassen, damit ich spannender bin.

Ok, das mit dem Spazieren leuchtet ein. Habe mich nur gewundert weil er zu Beginn eine Riesenfreude hatte, wenn er raus durfte. Und auch wenn er mal draussen ist freut er sich und erkundigt alles. Aber dann gebe ich ihm einfach Zeit, danke!

Die Katzen dürfen eigentlich überall hoch, haben 2 Katzenbäume und ihr Futter steht auf einem leeren Terrarium (hoch) wo sie mit einem Stuhl als Zwischenstopp (oder direkt wie Herr Louie das macht) raufkönnen. In der Höhe gehört alles den Büsis (auch Bett, Sofa & Co.) Ich bin einfach etwas verwirrt weil ich nicht zu sehr eingreifen möchte. Gestern und heute ist er auch wieder ganz normal an die Katzen rangegangen und hat sie abgeschnüffelt. Das will ich ja nicht unterbrechen. Aber einmal hat er das auch gemacht (heute) und ist dann plötzlich halbwegs auf Balou gesprungen! Der hat dann natürlich einen Abgang gemacht und Kenji wieder voll hintendrein (hab ihn aber gleich abgefangen). Das mit der Hausleine schau ich mal an...bin aber nicht wirklich überzeugt davon... :gruebel1:

@erica Natürlich hab ich mir das mit dem Hund lange und gut überlegt und Bücher gelesen um mich zu informieren. Ich will ihn auch nicht weggeben! Und ich werde ihnen auch noch so viel Zeit wie nötig geben. Ich hoffe dass sie sich irgendwann akzeptieren und verstehen, sie müssen ja nicht gerade zusammen kuschelnd im Körbchen liegen, aber meine grösste Angst ist dass es den Drein zu viel wird und eine nicht mehr nach Hause kommt. Meine Katzen haben auch schon recht abgenommen seit das neue Familienmitglied hier ist. Da mach ich mir einfach Gedanken und etwas Sorgen. :sad:

Aber danke für die vielen lieben Tips! :smile:

Bluenote

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13

Sonntag, 8. Dezember 2013, 18:31

Ich fände ein "Katzenzimmer" auch nicht schlecht, falls das möglich sein sollte. Ein durch ein Gitter abgetrennter Raum, in den sich die Katzen zurückziehen und ungestört sein können. Dort können sie auch in aller Ruhe fressen. :smile:

Ansonsten bin ich auch der Meinung, dass die Katzen wohl/hoffentlich nicht ewig so spannend bleiben werden für Kenji. Er ist ja wirklich erst relativ kurze Zeit bei dir und findet anscheinend gerade alles ziemlich lustig.
Vergiss nicht, ihn nicht nur für unerwünschtes Verhalten zu tadeln, sondern ihn stets zu loben und zu belohnen, wenn er sich den Katzen gegenüber so verhält, dass es für dich ok ist. Kenji muss auch die Chance kriegen, zu lernen, was du von ihm MÖCHTEST und nicht nur, was du NICHT möchtest. Darum: Loben/belohnen wenn er sich ruhig nähert, wenn er kehrt macht wenn du ihn abrufst oder auf dein "Nein" gar nicht erst lossprintet. So dass er lernt, dass ruhiges Verhalten sich für ihn lohnt. :smile:
And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.

Lagotto

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14

Sonntag, 8. Dezember 2013, 19:08

Du brauchst viiiel Geduld, Durchhaltevermögen und Nerven wie Drahtseile!
Wenn Du das alles hast, dann klappt es auch.
Dein Hund ist jung und die ersten drei bis vier Jahre bedeutet das, unter Umständen, viel Arbeit. Ich habe auch viele Bücher gelesen, aber real ist es ganz anders. ;)
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Caro&Benji

Alphadoggie

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15

Sonntag, 8. Dezember 2013, 20:32

Ich habe auch viele Bücher gelesen, aber real ist es ganz anders. ;)


Dem kann ich nur zustimmen!! ;) Es ist super und vorbildlich, wenn man sich gut vorbereitet, aber egal wieviele Bücher man liest, wie gut man sich informiert, mit wievielen Leuten man redet, es ist immer was anderes, wenn der Hund dann da ist. :zwinker: Am Anfang hab ich mehr als einmal die Nerven verloren, ich hätte Benji manchmal an die Wand klatschen können (und mich hinterher, weil ich ihn einfach noch nicht verstanden habe) und und und. Ich seh das jetzt auch bei meinen Nachbarn mit dem Neufundländerwelpen, die waren vor einer Weile total am Anschlag und auch jetzt leiden sie noch unter Schlafmangel und so. Aber die Freude am Hund macht am Ende alles wieder wett. :d

Du schaffst das schon! :good:
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Zia

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16

Sonntag, 8. Dezember 2013, 21:18

Geduld geduld geduld. wenn ich es richtig verstehe, will er die katzen nicht zerfleischen sondern spielen / jagen.

wir hatten das anfangs auch (ok, zia war da schon älter und kam aus th). sobald unsere katze da war, rannte sie hinterher. die katze natürlich davon was es noch spannender machte. die katze bekam im keller einen 3.5 zimmer wohnung... ja, sie war wenig im haus.

wenn immer zia zur katze wollte haben wir ihr es "verboten" (verbal). das half schon etwas. jetzt nach 1.5 jahren sind es nicht die besten freunde, aber können gut im abstand von 50cm nebeinandee liegen oder die katze kann vor zia durchlaufen ohne das was "passiert".

geduld geduld geduld :-)


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andi+rudel

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17

Sonntag, 8. Dezember 2013, 22:03




. Aber bitte keine Leine im Haus. Ein Welpe lernt niemals über die Leine. Wenn er anfangs zu sehr auf die Katzen fixiert ist, sperr sie halt mal weg.

Erica
das kann ich nicht teilen...
um einen hund und sei es einen welpen in seinem tun sofort zu unterbrechen reicht oftmals verbales nicht aus um ihn einzuschränken, da z.b. der jagdtrieb und zugehörige reize in diesem moment viel zu gross sind.
ich würde jegliches nachlaufen bei den katzen bereits unterbrechen. sofort! um so weniger lange dauert dieses und um so schneller lernt auch ein welpi was es heisst sich zurück zu nehmen. gerade bei diesen rassen würde ich noch mehr darauf achten.
die katzen wiederum wegsperren wären für mich ein -nogo-...damit löst man keine probleme, sondern fördert gar neue, indem man die katzen in für sie unmögliche und gar stressige situationen bringt.
indem man reize (katzen) einfach nur wegsperrt löst man das problem nicht. garantiert! hier gehört der hund in soweit erzogen, dassd er die katzen als zur familie zugehörig kennen lernt und diese nunmal keine jagdobjekte sind.
dazu gehört meiner meinung auch ab- u zu ein sog. "hilfsmittel", wie eben die leine, welche durchaus auch die funktion von unserem verlängertem arm einnehmen kann.
unsere welpen wussten bereits in der ersten woche nach ihrem ankommen dass katzen "eklig" sind und man sie besser in ruhe lässt. dass katzen "eklig" sind haben die hunde allerdings durch mich kennen gelernt und das thema war innert einer woche gegessen und das ein leben lang...
das heisst nicht dass man einen welpen -bestraft-, sondern absolut konsequent davon abhält die katzen überhaupt zu verfolgen. "katzen jagen" in der wohnung gab es bei uns kein einziges mal. ich glaube dann wäre ich richtig stinkig geworden.

Lagotto

Sportdoggie

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18

Montag, 9. Dezember 2013, 19:27

Meinen Junghund habe ich bis zu seinem ersten Lebensjahr immer mal wieder, im Haus, angebunden. So blieb ihm nichts anderes übrig, als sich zu beruhigen.
Wenn er eine Katze durch den Garten laufen sieht, flippt er allerdings immer noch aus.
Denke, das wird auch schwierig sein, ihm das abzugewöhnen. Vor allem, da ich ja nicht immer dabei bin und es mitkriege.
Wenn wir unterwegs sind und einer Katze begegnen, ist seine Aufregung riesig. Dann bleibe ich entweder kurz stehen, bis er sich beruhigt hat oder versuche langsam weiter zu gehen. Nur keine Aufregung meinerseits oder gar ein hektisches Rucken an der Leine. Die Situation ist nichts besonderes, eine Mieze halt, na und... :d
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

andi+rudel

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19

Montag, 9. Dezember 2013, 19:46

unsere hunde haben nur die eigenen katzen geduldet. fremde, draussen wären (wenn möglich) gnadenlos gejagt worden..
:d allerdings wusste ich sowas erfolgreich zu verhindern.
die katzen bei uns im haus waren schlicht tabu und das absolut und ohne diskussion.
die gehörten zur familie dazu und das muss ein hund eben erst lernen.

20

Dienstag, 10. Dezember 2013, 09:02

Ladys Hundegotte hat Wohnungskatzen und sie haben ein Zimmer mit Türabsperrgitter, in das sie sich zurückziehen können und natürlich ihre Katzenbäume. Leider hat Lady aber vermutlich irgendwann eine Katze unter ihren Vorfahren gehabt 8| denn sie hat einige Verhaltensweisen, die darauf hinweisen :biggrin: So klettert resp. hüpft auch sie Katzenbäume hoch und balanciert blitzschnell und problemlos über die Oberkante von Sofakissen... Das Hundegotti musste sie auch schon in der Wohnung anleinen, wenn sie wieder mal ihre verrückte Katzenjagdphase hatte :cursing: Lady weiss, dass sie die Katzen nicht jagen darf und tut es normalerweise nicht, aber eben... Auch bei ihr haben wir und ihr Hundegotti das von Welpe an möglichst unterbunden! Draussen hingegen sind Katzen in ihrem Revier für Lady zum Jagen erschaffen worden und für nichts anderes :d
Was ich damit sagen will: Wie man es seinem Hund beibringt, dass er die Katzen in Ruhe lassen muss, muss jeder auf seine Art tun! Aber wichtig ist schon, dass die Katzen einen geschützten Raum haben, in den sie sich zurückziehen können und nicht weggesperrt werden!
Wir haben es kombiniert, im Normalfall ohne Leine und rein verbal Lady am Jagen der Katzen gehindert, wenn sie aber penetrant war und nicht hörte, dann kam auch die Leine zum Einsatz.