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Montag, 30. Dezember 2013, 10:56

Komischen Verhaltensweisen

Ja das hat mich auch verwundert.
Er ist wirklich etwas schwer. Haben jetzt auch vom Welpenfutter auf Adult gewechselt, auf Anweisung der Züchterin.

Ich bräuchte vorallem betreffend seinen etwas komischen Verhaltensweisen rat.
Die ersten paar Tag war er richtig schmusig und lieb und jetzt taut er Tag für Tag auf und denke er testet uns.
Draussen beim spazieren gehen hat er aber vor allem Angst und bleibt immer sitzen. Ich denke, weil er all die Geräusche von den Autos nicht kennt. Denn Zuhause bevor war es sehr ruhig im Garten. Beim Heimkehren möchte er auch am liebsten rennen und zieht an der Leine.

Vorgestern passierte uns zudem etwas einschüchterndes. Wir kamen abends vom Spaziergang nach Hause und haben Ihm die Pfoten abgeputzt. Worauf er angefangen hat zu knurren und die Zähne zu zeigen. Dann habe ich Ihn auf den Rücken gelegt und probiert Ihn zu fixieren bis er ruhig ist. Er ist mir aber entwischt und wütend durch die Wohnung getobt - wie ein Wolf fletschte die Zähne, knurrte und bellte und biss zu sobald wir uns Ihm nähern wollten. So schnell wie dieser Wutanfall kam war es auch wieder weg. Der Anfall dauerte etwa 1Minute. Danach tat er wie nichts wäre. Jetzt habe ich voll Angst, dass sich dies wiederholt und es sich vielleicht um Cockerwut handelt?

Hat jemand ähnliches durchgemacht?
:cursing:

2

Montag, 30. Dezember 2013, 10:58

hallo und herzlich Willkommen.

ich wünsche dir ebenfalls viel Freude mit deiner Fellnase.

liebe Grüsse Eva

Ups. das hat sich jetzt mit deinem Post überschnitten.

Dein Kleiner hat noch keine Bindung und auch noch kein Vertrauen zu dir. Draussen fühlt er sich auch noch nicht sicher mit dir. Deshalb will er auch so schnell wie möglich wieder zurück ins schützende Haus. Lass ihm einfach Zeit um Vertrauen aufzubauen.

Zum andern: Sich überall berühren zu lassen lernen Welpen bei einem guten Züchter bereits in der Prägephase. dort kann man auch immer nachfragen, wenn Probleme auftauchen. Ein guter Züchter wird dir mit erfahrenem Rat zur Seite stehen.
Dass er dir die Zähne zeigt und zuschnappt geht natürlich garnicht. Aber wenn du ihn auf den Rücken zwingst und so fixiert, wirst du sein Vertrauen nicht bekommen. (Deine Beschreibung klingt, als wenn er in Panik geriet und meinte sich heftigst wehren zu müssen.) Kein erwachsenes Elterntier tut sowas mit seinen Welpen. Die Disziplinierungen der Welpen sind kurz, deutlich und punktgenau.

Dass er dir dabei auch noch auskommt ist besonders kontraproduktiv. Jetzt weiss er auch noch, dass er sich nur kräftig genug wehren muss, um sich dir zu entziehen.

Mit Gewalt wird das nichts.

Ich würde es garnicht soweit kommen lassen. ich würde tagtäglich ruhig und bestimmt anfangen, in kleinen aufbauenden Schritten Berührungen zu trainieren und diese dann positiv bestätigen. Setzt euch z.B. in Ruhe hin, berühre das Pfötchen und lobe ihn dann/bzw gib ihn eine Belohnung und fertig fürs Erste.

Und sehr gut überlegen, wenn du etwas durchziehen willst, ob du es auch kannst. Und wenn ja, dann keine halben Sachen. Dann lass es lieber.

Zitat

Unseren Welpen haben wir aus einer privaten Zucht mit Stammbaum. Dort hatte er zwar seine Mama nicht mehr aber der Vater
Wo ist denn die Mutterhündin des Wurfes? Ist sie gestorben?

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Damisi« (30. Dezember 2013, 11:26) aus folgendem Grund: text angehängt


3

Montag, 30. Dezember 2013, 11:06

Die Mutterhündin war am Anfang bei den Welpen und wurde dann an eine Freundin der Züchterin abgegeben, da die Züchterin langsam Ihre Zucht verkleinern will. Sie kann sich gesundheitshalber zukünftig nicht mehr um die Tiere richtig kümmern.

4

Montag, 30. Dezember 2013, 12:07

Hallo Eva
Danke für den Tipp. Anfassen lässt er sich eigentlich total gut. Kann ihn auch strählen und Ohren geputzt haben wir auch - alles ohne Problem.
Im Normalfall streckt er uns auch sofort den Bauch zum krabbeln hin.
Ist das nicht vertrauen?

Wie kann ich das Vertrauen denn sonst noch erlangen?
Und wie soll ich reagieren, wenn er einfach draussen beim gassigehen auf den Boden sitzt.

Danke schon jetzt für alle Tipps..
Gruss Therese

Psovaya Borzaya

Alphadoggie

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Doggie(s): ein barsoi und ein whippet

Wohnort: Balterswil TG

Beruf: dipl. pflegefachfrau, 20% pensum im nachtdienst

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5

Montag, 30. Dezember 2013, 12:15

und die züchterin musste die mutterhündin noch vor abgabe an die neuen besis weggeben? kommt mir etwas spanisch vor.

wenn der hund draussen sich hinsetzt, so ist er wahrscheinlich überfordert. der braucht noch keine weiten spaziergänge und tausend eindrücke. ich bin mit meinen welpen meist einfach auf die nächste grössere wiese gelaufen und liess sie dann die umgebung kennenlernen. nebenbei lernten sie mir zu folgen, lernten ihren namen und dass es action und spass bei mir gibt. geeignete hundekontakt gabs und viel mehr auch nicht. solange welpe entspannt war ok, dreht er auf oder überborderte sonstwie, ging es nach hause.
ich find das verhalten mit knurren etc. etwas erstaunlich. hatte ich in all den jahren nie bei meinen welpen. falls er generell ein problem hat, sich die pfoten säubern zu lassen, würd ich das eben üben. zb. zuhause auf seinem hundebett mit einem tuch kommen, ihn streicheln (mit dem tuch) und dann den pfoten nähern, ruhiges verhalten belohnen, knurren etc. korrigieren.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

6

Montag, 30. Dezember 2013, 12:35

Ich gehe auch nur auf die nächste grosse Wiese.
aber dort hin muss ich der Strasse entlang und dort bleibt er immer Sitzen.
Soll ich Ihn bis zur Wiese tragen?

Ja es ist etwas komisch mit der Mutter. Habe aber gedacht, da der Hund ja trotzdem in einem Rudel aufwächst lernt er ja auch so die Hundesprache. Der Papa war ja ausserdem dort.
Liege ich da falsch? Kann der Welpe einen Schaden haben, weil die Mutter ev. zu früh weg war?

Sobald übrigens ein anderer Hund beim Spaziergang mitläuft sitzt er praktisch nie ab.

7

Montag, 30. Dezember 2013, 12:42

Hallo Therese

Wenn er sich sonst gut anfassen lässt, dann hat ihm das vielleicht weh getan. Z.B. Momentan kann das Streusalz die Hundepfötchen recht plagen.

Wenn er draussen sich einfach hinsetzt, dann lass ihm Zeit. Geh z.B. in die Hocke und ruf ihn zu dir. Oder trag ihn ein Stückchen. Nehmt euch noch keine grossen Strecken vor. Statt eine Strecke planen, lieber miteinander interessante Dinge ansehen, zeig sie ihm, spielen, einen anderen netten Hund treffen. Es soll ihm richtig Spass machen und ihm Sicherheit geben, mit dir draussen zu sein. Und dabei kann man die ersten Kommandos spielerisch schon aufbauen (ein "Sitz", ein "Komm"). Diese Phase geht so schnell vorbei und man kann sie gut für den Aufbau einer Bindung nützen.

Zitat

Er ist mir aber entwischt und wütend durch die Wohnung getobt - wie ein
Wolf fletschte die Zähne, knurrte und bellte und biss zu sobald wir uns
Ihm nähern wollten. So schnell wie dieser Wutanfall kam war es auch
wieder weg. Der Anfall dauerte etwa 1Minute. Danach tat er wie nichts
wäre.
Vielleicht war das Rumtoben eine Übersprungshandlung. Meine hat z.B. für Stressabbau auch ihre Sausseminuten als Welpe gehabt. Mit Rennen wie der Teufel und dann ihren grossen Stofflöwen "totgeschüttelt". Auch wenn alles ein bisschen zuviel war und sie "drüber" war, konnte sie so austicken. Mit der Zeit merkt man, wanns zuviel ist und lässt es garnicht soweit kommen. Ich würde das mit den Pfötchen wieder machen, vielleicht erst nur eins putzen und dann kräftig loben.
Lasst es nach Möglichkeit nicht soweit kommen dass er knurrt, bzw, überfordert ihn nicht, so dass er sich mit Knurren wehrt. Aber wenns doch mal wieder passiert, lasst euch nicht beeindrucken, bleibt ganz ruhig, beruhige ihn kurz, aber macht dann weiter, mit dem was ihr angefangen habt. Und DU beendest es dann mit einem freundlichen "So, jetzt ists gut und löse die Situation auf.

Es ist immer Beides: Er soll nicht überfordert werden, Vertrauen lernen in Alles was du mit ihm tust und geleichzeitig mit unerwünschtem Verhalten keinen Erfolg haben. Das ist die Waage, die ihr halten solltet.

viel Spass dabei
Gruss Eva

8

Montag, 30. Dezember 2013, 12:56

Hundi mit Gudi motivieren draussen klappt nicht immer wenn er Angst hat. Spielzeug hilft auch nichts. Habe beides probiert.
Am meisten Hilft Ihn ein Stück zu tragen. Aber da kommt bald auch schon wieder ein weiteres unbekanntes Objekt wo er Angst hat und absitzt.

Braucht wahrscheinlich Geduld.

lovedogs

unregistriert

9

Montag, 30. Dezember 2013, 13:22

Also es ist schon "schädlich" wenn die Mutter zu früh weg kommt.... da kann es z.B. Vertrauungsstörungen kommen.
Gib ihm das futter nur von der Hand, er soll eine Bindung zu dir bekommen, also nicht aus dem Fressnapf sondern nur aus der hand fütter, oder wenigestens eine Mahlzeit.
Bei mir hat das super geklappt, meine ist ohne Mutter aufgewachsen und nun haben wir zusammen eine super Bindung :)

LG
Cris

sumadog

Alphadoggie

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Wohnort: Aarau

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10

Montag, 30. Dezember 2013, 13:22

Das ist ja gut dass es sitzen bleibt wenn er Angs. Hat und nicht kläffend drauf los geht oder die Flucht ergreift. Ziel ist natürlich das er zu dir kommt wenn er Angs hat, aber das ist bindungssache. Lass ihn einfach setzte und zeig ihm einfach ohne zu reden, dass das unbekannte Objekt nichts tut, lass ihm auch einfach zeit, die Neugier eines welpens überragt noch viele kleine Ängste. Wenn er nach einigen Minuten noch immer da sitzt, dann geh einfach in einem Bogen dran vorbei.

Holger

Wachdoggie

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11

Montag, 30. Dezember 2013, 14:14

Zeit nehmen, beobachten, Vertrauen über die Zeit und nicht über druck aufbauen, nicht an störungen sondern an entwicklungschancen denken und angstfrei auf Hindi reagieren. Ach ja, und schnellstens in eine welpengruppe oder junghundegruppe gehen.
Das sind mal so meine spontanen gedanken dazu. Ich denke auch, du machst euch als Neuteam viel zu viel druck. Da muss jetzt noch GAR NICHTS klappen ;)
Wenn du Hundi wirklich einmal massiv stoppen musst, dann kurz und prägnant, sicher jicht fixieren in beängstigender position. Effektiv ist der schnauzengriff. Aber üb den ruhig mal, wenn Hundi friedlich ist. Dann findet er es nicht gar soo grauslig und du weisst, wie es richtig geht, wenns mal drauf ankommt. Schnauzengriff, begleitet von lob und streicheln ust nicht bedrohlich. Begleitet von schimpfen hingegen klare Intervention. Den unterschied begreift hundi genau, wenn du selbst ihn begreifst. Aber eben: scharfe gewürze mussen sparsM eingesetzt werden!

12

Montag, 30. Dezember 2013, 15:16

Also eins nach dem anderen: ohne Mutter aufwachsen finde ich gar nicht optimal und ein riesiges Minus für diese Züchterin :bad: Wie sie auf die Idee kommt die Mutterhündin wegzugeben, bevor der Wurf Abgabe bereit ist, kann ich nicht verstehen und finde ich auch völlig falsch! Wenn eine Mutterhündin krank ist oder stirbt, sind das andere Voraussetzungen!
Zweitens: dass Welpen vor neuen, unbekannten Dingen Angst haben und sich nicht in die Nähe getrauen oder vorbei laufen wollen, ist normal (siehe Welpentagebuch auf meiner HP). Sie sollen und müssen ja noch keine richtigen Spaziergänge machen! Sie sollen Zeit bekommen um eben neue Dinge in ihrer Umgebung in Ruhe kennen lernen zu können, auch Lärm, Gerüche usw. Immer wieder Neues, aber nicht zuviel auf einmal.
Dann würde ich quasi als Ritual jeden Tag um ungefähr dieselbe Zeit Onyx immer auf demselben Platz (wo es für euch bequem ist!) kurz das Fell bürsten (auch wenn es nicht nötig ist, einfach jetzt zur Gewöhnung mal kurz mit der Bürste drüber fahren), die Zähne angucken, also Onyx liebevoll das Mäulchen öffnen, dann die Ohren innen und aussen abtasten und anschauen, den ganzen Hund liebevoll und spielerisch komplett abtasten inkl. Pfoten, damit er sich daran gewöhnt. Ihm die Pfoten richtig zu putzen würde ich jetzt unterlassen! Auch wenn halt nun einige Zeit die Wohnung nicht auf Hochglanz poliert ist :d Gebt ihm Zeit sich an euch zu gewöhnen und daran, dass ihr ihn überall anfasst! Lege ihn bei diesem alltäglichen Abtasten wirklich liebevoll und spielerisch mal kurz auf den Rücken, aber NIE mit Gewalt und halt ihn NIE dabei fest!!! Onyx muss sich sicher fühlen dürfen und Vertrauen aufbauen können und das kann er nicht, wenn er grob unterworfen wird! Ich hab noch nie einen meiner Hunde als Straf- oder Disziplinierungsmassnahme auf den Rücken gelegt und halte auch rein gar nichts davon :nönö: Ich halte sehr viel von Vertrauen aufbauen :nicken:
Tja und Vertrauen müsst natürlich auch ihr haben - nämlich zu euch und eurem Welpen! Wenn ihr Angst vor eurem eigenen Hund habt, spürt er das SOFORT! Je sicherer und souveräner ihr euch gegenüber Onyx verhaltet, desto rascher wird er auch vertrauen und folgen! Hunde haben einen untrüglichen Instinkt für unsichere Menschen oder Hunde :d Ist ihre Bezugsperson unsicher, dann können sie diese nicht als Rudelführer annehmen. Das bedeutet für den Hund grossen Stress, weil er dann selbst alles regeln will. Darum mein Rat: so schnell als möglich eine gute Hundeschule suchen, denn in der Hundeschule lernen wir Menschen, wie man mit Hunden richtig umgeht :biggrin:

Bluenote

Admindoggie

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Doggie(s): *Shirin* Schnauzer-Mix

Wohnort: Kanton ZH

Beruf: Diplomierte Verpeiltheit

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13

Montag, 30. Dezember 2013, 15:55

Der Kleine ist aber schon 18 Wochen alt, oder, wenn ihr ihn mit 4 Monaten geholt habt und er seit 2 Wochen bei euch ist? Also wenn zu diesem Zeitpunkt die Mama nicht mehr beim Wurf war, finde ich das nicht schlimm, normalerweise kommen die Welpen ja mit 8 bis 12 Wochen zum neuen Besitzer. Kommt also drauf an, wann die Mutter effektiv weggegeben wurde.
And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.

14

Montag, 30. Dezember 2013, 20:35

Die Züchterin hat uns gesagt, dass die Mutter weggegeben wurde als die Welpen 10 Wochen alt waren.
Normalerweise können dann die Welpen ja auch zu den neuen Besitzern gehen. Nicht aber bei mir. Konnte den kleinen Knirps erst am 21. Dezember abholen.
Vorher konnte ich es nicht mit dem Job einrichten. Im nächsten Jahr kann ich den Welpen zur Arbeit mitnehmen und arbeite viel weniger.

Danke für eure Antworten. Habe wieder mehr Mut gefasst. Heute hatte ich auch einen richtig schönen Nami mit Ihm.
Die Welpenspielstunde besuchen wir bereits. Soll mann ergänzend auch noch die Hundeschule machen?

15

Montag, 30. Dezember 2013, 22:53

Nein, erst Welpenstunden, dann Junghundeschule, dann erst Hundeschule... Aber du kannst sicher in der Welpengruppe auch Fragen stellen, wobei man normalerweise in die Junghundeschule wechselt, wenn der Hund 16 Wochen alt ist!
Zumindest konnte ich das und wir haben z.B. in einer Welpenstunde alle unseren Welpen auf einen Tisch gesetzt und mal komplett abgetastet inkl. Ohren und Zähne kontrolliert unter Anleitung einer Trainerin.
Übrigens hab ich dann das mit der Mutterhündin falsch verstanden! Ich dachte, sie sei vorher schon weggegeben worden. In dem Fall nehm ich meine negative Einschätzung der Züchterin zurück!! Wenn die Hündin bis 10 Wochen bei den Welpen war, ist das absolut bestens.

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Donnerstag, 2. Januar 2014, 09:21

Hallo Zusammen
Gestern waren wir bei meinen Eltern zu Besuch. Sie haben einen Aussie- Weibchen, 2 Jahre alt.
Unser Onyx probierte Sie die ganze Zeit mit fletschenden Zähnen ins Ohr, Bein und überall zu beissen.
Sah schon spielerisch aus. Er zieht dabei aber immer die Lippen wie ein Wolf hoch, so dass es böse aussieht.

Wisst Ihr an was dass liegt? Normales spielerisches Knabbern sieht nicht so bös aus.
:peinlich:

17

Donnerstag, 2. Januar 2014, 09:32

Wie hat denn die Hündin auf sein Verhalten reagiert? Wäre auch noch wichtig zu wissen! Ist ja immer schwierig etwas zu beurteilen, wenn man es selber nicht gesehen hat... Ich persönlich vermute jetzt einfach mal (ganz sicher kann ich es ja nicht wissen, da ich nicht dabei war!), dass er der Typ ist, der "nach vorne prescht" wenn er unsicher ist und dann gross angibt, eben mit Zähne fletschen usw. Solange er auf souveräne Hunde stösst, ist das kein Problem, gerät er aber an ein gleiches "Exemplar", könnte das zu einem gravierenden Problem kommen! Darum ist es gut, wenn ihr ihm viel soziale Hundekontakte ermöglicht, bei denen ihr die Hunde kennt und wisst, dass sie mit anderen Hunden gut verträglich und sicher sind! Lasst ruhig zu, dass er von den erwachsenen Hunden auch mal zurechtgewiesen wird! Das ist wichtig!

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Donnerstag, 2. Januar 2014, 09:42

Die Hündin hat ihn sanft zurecht gewissen aber weder mit Knurren noch mit Bellen mit den Pfoten hat Sie Ihn jeweils auf den Boden gedrückt. Einmal hatte Sie einen sanften Schnauzengriff gemacht. Aber zurechtweisen liess er sich nicht. Fing immer wieder von vorne an der kleine.

Ich weiss aber leider nicht was für Welpencharaktere in der Welpenspielgruppe vorhanden sind. Wie soll ich mich dort denn mit meinem angriffslustigen Hund verhalten?

Lagotto

Sportdoggie

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19

Donnerstag, 2. Januar 2014, 09:54

Glaube jetzt auch, dass Du Dir nicht zu viele Gedanken machen musst. Beobachte einfach Deinen Hund und den Anderen. Wenn der ältere Hund genervt ist, wird er Deinen Kleinen schon zurecht weisen. Allerdings habe ich einen recht wilden Junghund zu Hause und greife dann ein, wenn ich merke, er wird zu wild. Letzendlich bin ich ja diejenige die ihm zu verstehen gibt, wann auch mal Schluss ist. Da würde ich jetzt nicht immer abwarten, bis das ein anderer Hund macht und selber eingreifen. 
Der Aussie Deiner Eltern ist ja auch noch sehr jung und toleriert das draufgängerische Verhalten Deines Kleinen eher, als wenn er älter wäre. :)
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Lagotto

Sportdoggie

Beiträge: 1 456

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Donnerstag, 2. Januar 2014, 09:57

Ja, kannst Du das mit der Trainerin nicht besprechen?
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile: