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betti86

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1

Dienstag, 14. Januar 2014, 11:11

@doggyZH: Junes mutter ist ne redmerle Border Hündin...
wen man in der zucht schaut und nicht zu nah merle mal merle verparrt gibt es ja keine probleme...
Kira, 20.01.2003, Border Mix
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,,Ein Hund ist nicht "fast ein Mensch", und ich kenne keine grössere Beleidigung des Hundes, als ihn so zu bezeichnen,,

Lia

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2

Dienstag, 14. Januar 2014, 11:25

Betti, ein Elternteil merle ist absolut kein Problem, es dürfen nur nicht beide Eltern merle sein. Wegen der Farbe müssen diese Hunde auch nicht aus der Zucht genommen werden, es würden sehr viele wertvolle Zuchttiere verloren gehen dadurch. Ich glaube, es gibt in der Rassezucht viel grössere Gesundheitsprobleme als die erwünschte merle Farbe :nicken:

betti86

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3

Dienstag, 14. Januar 2014, 11:28

Zitat

Betti, ein Elternteil merle ist absolut kein Problem, es dürfen nur nicht beide Eltern merle sein.


das meinte ich ja :smile: keine merle x merle verpaarungen.
ein teil ist nicht schlimm! aber man muss auch was von zucht verstehen... wen die eltern teile merle drin hatten. ;)
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Anne

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4

Dienstag, 14. Januar 2014, 11:33

Hmnaja, von wegen keine Probleme.. man schaue sich Mairin an. MerlexSolid Verpaarung, alles korrekt, und rauskommt mein Weisschen, das taub ist auf einem Ohr.. Klar, sie kann gut leben damit, aber ich find das schon problematisch. Das Merle Gen ist schon diskussionswürdig. Nur ist es eben schon so: Die Zuchbasis ALLER Rassen ist eh schon sehr klein, zu klein.. Wenn man da Merles dann auch noch rausnimmt.. Aber es muss auf jeden Fall aufgepasst werden bei Verpaarungen mit Merle, auch, dass zB das solide Elterntier möglichst dunkel ist. Deswegen find ich auch die Lockerung bezüglich des Weissanteils im Rassestandard des Aussies einfach unverantwortlich. Für mich persönlich müsste bei Verpaarungen eher darauf geachtet werden, wie nah die Tier verwandt sind und natürlich auf Passung bezüglich der Krankheiten, und ganz, ganz am Ende erst auf die Farbe. Und wenns dann halt weniger Blue Merles gibt, na denn.
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Kelpie

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5

Dienstag, 14. Januar 2014, 11:50

@Kelpie: Dieser Labi hat ein sehr drahtiges Fell, oft Hautschuppen und im Verhältnis zu anderen sehr wenige, kurze und brüchige Haare... Übrigens ist dessen Vater Amerikaner und da kursiert wirklich das Gerücht/die Info, dass Weimaraner eingekreuzt wurden. Ich selbst halte das zwar für möglich, denke aber, dass der Gendefekt wahrscheinlicher ist, zumal bei doch einigen das Fell wirklich sehr schlecht ist.
Danke für deine Antwort.
Bezüglich des Gerüchts, es kann ja durchaus sein, das irgendwo mal Weimaraner rein gemacht wurde, jedoch müsste das eine Linie gewesen sein, also mehrere, die das Gen auch weiter geben können.

Was meine überlegung noch wäre, bei anderen Tierarten, auch beim Hund, kann eine Farbmutation durch Linien- und Inzucht hervorgerufen werden.

@DoggyHZ: du hast das bluemerle angesprochen bei den Collies. Diese Farbe gibt es ja bei vielen anderen Hunderassen auch, vor allem Hütehunden. Ebenso das redmerle. Gesundheitliche Probleme können erst auftreten, sobald merle x merle miteinander verpaart werden, was aus tierschutzrechtlichen Gründen verboten wird. Jedoch wird dies immer wieder bei "Hobbyzüchtern" praktiziert, da daraus 100% merle farbige Welpen resultieren. Einige dieser Welpen haben keine Probleme, einige davon können taub sein, blind, Organschäden etc. Einige merle x merle haben sehr viel weiss im Fell, dies kann auf eine solche Verpaarung hindeuten, auch wenn der Hund äusserlich gesund erscheint.

Das Dilute - Gen kann meines Wissens über einen Gen Test nachgewiesen werden. Es verursacht jedoch nicht bei allen Hunderassen / Tierarten Hautprobleme.(Ich selbst habe schon jahrelang Kaninchen, Französische Widder in blau, alle waren immer kerngesund ebenso meine 2 grauen Katzen)
Ja das Dilute kann durch einen Gentest nachgewiesen werden.
Die Vermutung ist ja das es eine zweite, bisher unbekannte Mutation des MLPH Genes (verantwortlich für aufhellung beim Hund) gibt.
Das würde auch erklären warum manche vom CDA betroffen sind und andere nicht.
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DoggyHZ

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6

Dienstag, 14. Januar 2014, 16:21

Klar kann man nicht alle Merle-Hunde aus der Zucht nehmen und doch muss man sehr viel verstehen, um mit einem Merle-Hund zu züchten und ganz ehrlich, das tun die wenigsten. Wenn Grossvater mutterseits Merle ist und Grossmutter vaterseits, kann das bei den Enkeln zu Problemen kommen, etc. Es ist eine Diskussion für sich und da ich sehr empfindlich bin, was das züchten anbelangt, weil es einfach zu oft nur ums Geld und ums Äussere geht. Man muss Verpaarungen viel bewusster machen und mehr in die Zukunft denken und nicht nur an die direkten Nachkommen.
Diese Farbe ist ein Gendefekt und damit zu züchten, braucht sehr viel Wissen. Klar muss man mal eine solche Farbe zum Züchten verwenden, nämlich, wenn sonst die Linie (die vielleicht ein super Wesen hat, o.ä.) verloren geht. Aber eben, man sollte nicht denken, ach der gefällt mir, den nehme ich zur Zucht und man hat aber keine Ahnung von seiner Linie.

@Kelpie: Ohne das wirklich zu wissen würde ich ganz klar sagen, dass es durch Linien- oder Inzucht hervorgerufen werden kann. Aber die Genetik ganz zu durchschauen, das ist uns leider nicht möglich.
"Liebe, Konsequenz, Vertrauen und ein gesundes Verständnis für den Ursprung des Hundes - damit kommen wir ans Ziel"

Flint

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7

Dienstag, 14. Januar 2014, 16:22

Hmnaja, von wegen keine Probleme.. man schaue sich Mairin an. MerlexSolid Verpaarung, alles korrekt, und rauskommt mein Weisschen, das taub ist auf einem Ohr.. Klar, sie kann gut leben damit, aber ich find das schon problematisch. Das Merle Gen ist schon diskussionswürdig. Nur ist es eben schon so: Die Zuchbasis ALLER Rassen ist eh schon sehr klein, zu klein.. Wenn man da Merles dann auch noch rausnimmt.. Aber es muss auf jeden Fall aufgepasst werden bei Verpaarungen mit Merle, auch, dass zB das solide Elterntier möglichst dunkel ist. Deswegen find ich auch die Lockerung bezüglich des Weissanteils im Rassestandard des Aussies einfach unverantwortlich. Für mich persönlich müsste bei Verpaarungen eher darauf geachtet werden, wie nah die Tier verwandt sind und natürlich auf Passung bezüglich der Krankheiten, und ganz, ganz am Ende erst auf die Farbe. Und wenns dann halt weniger Blue Merles gibt, na denn.

Da hast du recht....es ist aber nicht nur bei den Aussis so,bezüglich verpaarungen.

Lia

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8

Dienstag, 14. Januar 2014, 17:34

DoggyHZ du sprichst da mit Grossmutter etc. ein Thema an, von dem ich nichts weiss, welches mich aber sehr interessieren würde (Crischa ist ja ein Zuchtrüde). Wo bekomme ich da Informationsmaterial her, Links?

testudo

unregistriert

9

Dienstag, 14. Januar 2014, 17:42

@Lia
Ich versuche es mal ganz kurz einfach zu erklären . Jedes Lebewesen hat von jedem Merkmal (Allel) 2. Eines von der Mutter, eines vom Vater. Entweder ist eines davon dominant (vorrherschend) zum Beispiel glatthaaar/chruselhaar, ist das Chruselgen dominant und der Hund hat krauses Haar. Deswegen kann er aber auch das Glatthaar Gen in sich tragen. Dann gibt es Allele die intermediär sind, das heisst es entsteht eine Mischfarbe.
Nun kann es also sein, dass der Grosvater und die Grossmutter blue Merle sind, können also beide das Allel an ihre Nachkommen vererben. Wenn nun aber der andere Elternteil nicht bluemerle ist, sieht man das den Welpen zum Teil nicht an. Da sie neben dem blue merle Allel noch ein anderes haben, welches vorherscht. Trotzdem sind sie träger des blue merle Allels. Wenn 2 Hunde verpaart werden, wo ein blue Merle Gen drinnen haben, kann es sein, dass Welpen raus kommen, welche nun von Vater und Mutter das Blue Merle Allel erhalten und somit Probleme haben.
(ICh hoffe das war nun nicht zu kompliziert, ansonsten einfach nachfragen :peinlich: )

Lia

Sportdoggie

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10

Dienstag, 14. Januar 2014, 18:19

Testudo vielen Dank für deine Erklärung. :smile: Diese Erbgänge kenne ich. Jedoch nehme ich an, dass da mit dem merle Gen noch eine andere Problematik dahinterstecken muss, da ja sehr oft nicht solid x solid verpaart wird, sondern merle x solid und die allermeisten merle - farbigen aus solchen Anpaarungen keine gesundheitlichen Probleme haben. (Crischa stammt auch aus einer solid x merle Anpaarung und hat bis jetzt nur merle Hündinnen gedeckt die ja logischerweise auch aus einer merle x solid Verpaarung stammen. Bis jetzt waren alle Welpen gesund und hatten auch wenig weisse Abzeichen) Solid Hündinnen werden in der Regel keinem solid Rüden zugeführt. Mit dieser Zucht Technik ist ja immer ein Grosselternteil ein merle farbiger. Hunde die zu viel weiss vererben sollten nicht mehr zur Zucht verwendet werden, so die Empfehlung.

Deshalb habe ich DoggyHZ gefragt ob sie mir noch irgendwelche weitere Informationen geben kann. Eigentlich gehört unsere Diskussion ja nicht mehr zu den silberfarbigen Labradors :hihi:

Anne

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Dienstag, 14. Januar 2014, 18:30

jeder solidgefärbte Hund, egal ob aus einer solidxsolid oder aus einer merlexsolid Verpaarung, kann zwangsläufig NUR das solid Allel vererben, weil solid rezessiv vererbt wird. Will heissen: Sobald ein Hund das merle Allel trägt, kommt dieses auch zum Vorschein, auch, wenn er solid vererben könnte. Deswegen ist es problemlos, wenn man einen solid mit einem merle Hund verpaart, was ja tatsächlich leider fast immer gemacht wird (grad bei der Schönheitslinie gibt es nur sehr selten solidxsolid Verpaarungen, bei der Arbeitslinie schon eher mal noch). Akut problematisch ist das merle bei sogenannten "Doppelmerles", die dann eben zweimal das dominante merle Allel haben, weil merle an sich schon eine theoretisch krankhafte Aufhellung des Fells bedingt. Durch die Verdoppelung kommt es dann eben zu den unterpigmentierten Hunden (nicht Albinos), die dann blind, taub oder beides sein können, oder sogar an Anophtalmie leiden (fehlerhafte Augen bis hin zu fehlenden Augen). Dies, weil das Gehör und die Entwicklung des Auges mit Pigmentzellen zusammenhängt.

Das mit dem Weiss ist halt so eine Sache - man weiss den genauen Erbgang von Weiss einfach nicht. Blue merle Hunde, auch dunkel gefärbte, haben einfach ein erhöhtes Risiko, mehr weiss zu vererben, weil eben das merle an sich schon eine Aufhellung ist. Und grad bei den Aussies (da kenn ich mich halt aus..) ist es in der Schönheitslinie leider so, dass Hunde mit viel Weiss, also einem grossen Kragen und oft auch weissen Beinen, sehr gern gesehen werden. Persönlich bin ich der Meinung, dass bei gleicher Passung was Verwandtschaft und Krankheiten angeht, eigentlich einer solidxsolid Verpaarung der Vortritt gegeben werden sollte. Aber der Mensch will halt die schönen Merles..

Einfach der Vollständigkeit halber, ich hab auf meiner Seite die Vererbung des Merles mal zusammengefasst:
http://mairin.jimdo.com/life/ein-bisschen-genetik/

.. und auch erklärt, wie die Taubheit zustande kommt:
http://mairin.jimdo.com/life/weissbedingte-taubheit/
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Lia

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12

Dienstag, 14. Januar 2014, 19:25

Anne, so wie du es beschreibst war ich bis anhin auch informiert....

DoggyHZ

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13

Dienstag, 14. Januar 2014, 19:26

Ich kann keine Links nennen. Doch Vererbungslehre hatte ich zu Genüge, aber natürlich kann ich nicht alles belegen und viele Erbgänge sind ja ungeklärt. Wenn das dominante Allel Merle ist und das rezessive Solid, kann Solid trotzdem vererbt werden. Rezessiv bedeutet ja nicht, dass es nicht vererbbar ist, sondern dass, wenn noch ein dominantes Allel vorhanden ist, es nicht offensichtlich ist. Also wenn Merle x Solid mit Merle x Solid verpaart wird, kann es Merle/Merle, Merle/Solid oder Solid/Solid geben.
Wenn jetzt ein Merle/Merle-Hund zur Zucht zugelassen wird und mit einem Merle x Solid-Hund verpaart wird entsteht Merle/Solid oder Merle/Merle.
In wie fern das bei welcher Rasse zu Krankheiten führen kann, weiss ich nicht. Ich weiss nur, dass es beim Collie als Gendefekt bekannt ist, aber die Farbe trotzdem anerkannt ist. Und wenn man schon weiss, dass es zu Krankheiten führen kann, sollte man aufpassen wer mit wem verpaart wird und wie stark das Merle in dieser Linie vertreten ist.

Ich bin allerdings kein Profi in dem Thema, ich weiss einfach, dass zu oft in der Zuchtbranche nicht weiter als bis zur nächsten Generation studiert wird.
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Anij

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14

Dienstag, 14. Januar 2014, 21:13

Also wenn Merle x Solid mit Merle x Solid verpaart wird, kann es Merle/Merle, Merle/Solid oder Solid/Solid geben.
Genau aus diesem Grund ist ja eine Merle x Merle Verpaarung nicht erlaubt, wobei es dann egal ist, ob es sich um Merle x Merle Hunde oder Merle x Solid Hunde handelt, sie haben immer die Merlefärbung. Ein solidgefärbter Hund hat immer Solid x Solid, so habe ich das wenigstens verstanden.

Übrigens gibt es auch Rassen, bei denen man das Merle nicht im Fell sieht, bzw. nur in den ersten Lebenstagen sieht. Der Schafpudel, ein Schlag der Altdeutschen Hütehunde, ist zB. so ein Hund, bei dem man das Merle nicht immer offensichtlich beim erwachsenden Hund sieht. Das ist natürlich fatal.
Viele Grüße von Daniela, Velvet und Sira

und Silky im Herzen.









Wenn du redest, muss deine Rede besser sein, als es dein Schweigen gewesen wäre.
(arabisches Sprichwort)

Anne

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15

Dienstag, 14. Januar 2014, 21:14

Die Merle Diskussion / farbbedingte Krankheiten [SPLIT]

So, ihr Lieben, damit der andere Thread nicht völlig aus dem Thema läuft, hier der Split aus dem Silber-Labi-Thread :) AB jetzt das Merle Thema bitte hier diskutieren, merci! :)
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Anne

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16

Dienstag, 14. Januar 2014, 21:23

DoggieHZ, das stimmt schon - aber Doppelmerles werden nicht zur Zucht gelassen. Man sieht den Doppelmerles ihren Defekt eigentlich immer an, selbst, wenn sie (was seltenst ist!) keine gesundheitlichen Schäden haben. Sie sind in der Regel sehr, sehr weiss. Wenn man nach "Lethal White Aussies" Bilder googlet, sieht man das sehr eindrücklich. Da ist Verwechslung echt ausgeschlossen. Ausserdem muss man ja zur Zuchtzulassung einen Stammbaum vorlegen, darin sieht man, aus was für einer Verpaarung der Hund stammt - wenn das eine MerlexMerle Verpaarung war - die im Übrigen ja verboten sind, also auch von keiner Zuchtkontrolle angenommen werden - dann ist klar, dass die Hunde nicht zur Zucht zugelassen werden können. Es wird ja schon viel beschissen, aber da mach ich mir echt keine Sorgen. Das Hauptproblem bei Verpaarungen sind wohl eher die skrupellosen Vermehrer. MerlexMerle Verpaarungen geben (statistisch) zur Hälfte Merle-Hunde, während bei korrekten Verpaarungen (statistisch) nur jeder 4. Welpe gemerlt ist. Merles verkaufen sich einfach besser..

Also wegen möglicherweise falschen Verpaarungen in der offiziellen Zucht mach ich mir da keine Sorgen.
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DoggyHZ

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17

Dienstag, 14. Januar 2014, 21:38

Ich will hoffen, dass es in der offiziellen Zucht kontrolliert wird. Das Hauptproblem sind sicher die Vermehrer, aber auch Züchter geraten unter Druck, weil die Nachfrage nach Merle-Hunden enorm gross ist. Ich weiss einfach, was in der Zucht alles so abläuft und das ist nicht immer so sauber, wie es sein sollte, deswegen bin ich extrem empfindlich.
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18

Dienstag, 14. Januar 2014, 22:05

Ich will hoffen, dass es in der offiziellen Zucht kontrolliert wird. Das Hauptproblem sind sicher die Vermehrer, aber auch Züchter geraten unter Druck, weil die Nachfrage nach Merle-Hunden enorm gross ist. Ich weiss einfach, was in der Zucht alles so abläuft und das ist nicht immer so sauber, wie es sein sollte, deswegen bin ich extrem empfindlich.

:good: Ich sehe das ändlich wie du

19

Dienstag, 14. Januar 2014, 22:09

Ich möchte mal noch eine Frage an alle Genetikprofis stellen: Wenn ich eine blue-merle x red Verbindung habe, können da red-merle entstehen. Ist vielleicht etwas naiv gedacht, aber es würde mich interessieren...

Kelpie

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20

Dienstag, 14. Januar 2014, 22:34

ja daraus können auch redmerle welpen entstehen.

http://www.australianshepherds.nl/litter2010.html
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