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lovedogs

unregistriert

41

Donnerstag, 23. Januar 2014, 10:32

Was mich gerade immer an Tierheimhunden ärgert ist die scheinheiligkeit der Argumente, warum die Hunde kastriert werden. SO Argumente wie "wir wollen ungewollten Nachwuchs vermeiden, weil die Tierheime eh schon so voll sind". Da geht mir die Hutschnurr durch. Ich muss doch als mündiger und verantwortungsvoller Hundehalter in der Lage sein dürfen meinen Hund auch wenn er intakt ist kontrollieren zu können.
Echt jetzt?.. du warst wohl nie in einem Tierheim... Es ist einfach nur bewiesen und erlegen, dass man streuende Hunde kastrieren muss, um den Wachstum der population dieser Hunde zu verrignern. Sobald sie aber auch in einem Tierheim sind, ich hab ja eins ins Spanien, werden bei mir ALLE Kastriert... wieso? weil ich nicht 50 Mitarbeiter beschäftigen kann die aufpassen ob die sich nun paare oder nicht! Ich mache damit auch kein Profit um Gottes Willen, ich verliere imens viel Geld! Es geht nicht um der zukünftiger Hundehalter, es geht um die vereinfachung für Hund UND Mensch in diesem Moment.. Stell dir doch bitte mal vor... 400 Hunde davon sind 300 Rüden und 10 sind läufig... ich hoffe ich muss es nicht weitererläutern, denn es sollte klar sein, was ich damit meine!
Auch das Argument bei Hündinnen mit den Tumoren halte ich für schwierig. Nicht falsch verstehen, ich verstehe schon warum man Angst davor hat und man sich sagt, es ist besser sie vorher kastrieren zu lassen, als das es soweit kommt, gerade wenn man diese negative Erfahrung schon gemacht hat.
Aber man sollte sich fragen, wo das anfängt und wo das aufhört. Hunde wurden jahrzehnte lang kupiert, mit dem Argument dass sie sich nicht an Rute oder Ohren verletzen können. Dies ist zurecht verboten worden. Meine erste Hündin ist mit 5 Jahren an einem MAgentumor gestorben, deshalb hab ich aber meinen Hunden jetzt nicht den Magen entfernen lassen. Sie war auch nicht kastriert, auch wenn der Tierarzt mich immer dazu gedrängt hat, wenn man nicht züchten will. An dem frühen Tod hätte aber auch eine Kastration nichts geändert.
Meine beiden sind hier nicht kastriert und kenne auch viele im Bekanntenkreis die wirklich erst kastriert haben als sie mussten. Dennoch geht es den Hunden gut.
Natürlich da hast du recht. Aber der Hund kann ohne Magen NICHT leben, aber ohne eierstöcke schon! Wie gesagt, es ist auch schon so, dass man die Tumore verringern kann, ich musste es bei meiner wegen Medizinischen problemen machen lassen, aber ich hätte es wohl auch sonst gemacht, nicht so früh, aber ich hätte es gemacht. Ich finde da muss einfach jeder selber entscheiden. Ganz einfach, hätte sich z.B. meine Mutter vor 10 Jahre, auf rat vom Arzt, ihre brüste weg operieren lassen, wäre sie heute noch am Leben. Leider ist es nicht so und ich mache mir die Vorwürfe, weil ich nicht insistiert hatte...
Und was Rüden angeht. ich habe ja früher auch mit einigen Rüden und Hündinnen zusammengelebt. Keiner dort war kastriert. Trotzdem gab es weder ungewollt Nachwuchs noch haben die Rüden sonderlich gelitten, wen ndie Hündinnen läufig waren. Ich denke es ist einfach wichtig das man die Hunde ordentlich auspowert und ablenkt und wenn er dann mal ein paar Tage nicht frisst oder winselt. Dann ist das halt so, wird ihn auch nicht umbringen und sehe ich für mich noch als normales verhalten an.
Oft stellt man fest, das Hunde die eine gestörte Sexualität haben und alles bespringen was bei 3 nicht auf den Bäumen ist, diese nicht haben, weil viele läufige Hündinnen in der Nähe sind, sondern weil generell in der Erziehung und Beschäftigung mit dem Hund was falsch läuft.
Klar kann da eine Kastration helfen, den Druck von dem Hund zu nehmen, aber das Erziehungsproblem ist damit nicht gelöst. Es macht es nur leichter. Aber generell ist das alles keine Lösung die dem Hund hilft, sondern nur uns Menschen.
Dem Hund würde helfen ihn richtig zu erziehen und zu beschäftigen.
Da gib ich dir 100% recht

Thats my point of view. Jetzt dürft ihr mich steinigen
Nicht steinigen, aber gerne diskutieren. Ich finde es eh immer toll und habe spass daran... manchmal schreibe ich zu forsch, möchte aber niemand in keinsterweise damit kränken, beschimpfen oder belästigen :) :prosit:

42

Donnerstag, 23. Januar 2014, 11:40

Kann Huskybespasser vom Grunde aus nur zustimmen!

Sicherlich ist es in Tierheimen schwierig, hier die Kontrolle zu behalten (Rüde - läufige Hündin). Aber das Argument, die Population niedriger zu halten, ist für mich auch nicht ganz eingängig. Bei Hunden, die wild leben und Gefahr laufen, vom dog catcher eingefangen und in Tötungen verbracht zu werden, wenn sie weiterhin überhand nehmen, kann ich es noch in etwa verstehen, wenn sie danach wieder ausgesetzt werden.

Was die Vorbeugung angeht, die viele anführen: Sorry, aber ihr nehmt auch nicht eine Kopfschmerztablette, wenn ihr kein Kopfweh habt. Ihr lasst auch nicht ne Total-OP vornehmen, um Unterleibskrebs zu verhindern. Ein Mann lässt sich auch nicht vorsorglich kastrieren, damit er nicht Gefahr läuft, ein Triebtäter zu werden. Warum also bei Hunden? Nur weil es da so schön einfach ist? Sich die TA über das Tierschutzgesetz hinwegsetzen, um nen schnellen Rappen zu machen? Weil das Tier ja nicht widersprechen kann?

Das Thema ist so schwierig und unterschiedlich in den Meinungen wie Thema Ernährung! Und jeder muss es für sich überlegen. Aber bevor man eine Entscheidung trifft, sollte man wirklich mal an ALLEN Fakten überlegen.

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Sportdoggie

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43

Donnerstag, 23. Januar 2014, 11:40

Nein. Ich kenne ein paar Tierheime. Zu sagen es sind viele, wäre sicher übertrieben. Aber für mich stand nach der Bekanntschaft mit diesen Tierheimen schnell fest, dass Hund aus dem Th keine Option für mich ist und ich auch keinen Hund bekommen würde. Mehr zu dieser Diskussion gern per PM oder seperates Topic. Was das kastrieren angeht, so kann ich das bei Hunden im Ausland ja noch verstehen. Warum ich aber die Auflage als Halter bekomme einen Welpen oder Junghund kastrieren zu müssen oder dieser schon kastriert vermittelt wird. Die Logik erschliesst sich mir nicht.
Als Gott begriff, das nur die Besten Schlittenhundesport machen, erschuf er für den Rest Fußball.
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lovedogs

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44

Donnerstag, 23. Januar 2014, 11:49

Ja ich spreche natürlich von Tierheimen aus Spanien zB da kenn ich mich halt aus. Ihr ghet eben davon aus, das alle Menschen, egal wo auf der Welt, genau gleich wie wir Hündeler sind, hier in der CH.
In Spanien herrscht hier eine krasse ignoranz auf hohen mass! Wir vermieteln hauptsächlich in Spanien und wir versuchen wirklich nur gute Plätze zu finden.. aber man weiss ja nie! vielleicht werde sie wieder ausgesetzt, was bisher noch nie vorkam... Und die Hunde bleiben in den Tierheimen nicht nur 2 Wochen sondern Monaten oder sogar Jahre...

Man darf einfach nicht davon ausgehen, das alle Menschen lieb und gut sind.. das musste ich lernen... Ich möchte einfach nicht immer Hunde aus der Strasse mitnehmen müssen, oder wie neulich in Sevilla. ich war jetzt 2 Tage dort und habe über 400 Hunde in andere Tierheime aus einer tötungstation rausgenommen mit anderen Helfer! ... was ich dort sah.. ich könnte euch Bilder zeigen und ich bin mir sicher ihr müsstet kotzen aber diesen Bildern!

ÜBER 80 Hunden wurden gequält und umgebracht und dann in einem Tiefkühler reinGEWORFEN! solche bilder gehen einem nciht aus dem Kopf...und man darf streuenden Hunden nicht nur einfach einfangen, sonder auch gleich kastrieren, damit es nicht nochmals so weit kommen muss! Und glaubt mir ein hund möchte lieber kastriert werden, als durch qualen umgebracht zu werden ... da bin ich mir sicher!

Wegen der Vorbeugung bei Hündinen, da streite oder diskutiere ich nicht mehr rum.. ich finde, wie du schon selbst sagst, jeder sollte es selber wissen, ich möchte aber nicht verantwortlich sein, falls sie an solch einen Tumor sterben muss... und das mit Kopfschmerzen glecih zu stellen... ich weiss ja nicht...sei mal dahin gestellt!

Psovaya Borzaya

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45

Donnerstag, 23. Januar 2014, 12:00

eine kastration erhöht aber zb. dafür das risiko für knochenkrebs. barsois zb. haben ein eher erhöhtes risiko dafür. das alleine wär eine entscheidug zwischen pest und cholera. eine hündin zu kastrieren, damit sie einen bestimmten krebs nicht bekommen kann, find ich etwas...naja, "speziell". vorher würd ich sie nie freilassen, die chance unters auto zu kommen ist weitaus grösser... das leben ist ein risiko, immer und für jeden. man kann nicht alles ausschliessen. klar ist für mich, strassenhunde werden kastriert und dann auch so vermittelt. ich würd mir aber von keinem TH reinreden lassen, dass ich einen hund von dort kastrieren muss.
habe ohnehin ein gespaltens verhältnis zu tierschützern und werd wohl schon deshalb immer einen hund vom züchter kaufen und auch die katzen.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

erica

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46

Donnerstag, 23. Januar 2014, 14:25

aber ihr nehmt auch nicht eine Kopfschmerztablette, wenn ihr kein Kopfweh habt. Ihr lasst auch nicht ne Total-OP vornehmen, um Unterleibskrebs zu verhindern. Ein Mann lässt sich auch nicht vorsorglich kastrieren, damit er nicht Gefahr läuft, ein Triebtäter zu werden. Warum also bei Hunden? Nur weil es da so schön einfach ist? Sich die TA über das Tierschutzgesetz hinwegsetzen, um nen schnellen Rappen zu machen? Weil das Tier ja nicht widersprechen kann?


Aber wir pumpen auch Hormone in uns rein, wenn wir keine Kinder wollen. :zwinker:
Betr. Tierschutzgesetz: dann dürfte man auch keine Katzen oder Meerschweinchen etc. kastrieren. Auch diese sind gesund und haben einen Hormonhaushalt. Warum dann so empfindlich beim Hund? Ist die Katze weniger wert? Sind wir doch einfach ehrlich: es dient dem Menschen. Eine Katze die markiert ist nicht angenehm, sowenig wie eine heulende Katze oder Katzenkämpfe vor der Haustüre.
Genauso ist es beim Hund: eine läufige Hündin schränkt uns ein. Wir können sie nicht mehr so einfach laufen lassen, jammernde Rüden vor der Haustüre sind unangenehm. Wird sie im Urlaub läufig wird es schwierig etc.etc. Und hat schon jemand eine Hündin gefragt, ob sie es als angenehm empfindet, läufig zu sein?? Vielleicht, aber eine Antwort wird nicht kommen. Sind die Hormonschwankungen für sie vielleicht unangenehm? Hat sie evtl. sogar Schmerzen während der Läufigkeit? Stört es die kastrierte Hündin, dass sie keine Hormonschwankungen mehr hat? All das können wir nicht beurteilen, also warum so grantig wenn es um die Kastration der Hunde geht?


Habe selbst zwei Kastrierte bei mir daheim, aber nur deshalb, weil sie aus dem ausländischen Tierschutz kommen.


Und warum dann den ausländischen Tierschutz auch noch unterstützen?

Lagotto

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47

Donnerstag, 23. Januar 2014, 15:33

Mein Rüde ist sozial absolut verträglich und wird nicht kastriert, warum auch... ;)
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Holger

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48

Donnerstag, 23. Januar 2014, 15:47

Mein Tibby ist kastriert. Und nebenbei dennoch völlig intakt!! In meinen Augen völlig bescheuert, die vollständigkeit und funktionsfähigkeit eines Hundes auf seine Fortpflanzungsfähigkeit zu reduzieren! Sagt mir viel über die Verwender dieses Begriffs.

Ich bin ein schlichtes Gemüt:
Ich schätze die Vorteile eines kastrierten Hundes, finde die Nachteile überschaubar, interessiere mich nicht für die möglichen Risiken ( die gibts bei ALLEM!) und bestreite bis zum Gegenbeweis, dass das tierschutzgesetz wirklich EINDEUTIG eine Kastration von Hunden verbietet.

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49

Donnerstag, 23. Januar 2014, 16:10

Ihr bringt es ja eigentlich gut auf den Punkt. Grundsätzlich muss das jeder selbst wissen und verantworten. Bei dervEntscheidung spielt aber unser Interesse mindestens genauso eine Rolle wie das wohl des Tieres. Und nein, der Hund kann nicht sagen ob er lieber kastriert oder unkastriert sein will. Genausowenig aber ob er agility machen will, schafe hüten, polizeidienst verrichten oder fzr was sonst wir noch Hunde hernehmen. Letztlich soll es jede selbst entscheiden aber nicht von vor rein erwarten das Kastration die Lösung aller Probleme ist und das jeder Hund kastriert gehört. Denn darum ging es ja in dr ausgangsfrage
Als Gott begriff, das nur die Besten Schlittenhundesport machen, erschuf er für den Rest Fußball.
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lovedogs

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50

Donnerstag, 23. Januar 2014, 16:13

Ihr bringt es ja eigentlich gut auf den Punkt. Grundsätzlich muss das jeder selbst wissen und verantworten. Bei dervEntscheidung spielt aber unser Interesse mindestens genauso eine Rolle wie das wohl des Tieres. Und nein, der Hund kann nicht sagen ob er lieber kastriert oder unkastriert sein will. Genausowenig aber ob er agility machen will, schafe hüten, polizeidienst verrichten oder fzr was sonst wir noch Hunde hernehmen. Letztlich soll es jede selbst entscheiden aber nicht von vor rein erwarten das Kastration die Lösung aller Probleme ist und das jeder Hund kastriert gehört. Denn darum ging es ja in dr ausgangsfrage
Das unterschreibe ich sogar auch! Genau so sehe ich es auch!

DoggyHZ

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51

Donnerstag, 23. Januar 2014, 16:30

@Erica: Warum so grantig, wenn es darum geht, dass man die Hunde nicht kastrieren möchte? Niemand von den Kastrationsgegnern hat darauf bestanden, dass man es auf keinen Fall darf. Jeder sagt, wie er darüber denkt und lässt jedem anderen den freien Entscheid.

Und wir nehmen Hormone, weil wir Sex als Lustspiel sehen und nicht nur als Fortpflanzungsmittel. Somit ist das für mich kein Vergleich. Bei den Tieren dient es nur zur Fortpflanzung.
Und Freigänger Katzen kann man nun mal nicht kontrollieren, deshalb kastriert man sie, dafür haben sie ihre Freiheit. Meerschweinchen werden in Gruppen gehalten, um Nachwuchs zu verhindern, kastriert man sie. Den Hund kann man auch während der Läufigkeit kontrollieren, also kastriert man sie "nur" aus Angst, Faulheit, etc. Was ich nicht verwerflich finde, wenn man sich darüber Gedanken gemacht hat und sich dann für oder gegen eine Kastration entschieden hat. Aber wenn man einfach kastriert, weil es heute ja so normal ist, das verstehe ich nicht. Und trotzdem akzeptiere ich auch das.
Ich hätte auch gerne keinen Zyklus, wäre immer gleich gut gelaunt und hätte lieber nicht jeden Monat die weiblichen Einschränkungen und trotzdem kann ich mich ja nicht einfach so kastrieren lassen, obwohl ich keine Kinder will...
"Liebe, Konsequenz, Vertrauen und ein gesundes Verständnis für den Ursprung des Hundes - damit kommen wir ans Ziel"

erica

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52

Donnerstag, 23. Januar 2014, 16:43

Ot aber deinen Zyklus kannst du abstellen

53

Donnerstag, 23. Januar 2014, 17:39

Mein Tibby ist kastriert. Und nebenbei dennoch völlig intakt!! In meinen Augen völlig bescheuert, die vollständigkeit und funktionsfähigkeit eines Hundes auf seine Fortpflanzungsfähigkeit zu reduzieren! Sagt mir viel über die Verwender dieses Begriffs.


Wann wurde er denn kastriert? Je nach Zeitpunkt hat es sehr wohl einen Einfluss und das hat nicht mit bescheuert zu tun. :bruell:

Holger

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54

Donnerstag, 23. Januar 2014, 17:57

Ich bleibe dabei: ein kastrierter Hund ist genauso intakt wie ein nicht kastrierter. Und deshalb finde ich den Begriff "intakt" für dieses Thema sehr wohl bescheuert.
Den Zeitpunkt weiss ich nicht. Da kann jetzt jeder in Tibbys verhalten reininterpretieren, was er will ;)

55

Donnerstag, 23. Januar 2014, 18:01

Erica, habe auch nicht gesagt, dass ich für Kastrationen bei Katze, Meerschweinchen oder was auch immer bin!

Und sorry: Hormone einwerfen oder aber Total-OP ist schon ein kleiner Unterschied, oder? Für eine Hündin gibt es auch natürliche Mittel, um eine Trächtigkeit zu verhindern.

Und was die Hunde aus dem ausländischen Tierschutz angeht: Trotz diesem Missstand würde ich es jederzeit wieder tun, weil diese Tiere wirklich einer Hilfe bedürfen. Denn hier ist die Zahl derer, die einer Tötung zugeführt werden wohl noch wesentlich höher als in der Schweiz oder in Deutschland. Und diese Tiere bekommen in "ihrem" Land seltenst die Möglichkeit auf ein artgerechtes und soziales Leben.

War, bevor ich die beiden gekommen habe, auch hier innerlandes unterwegs und wollte einen Hund aus dem Tierheim nehmen. Ergebnis: Entweder ich bekam zur Antwort: "Wir haben zur Zeit keine zur Vermittlung!" oder aber man wurde dort derart ablehnend behandelt, dass man darauf verzichtete, aus dem Tierheim einen Hund zu nehmen: So passiert in Zürich, wo ich alleine 3 Stunden vor dem Tor warten musste, bis ich mal reindurfte, obwohl ein Termin vereinbart war. Man war augenscheinlich gar nicht an Vermittlung interessiert. Und dann haben halt eben meine beiden mich gefunden!

erica

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56

Donnerstag, 23. Januar 2014, 18:50

Das einzige natürliche Mittel ist wohl, sie vom Rüden fernzuhalten. Ja klar, du kannst sie auch alle paar Monate spritzen, aber ob das dann besser ist?...

Psovaya Borzaya

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57

Donnerstag, 23. Januar 2014, 18:55

also ich würde nie im leben meine hündin spritzen oder hormonchip einsetzen lassen oder anderes. entweder ich kann tatsächlich auf sie aufpassen und eine deckung durch einen rüden verhindern oder ich muss kastrieren. und bei den nagern sind meine männlichen tiere auch kastriert, nachwuchs will ich keinen und selbstverständlich sind alle katzen kastriert, es sind ja freigänger.
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58

Donnerstag, 23. Januar 2014, 19:45

Intakt meint bei dem Thema der Hund ist anatomisch zeugungsfähig. Von daher spricht man bei unkastrierten Hunden auch von intakten Hunden. Ein kaastrierter Hund ist nunmal anatomisch nicht mehr zeugungsfähig und damit nicht intakt. Das sagt nichts darüber aus, wie der Hund sonst so ist.
Das vielleicht noch zur Erklärung :D
Als Gott begriff, das nur die Besten Schlittenhundesport machen, erschuf er für den Rest Fußball.
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59

Freitag, 24. Januar 2014, 01:20

Ich habe schon verstanden, wie es gemeint ist- akzeptiere diese in meinen Augen falsche Verwendung von Worten aber nicht.

60

Freitag, 24. Januar 2014, 19:26

Tut mir leid, Erica, wenn das das einzige natürliche Mittel ist, was du kennst. Es gibt noch andere Methoden, um einerseits den Rüden fernzuhalten oder aber eine Trächtigkeit zu verhindern. Ohne alle Monate zu spritzen. Kannst dich aber ja mal bei einer Homöopathin informieren, wenn es dich interessiert.

Finde es auch schade, dass du so "stinkig" reagierst, weil jemand eine andere Meinung als du hat und diese auch vertritt. Gerade der Vorwurf in Sachen Tiere aus dem ausländischen Tierschutz fand ich absolut nicht gut. Aber das wirklich nur als rein subjektiver Eindruck und nur am Rande.