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Aline

Wachdoggie

  • »Aline« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 759

Doggie(s): Jaro, Aussie, Beluga, Schapendoes

Beruf: Studentin

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1

Mittwoch, 22. Januar 2014, 13:59

Kastrieren - ja oder nein?

Bin mir ziemlich sicher, dass dieses Thema schon aufgegriffen wurde - konnte es aber auf die Schnelle nicht finden

Mich würde es interessieren, wie ihr zum Thema Kastration steht?
Mein Wildfang ist jetzt 9 Monate alt, und in der Hundegruppe / im Gespräch mit anderen Hundemenschen mit Junghunden merke ich, dass nun immer öfter auf das Thema Kastration angesprochen wird. Als ich meinen Hund das erste Mal zum impfen brachte, also über den Daumen geschätzt mit 12 Wochen, wurde ich das erste Mal gefragt, ob ich schon an eine Kastration denke. Ich war erst etwas baff, darum habe ich dann auch nicht nachgefragt, wieso sie mir diese Frage bereits jetzt stelle und habe stattdessen "bloss" verneint.
Grundsätzlich bin ich allgemein eher gegen eine Kastration, ausser, es sprechen medizinische Gründe oder andere wichtige Aspekte dafür.
Einige Male habe ich nun aber schon erlebt, dass ich völlig verständnislos angeschaut werde, wenn ich sage, dass ich (vorläufig) nicht vorhabe, meinen Hund kastrieren zu lassen.

Nun will ich gar nicht lange über meine Pros oder Kontras schreiben, sondern bin auf eure Meinung zu diesem Thema gespannt :smile:

Bolotta

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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2

Mittwoch, 22. Januar 2014, 14:16

Stimmt, dieses Thema habe ich auch schon mal vor längerer Zeit mitverfolgt.
Ich stehe zur Zeit vor der gleichen Entscheidung, wie Du. Luna ist meine 3 (2.) Hündin. Die erste (die meiner Eltern) musste mehrmals Knoten am Gesäuge rausoperieren lassen, und ich musste sie mit genau 9 Jahren einschläfern lassen, da sie einen riesen Tumor an der Gebärmutter oder irgendwo im Innern hatte. Nach der letzten OP wurde sie läufig und blutete über einen langen Zeitraum hinweg ununterbrochen und sehr stark. Bis wir auf dem Rönten/US-Bild die riesen Geschwulst sahen. Mir wurde immer wieder geraten, eine Hündin so früh wie nur möglich zu kastrieren, eben um Tumore am Gesäuge zu vermeiden. Bei Taiga entschied ich mich dann doch dagegen. Sie hatte mit ein paar Jahren erstmals einen Knoten, der rausoperiert wurde. Später hatte sie beidseitig Knoten. Wir liessen die Knoten entfernen, Milchleiste grösstenteils und ebenso Gebärmutter und Eierstöcke. Da war Taiga etwa 7 Jahre alt. Sie erholte sich sehr lange nicht richtig von der OP. Einer der Tumoren, noch ganz klein, war bösartig. 2 1/2 Jahre später musste Taiga eingeschläfert werden. Sie hatte einen Tumor am Herbeutel, (mindestens) einen auf der Milz. Ob sie Ableger hatte, konnte nicht mit Bestimmtheit sagen. 1 Monat vor ihrem Tod mussten 800 ml Flüssigkeit von der Lunge abgesogen werden, wie auch ihr Bauchraum mit Blut und Flüssigkeit gefüllt war.

Luna ist jetzt 9 1/2 Monate alt, war 1x läufig, und sie hat bereits einen kleinen Knoten! Ich war noch nicht beim Tierarzt deswegen. Da laut Statistik die Gefahr von Tumoren zu einem grossen Teil ausgeschlossen werden kann, nach der 1.Läufigkeit, werde ich sie wohl kastrieren lassen. Wie oben geschrieben, ich habe bereits 2 Hündinnen wegen Tumoren verloren. Ob Luna dadurch das erspart bleibt, kann niemand sagen. Ich wollte sie 1x läufig werden lassen.

Bin gespannt, auf Erfahrungsberichte

Flint

Kläfferdoggie

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Doggie(s): Dalmatinerrüde Flint Dalmatinerrüde Reilly

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3

Mittwoch, 22. Januar 2014, 14:16

Huhu.....lustig das wurde ich auch gefragt...als ich mit Flint das erste mal zum Ta ging.

Nun bei mir ist es so mein Flint ist jetzt dann 2 jahre alt und ist ein Intakler Rüde,also nicht Kastriert.

Bei einem Rüden sage ich jetzt mal.....wenn er Gesundheitliche probleme hätte oder er zu über Sexwallität neigen würde und durch das zu viel stress hätte.

Lucky

Alphadoggie

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Doggie(s): Cocker Spaniel

Wohnort: Kt. BL

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4

Mittwoch, 22. Januar 2014, 14:17

Wir haben ein unkastrierten Cocker Spaniel. Wieso er nicht kastriert ist? Weil beim Cocker das Fell wollig wird. Er ist aber ein guter Hund der keine Probleme macht. Er ist auch führbar wenn läufige Weibchen in der Nähe sind. Würde er leiden hätte ich ihn kastriert. Er wird bald 7 Jahre alt.


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Es Grüessli vom Lucky ond de Katja

Kelpie

Kläfferdoggie

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Doggie(s): Gwizdo - Working Kelpie, Taz - Working Kelpie

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5

Mittwoch, 22. Januar 2014, 14:39

ich hab hier einen kastrierten und einen unkastrierten Rüden.
Gwizdo, intakt, bei ihm wars einfach so, wens geht bezüglich Verhalten bei läufigen Hündinnen und auch sonst allgemein und keine Gesundheitlichen sachen vorliegen wird der Bub nicht kastriert. Das hab ich schon beim vorherigen Hund so gemacht und werde ich in Zukunft auch so machen.

Taz wurde leider mit 9-10 Mt. vom Vorbesitzer kastriert.
Bei ihm hätte ich mir gewünscht das sie dies nicht, oder erst später gemacht hätten. Er ist irgendwie "stehen geblieben" in der Entwicklung.
Er hat sich lange wie ein Junghund benommen, das Bein nicht gehoben, war sehr unsicher usw. nun ist er 3 jährig, und pupertiert enorm. :wall:
Beginne jeden Tag mit einem Lächeln und genieße jede Sekunde Deines Lebens.

DoggyHZ

Sportdoggie

Beiträge: 1 366

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6

Mittwoch, 22. Januar 2014, 16:02

Ich würde keinen meiner Hunde einfach so kastrieren, auch nicht vorsorglich gegen Gesäugetumore bei der Hündin.

Ich, für mich, könnte nicht vertreten, in einen gesunden und gut funktionierenden Hormonhaushalt einzugreifen. Eine Läufigkeit macht bei einer Hündin so viel aus, sie hat einen Zyklus, auch von ihren Stimmungen her und ich finde, dass das absolut dazu gehört. Bei mir im Rudel laufen läufige Hündinnen neben intakten Rüden und keiner hat ein Problem. Nur ich bin abends dann extrem müde, weil ich so aufpassen muss. ;-) Keiner der Rüden leidet extrem. Und dass sie allenfalls etwas hibbeliger sind und am Pipi lecken, das ist doch ganz normal.
Klar, wenn ein Rüde durchgehend nicht mehr frisst, sobald eine Hündin läufig ist, oder wenn er nur noch herumheult und Stress hat, dann muss man sich sicher darüber Gedanken machen. Auch vergrösserte Prostata beim Rüden oder heftige Scheinträchtigkeit bei der Hündin, da würde ich auch kastrieren. Aber sonst... Das kommt auch immer auf den Hund an.

Kastration ist, meiner Meinung nach, einfach zu oft ein Mittel als Erziehungsmassnahme und das sehe ich überhaupt nicht ein.
"Liebe, Konsequenz, Vertrauen und ein gesundes Verständnis für den Ursprung des Hundes - damit kommen wir ans Ziel"

Bluenote

Admindoggie

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Doggie(s): *Shirin* Schnauzer-Mix

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7

Mittwoch, 22. Januar 2014, 16:17

Da ich ganz und gar der Meinung von DoggyHZ bin, siehe dort. :d
And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.

Xanthippe

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna- Dalmi Mädchen, Yenni- Border-Schäfer-Mixine

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8

Mittwoch, 22. Januar 2014, 16:42

Bin gleicher Meinung wie DoggyHZ.

Ich habe immer das Gefühl mich rechtfertigen zu müssen wenn mich jemand fragt ob sie kastriert ist :rolleyes:
Dann kommt dann meist grad als zweite Frage, ob ich sie denn mal decken lassen will smilie_sh_019
äh, warum sollte ich? finde es jetzt nicht so schlimm drei Wochen mal mehr Leinenspaziergänge zu machen, das hatte bisher unserer Bindung immer ganz gut getan. Sie hat dann ja meistens nur mich als spielkamerad :d

aber den besten Kommentar habe ich von einem Dobermann Besitzer gehört : "ich würd die Hündin ganz schnell kastrieren lassen, sonst entickelt sie nach der ersten Läufigkeit zitzen und die sieht man ja bei dem kurzen Fell!"
:k_irre: :0haue-haue0: :bekloppt:

lovedogs

unregistriert

9

Mittwoch, 22. Januar 2014, 17:27

ich musste es ja bei meiner machen, weil sie ein Problem hatte und wir alles rausoperieren mussten, aber ich würde es auch sonst machen, ich könnte es nicht vertreten, dass meine Hündin einen Tumor hat, obwohl ich mit grosser Wahrscheinlichkeit was dagegen machen konnte und dann stirbt.. da hätte ich echt ein Problem damit. Aber ich würde auch NIE blöd tun wenn es jemand nicht amchen will, oder blöde Kommentare rauslassen! Ich finde jeder muss damit klar kommen und wenn es den Hundis gut geht, ob kastriert oder nicht, ist doch schlussendlich das wichtigste! :peace:

testudo

unregistriert

10

Mittwoch, 22. Januar 2014, 17:30

Sinclair ist auch kastriert, aber nur weil er aus dem TH kommt. Allerdigs wurde er erst kastriert , als er schon über ein Jahr alt war. Das genaue Alter weiss ich nicht. Er selber weiss dagegen nicht, DASS er kastriert ist smilie_sh_029
Odin ist ein intakter Rüde. Persönlich würde ich keinen Hund kastrieren, wenn es keine wirklich ernsten Gründe gibt. Was mich nervt ist, wenn Leute denken sie könnten ihren Rüden kastrieren, statt erziehen :0haue-haue0:

wuschy

Sportdoggie

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11

Mittwoch, 22. Januar 2014, 17:42

Stimmt, dieses Thema habe ich auch schon mal vor längerer Zeit mitverfolgt.
Ich stehe zur Zeit vor der gleichen Entscheidung, wie Du. Luna ist meine 3 (2.) Hündin. Die erste (die meiner Eltern) musste mehrmals Knoten am Gesäuge rausoperieren lassen, und ich musste sie mit genau 9 Jahren einschläfern lassen, da sie einen riesen Tumor an der Gebärmutter oder irgendwo im Innern hatte. Nach der letzten OP wurde sie läufig und blutete über einen langen Zeitraum hinweg ununterbrochen und sehr stark. Bis wir auf dem Rönten/US-Bild die riesen Geschwulst sahen. Mir wurde immer wieder geraten, eine Hündin so früh wie nur möglich zu kastrieren, eben um Tumore am Gesäuge zu vermeiden. Bei Taiga entschied ich mich dann doch dagegen. Sie hatte mit ein paar Jahren erstmals einen Knoten, der rausoperiert wurde. Später hatte sie beidseitig Knoten. Wir liessen die Knoten entfernen, Milchleiste grösstenteils und ebenso Gebärmutter und Eierstöcke. Da war Taiga etwa 7 Jahre alt. Sie erholte sich sehr lange nicht richtig von der OP. Einer der Tumoren, noch ganz klein, war bösartig. 2 1/2 Jahre später musste Taiga eingeschläfert werden. Sie hatte einen Tumor am Herbeutel, (mindestens) einen auf der Milz. Ob sie Ableger hatte, konnte nicht mit Bestimmtheit sagen. 1 Monat vor ihrem Tod mussten 800 ml Flüssigkeit von der Lunge abgesogen werden, wie auch ihr Bauchraum mit Blut und Flüssigkeit gefüllt war.

Luna ist jetzt 9 1/2 Monate alt, war 1x läufig, und sie hat bereits einen kleinen Knoten! Ich war noch nicht beim Tierarzt deswegen. Da laut Statistik die Gefahr von Tumoren zu einem grossen Teil ausgeschlossen werden kann, nach der 1.Läufigkeit, werde ich sie wohl kastrieren lassen. Wie oben geschrieben, ich habe bereits 2 Hündinnen wegen Tumoren verloren. Ob Luna dadurch das erspart bleibt, kann niemand sagen. Ich wollte sie 1x läufig werden lassen.

Bin gespannt, auf Erfahrungsberichte

Luna ist jetzt 9 1/2 Monate alt, war 1x läufig, und sie hat bereits einen kleinen Knoten! Ich war noch nicht beim Tierarzt deswegen. Da laut Statistik die Gefahr von Tumoren zu einem grossen Teil ausgeschlossen werden kann, nach der 1.Läufigkeit, werde ich sie wohl kastrieren lassen. Wie oben geschrieben, ich habe bereits 2 Hündinnen wegen Tumoren verloren. Ob Luna dadurch das erspart bleibt, kann niemand sagen. Ich wollte sie 1x läufig werden lassen.

Bin gespannt, auf Erfahrungsberichte




also winja ist ja jetzt das erste mal läufig und auch sie wird bald darauf kastriert werden! frage mich sowieso, wieso ist das bei Hunden nicht einfach auch ganz normal wie bei den katzen,
dass sie kastriert werden? was macht das nichtkastrieren für einen sinn? Interessiert mich jetzt doch sehr, da es bei katzen ja völlig normal ist ;)

gruss wuschy

Joline86

unregistriert

12

Mittwoch, 22. Januar 2014, 17:59

Ich werde nicht gefragt, OB ich Fionn kastrieren lasse, sondern WANN. Als ob das etwas ganz selbstverständliches ist, das nicht hinterfragt wird. Da kommen mir teilweise schon recht bissige Kommentare entgegen... Ist mir aber egal, ich machs nicht. Warum sollte ich einen gesunden Hund operieren lassen? Die Ignoranz mancher Menschen finde ich echt krass, da wird einfach drauflosgeschnippelt, weils beim Erziehen helfen soll...

Falls mein Rüde mal Schwierigkeiten macht, dann werde ich eben mehr Zeit ins Training investieren. Und falls er tatsächlich mal gesundheitliche Probleme bekommt, lasse ich mich beraten und schaue dann weiter.

Bei Hündinnen kenne ich mich nicht so aus. Ich finds einfach schrecklich, wenn der Grund für die OP das Bluten und die "Sauerei" ist. Ich kenne so jemanden, der das voll eklig findet und keinesfalls will, deshalb wurde die Hündin noch vor der ersten Läufigkeit kastiert. Finde ich persönlich unter aller Sau... Aber hey, man kanns halt niemandem vorschreiben, jeder muss es selber wissen.

Joline86

unregistriert

13

Mittwoch, 22. Januar 2014, 18:02

@ wuschy: Weil die meisten Katzen Freigänger sind. Da kannst du ja gar nicht kontrollieren, was die da machen. Und es gibt weiss Gott genug Katzenbabys in den Tierheimen. Ist für mich jedenfalls der Hauptgrund. Eine läufige Hündin kannst du an die Leine nehmen und verhindern, dass ein Rüde an sie rankommt.

Namara

Alphadoggie

Beiträge: 3 079

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14

Mittwoch, 22. Januar 2014, 18:15

Ich kann mich Post6 von DoggyHZ anschliessen.
Meine erste eigene Hündin blieb Intakt so lange sie lebte. Damals war es aber sehr anstrengend zur Zeit der Läufigkeit mit sehr aufdringlichen Rüden, die teilweise von sehr weit her kamen. Ein Rüde stand dauernd vor der Türe und war wirklich von Sinnen. Der ist sogar durchs Fenster um zu meiner Hündin zu gelangen.

Unser intakter Rüde und unsere intakte Cairnterrierhündin hatten keine Probleme während der Läufigkeit. Beide lebten zusammen und ich musste natürlich sehr aufmerksam sein während dieser Zeit. Im Alter von sechs Jahren bekam der Rüde ein medizinisches Problem und musste kastriert werden.
Die Hündin bekam leider mit gut sechzehn Jahren erhebliche Probleme und musste Notfall mässig am Universitätsspital operiert werden. Die OP war sehr umfangreich dazu kam noch das entfernen von Mamatumoren. Da bis dahin ihr Gesundheitszustand eine 50% Chance auf Genesung zu lies entschieden wir uns mit gemischten Gefühlen für diese umfangreiche OP. Sie lebte danach noch bis zu ihrem 18 Lebensjahr. Damals hatte ich mir sehr gewünscht sie wäre kastriert gewesen und diese OP wäre ihr erspart geblieben.

Die andere Cairnterrierhündin wurde kastriert. Bei Ihr war eine vergrösserte Gebärmutter die Ursache für vorgänginge Probleme.

Unsere Deutsche Schäferhündin aus dem Tierschutz haben wir frisch kastriert vom Tierheim übernommen. Sie wurde bei der Kaiserschnittgeburt ihrer Welpen gleich kastriert.

Und unsere jetzige Hündin erlebt zur Zeit ihre zweite Läufigkeit und soll solange es keine gesundheitlichen Probleme gibt intakt bleiben.
Es ist der Strom aus dem wir sind im Werden und Vergehen, aus dessen liebevoller Kraft wir unsere Wege gehen.


Sage es mir, und ich werde es vergessen; Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern; Beteilige mich und ich werde es verstehen!!! (lao tse)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Namara« (22. Januar 2014, 19:36)


sumadog

Alphadoggie

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15

Mittwoch, 22. Januar 2014, 19:03

Unsere (erste) hünd war intakt, hatte ein mal junge,( bei den vorbesitzern)wurde alle 6 Monate läufig, aber nicht scheinträchtig, erst mit 11 Jahren hatte sie das erste mal eine scheinträchtikeit, welche sich zu einer dauerläufikeit ausbaute uns sich in eine geschlossene pyometra verwandelte( geschlossene gebärmutterenzündung) als wir es bemerkten war es zu spät und wir konnten sie nur noch gehen lassen. :cry: Dennoch würde ich nie weder eine Hündin noch rüden grundlos kastrieren!

Doch suma wird wohl demnächst kastriert, sie ist jetzt 4 Jahre alt und seit den letzten drei läufikeite, welche man ihr durch gestressten verhalten schon gute 1,5 Monate vorher anmerkt, mehr als drei Monate scheinträchtig/ scheinmutterschaft :sad:, sie hat zwar keine Milch etc. Aber ihr ganzes verhalten verändert sich so extrem! Sie hat nur noch angst vor anderen Hunden, ist einfach überall total gestresst ausser Zuhause, um die zeit wo die jungen dann schon auf der Welt wären, ist sie nochmal gestresst, im Geschäft, möchte sie sich nur noch verkriechen(mit mir, was leider nicht geht) In dieser Zeit ist sie ziemlich gereizt was andere Hunde anbelangt und würde auch, wenn es ihr gelingen würde jeden Hund angreifen, ab jedem geräusch, schlägt sie den Kopf Rum, jeden velofahrer, Joghurt, Fußgänger..... Muss sie genauesten betrachten. Sie ist einfach vollkommen gestresst, dazu hat sie noch Hunger wie ein Bär. Darum habe ich mich schweren Herzens entschieden ihr den Stress zu nehmen und sie zu kastrieren.

Was ich aber unter aller s. Finde sind leute die sich eine Hündin zu tun und sich zu gut sind zwei mal im Jahr, drei Wochen mal ein bißchen besser auf ihren Hund zu schauen, und sie aus reiner Faulheit und Egoismus zu kastrieren, dasselbe bei den rüden. Damit sind jetzt natürlich nicht die gemeint, welche angst vor tumor etc haben. Aber auch dies finde ich auch ein bißchen seltsam, man kann doch nicht allem vorbeugen und stellt euch mal vor wenn sich ein Mensch, nur sicherheithalber natürlich, alles raus schneiden würde, was von Krebszellen/ Tumoren befölkert werden könnte :noidea:

Arancjia

unregistriert

16

Mittwoch, 22. Januar 2014, 19:07

Das Thema haben wir auch schonmal angeschaut, obwohl wir noch kein Hundi haben ;)
Wir wissen auch noch nicht ob es ein Rüde oder eine Hündin wird.

Wir würden den Hund mit zur Arbeit nehmen, da gibt es aber im Moment schon zwei unkastrierte Rüden und eine kastrierte Hündin. Die Frage die wir uns gestellt haben ist halt, ob das mit einer Hündin gut geht die regelmässig läufig wird?
Wie löst ihr sowas? Denn eigentlich war ich bisher bei all meinen Haustiere immer der Meinung das man nur kastriert wenn es "nötig" ist und nicht aus bequemlichkeit ;)

wuschy

Sportdoggie

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17

Mittwoch, 22. Januar 2014, 19:22

@joline

jaajaa das wegen den katzen ist mir doch sonnenklar, hab ja selber vier stück :zwinker:
aber ich frage eben weil ichs nicht verstehe bei den Hunden; was bringt denn das "kastriert sein" für Nachteile? ich denke eben, dass das doch für alle
Hunde nur Vorteile haben kann, oder nicht?

gruss wuschy

testudo

unregistriert

18

Mittwoch, 22. Januar 2014, 19:32

@wuschy
1. Birgt JEDE Operation Risiken
2. Rüden die (zu) früh kastriert werden, zeigen meiner Meinung nach häufig ein unreifes Verhalten (also werden nie richtig erwachsen bzw. lange nicht). Das sage ich nicht vom Hören Sagen, sonder ich kenne 2 solche Beispiele.
3. Wie schon geschrieben, gerade bei Rüden glauben die Leute eine Kastration würde (alle) Probleme lösten. Wie wäre es einfach mal mit erziehen? (Natürlich gbt es fälle, wo eine Kastration sinvoll/notwendig ist, aber nicht einfach so generell....

Xanthippe

Alphadoggie

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19

Mittwoch, 22. Januar 2014, 19:36

naja, kastriert sein kann so einige Nachteile haben. Ich ohne meine Hormone wäre nunmal nicht ich ;)

erstmal brauchen die Hunde ihre Hormone um sich zu entwickeln. Luna hat mit ihren Läufigkeiten jedes Mal einen Vorwärtssprung in der persönlichen Entwicklung gemacht. Dann kommen noch bei einigen Rassen Fellveränderungen hinzu, bei grösseren Hündinnen kann es zu inkontinenz kommen.
und ja das Risiko bei einer Operation ist zwar klein, aber gibts auch noch...

und da können dir erfahrenere Hündeler bestimmt noch mehr zu sagen ^^

Bolotta

Alphadoggie

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20

Mittwoch, 22. Januar 2014, 19:41

Nun, da ich bereits 2 Hündinnen hatte, die beide Tumore hatten, denke ich, werde ich Luna (leider) kastrieren lassen.

Nein, also wegen der Sauerei sicher nicht, ist doch nicht schlimm. Nur zu Besuch gehen ist (je nachdem) nicht gerade ideal, und beim Spazieren halt aufpassen. Wir zogen unseren Hündinnen jeweils Unterhosen mit einem Loch hinten, an.
Luna trug nun im Dezember/Januar das Windelhöschen, welches ich für Taiga kaufte.

Ja, es ist ein sehr schwerer Entscheid, und ich habe mich damals bei Taiga bewusst gegen die Kastration entschieden, eben mit dem Gedanken, dass es einen Eingriff in die Natur ist. Leider machten beide Hündinnen jeweils Knoten nach einer Läufigkeit, was auf Hormonveränderungen zurückzuführen ist.

Da ich nun bei Luna ebenfalls einen Knoten gespürt habe, denke ich, wird es wohl wirklich das beste werden. Einzig was mir etwas Sorgen bereitet ist, dass Luna so ein schön glänzendes, schwarzes Fell hat. Dass dieses dann matt wird.
Wegen der Zunahme muss ich halt vorallem meinem Mann ganz deutlich sagen, dass er dem Hund keinen Gefallen macht, wenn er ihm immer etwas zu Essen gibt. Die Hunde können jeweils so traurig drein schauen, dass er findet, ach der arme Hund, der darf doch etwas tolles haben und gibt ihm was zu essen.