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Chiara

Alphadoggie

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1

Mittwoch, 19. März 2014, 17:52

Fährtenausbau

Hallo zusammen :d

Unser, beziehungsweise mein, Ziel ist es mir Chiara Fährtenprüfungen zu absolvieren. Dazu müssen wir aber noch ganz vieles lernen :d

Wir sind nun bei 200Schritten ohne Leckerli, 2 Winkel und Gegenstand am Ende. Dies klappt wunderbar.

Nun möchte ich aber ausbauen, muss ich ja auch :d

Was wir ausbauen müssen:
- von 6m Leine zu 10m Leine (denke ich aber wird nicht ein zu grosses Problem, sie fährtet relativ sicher)
- Alter der Fährte (In welchen Abständen würdet ihr empfehlen? Sie war jetzt bis zu max. 30Minuten alt)
- Länge der Fährte (werd ich in ca. 50 Schritten aufbauen)
- Mehrere Gegenstände (schätze ich auch als kein Problem ein)
- Mehrere Winkel (sollte auch gehen :d)
- Bogen (muss Frauchen noch trocken üben und dann mal versuchen)
- Spitzwinkel (muss Frauchen noch trocken üben und dann versuchen, hab ich vor am Freitag mal zu versuchen)
- Wechselgelände (Muss ich einfach mal den Mut zusammen nehmen und es versuchen)
-Fremdfährten

Gilt beim Wechselgelände auch Wiese auf Acker?

In welchen Teilschritten habt ihr aufgebaut?
Herzliche Grüsse Jessy mit Chiara

Helene

Alphadoggie

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2

Mittwoch, 19. März 2014, 18:26

Du meinst Geländewechsel? :zwinker:

Wenn Du FH laufen willst, löse Dich von der Idee, dass Fährten auf rechteckigen Wiesen mit Geraden und rechten Winkeln stattfindet.

Fährtenarbeit ist eine Sucharbeit. Im Original verfolgt man damit einen flüchtenden Täter. Der wird alles tun, was ihm gerade in den Sinn kommt - sein Ziel ist nicht, es dem Hund einfach zu machen.

Trainieren solltest Du also jede Schwierigkeit, die Dir in den Sinn kommt. Dies nicht nur mit steigendem Schwierigkeitsgrad, sondern vor allem mit variablem. Am besten richtest Du Dich dabei nach dem vorhandenen Fährtengelände. Keine kurz geschnittene Wiese? => Ab in den Wald. Acker zu klein? => Ab über den Weg ins nächste Feld. Gelände zu klein? Gehe auf den Wegrändern. Noch etwas zu tun, nachdem Du die Fährte gelegt hast? => Einkaufen fahren und nachher die Fährte ausarbeiten. Ein Rudel Rehe grast auf Deiner Fährte, wenn Du zurückkommst? Wiese mit frischer Jauche darauf? Ein Hündelerkollege, der Dir quer über die Fährte latscht? Es hat inzwischen geschneit? Es ist schon finster? => Na und, los geht's.

Was mir in Deiner Liste von möglichen Schwierigkeiten grad noch fehlt:
- verschiedene Witterungsbedingungen (Wetter, Wind, Licht)
- Ablenkungen - Dinge, vor denen sich Dein Hund fürchtet oder zu denen er hin will - optisch, akustisch, olfaktorisch
- zu den Geländewechseln gehören auch Wegüberquerungen
- vergrabene Gegenstände
- Verleitfährten
- HF in verschiedenem Zustand

Gezielt aufbauen solltest Du die Arbeit an Bogen (das käme eigentlich vor den Winkeln dran...) und die Spitzwinkel. Nimm dazu anfangs Gelände, wo Du die Fährte siehst.

Weiteres Stichwort: Fährtenskizzen machen.
Und hast Du eine Strategie, um den Fährtenverlauf zu markieren? Das wird bei längeren, komplizierteren Fährten je nach Gelände unabdingbar.

Was die Leinenlänge betrifft - länger lassen und einholen nach Bedarf. Je schwierig, desto kurz.

Fremdfährten sind für den Hundeführer eine zusätzliche Schwierigkeit, nicht für den Hund. Trainiere Dich beim Eigenfährten laufen darin, Deinen Hund lesen zu lernen. Deine einzige Aufgabe (nebst der Anlage von Fährten, die Deinem Hund lernen ermöglichen) ist es, zu wissen, ob Dein Hund auf der Fährte ist => Du gehst ihm nach - oder ob er nicht auf der Fährte ist => Du bleibst stehen.

Leckerchen: Unbedingt auf eine variable Bestätigung achten. Nicht nur mit den Abständen, sondern auch mit der Wertigkeit der Bestätigung. Sonst ist der ganze schöne Trieb irgendwann weg.

Fährtenlänge: Variabel gestalten. Grundsätzlich lernt der Hund auf den ersten 100 Metern der Fährte, was er lernen soll. Lange Fährten sind Konditionstraining, weiter nichts. Zu oft zu lange Fährten töten den Trieb.
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Chiara

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3

Mittwoch, 19. März 2014, 18:38

Ja Geländewechsel :d

Wir Fährten mal auf kurz geschnittenen Wiesen, mal auf bisschen "längeren" Wiesen, mal auf Wiesen wo es zum Teil kein Gras hat. Aber auf anderem Gelände waren wir bisher noch nie.

In den Wald fährten zu gehen hab ich mich bislang noch nicht getraut. Müsste ich auch mal wagen.
Verleitfährte hatten wir bislang auch noch keine.
Verschiedene Witterungsbedingungen hatten wir auch schon, bis auf Regen (Chiara geht ihm Regen nicht raus) Ich ging eine Zeitlang gezielt nur im Dunkeln fährten, damit ich sie "machen lasse", da ich oft das Gefühl hatte sie ist falsch, dabei war sie richtig :wall: So hab ich auch wieder gelernt ihr auf der Fährte zu vertrauen.

Zum Thema Ablenkung, wenn Chiara das Fährtenfähnchen in der Wiese sieht und die lange leine angebunden kriegt, sieht sie ausser dem nichts mehr :d
Bei den ersten Wegüberquerungen mit jedem Schritt Leckerlie oder wie soll ich das angehen? Und was für Wege? Wiesenwege? Kieswege? Sonst hats hier nur Teerwege, ginge das auch?

Wie bau ich vergrabene Gegenstände auf? Mit Anfangs Grasbüschel auf Gegenstände und dann so weiter? Ausserhalb der Fährte oder auf der Fährte?

HF in verschiedener Verfassung kennt Chiara zu gut und kann damit umgehen :d

Bei den Bogen und Spitzwinkel werd ich wieder mit mehr Leckerlies anfangen. Dies wird wie gesagt Freitag mal getestet

Ich hab noch nie eine Fährtenskizze gemacht. Ich bin auch oft so, das ich mir erst auf der Fährte überlege wie ich sie lege, spontan.

Ich merke Chiara mittlerweile gut an ob sie auf der Fährte ist oder die Spur verloren hat, dann bleibe ich stehen und lass sie weiter suchen. Das klappt super

Leckerchen gibts mal ein paar Schritte, dann wieder lange keine, dann wieder paar Schritte dann paar ohne und so weiter. Abwechslung hat sie da. Am Ende kriegt sie auch immer etwas anderes.

Was verstehst du unter zu oft lange Fährten? Klar das ist von Hund zu Hund verschieden, was empfiehlst du da?

Und zum Schluss: Besten Dank für deine Denkanstösse :d
Herzliche Grüsse Jessy mit Chiara

Helene

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4

Mittwoch, 19. März 2014, 18:54

Zum Thema Ablenkung, wenn Chiara das Fährtenfähnchen in der Wiese sieht und die lange leine angebunden kriegt, sieht sie ausser dem nichts mehr :d

Dann fährte mal mitten durch eine Herde Kühe. :kaug:


Bei den ersten Wegüberquerungen mit jedem Schritt Leckerlie oder wie soll ich das angehen? Und was für Wege? Wiesenwege? Kieswege? Sonst hats hier nur Teerwege, ginge das auch?

Feldwege wären für den Anfang besser, und nicht zu breit. Anfangs rechtwinklig überqueren und auf der anderen Wegseite einen "Abgang" treten. Ich lege kein Futter auf Boden, auf dem der Hund keine Bodenverletzung finden kann, sondern lehre meinen Hund, in der angefangenen Richtung den Weg zu überqueren und sich dort wieder einzusuchen.


Wie bau ich vergrabene Gegenstände auf? Mit Anfangs Grasbüschel auf Gegenstände und dann so weiter? Ausserhalb der Fährte oder auf der Fährte?

Mache ich auf der Fährte, zu Beginn mit einem relativ grossen, geruchsintensiven Gegenstand nur wenig tief vergraben, mit einer deutlichen Grabestelle. Falls nötig, helfe ich dem Hund.


Bei den Bogen und Spitzwinkel werd ich wieder mit mehr Leckerlies anfangen. Dies wird wie gesagt Freitag mal getestet

Nicht testen, aufbauen. :zwinker: Und nimm dazu eine Wiese, wo Du siehst, was Du gemacht hast.


Ich hab noch nie eine Fährtenskizze gemacht. Ich bin auch oft so, das ich mir erst auf der Fährte überlege wie ich sie lege, spontan.

Das geht gut, so lange Du kurze Fährten mit wenigen Winkeln machst. Später stösst Du da an Grenzen.


Was verstehst du unter zu oft lange Fährten? Klar das ist von Hund zu Hund verschieden, was empfiehlst du da?

Ich trainiere meistens mit Fährten von etwa 50 bis 300 Metern Länge, vor allem wenn ich Schwierigkeiten oder neue Elemente einbaue. Ab und zu mache ich auch längere bis zu etwa 2 km.
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Chiara

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Mittwoch, 19. März 2014, 19:01

Wenn wir durch ne Herde Kühe fährten müssten wir ja erst mal über ne Wiese Fährten wo vorher Kühe waren, sonst wär das ja grad bisschen to much. Aber Frauchen hat bisschen Angst vor Kühen :peinlich:

Okay, ich werde die Augen offen behalten wo es Wiese mit Feldwegen hat. Und das mal machen

Ja ich weiss schon auf welcher Wiese wir den Spitzwinkel machen. Auf der haben wir begonnen zu Fährten, ist eine einfache Wiese :d Werde dann berichten.
Herzliche Grüsse Jessy mit Chiara

Chiara

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6

Donnerstag, 20. März 2014, 20:12

300 Schritte, 1 90° Winkel 1 Spitzwinkel, 2 Gegenstände, 2 Handvoll Leckerli
Alter der Fährte: 35Minuten
Gebrauchte Ausarbeitungszeit: 10Minuten

Aufbau:

Die ersten 180 Schritten beinhalteten den 90° Winkel und ein Gegenstand: ausgezeichnet gearbeitet. Sehr konzentriert alles wunderbar
nach dem Gegenstand kamen 30Schritte gerade, dann der Spitzwinkel, die letzen 4 Schritte vor dem Winkel und nach dem Winkel sowie alle Winkelschritte hatten Leckerli: Sie verlor im Winkel den Faden, ich glaube aber aus Macht der Gewohnheit. Sie fand die Spur wieder, verlor sie nochmal, fand sie aber gleich wieder und arbeitete den Rest wieder sauber aus.

Also alles in Allem, sehr zufrieden :brav0:
Herzliche Grüsse Jessy mit Chiara

Pacey

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Donnerstag, 20. März 2014, 20:21

Super!! :thumbup::thumbup::thumbup:

Grüessli Nadine und Pacey
Wo kämen wir hin, wenn alle fragen wo kämen wir hin und keiner ginge um zu schauen, wohin man käme wenn man ginge...

Helene

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Donnerstag, 20. März 2014, 20:43

Veto! Das ist nicht super, sondern kontraproduktiv. Was lernt sie, wenn sie die Fährte verliert und wieder aufnimmt? Jedenfalls keine Spitzwinkel sauber auszuarbeiten... :pfeifen:

Mach Dich erst mal an die Bogenarbeit. Dann lernt sie schon mal, dass es noch etwas anderes gibt ausser geradeaus oder rechtwinklig abbiegen. (Das hätte übrigens im Aufbau schon passieren sollen.)

Wenn Du dann wieder zu den Winkeln kommst: Zuerst stumpfe Winkel einbauen. Verschiedene stumpfe Winkel! Wenn das klappt: 80°, dann 70°, ...
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Fairy2010

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Donnerstag, 20. März 2014, 21:10

Danke Helene für die Denkanstösse!
Liebe Grüsse
Anna & Fairy & Jazz

Hundefotografie AF-Foto

Chiara

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10

Donnerstag, 20. März 2014, 21:15

Danke Helene für die Denkanstösse!

3%9
Herzliche Grüsse Jessy mit Chiara

Pacey

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Freitag, 21. März 2014, 07:13

Zitat

Veto! Das ist nicht super, sondern kontraproduktiv. Was lernt sie, wenn sie die Fährte verliert und wieder aufnimmt? Jedenfalls keine Spitzwinkel sauber auszuarbeiten... :pfeifen:

Mach Dich erst mal an die Bogenarbeit. Dann lernt sie schon mal, dass es noch etwas anderes gibt ausser geradeaus oder rechtwinklig abbiegen. (Das hätte übrigens im Aufbau schon passieren sollen.)

Wenn Du dann wieder zu den Winkeln kommst: Zuerst stumpfe Winkel einbauen. Verschiedene stumpfe Winkel! Wenn das klappt: 80°, dann 70°, ...



Mein super bezog sich auf das gute gefühl nach dem training... ;) darf ich fragen was du machst wenn der hund die fährte für einen moment verlierst? Setzt DU ihn neu an oder läst du IHN die fährte selber wider suchen? Nimmt mich wunder...

Grüessli Nadine und Pacey
Wo kämen wir hin, wenn alle fragen wo kämen wir hin und keiner ginge um zu schauen, wohin man käme wenn man ginge...

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Freitag, 21. März 2014, 07:56

Ich lasse ihn sich selber wieder einsuchen. Neu ansetzen ist die allerletzte Option, wenn er wirklich völlig verloren ist - so weit sollte es aber eigentlich nie kommen.
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Sonntag, 14. Dezember 2014, 18:01

*wieder ausgrab*

Helene, wie lässt du ihn selbst wieder zurückfinden, "zupfst" du auch an der Leine, oder bleibst du einfach stur stehen? Gibt es ein Lob (verbal) wenn er zurück gefunden hat?
Legst du noch Leckerlie bei einem Hund der das Prinzip verstanden hat?


Ich werde mir diese Woche Winkelmarkierungen besorgen und mal richtig an den Spitzwinkel arbeiten, so weiss ich dann genau wo der Winkel ist und kann gegebenfalls eingreifen
Herzliche Grüsse Jessy mit Chiara

Helene

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14

Sonntag, 14. Dezember 2014, 21:17

Helene, wie lässt du ihn selbst wieder zurückfinden, "zupfst" du auch an der Leine, oder bleibst du einfach stur stehen? Gibt es ein Lob (verbal) wenn er zurück gefunden hat?

Nix zupfen, nur blockieren. Loben tue ich, wenn mir der Hund das Wiederfinden der Fährte quittiert (bei Beni ist das z.B. ein spezielles Schwanzwedeln). Wenn das mit-der-Nase-auf-der-Fährte-landen gelobt wird, kann es sein, dass der Hund dies als Signal "jetzt bist Du richtig" nimmt, statt selber zu suchen.

Zitat

Legst du noch Leckerlie bei einem Hund der das Prinzip verstanden hat?

Ja, aber anders: Sie werden nun zur (Teil-) Belohnung, statt als Hilfe zu dienen.

Ich werde mir diese Woche Winkelmarkierungen besorgen und mal richtig an den Spitzwinkel arbeiten, so weiss ich dann genau wo der Winkel ist und kann gegebenfalls eingreifen

Alle anderen Winkel- und Bogenarten beherrscht ihr? :zwinker:
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Lia

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15

Sonntag, 14. Dezember 2014, 21:50

Mit den Winkelmarkierunge wäre ich vorsichtig. Crischa hat sofort gecheckt was diese Markierungen bedeuten. Weshalb suchen, wenn ja ausgesteckt ist?? So habe ich mir einfach besonder Dinge im Gelände gemerkt, wo ich Winkel oder irgendwelche Schwierigkeiten eingebaut habe. Dinge wie ein besonderer Stein, Grasbüschel....

Chiara

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16

Sonntag, 14. Dezember 2014, 21:52

Wie reagierst du wenn er nicht konzentriert arbeitet? (Zu nervös, Kopf heben) auch blockieren? Wie legst du die Leckerli den anders?
90° Winkel arbeitet sie sehr gut aus, Bogen geht auch ganz gut, was gibts noch? :d
Herzliche Grüsse Jessy mit Chiara

Lia

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17

Sonntag, 14. Dezember 2014, 22:13

Crischa war lange so der Typ: ich weiss ja wo es durchgeht, die Spur finde ich sowieso wieder und für Leckerchen auf der Spur habe ich auch keine Zeit, die Gegenstände kann ich auch stechen etc.... Also habe ich die roten Deckeli von Bifidus genommen, diese verwittert, auf der Fährte dann extra noch draufgetreten (ein normaler Schritt). Mit der Zeit habe ich diese Deckeli sogar geviertelt. Diese hat er nebst den Gegenständen verwiesen. Diese wurden jedoch höher belohnt. So lernte er ruhig und konzentriert zu suchen, da sie nicht einfach zu finden waren. Mit der Zeit wurde er so ruhiger und konzentrierter. So dass er auch Leckerlis aufnehmen konnte. Die Fährten musste ich ihm immer sehr verschieden und abwechslungsreich legen. Mal bekam er zu viel Trieb auf die Fährte, dann wieder auf die Gegenstände. Mir wurde nie langweilig, zu überlegen wie ich ihm die Fährten gestalten soll. Flash konnte ich ganz normal und einfach aufbauen. Nur das Verweisen machte ihm am Anfang Schwierigkeiten, da es ihn verunsicherte. Es gibt auch noch gute Bücher zu diesen Themen.

Chiara

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18

Montag, 15. Dezember 2014, 05:47

Chiara fährtet soweit ganz gut! Mich interessierts halt wie andere den Aufbau und Ausbau und Korrekturen machen :d

Hast du einen guten Büchertipp?
Herzliche Grüsse Jessy mit Chiara

Lia

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19

Montag, 15. Dezember 2014, 09:33

Das Buch "Fährtentraining für Hunde" von Dorothee Schneider und Armin Hölzle, Kosmos Verlag hat einige gute Tipps. "Der leistungsstarke Fährtenhund" von Manfred Müller ist auch lesenswert. Ich bin nicht dafür, dass man nun genau das Training aus den Büchern verfolgt. Die Bücher nehme ich zur Hilfe, um mir Anregungen daraus zu holen, welche zu meinem Hund passen könnten. Was für den Hund A gut ist, ist für den Hund B kontraproduktiv. Dies muss man sich immer bewusst sein.....

Chiara

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20

Dienstag, 16. Dezember 2014, 07:57

Der leistungsstarke Fährtenhund hab ich von Fairy hier zum lesen, finde ich auch sehr gut. Von dem anderen hab ich auch schön gehört, hat Fairy glaube ich auch, und ich dürfte es ausleihen "glaub" :d

Nein, ich will nicht alles eins zu eins übernehmen, aber Tipps holen :d und verschiedenes über die Theorie des Fährtens lernen
Herzliche Grüsse Jessy mit Chiara