Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: doggies.ch - das Hundeforum der Schweiz. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

smu7

Kläfferdoggie

  • »smu7« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 436

Wohnort: Zürich

  • Nachricht senden

1

Sonntag, 1. Juni 2014, 09:39

Ehrliche Rassenbeschreibung

habt ihr vor anschaffung eures 4 beiners rassebücher, internetseiten durchstöbert, züchter getroffen oder sonstige infos über den neuzugang geholt?

mich würde intressieren ob ihr da auf 'ehrliche' beschreibungen gestossen seid. oder ob man schon sehr gut zwischen den zeilen lessen muss um die eine oder andere eigenschaft auch richtig zu interpretieren?

bei mir war es so dass ich über aussis und border tagelang geforscht hab und infos besorgt und mich dann vor einzug mehr oder wenig wahnsinnig gemacht hab. :psst: hab mir überlegt was ich denn machen möchte mit meinem 4 beinigen partner, welche eigenschaft er hat und und und.. mit dem endresultat dass in sevens fall alles nur halb so 'schlimm', sprich anspruchsvoll ist wie ich befürchtet hatte. ob ich einfach einen umgänglichen zeitgenossen, oder einfach die ideale rasse für meinen lebenstil erwischt hab, oder halt einfach beides kann ich so noch nicht sagen. :love: es passt einfach. ein liebenswerter clown der für alle schandtaten zu haben ist, offen für alles neue, manchmal hibbelt aber alles im rahmen, ein kleiner tolpatsch, seine 4 pfoten nie am boden lassen kann aber dass auf eine super charmante art macht dass nie jemand böse ist. :love: ach und sein schlafzimmer blick. :love: einfach ein traum mein kleines plüschi da stört mich auch das regelmässige bürsten und die haarbälle in der Wohnung nicht. :zwinker:

so nun ihr. :smile:

inhii

Alphadoggie

Beiträge: 17 795

Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

Wohnort: ZH

  • Nachricht senden

2

Sonntag, 1. Juni 2014, 10:01

Also der Eurasier ist ja noch nicht so eine alte Rasse und wir (meine Eltern) holten unseren ersten im 1990 (also vor ca. 24 Jahre). Da entdeckten wir ihn sogar schon in einem Hunderassebuch (war sogar ein Wunder, war der schon drin ;) ). Es stand nicht viel über ihn und eher so allgemeine Sachen wie Familienhund, eher gemütlich, stur, kein ausgeprägter Jagdtrieb ;) , nicht bellfreudig. Dann gingen meine Eltern noch einen echten Eurasier in der CH ansehen und so holten wir dann einen Eurasier nach 1 Jahr Wartezeit von Paris. :nicken:

Heute gibt es mehr Meinungen über den Eurasier, aber ganz schlau wird man als Anfänger wohl nicht ;) Einmal heisst es Anfängerhund dann wieder nichts für Anfänger. usw. usw. wohl weil es einfach so verschiedene Exemplare gibt und die Meinungen auseinander gehen.

Tendenz wo ich feststellte in all den Jahren: Sie werden von Körperbau leichter, feiner, eleganter... nicht mehr so arg Chowchow-Typ.

Dafür werden sie immer lebendiger und es ist längst nicht mehr nur der gemütliche Hund der Hinterhertrottet. Was ihn natürlich wiederum etwas ,,schwieriger,, macht im Alltag, denn nun muss man auch was mit dem Hund tun ;) :hihi: . Ein lahmer Hund stellt nicht viel an, aber einer der rennen will und es tut... der schön eher ;) :hihi:

Dazu kommt das sie wohl Jagdtrieb haben, von 10 Eurasier behaupte ich, dass 9 Jagdtrieb haben. Einfach mehr oder weniger, für mich ist 200m hinterher rennen auch Jagdtrieb.

Man muss sich einfach die Elterntiere anschauen, ob man eher einen lahmen Hund will oder einer wo bisschen was macht. Ich bin auch eine Person wo zuerst immer das Negative am Eurasier sagt wenn Jemand fragt, damit die Leute sofort wissen was auf sie zu kommen könnte. Ich sagte nie, er ist nur toll und alles super... sie haben Eigenschaften wo man entweder toll findet oder nicht damit leben kann... so wie bei anderen Rassen ja auch. :noidea:

Grad Beispiel das ,,Zurückhaltende,,. Wer es nicht verkraftet, dass man sein Hund nicht sofort jedem als Kuscheltier anhängen kann, der wird mit einem Eurasier nicht glücklich. Wer einen 100% gehorchenden Hund will, der soll den Eurasier auch meiden, auch einer wo meint er könne ihn überall und jeder Zeit laufen lassen... nein, auch kein Eurasier kaufen bitte. ja, in der Hinsicht sind sie evtl. nicht immer ganz einfach. Aber für mich sind sie einfach weil sie zu mir passen. Ich hätte mehr Mühe mit einem Border, Mali oder sonst ein Hund der immer was von mir will. ;)

Für mich wird es nur immer Eurasier geben, den für mich passen sie. Ich liebe die Rasse und mit ihren Eigenschaften komme ich gut klar und es ist genau das was ich will. Sie machen für einem sehr viel, sind da wenn man sie braucht, könnten auch Stunden ruhig sein. Für mich einfach der ideale Hund :good: :0herzsm0: ach ja, und zuletzt darf man die Optik nicht vergessen, ich liebe es wie sie aussehen. :d

Caro&Benji

Alphadoggie

Beiträge: 3 422

Doggie(s): Border Collie-/Schäfer-Mix Benji

Wohnort: ZH Unterland

  • Nachricht senden

3

Sonntag, 1. Juni 2014, 10:32

Also ich glaube man kann sich noch so schlau machen über eine Rasse - wenn man den Hund dann hat, erlebt man so oder so irgendwelche Überraschungen. Theorie und Praxis sind zwei Paar Schuhe, das denke ich immer wieder. Mit Benji ist alles so schnell gegangen, dass ich gar keine Zeit hatte, mich gross in den Border Collie einzulesen, ich hab einfach drauf vertraut, was meine Freundin mir alles erzählt hat, sie hatte früher mal einen BC. Ich hab mir vielleicht schon zu wenig Gedanken gemacht, aber ziemlich sicher hätte ich mit einem "Anfängerhund" genauso auch irgendwelche Probleme gehabt. :zwinker:
"It's the detours that make us who we really are." - Sheryl Crow

Crispy

Sportdoggie

Beiträge: 1 665

Doggie(s): Breeze (*2010) Australian Shepherd Hündin

  • Nachricht senden

4

Sonntag, 1. Juni 2014, 10:34

Ich denke auf eine Rassebeschreibung kann man nicht viel geben, denn dort wird ja nur Allgemein beschrieben und nicht der Hund den man dann wirklich bekommt. Gerade beim Aussie gibt es einfach durch die "Vielfalt" der Linien einfach gar nicht mehr "den Aussie". Sowohl beim Aussehen, wie auch im Charakter. Von daher hilft da nur Hunde live angucken und dann das Pedigree studieren. Und selbst dann passieren Dinge, die Niemand vorhersehen konnte. Der reine Arbeitsaussies hütet nicht, der reine Showaussie hütet wie ein Weltmeister usw.

Xanthippe

Alphadoggie

Beiträge: 5 937

Doggie(s): Luna- Dalmi Mädchen, Yenni- Border-Schäfer-Mixine

Wohnort: Teufen ZH

  • Nachricht senden

5

Sonntag, 1. Juni 2014, 10:39

Da hol ich doch mal wieder mein Rassenbuch raus ^^

der Dalmi, "ein auffallender und angenehmer Begleithund"- Dem stimme ich total zu.
"der lebhaft und temperamentvoll ist"- naja, Luna hat je nach zyklus schon ihre Oma-Phasen und das Temperament... ja wenn sie mal rennt hat sie auch Temperament ^^
"wichtig sind für ihn zwei Dinge, die Nähe seines Herren und viel Bewegung" -Da ist Luna das Erste viel wichtiger, so lange ich da bin können wir auch den ganzen Tag faulenzen ^^
"er ist wachsam ohne übertriebe zu bellen"- ja das stimmt.

"Haltung: Stundenlange Spaziergänge und als Begleiter zum Radfahren und Reiten, das wären die besten Voraussetzungen um einen Dalmi glücklich zu machen"
Ja, das war eben das wo ich mir auch Gedanken gemacht habe, ob ich dem wirklcih gerecht werden kann. Ich entschied mich dass tägliches joggen und Velofahren mir durchaus auch zu Gute kommen würden. Aber ich hatte es mir auch viel schlimmer vorgestellt als es in wirklichkeit ist. Klar sie KANN stundenlang spazieren, aber sie brauch es nicht täglich und auch einen Dalmi kann man mit Nasenarbeit auslasten.

Huskybespasser

Sportdoggie

Beiträge: 1 760

Doggie(s): Siberian Husky (Byelka, Candy, Anouk), Alaskan Husky (Dyron), Colliemix (Enya)

Wohnort: Zwischen Olten und Oensingen

Beruf: SBB Sklave :)

  • Nachricht senden

6

Sonntag, 1. Juni 2014, 11:22

Ja die habe ich gefunden auf husky-network.de
Na dann, schauen Sie mal, ob das auch klappen wird - es wird nicht einfach werden.

( Huskys sind Arbeitshunde, Sie werden enorm viel Arbeit haben! )

Sie finden Huskys unglaublich schön. Sie lieben diese eisblauen Augen, diesen tänzelnden Gang, und alles andere wird schon nicht so schlimm sein? - Ja, Sie haben recht, Huskys sind absolut liebenswert, wunderschön, anmutig. Diesem unvergleichlichen Blick fällt fast jeder zum Opfer.
Und ob es schlimm ist, wissen nur Sie! Auf ein paar huskyspezifische Punkte wollen wir Sie hier aufmerksam machen.

Nehmen Sie bitte keinen Husky, wenn Sie mit den Konsequenzen nicht vertraut sind!

Sie sind bereit und willens bei jedem Wetter, also auch bei Regen, Schnee oder Sturm vor die Tür zu gehen. Sie halten es, auch bei schlechtem Wetter, deutlich länger als 30 Minuten im Freien aus. Sie machen das täglich mehrmals, auch an Sonn- und Feiertagen und selbst, wenn drei Wochen lang Dauerregen angesagt ist. ( Sie werden das manchmal hassen, versprochen! ). Wenn Sie sich hier schaudernd abwenden: holen sie sich keinen Hund ins Haus - und schon gar nicht einen Husky!

Hierher! - Ein Befehl!? Wo?

Damit kommen wir gleich tapfer zum Kern der Sache, denn Sie wollen bestimmt Ihren Hund frei laufen lassen und die Gewissheit haben, dass er auf Zuruf zu Ihnen zurück kommt, immer. - "Natürlich, macht doch jeder Hund. reine Erziehungssache." Und Sie glauben das? Das tut mir jetzt aber sehr leid! Sie überschätzen gerade möglicherweise deutlich Ihre Fähigkeiten, oder, wahrscheinlicher, Sie unterschätzen diesen unglaublichen Dickschädel. Das kann funktionieren, aber nur, wenn Sie die personifizierte Konsequenz sind. Sie sind es nicht? Befehlsverweigerung ist für Sie vollkommen inakzeptabel? Dann lassen Sie bitte die Finger von einem Husky!

Einbrecher? Ach was!

Sie erwarten, dass Ihr Hund ungebetene Gäste, die ihr Heim bedrohen, mindestens ordentlich verbellt. Und dabei denken Sie ausgerechnet an einen Husky? Sie müssen jetzt ganz stark sein. Huskys sind wahre Pazifisten, für diese Hunde gibt es keine "ungebetenen" Gäste. Die einfachste Alarmanlage ist als Schutz besser geeignet als ein Nordischer.

Klinisch rein.

Sie kriegen die Krise, wenn Ihre Kinder oder Besucher mit schmutzigen Schuhen das Haus betreten! Ihr Heim ist ein Vorbild an Sauberkeit, immer ist alles aufgeräumt und man könnte vom Boden essen. Kompliment, wir sind beeindruckt! - Träumen Sie ihn weiter, den Traum von einem Hund. Lassen Sie es dabei bewenden und vergessen Sie den Husky.

Haare, Haare, Haare.

Allein schon die Vorstellung, Ihr Hund könnte über viele Wochen, Berge von Haaren werfen, treibt Sie fast in den Wahnsinn. Überall Hundehaare finden Sie regelrecht eklig und total unhygienisch. Und jeden Tag staubsaugen, nur weil Sie sonst in Haaren ersticken, ist für Sie vollkommen inakzeptabel. Sollten Sie hier zustimmen: No Husky, please!

Die Maus sitzt genau hier - 100%

Sie haben einen großen, gepflegten Garten. Sie hegen Ihre Rosenstöcke. Alles steht in voller Blütenpracht, vom Frühjahr bis zum Spätherbst, und der liebevoll angelegte Gartenteich ist Ihr ganzer Stolz. Herzlichen Glückwunsch. Machen Sie noch ein paar Fotos, bevor Ihr Husky bei Ihnen einzieht. Dieser wunderschöne Garten wird bald Geschichte sein! - Oder verzichten Sie auf den Husky.



Können Sie das ALLES klaglos hinnehmen, ganz sicher? Sind Sie bereit, Ihr Leben völlig neu zu gestalten? Und sagen Sie noch immer: "Ja, ich will einen Husky! " Dann zögern Sie nicht länger. Holen Sie sich Ihren Nordischen ins Haus. Sie werden bestimmt ein tolles Team abgeben!

Leider weiss ich nicht, von wem es ist. Aber der Author trifft es ziemlich. :good:

:0engel0:
Als Gott begriff, das nur die Besten Schlittenhundesport machen, erschuf er für den Rest Fußball.
Gott fragte die Steine: "Wollt ihr Musher werden?"-- Die Steine schrien: "Nein, dafür sind wir nicht hart genug!":kaug:


In Arbeit http://www.huskyranch.ch

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Huskybespasser« (1. Juni 2014, 11:29)


Caro&Benji

Alphadoggie

Beiträge: 3 422

Doggie(s): Border Collie-/Schäfer-Mix Benji

Wohnort: ZH Unterland

  • Nachricht senden

7

Sonntag, 1. Juni 2014, 11:30

Ist das wirklich huskyspezifisch? ?( Also wenn jemand nicht bereit ist, mehrmals täglich auch bei Dauerregen, Feiertagen etc. rauszugehen, man stolz ist wenn man zu Hause vom Boden essen könnte, man ein Problem mit Haaren hat, einem der Garten extrem wichtig ist, der Hund ein Soldat sein sollte - dann sollte man sich wohl besser überhaupt keinen Hund anschaffen. :zwinker:
"It's the detours that make us who we really are." - Sheryl Crow

Psovaya Borzaya

Alphadoggie

Beiträge: 3 735

Doggie(s): ein barsoi und ein whippet

Wohnort: Balterswil TG

Beruf: dipl. pflegefachfrau, 20% pensum im nachtdienst

  • Nachricht senden

8

Sonntag, 1. Juni 2014, 11:54

die rassebeschreibungen bei meinen rassen waren relativ ehrlich. allerdings trifft sie bei weitem nicht in allen punkten auf meine hunde zu. ergo, hätte ich das wörtlich genommen, wär ich mit meinen hunden wohl überrascht, meistens im positiven sinn, aber auch mal im negativen (so gelten barsois zb. als sehr verträglich innerartlich, was ja mit der einen nur begrenzt der fall ist). hätte ich gerne hunde "für mich", die fremden gegenüber sehr zurückhaltend bis verschlossen sind, wäre ich jetzt wohl unglücklich, meine sind meister im fremdgehen, lieben einfach alles und jeden und für ein leckerli würden die mich promt im regen stehenlassen... etc. schönreden aber gibt es in den rassebeschreibungen der windis weniger und das ist auch gut so.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

9

Sonntag, 1. Juni 2014, 12:19

Die Rassebeschreibung für den Berger des Pyrénées ist ziemlich zutreffend. Was dort ein wenig verharmlost wird, darüber klären die Züchter sehr gut auf :thumbsup: Zumindest haben wir bisher sehr engagierte, seriöse Züchter kennen gelernt, denen es definitiv nicht darum ging ihre Welpen einfach zu verkaufen, sondern ihnen einen wirklich passenden Lebensplatz zu vermitteln. Auch haben wir zwei Züchter erlebt, die Mitinteressenten keinen Welpen gaben!!
Die Langhaar Berger des Pyrénées sind definitiv sehr spezielle Hunde und z.B. für Familien mit Kindern nur bedingt geeignet (dort müssen die Welpen bereits sehr stark auf Kinder geprägt sein!). Dass tiefe Misstrauen und die Reserviertheit gegen fremde Menschen ist ihnen angeboren und damit muss man umgehen können! Vor allem und das ist das Wichtigste muss man darüber VORHER Bescheid wissen. Ihre Hypersensibilität und ihr hibbeliges Wesen gepaart mit selbständigem Denken und Handeln und einem extremen Arbeitswillen machen diese Rasse nun mal nicht zum Jedermanns-Hund :nönö:
Die Kurzhaar Berger des Pyrénées (genannt Face Rase) haben ein wenig andere Eigenschaften und sind vor allem viel aufgeschlossener Menschen gegenüber (was ihrer Ursprungsverwendung nach logisch ist). Das kommt in der Rassebeschreibung aber meiner Meinung nach zu wenig zur Geltung!

Bullship

unregistriert

10

Sonntag, 1. Juni 2014, 20:11

Es gibt Rassenbeschreibungen die ich sehr zutreffend finde, andere wieder weniger. Wie Caro schon sagte, Theorie und Praxis sind zwei Paar Schuhe. Vor der extremen Hysterie wegen Hetzkampagnen fand man viel mehr Beschreibungen in denen der Bullterrier als das beschreiben wird was er ist, ein ausgegelichener, freundlicher, lustiger und lebhafter Hund. Es sind wahre Clowns und er wird einem zum lachen bringen.
Er ist ein hervorragender Familienhund und auch super mit Kindern, er lässt sich nur schwer aus der Ruhe bringen und er will einfach dabei sein, miterleben. Eigensinnig kann der Scherzkeks schon auch sein, wie auch stur. Wer einen verschmusten Begleiter haben will, der auch "Pfupf" im Hintern hat und nicht selten lustige Töne von sich gibt ist nicht verkehrt wenn er/sie dabei an einen Bullterrier denkt.
Zudem eignen sie sich auch als Therapiehunde extrem gut, sie lernen sehr schnell und um sie herum kann man fast gar nicht eine Laune ala "7 Tage Regenwetter" haben. Miniature Bullterrier wird nachgesagt, sie seien kläff-freudiger wie die Standart Bullterrier; Das trifft auf meine drei nicht zu.

Ich rate von der Rasse ab, wenn man die Attacken der Menschen die diese Hunde nicht mögen/Angst haben, psychisch nicht verkraftet. Extreme Attacken sind bei mir zum Glück selten der Fall, aber man kann auch weniger Glück haben mit den Menschen in der Umgebung - Oder jene die man auf Spaziergängen antrifft.

Lagotto

Sportdoggie

Beiträge: 1 503

  • Nachricht senden

11

Sonntag, 1. Juni 2014, 20:46

Der Rassebeschrieb von Lagottos kIingt absolut nach einem einfachen, tollen, Familienhund mit Temperament. O.k. eine lahme Ente wollte ich auch nicht... Aber meinen Rüden neben Kindern erziehen (er liebt Kinder), diese Kraft hätte ich nicht gehabt. Ich habe keine Kinder, sonst wäre das schief gegangen. Er ist seeeehr temperamentvoll. Vermutlich gibt es auch unter den Lagottos Unterschiede, aber wenn meiner rassetypisch ist, würde ich die Formulierung überdenken.
Natürlich ist er ein toller Hund, aber doch wesentlich anstrengender (bin kein Weichei), als sich aus der Beschreibung herausliest.
Allerdings muss ich dazu schreiben, mit stoischer Geduld und Ruhe entwickelt sich wirklich ein toller Hund daraus, man muss dieses und das konsequente Durchsetzen einfach beherrschen. ;)
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lagotto« (1. Juni 2014, 21:09)


DoggyHZ

Sportdoggie

Beiträge: 1 366

  • Nachricht senden

12

Sonntag, 1. Juni 2014, 21:04

Wir haben lange über die Tschechoslowakischen Wolfshunde nachgeforscht und das Internet hat erst einmal abgeschreckt. Zerstörerwut, kein "will to please", können nicht alleine sein, sozial mit anderen TWHs ok, aber kaum mit anderen Hunden, eher zurückhaltend, bellen kaum, brauchen viel Auslauf - das haben wir alles gelesen und das hätte nicht zu unseren damaligen Plänen gepasst. Aber es kommt ja immer anders. Wir besuchten dann eine Clubshow und dort erfuhren wir, dass alles nur halb so schlimm sei. TWHs seien in allem intensiver.
Dann haben wir uns doch für diese Rasse entschieden und unsere "Exemplare" sind wirklich nicht schlimm, aber wirklich in allem viel intensiver. Kleinste Stimmungsänderungen wirken sich auf die Zusammenarbeit total aus. Unsere sind alle sozial verträglich, auch mit anderen Hunden (logisch, bei uns im Rudel ;-)). Aber sie können grob sein.
Die allgemeine Aussage bei TWH-Kennern lautet: Alles kann, nichts muss. Und das haben wir auch so erfahren, als wir mit Besitzern gesprochen haben. :-)
"Liebe, Konsequenz, Vertrauen und ein gesundes Verständnis für den Ursprung des Hundes - damit kommen wir ans Ziel"

DoggyHZ

Sportdoggie

Beiträge: 1 366

  • Nachricht senden

13

Sonntag, 1. Juni 2014, 21:06

@ Lagotto: Ich stimme dir zu. Ich kenne drei Lagottos und alle drei haben sehr viel Temperament und sind meiner Meinung nach (bis auf die eine, die eine Kleinhirnstörung hat) keine Anfängerhunde mit Kind und Kegel nebenbei, ausser man hat wirklich Zeit, sich mit dem Hund auch einzeln zu beschäftigen.
"Liebe, Konsequenz, Vertrauen und ein gesundes Verständnis für den Ursprung des Hundes - damit kommen wir ans Ziel"

Colinox

unregistriert

14

Sonntag, 1. Juni 2014, 21:18

In der Rassenbeschreibung hiess es; Der Chihuahua ist ein lebhafter und kesser Zwerg, der keine Ahnung hat, dass er so klein ist. Im Gegenteil - er glaubt meist, er sei ein Löwe! Er ist sehr intelligent und lernbegierig, anhänglich, lebhaft, temperamentvoll, neugierig und aufmerksam. Er ist viel robuster, als landläufig geglaubt wird.

Dem kann ich nur zustimmen, es trifft auf beide meine Chi's zu :thumbsup:

Aufgrund seiner geringen Grösse wird er oft als Handtaschenaccessoire gebraucht, was ich persönlich sehr schade finde da sie eigentlich so viel auf dem Kasten haben.

Jessy&Camiro

Alphadoggie

Beiträge: 2 588

Doggie(s): Camiro «Chopin Fredi» Dreamlike

Wohnort: Kanton Solothurn

Beruf: Graphic, Clothe & Web Designerin

  • Nachricht senden

15

Sonntag, 1. Juni 2014, 21:46

Französische Buldoggen sind intelligent , spielfreudig, mutig und liebenswürdig.
Ja, auf jeden Fall! Intelligenter als man denkt, nämlich;-) Und Camiro ist einer der mutigsten Hunde den ich kenne – wirklich! Hat noch nie was nicht mitmachen wollen und für Guddelis würd er wohl alles machen.. Rumklettern, etc. findet er superspannend und lustig und weh-leidig ist er auch überhaupt nicht, hat noch nie wegen was aufgeheult.

Sie ist in einem angenehmen Maß aktiv und braucht nicht besonders viel Bewegung. Eine kleine Runde genügt ihm.

Ja, klar.. Wenn man danach noch 3h spielen will. :biggrin: Okay, im Vergleich zu anderen Hunden ist er bestimmt schneller wieder "beruhigt" und braucht auch nicht gleich viel Auslastung, aber auch deswegen habe ich gerade diese Rasse als Bürorasse ausgesucht. Aber er besteht auf seinen Mittags- und Abendspaziergang, auch wenn er nur 20min dauern würde. Um der Rasse gerecht zu kommen würde ich aber schon min. 2h täglich empfehlen. Er nimmts halt einfach nicht übel, wenn's mal weniger wäre, man sollte das aber nicht ausnützen, auch Frenchies können dann ihre Spinner haben und unruhig werden wenn sie zu wenig ausgelastet sind.

Ich finde das Temperament der Frenchies super angenehm.. Er ist drinnen ruhig und draussen kann er total aufdrehen, spinnen und suuuper viel Energie und Lebensfreude zeigen – für mich die perfekte Konstellation!

Manchmal muss man ihn allerdings zu seinem Schutz ein bisschen ausbremsen wenn er beim Spielen zu übermütig wird und eigentlich eine Pause bräuchte. Französische Bulldoggen sind keine Kläffer, haben Spaß am Spazieren gehen und vertragen sich auch gut mit anderen Hunden. Normalerweise hat er keinen Jagdtrieb und neigt nicht zum Streunern. Für Menschen die mit ihrem Hund aktiv und erfolgreich im Sport sein wollen, sind Bulldoggen weniger geeignet weil ihr kompakter Körperbau und die kurze Nase sie beim Sport behindert.
Ja er neigt dazu, seine Grenzen nicht zu kennen. Ja er ist überhaupt kein Kläffer, der bellt eigentlich nie was an. Jagdtrieb, hmm, da habe ich wohl einen Missgriff gemacht, Camiro würde alles und jedem nachjagen ;-) Sind ja ursprünglich auch zum Ratten und Mäuse jagen gezüchtet worden, das würd ich also nicht unterschreiben mit dem Jagen.
Sport, hmm, ich werde auf jeden Fall mit Camiro joggen, vielleicht nicht ganz so "krass" wie andere mit ihren Hunden, aber geeignet für so eine Runde Vita-Parcours oder bisschen easy-jogging sind sie ganz bestimmt! Vorausgesetzt man hat einen frei-atmenden Bully gekauft und geht nicht direkt auf dem Teer bei 30° joggen, ist ja klar. Sportlich sonst ist Camiro allemal, er hat auch eher einen schlankeren Körperbau als andere Bullys.

Die Erziehung ist recht einfach da eine Französische Bulldogge ihren Menschen gefallen will, doch eine Bulldogge versteht es auch ihre Menschen mit Unschuldsblick und schief gelegtem Kopf verständnislos anzuschauen um das zu bekommen was sie will(ein Spielzeug, aufs Bett, ein Leckerli). Man kann von ihnen allerdings auch nicht den Gehorsam eines Schäferhundes erwarten.
Naja, er will schon gefallen, aber nur dann wenn er gerade Lust hat, die haben hier den Dickkopf der Bulldoggen vergessen zu erwähnen – "Bully gehorcht nur wenn er gerade will, aber wenn er will, dann macht er's tatsächlich superschnell". Joa und der Unschuldsblick.. Mein Hund hätte ja nie auf's Bett dürfen, Camiro schläft mittlerweile jede Nacht bei mir :d

Bullys sind gute Begleithunde, auch in der Familie mit Kindern fühlen sie sich sehr wohl. Sie passen auch gut in eine Familie weil sie gern mit Kindern spielen und sehr zärtlich und verschmust mit ihnen sein können wenn sie Kinder von klein auf kennen. Übermäßige Hitze vertragen sie nicht besonders gut. Sie brauchen unbedingt Kontakt zu ihren Menschen und wollen am liebsten immer bei ihnen sein.
Ja ich sehe den Bully auch als super Begleit- und Familienhund. Camiro liebt Kinder über alles, das wäre nie ein Problem mit ihm, zumal er durch seine Grösse auch immer gerne wieder gut ankommt bei unseren Nachbarskindern, die tollen gerne mit ihm herum und Camiro ebenso gerne mit ihnen. Das mit der Hitze ist klar, da muss man aufpassen – und wenn's kalt ist sollte man den Hund in Bewegung halten.
Der Kontakt zu "ihrem" Menschen, jepp! Okay, egal zu welchem Menschen eigentlich, aber er braucht den tatsächlich ziemlich extrem, er kommt irgendwann immer angekrochen und will einfach Körperkontakt.. Auch im Büro, da würde er am liebsten den ganzen Tag auf meinen Beinen liegen anstatt in seinem Bettchen, wenn er das darf, kann man eigentlich den ganzen Tag mit ihm rumliegen, das würd ihm schon reichen :biggrin:
Alles in allem habe ich den versprochenen Clown und für mich den Hund, mit dem perfekten "Temperament" bekommen, den ich wollte, Bullys sind genügsam und trotzdem sportlich. Was aber auch gefährlich sein kann ist, dass viele einen Bully halten, ohne sich mit ihm zu beschäftigen und mit ihm zu spazieren, dafür ist die Rasse einfach auch nicht gemacht – es sind immernoch Hunde und ein Bully hat dieselben Ansprüche und Bedürfnisse wie jeder andere Hund auch – er will raus und die Welt entdecken und nicht jeden Tag dieselbe 10min Runde Gassi gehen, dann sollte man sich einfach keinen Hund kaufen. Haaren und bei schlechtem Wetter raus muss ich ja nicht erwähnen, das wären Fragen die man sich beantworten sollte, bevor man sich überhaupt die Rassen anschauen sollte – denn wer einen Hund haltet muss mit Dreck, Haaren, etc. klarkommen.

Camiro ist ein absolutes Schwein, welches sich nur zu gerne im Dreck wälzt und Dreck frisst, etc. aber das ist nicht rassespezifisch sondern "hundisch" ;-)

Für mein momentanes "Büroleben" ist der Frenchie perfekt. Auch wenn ich später gerne mal noch einen etwas grösseren (Zweit-)Hund hätte.

Gefahren von wegen "Das ist doch ein Kampfhund" und, dass man beschuldigt werden könnte, einen Qualzucht-Hund (Brachy-Hund) zu halten, muss man sich halt im Voraus überlegen. Und man sollte gerade bei Frenchies die sehr gerne mal Allergien und sonstige chronische Krankheiten mit sich bringen, eine gute Stange Geld für den Hund einrechnen (klar, das kann bei jedem Hund passieren, aber halt doch bei Frenchies relativ oft) und auch bei einer solchen Rasse unbedingt den Hund bei einem FCI-anerkannten Züchter kaufen und nicht von einer Privat-Zucht wo man nicht weiss, wie die Grosseltern, etc. ausgesehen haben und deren Gesundheitszustand war oder noch schlimmer; von Polen oder irgendwo her 6-wöchige Welpen kaufen gehen. Man sollte viel Wert auf Röntgenbilder, etc. legen und sich auf jeden Fall BEIDE Elterntiere anschauen. Das kostet dann halt auch noch etwas mehr, sollte einem aber bei einem Tier / Lebensbegleiter unbedingt wert sein. All diese Infos findet man aber relativ wahrheitsgetreu im Internet und die Rassebeschreibungen stimmen meiner Meinung nach schon ziemlich gut :d :love:
Liebe Grüsse
Jessy & Camiro



Unser Onlineshop – Beispielfotos der Halsbänder sind online! :-)

16

Montag, 2. Juni 2014, 08:58

Es heisst oft Afghanische Windhunde seien arrogant - Das sind sie mit Sicherheit nicht. Stolze Hunde sind sie, das führt vermutlich zu der Annahme sie seien "arrogant". Sie gelten als Einmannhund und draussen ist der Afghane pures Feuer und pure Power, das Temperament wird nur draussen gezeigt denn Zuhause sind sie ruhig und sanft - Typisch eben :)

Ich kürze Chavah manchmal das Fell da ich mit ihr Radfahre und sich ihr langes Fell im Geschirr verheddert. Die Haut war durch das ständige gezupfe extrem gerötet und gereizt, wie ich ihr auch zwangsläufig kleine bis mittelgrosse Büschel Haare abschneiden musste um ihr das Geschirr ausziehen zu können. Mit gekürzem Fell ist das nun kein Problem mehr :) Sehe es aber nicht als Option den Hund regelmässig komplett zu schären - Man weiss im Voraus dass die Hunde langes Fell haben.(Apropo Geschirr, so heisst es oft dass Afghanen nicht zum Radfahren geeignet seien. Wieso sollten sie das denn nicht sein? Ich habe es Chavah gezeigt, ihr macht es Spass, also gehen wir auch zusammen Radfahren.)

Die Erziehung ist wichtig, wie bei jedem anderen Hund auch. In vielen Beschreibungen wird darauf hingewiesen dass es nicht einfach sei einen Afghanen zu erziehen. Entweder habe ich eine totale Ausnahme zu Hause was die angebliche Schwierigkeit betrifft oder auch hier wird wirder extrem überzogen in den Aussagen. Ein Gemisch von beidem schliesse ich nicht aus ;)
Es ist nicht wahr dass der Kaufpreis eines Afghanen höher ist wie der von andere Hunderassen - Auch wenn er mehrheitlich als "Luxusaccessoire" gehalten und von auch dem kleinsten Schlammtüpfli ferngehalten wird. Schade finde ich noch immer dass das Temperament dieser Rasse und die feuerige Energie der Hunde, eher weniger geschätzt werden - Viel mehr zählt der elegante Anblick.
Beim Kauf eines Afghanen rate ich auf die Gesundheit der Elterntire viel Wert zu legen und sich auch Röntgenbilder & Testergebnisse zeigen zu lassen. Viele Züchter streben leider noch immer nach dem "perfekten Aussehen" und achten weniger auf die Gesundheit der Hunde.

Wer einen ruhigen Gesellen sucht der gemütlich neben einem herläuft und hin und wieder mal das Balli holt, der sollte sich keinen Afghanen anschaffen. Wer einen Hund will der immer perfekt gehorcht, sollte sich keinen Afghanen anschaffen. Auch sollte man sich eine andere Rasse aussuchen wenn man einen Hund möchte den man von der Leine lassen kann - Bei Afghanen ist das eher weniger der Fall und sollte vor dem Kauf unbedingt beachtet und durchdacht werden! Wer nicht bereit dazu ist, jeden Tag den Hund gründlich zu bürsten, sollte besser eine Rasse aussuchen die weniger Fellpflege benötigt.

Alles in allem kann ich aber sagen dass wenn man feurige Hunde mag, ein Afghane einem sehr viel Freude bereiten wird und man einen anhänglichen und sensiblen Gefährten an seiner Seite haben wird.

Jessy&Camiro

Alphadoggie

Beiträge: 2 588

Doggie(s): Camiro «Chopin Fredi» Dreamlike

Wohnort: Kanton Solothurn

Beruf: Graphic, Clothe & Web Designerin

  • Nachricht senden

17

Montag, 2. Juni 2014, 11:42

Hihi, geht mir auch so, wieso soll man den Allgemein sagen, dass eine Rasse dies und das nicht kann / nicht geeignet ist dafür? Sowas finde ich schwierig, klar sollte man bisschen einstufen können, Sporthund, nicht so sportlich, etc.

Aber Camiro rennt für sein Leben gern und wenn ich mal einen kleinen Abschnitt neben ihm herrenne macht es ihm in meinen Augen immer total Spass und er konzentriert sich dann voll auf mich.. Das finde ich sehr süss und daher werde ich auch bald mal das Joggen mit ihm versuchen, ich finde ja dann schnell raus, ob es zu ihm passt oder nicht – aber ich bin da guter Dinge, bin ja auch nicht DIE Joggerin die 2h joggen geht, sondern vllt mal so 30min, das geht dann auch für einen Frenchie noch total in Ordnung ;-) Zudem geht eine Kollegin von mir auch immer mit ihrem Frenchie auf den Vita Parcours, ist also durchaus möglich einen Frenchie als "Sportpartner" zu haben.

Das mit dem Mode-Accessoire kenne ich nur zu gut, Frenchies sind da ja nicht gerade besser dran. Obwohl sie tatsächlich eher teuerer sind, wer sich einen kauft, sollte beim Züchter kaufen und dann kostets halt schnell mal um die 3000-3500.– aber ich finde, für ein Lebewesen welches man dann (hoffentlich) jahrelang besitzt ist es dieser Preis allemal wert.

Aber ich glaube wir haben hier niemanden (?) im Forum, der seinen Hund nur als Accessoire hält, denn solche Personen wollen sich ja dann auch nicht über HuSchu / Training, Agility, Ausflüge, etc. austauschen.

Das man sich sagt, Frenchies seien auch für Stadtwohnungen geeignet, hrm. Ich finde kein Hund gehört mitten in eine Stadt, aber das ist Ansichtssache.
Liebe Grüsse
Jessy & Camiro



Unser Onlineshop – Beispielfotos der Halsbänder sind online! :-)

18

Montag, 2. Juni 2014, 12:15

Hätte auch sein können dass ich einen "faulen Esel" habe.. :d
Finde es auch schwierig - Klar weiss ich dass Chavah mir das Balli nicht bringen wird, weil es nicht interessant ist für sie. Aber würde ich einen "Balli-Hundi" wollen dann suche ich einen Hund der das auch tut.
Im Gegensatz zu Frenchies, die wirklich in sehr grosser Zahl als Accessoires gehalten werden, sieht man Afghanen sehr selten. Wäre auch keine leichte Übung den in ein Täschli zu kriegen. In England trifft man eher noch einen an, wenn man einer reichen oder adligen Familie begegnet oder so. Da ist das eher verbreitet dass man sich dann Afghanen hält um seinen "Stand zu präsentieren" oder ihn durch den Hund elegant unterstreichen lässt. Habe auch schon welche getroffen die einem Jagdclub angehören und darum gezielt einen Afghanen aus einer Leistungszucht gewählt haben. Showzuchten streben nicht so nach dem ursprünglichen leistungsfähigen Afghanen.

Mit Chavah mache ich nicht extrem lange Touren mit dem Velo und das Geschirr habe ich speziell für sie machen lassen damit es sie nirgendwo wund scheuert oder eindrückt und so. Aber ich wüsste nicht wieso ich nicht mit ihr Velo fahren sollte wenn es ihr doch Spass macht und gesundheitlich ist sie super fit.

Jessy&Camiro

Alphadoggie

Beiträge: 2 588

Doggie(s): Camiro «Chopin Fredi» Dreamlike

Wohnort: Kanton Solothurn

Beruf: Graphic, Clothe & Web Designerin

  • Nachricht senden

19

Montag, 2. Juni 2014, 13:17

Okay, zum Glück sind Frenchies ja auch nicht gerade wieder Täschlihunde.. Bzw. also ich würd ja nicht ständig 15kg rumtragen wollen, auf Dauer doch etwas schwer :biggrin: Aber es kommt einem manchmal schon so vor, als ob es die "neuen Chihuahuas" wären (nix gegen Chis, aber wir wissen ja alle, das diese doch nur ZU oft als Täschlihunde dienen).

Aber eben, es gibt Rassebeschreibungen und dann noch die diversen Charaktere jedes einzelnen Hundes, ich kenne mehrere Frenchies und keiner ist gleich. Und das ist ja auch normal und auch gut so! :good:
Liebe Grüsse
Jessy & Camiro



Unser Onlineshop – Beispielfotos der Halsbänder sind online! :-)

Bolotta

Alphadoggie

Beiträge: 5 024

Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

  • Nachricht senden

20

Montag, 2. Juni 2014, 13:49

Auch Hunde sind Persönlichkeiten und jeder ist individuell. Bestimmt gibt es gewisse Charakterzüge, die rassespezifisch sind, aber grundsätzlich ist nicht jeder Husky gleich, etc.

Vor knapp 10 Jahren kam Taiga, Englisch Springer Spaniel, zu uns. Mir war der Springer schon als KInd bekannt. Nachdem wir die Cocker Hündin meiner Eltern, sie verbrachte ihr letztes Lebensjahr bei uns, spürte ich nach ein paar Wochen, dass ich nicht ohne Hund leben kann. So kaufte mein Mann die Tierwelt und stiess auf ein Inserat, dass Springer Welpen in unserer Nähe zu verkaufen wären. Gleich vor Ort war für uns klar, dass wir diese Hündin wollten. Bis zu ihrem Einzug vergingen etwa 3 Wochen. In dieser Zeit informierte ich mich speziell über die Rasse. Vieles traf auch auf Taiga zu.

Luna ist ein Mischling und einem Zufall ist es zu verdanken, dass wir überhaupt auf sie aufmerksam wurden, und sie vor 11 Monaten zu uns kam. Bei ihr machten wir uns einfach Gedanken, wie wir es organisieren mit 2 Hunden, wo wer schläft, künftige Regeln im Umgang mit dem Welpen wurden festgelegt.