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Joline86

unregistriert

1

Samstag, 12. Juli 2014, 08:42

Apportieren will gelernt sein

Hallo Foris

Ich bin schon seit Längerem am überlegen, ob mein Hund ein Anti-Apportier-Hund ist...

Seit bald zwei Monaten übe ich das Apportieren mit ihm. Ich habe den Aufbau rückwärts gemacht, also mich auf einen Stuhl gesetzt, das Apportierholz in der Hand und ihn für das korrekte nehmen geklickert. Aber ich komme keinen Schritt weiter! Sobald ich meine Hand wegnehme, will er damit abhauen. So ist es bei allem, ausser beim Futterbeutel. Den Futterbeutel bringt er mir meistens ziemlich direkt zurück. Alles andere will er für sich, es verstecken oder einfach damit spielen.

Wenn er was in der Schnauze hat und ich ihn abrufe, kommt er meist nur zögerlich und gibt mir aber sein Spielzeug oder Stock nicht freiwillig. Im letzten Moment macht er einen Bogen und wills für sich behalten. Also hab ichs mit Tauschen versucht. Er Spiel in der Schnauze, ich Leckerli in der Hand und rufe ihn ab. Dann kommt er zwar, lässt unterwegs aber das Spielzeug fallen. Ich übe das Ganze momentan noch an der Schlepp, damit sein Radius eingeschränkt ist.

Ich schaffe es einfach nicht, ihm den Sinn des Apportierens zu vermitteln. Mein Hundetrainer meint ich solle einfach Geduld haben, dass kommt dann noch. Was meint ihr? Soll ich einfach so weitermachen oder müsste ich mal was Neues ausprobieren? Und wenn ja, was?

sumadog

Alphadoggie

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2

Samstag, 12. Juli 2014, 09:34

Übst du es drinnen oder draussen?

Ich habe mit Suma erst vor kurzem das korrekte halten eines Gegenstandes geübt, apportieren konnte sie schon lange, aber je nach dem was sie appoetierte hat sie wärend dem tragen darauf rum gekaut.

Ich habe sie dafür vor mir ins Sitz genommen, ihr das Aportel (ein zurechtgeschnittenes Stück Holz) in den Mund gegeben plus das kommando "hebe" und anfangs sofort geklickert und auch noch kein aus oder so was gesagt und sofort ein guzi rein. (Der Klicker war sozusagen die bestätigen und das beenden des Kommandos)

Sie blieb vor mir sitzen weil sie natürlich das Futter wollte

So hab ich das verlängert den Klicker abgebaut und dafür das Kommando aus dazu genommen.

Ich würde den Hund einfach an der Leine kurz halten, das er nicht weg kann, mal mit Wurst oder le Parfait ausprobieren, dass er die Belohnung besser findet als mit dem Gegenstand abzuhauen und nur sehr kurze Sequenzen trainieren

sumadog

Alphadoggie

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3

Samstag, 12. Juli 2014, 09:38

Ach ja Versuch doch mal mit dem leeren Beutel zu trainieren und wenn er ihn bringt ihn nicht öffnen und ein guzi aus der Hand geben, vieleicht kannst du so eine Art Brücke aufbauen, dass er es danach auch mit anderen Dingen versteht

erica

Sportdoggie

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4

Samstag, 12. Juli 2014, 09:47

Mach , was dein Hundetrainer sagt und lass dich nicht von x Meinungen der forenmitglieder beeinflussen. Apportieren ( für Hundesport ) ist eine sehr komplexe uns nicht so einfache Übung.

Elina

Wachdoggie

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5

Samstag, 12. Juli 2014, 09:52

Hallo,

Futterbeutel macht für ihn Sinn weil dort drin hat es futter und kommt nur durch dich daran. Mit dem Spielzeug/holz kann er sich alleine beschäftigen.

Du machst alles so wie ich es mir auch gelernt haben, ausser das guddi erst zeigen/geben wenn er bei dir ist, würde ich noch raten. Oder wenn er es fallen lässt (Holz/Spielzeug) rennst/läufst du zu dem teil hin nimmst es ohne Fionn anzuschauen drehst dich von ihm weg als wäre was ganz wertvolles und machst ein riesen trara um den Gegenstand ohne dein Hund zu beachten. Dann nochmals werfen apportieren lassen.

Oder wie Sumadog meint noch bessere Tauschgeschäft und dran bleiben, es kommt schon, auf einmal klappt es.

inhii

Alphadoggie

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Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

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6

Samstag, 12. Juli 2014, 11:45

Ich finde es noch einen Unterschied ob du das ,,richtige,, Apportieren meint, also für Prüfungen wie BH, Obedience usw. oder ob du einfach für den Alltag willst das er was holt und in deine Hand bringt :noidea: . Weil dann müsste er ja kein Vorsitzen machen mit dem Teil sondern könnte es dir auch einfach so bringen und in die Hand geben.

Ich finde das schön nahe Sitzen mit Apportierteil recht schwer zu üben, kriege ich auch nicht sauber hin mit meinen Nicht-Apportierhunden... ;) aber übe es auch nicht mehr so extrem. Sie kommen einfach nicht genug nahe ran.. drücken ihren Popo weg beim Setzen, aber nur mit Teil sonst können sie auch nahe sitzen. Mit Stuhl usw. geübt geht's, sie halten es aber beim ranlaufen sitzen sie dann nicht nahe. :noidea:

Will man das Apportieren einfach für den Alltag, dann gibt es schon viele Möglichkeiten wo man ausprobieren kann und finde es nicht so schwer, nur Zeit braucht auch das :d . Selbst Diuni hats geschafft. ;) :nicken:

7

Samstag, 12. Juli 2014, 12:49

Hütehunde haben das Apportieren nicht im Blut :d Trotzdem kann man es ihnen beibringen, wenn man genug früh damit beginnt und sie richtig motiviert :nicken: Lady kann perfekt in die Hand apportieren oder es vorlegen, je nach Wunsch und ich kann auch die von mir gewünschte Hand anzeigen...
Damit sie gar nie mit dem Gegenstand abhauen kann, habe ich den als erstes an eine lange Schnur gebunden - so hatte ich den Gegenstand schon mal unter MEINER Kontrolle ;)


Da Fionn gerne abhaut, würde ich dir das auch empfehlen! So kannst du verhindern, dass er sein Spielzeug (oder was auch immer) versteckt oder damit abhaut! Anfangs würde ich ihn 1x auffordern zu apportieren und ihm ein Gudi zeigen. Er soll ja wissen, dass sich das Apportieren lohnt :) Tut er es trotzdem nicht und will abhauen, dann holst du das Spielzeug an der Schnur zu dir, ob mit oder ohne Fionn dran :biggrin: Belohnung gibt es ganz klar keine! Dann spielst du ein wenig mit dem Spielzeug, redest in ganz hohen Tönen wie ne Bekloppte damit, total freudig und wirfst es wieder weg und das Ganze beginnt von vorne... Übrigens das Gudi soll richtig gut riechen und ihn total heiss darauf machen und er soll es nur kriegen, wenn er das Spielzeug zu dir bringt :nicken:

Bluenote

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8

Samstag, 12. Juli 2014, 12:55

Ich möchte mich Ericas Tipp anschliessen: Mit deinem Trainer dranbleiben, ihn um mögliche Alternativen/Aufbaukorrekturen bitten...er kennt euch, er sieht euch arbeiten, er kann konkrete Tipps geben, die auf euch abgestimmt sind - oder sollte er jedenfalls können. Tipps im Forum sind schon ok...aber jeder machts wieder etwas anders und du interpretierst ein Vorgehen vielleicht nicht ganz gleich wie der Tippgeber es meint...und dann beginnst du, dies und das auszuprobieren...und schlimmstenfalls verwirrt das Fionn und du machst Rück- anstatt Fortschritte. Bei so "Präzisionsarbeit" für den Hundesport finde ich es am sinnvollsten, wenn man mit jemandem eins zu eins dran arbeiten kann.

Aber muss jeder selber wissen. ;)
And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.

Lia

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9

Samstag, 12. Juli 2014, 14:24

Mit dem Trainer dranbleiben ist schon ok. Nur: ganz früher hat man Zwangsapportiert. Danach kamen die Halteübungen. Nun wird das Apportieren oft über das Spiel aufgebaut (auch für Prüfungen)....Crischa versuchten wir vor 9 Jahren auch über die Halteübungen aufzubauen. Er gab uns jedoch keine Chance trotz allen Bemühungen. :brav0: . Ich musste sehr lange mit ihm arbeiten, damit er danach im Galopp mit dem Apportel zurück kam. (und dies sicher nicht mit dem Apportierholz :smile: . Ich musste diverse Varianten ausprobieren, bis ich den Apportiergegenstand fand, welchen er liebte. :kaputtlach: Am Schluss spielte ich auch noch kurz bevor ich bei der Prüfung drankam, was bei den Richtern Kopfschütteln auslöste, dann aber volle Punktzahl brachte an der Prüfung, da sein Apportieren so freudig und korrekt war. Flash habe ich gleich zu Beginn übers Spiel aufgebaut, Resultat an der Prüfung: volle Punktzahl :smile: Ueberlege dir einmal genau, was wir eigentlich vom Hund verlangen, wenn wir apportieren.... (für den Hund eine absolut schwierige Uebung, schon fast sinnlos....)

Helene

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10

Samstag, 12. Juli 2014, 15:54

will abhauen, dann holst du das Spielzeug an der Schnur zu dir

Was wiegt Dein Hund? 12 kg? 15?
...sowas kann ganz schön in die Hose gehen. Erstens aus Kraftgründen, und zweitens mögen - gerade Schäferhunde! - Zerrspiele sehr gern. Und dazu sollte man das Apportieren nicht unbedingt machen.

Ich bin schon seit Längerem am überlegen, ob mein Hund ein Anti-Apportier-Hund ist...

Es gibt Hunde, die das Apportieren "im Blut" haben. Bei den meisten ist das nicht der Fall. Du hast wohl einen von der Sorte "Beute-wegtrag-und-vergrab-Hund". Das ist kein Problem: Du musst ihm bloss etwas besseres bieten.

Seit bald zwei Monaten übe ich das Apportieren mit ihm.

Wenn Du nach zwei Jahren jammerst, finde ich das okay. :zwinker: Bis dahin: Weiter üben und Geduld haben - Apportieren ist eine extrem komplexe Angelegenheit. Das, was Du von Deinem Aufbau schreibst, klingt sehr gut. Also: Nicht aufgeben!

Sobald ich meine Hand wegnehme, will er damit abhauen.

Übe das auch ohne Apportiergegenstand: Zu Dir kommen, Kopf auf Deinen Bauch legen und dagegen drücken. Und zwar nicht nur kurz.

Also hab ichs mit Tauschen versucht. Er Spiel in der Schnauze, ich Leckerli in der Hand und rufe ihn ab. Dann kommt er zwar, lässt unterwegs aber das Spielzeug fallen.

Das musst Du einmal so regeln, dass er es versteht: Sobald er das Spielzeug fallen lässt, ist das Leckerchen wieder weg, Du forderst ihn zum Spielzeug aufnehmen auf - schwupps, ist das Leckerchen wieder da - falls nötig, auch 50x hintereinander.
Eventuell wäre es einfacher, wenn Du Spielzeug gegen Spielzeug tauschst - die Umstellung Futter-Spielen oder Spielen-Futter ist für nicht ausgebildete Hunde sehr schwierig. Achte dabei darauf, dass Du das Bessere hast. :zwinker:

Ich schaffe es einfach nicht, ihm den Sinn des Apportierens zu vermitteln.

Den braucht er auch nicht zu verstehen. Er muss nur in jedem Augenblick ganz genau wissen, was Du gerade von ihm willst. Wieso Du das willst, ist ganz egal.

Mein Hundetrainer meint ich solle einfach Geduld haben, dass kommt dann noch. Was meint ihr?

Dass er recht hat!
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Joline86

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11

Dienstag, 15. Juli 2014, 22:47

Ihr habt natürlich recht! Ich sollte in der Hundeschule nachfragen, und das habe ich auch. Ich habe mich aber nicht wirklich ernst genommen gefühlt. Er meinte nur, ich solle so weitermachen, dass komme schon mit der Zeit. Ich weiss, 2 Monate sind eine kurze Zeit, aber so ganz ohne Fortschritt? Das sieht Fionn eben gar nicht ähnlich, darum bin ich etwas verunsichert. Normalerweise lernt er andere Sachen ziemlich rasch bzw. man sieht die Entwicklung Schritt für Schritt. Aber das Apportieren scheint wirklich eine richtig schwierige Angelegenheit zu sein.

Er ist halt ein kleiner "Spielzeughorter" :zwinker: Da wird drinnen erst mal alles auf seine Decke gebracht und somit versteckt, egal obs ein Quietschi oder eine Socke ist. Und draussen wärs momentan ohne Leine gar nicht machbar, dann kommt er keine 2 Meter damit in meine Nähe. Sind wir aber am Zerrspiele machen und ich sage Aus, klappt das immer sofort. Dann hat er absolut kein Problem, mir das Spielzeug zu überlassen. Deshalb werde ich aus seinem Verhalten noch nicht ganz schlau....

Im Moment ist eben Sommerpause und ich habe bald zwei Wochen Ferien. Dementsprechend viel Zeit haben wir zum Üben. Aber in dem Fall mache ich wirklich so weiter wie bisher.

Ich danke euch! :/dank:/

Helene

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12

Dienstag, 15. Juli 2014, 22:55

Sind wir aber am Zerrspiele machen und ich sage Aus, klappt das immer sofort. Dann hat er absolut kein Problem, mir das Spielzeug zu überlassen.

Und was tust Du dann?
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Joline86

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13

Dienstag, 15. Juli 2014, 23:27

Ist verschieden. Entweder sofort weiter spielen oder mit Futter belohnen. Wieso meinst du?

Helene

Alphadoggie

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14

Mittwoch, 16. Juli 2014, 20:44

Weil weiter spielen viiiel die bessere Variante ist (kein Wechsel Spiel-Futter, daher für den Hund einfacher und attraktiver), die meisten Leute aber dem Hund dann bestenfalls ein trockenes Guetzli ins Maul stopfen :zwinker:
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