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Patzbatz

Wachdoggie

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1

Sonntag, 17. August 2014, 05:56

Hunderassen und ihre tücken...

Hallo zusammen

Vorab... ich möchte niemanden beleidigen, angreifen oder sonst was :) mir geht es nur darum ob speziell mit einer oder halt mehreren Hunderassen gewisse Erfahrungen gemacht wurden...

Leider habe ich immer wieder schlechte Erfahrungen mit Appenzeller Sennenhunden (oder wo diese rasse drin war) gemacht.

Es fing schon als kind an als mich einer gebissen hat. Klar als kind ist man überschwinglich und missachtet die Gesten eines Hundes. Ich gebe daher nicht dem Hund die Schuld.
Weiter ging es dann als ich amy bekam. Amy passt sich den Hunden an und unterwirft sich usw.
Doch eine Kollegin von mir (auch hier ich gebe nicht dem Hund die schuld viel mehrsind es meist ja die Besitzer) die hat einen schäfer mal appenzeller mix. Eine eigentlich echt süsse Hündin. Sie kennt amy schon seit welpenalter.
Amy oder auch andere Hunde dürfen nur bedingt zu der Besitzerin dieses Hundes... sonst fällt ihr Hund die anderen an.
Darauf hin meint sie.. ist halt die rasse... teretorial bedingt usw... ja das regt mich regelrecht auf. Es ist aber nicht nur wenn amy zur besitzerin geht. Auch wenn wir zusammen liefen hat sie immer wieder amy am hals gepackt. Amy stand dann da und lies sich nicht weiter aus der ruhe bringen.
Wenn ich jetzt zu dieser kollegin gehe nehme ich amy schon garnicht mehr mit.
Der hund hat imer den drang (und das immer stärker) zu bewachen. Meiner Meinung nach müsste die Besitzerin oder hätte schon lang mal einen Punkt machen sollen. Ein gewisses bewachen ist ja da. Aber jeden Hund an zu fallen wenn er vorbei läuft am stall (wo sie nur arbeitet) oder sonst wo.. geht doch nicht.

Eine weitere erfahrung auch mit einem Appenzeller mischling war wiederum naja positiv.
Eine andere kollegin holte ihn aus dem tierheim. Bald darauf schnappte er gegen eins ihrer kinder ohne jegliche vorwarung zu geben (wie auch gegen amy)
Sie hat darauf hin ihm einen ruheplatz gemacht wo ihre kinder nicht drauf dürfen! Und hat ihm beigebracht wenn es ihm zu viel wird darf er gehen und sich hinlegen (auch auswärts bei mir etwa...
Wenn er sich hinlegt und ruhen möchte verbiete ich amy hin zu gehen. So haben beide seiten ein friedliches miteinander.

Was ich damit mehr oder weniger sagen möchte... ja jede rasse hat so ihren gewissen tick. Jedoch das problem zu lösmen mit... ist halt die rasse..... ist keine lösung.

Und die andere kollegin hat ihren hund seit dem welpen alter. Also von mir aus gesehen (ja ich war dabei als sie nichts machte bei den ersten und zweiten anzeichen) hätte sie früher dem Hund beibringen müssen wie weit sie bewachen darf und wann sie dann die rolle übernimt und sagt wann genug ist. Den heute läuft es fast aus dem ruder. Leider. Es wäre sonst ein toller Hund....

Fazit.. hinter jedem Hund steht ein Mensch. Ich versuche mehr den Menschen dabei zu beobachten wenn etwas beim hund nicht klappt und nicht dem Hund die schuld zu geben. Klar jeder Hund ist auch anders. Aber wer ihn im welpen alter bekommt kann doch recht viel dazu beitragen :)

Kira 83 (zum beispiel) wenn ich mich nicht irre... war bei kira auch appenzeller drin. Und sie war so ein toller hund. Und kira 83 hat bei ihr soo viel erreicht :)

Ich bin mal gespannt ob ihr auch solch "problem hunde" bzw "uneinsichtige besitzer mit ihren Hunden " kennt :)
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Borderli

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2

Sonntag, 17. August 2014, 07:52

Ich denke mal vorab es ist v.a. der Halter den Hund formt. Aber ich würde sagen, jede Rasse hat vermutlich einen eigenen Spleen irgendwo. :gruebel1: Ich kann jetzt nur von meinen 3 Terriern sprechen, und von den Terriern die ich kenne. Sie sind liebenswert, aber können unglaublich stur sein. Da gibt es nur eins Konsequenz und viel Liebe. :love: ;)

Wo ich ein bisschen Mühe habe, aber das soll keine Beleidigung sein, für alle Halter dieser Rassen ist (nicht böse sein) :brav0: , sind Hunde die extrem Speicheln. Also beim Kopfschütteln die Speichelfäden nach links und rechts fliegen. ;)

sumadog

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3

Sonntag, 17. August 2014, 08:38

Man muss halt aber auch immer daran denken, dass jede Hunderasse mal für eine bestimmte Arbeit gezüchtet wurde. Der Appenzeller wurde zum treiben von Kühen verwendet und halt zusätzlich als Hofhund. So trieb er alleine bis zu 200 Kühen. Und da kann man sich ja vorstellen das ein Hündchen das etwas über 20 kg ist nicht wirklich eine Chance hat wenn er sich vor die Kuh stellen würde. So kneifen sie halt hinten in die Fesseln. Heute als meist Arbeitsloser Familienhund versucht er dies halt oft bei seinen Menschen, fremden oder anderen Hunden.

Ich denke die meisten Tücken die Hunde haben kommen halt von ihrer einstigen Arbeit, welche nur noch die wenigsten Hunde heute noch ausführen dürfen. Klar kann man mit viel Training da was bewirken und in die Schranken weisen, aber trotzdem sollte man Grade deswegen anfangs überlegen was man für ein Hund holt.

Joline86

unregistriert

4

Sonntag, 17. August 2014, 10:16

Sumadog: das unterschreib ich!

Patzbatz

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5

Sonntag, 17. August 2014, 11:19

Ja genau sumadog!!!

Das ist leider das meiste problem! :( stellt euch vor... die hatte zuerst nen mali welpen und nach 4 tagen abgeben weil sie überfordert war...
Sie macht zwar viel mit dem hund und nimmt ihn zum reiten mit aber setzt halt nicht deutlich einen punkt und schiebt es auf die rasse was ich nicht ok finde...!

Ein ""kampfhundbesitzer" (nein es gibt keine kampfhunde ich weiss) krasses beispiel, kann auch nicht sagen der beisst halt weil er ein "kampfhund" ist *kopfschüttel*
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Nickquenim

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6

Sonntag, 17. August 2014, 12:09

die hatte zuerst nen mali welpen und nach 4 tagen abgeben weil sie überfordert war...
dies war wohl des Malis Glück....

doggielover7

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7

Sonntag, 17. August 2014, 12:22





Zitat von »Patzbatz«



die hatte zuerst nen mali welpen und nach 4 tagen abgeben weil sie überfordert war...
dies war wohl des Malis Glück....
Ja das glaub ich auch!!!

Patzbatz

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8

Sonntag, 17. August 2014, 12:29

Ja da habt ihr sowas von recht!

Sie hst mit mir ihre Hundewahl angeschaut und eben immer kam der Mali. Ich sagte ihr lass die finger davon. Du musst zeit haben den Hund richtig zu fordern! Nicht nur spazieren... auch wenn es dir schlecht geht (sie ist allgemein sehr schnell mal überfordert) kannst du nicht einfach ein ding machen. Der geht ja vor langeweile die wände hoch. Einfach mitnehmen ist nicht... fordern das macht spass.
Und genau so war es. Eine seehr seehr lernwütige malihündin wurde es... zum glück dann nicht mehr. Ich finde die hunde fantastisch! Aber sehr anspruchsvoll. Ich möchte nicht so einen Hund halten wollen bzw können. Weil ich ihn nicht auslasten kann.

Aber sie musste ja zuerst den welpen holen...
Und sie hätte ja soo viel erfahrung mit den schäferhunden weil sie (bzw ihre elter) auch immer schäfer hatten...
Naja schäfer mal labbi mix.

Sorry ;) aber solche leute find ich egoistisch ein hund muss her aber es ist kein gegenstand denn man wieder zurück bringen kann wens nicht passt!
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Patzbatz

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9

Sonntag, 17. August 2014, 12:31

Ach noch was ;) sie weiss natürlich wie ich darüber denke. Nicht dass ihr meint das ich mich nicht traue ihr dass so zu sagen. Ist alles schon längst ein paar mal diskutiert worden ;)
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Lagotto

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10

Sonntag, 17. August 2014, 13:07

Ich habe den Eindruck, wenn es um die Sozialkompetenz geht, hat das Verhalten des Hundes nichts mit der Rasse zu tun. Wenn es um Triebe und Instinkte geht, dann schon.
"Schlechte" Erfahrungen mit einer bestimmten Rasse habe ich noch nicht gemacht, jedoch mit Hunden, deren Halter verunsichert, ja sogar hilflos bei Hundebegegnungen waren und somit den Hund ungünstig beeinflusst haben. Beobachtet habe ich oft, dass die Hunde gar nicht richtig wussten, wie sie ihrem Gegenüber begegnen sollten. Der Eine wird stocksteif und lässt sich beschnuppern, der Andere reagiert eher unsicher und knurrt und am schlimmsten sind die HH, die ihren Hund an kurzer, gespannter Leine halten und selber angespannt wirken.
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

g jeep

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11

Sonntag, 17. August 2014, 16:08

Ich höre immer wieder "oh, das ist ja ein freundlicher Schipperke- sonst sind die ja gar nicht so". Wenn ich dann nachfrage ist es meist der Erste, der ihnen begegnet...

Brigitte

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12

Sonntag, 17. August 2014, 17:00

Ja ein gutes Thema :smile:

Beim Cocker wurde mir schon gesagt, ja die jagen halt.......da kann man nichts machen........... :angry:

Ist klar es ist ein Jagthund, doch man kann es in gute Bahnen lenken, durch Ablenkung und einem guten Rückruf und auf seine Köpersprache achten, dann kann man auch mit einem jagdlichen Hund ohne Leine durch den Walde gehen, ohne Probleme. Oder Cocker und Labis werden fett....... auch so ein Schmaren, das kommt auch auf den Halter an. Es gibt Hundehalter die sehr kleine Hunde perfekt erziehen :good: Doch es gibt welche denken ist ja klein der tut nix.......es kommt so extrem auf den Halter an.
Grüsse Brigitte mit Nala.
Ewig im Herzen Aemy.

Patzbatz

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13

Sonntag, 17. August 2014, 17:47

Genau man kann vieles lenken!
Nicht alles und triebe sind einfach da aber man kann sie lenken.
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doggielover7

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14

Sonntag, 17. August 2014, 17:48

Ich bin auch der Meinung das man selbst vieles bewirken kann!

Psovaya Borzaya

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15

Sonntag, 17. August 2014, 18:53

bei mir gibt es keine schlechten eigenschaften bei den rassen, sondern nur von mir unerwünschte. ich mag zb. kein territorialverhalten, ergo habs ich zb. so gar nicht mit den hovawarts (wurde als kind auch einmal gebissen). für andere aber ist genau das gewünscht. wichtig ist nur, dass eben nur leute die rassen halten, die sie auch handeln können.
ich find es zb. furchtbar wie die meisten retriever keine andern hunde mehr lesen können und gnadenlos aufdringlich sind, weil ihnen krankhaft das "aggressionsverhalten" weggezüchtet wird, dabei braucht es das und es gehört zum hund. und weil die meisten besis, dann auch noch stolz drauf sind, einen so wahnsinnlig lieben und freundlichen hund zu halten der sicher niemals jemandem was tun würde, werden diese hunde einfach oft sehr schlecht kontrolliert, nie angeleint. mir selber ist das verhalten der hunde also unsympathisch, zum problem aber wird es durch den halter. denn es gibt ja auch halter, die sich dieser tatsache bewusst sind und den hund sichern und lenken. ich kann auch nicht einfach meine sichtjäger mal eben auf die jagd lassen, weil das halt rassebedingt zu ihren eigenschaften gehört.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Patzbatz

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16

Sonntag, 17. August 2014, 20:37

Wenn du es drauf anlegst... amy ist ein retriever und kann auch durchaus bewachen bzw gibt mir an wenn es falsche leute sind ;)
Nein sie arbeiten drann was effektiv verbessert werden muss usw.

Hier ein sehr spannender artikel über rassentypische verhalten über die gene usw :)

http://hundemagazin.ch/rassentypische-ve…e-bei-hunden-4/ :kaug:
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Bea2521

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Sonntag, 17. August 2014, 22:40

Jacky ist ein Appenzeller Mix... sie hat noch nie jemand gezwickt, noch ist sie sonst "bösartig"... sie bellt nicht wenn es klingelt, sie bellt nicht wenn hier Kinder rum rennen, sie bellt so gut wie nie zu Hause, ausser der eine Nachbar läuft um die Ecke, aber das kam auch nur einmal vor, also nicht das er hier um die Ecke lief, sondern das sie bellte :pfeifen:

Was ich sehr oft zu hören kriege ist: "Wie hast du das hingekriegt mit Jacky? Appenzeller Hunde sind doch sonst Kläffer!" klar habe ich wohl meine Arbeit wohl nicht ganz schlecht gemacht, ich war am Anfang wirklich streng bei gewissen Situationen und wahnsinnig konsequent. aber ich braucht dafür bloss ein paar Tage und dann war die Sache geklärt. Und das mit paar ganz einfachen Handlungen wie das sie nicht mit zur Tür durfte, sondern wenn es klingelte, ruhig in ihrem Körbchen bleiben musste ect. mittlerweile darf sie mit an die Türe, da sie ja nicht bellt. Es war schlichtweg keine Hexerei, mit Ruhe und Geduld haben wir so einiges "geklärt".

Jacky ist eine total sensible Hündin. Sie hat wohl auch das eine und andere verpasst, daher ist sie auch eine sehr unsichere Hündin gegenüber anderen Hunden, aber auch hier. Da sie da so Angst hat, wäre bei ihr eher das Problem vom davon rennen und verkriechen als das sie zwicken würde :kaug: aber auch da arbeite ich dran bzw. wir machen es so toll, das sie mittlerweile gar mal mit anderen Hunden spielt.

Jessy&Camiro

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18

Sonntag, 17. August 2014, 23:19

Ich hatte bisher nur mit Border Collies "schlechte Erfahrungen" gemacht.. Schon mehrmals wurde von solchen nach mir geschnappt, ohne, dass ich was Komisches gemacht hätte und der von meinem Grossvater selig hat mal eine Kollegin von mir gebissen. Dann kommt noch der dazu, der Camiro wohl fast zerfetzt hätte, wenn die Besitzerin ihn nicht von ihm weggenommen hätte. Also.. Hmm, aber ich würde niemals auf die Idee kommen, das auf die Rasse zu schieben, das sind wohl bloss unglückliche Zufälle und gerade bei meinem Grossvater kann ich sagen, dass es bestimmt an der Erziehung gemangelt hatte. Also nur weil es bisher fast nur mit dieser Rasse "schlechte Erfahrungen" waren, würd ich's trotzdem nicht darauf zuschieben. Jeder Hund hat seinen eigenen Charakter, klar hat jede Rasse noch spezifische Merkmale, denen sollte man sich aber auch vor dem Kauf bewusst sein.

Franz. Bulldoggen wurden früher auch für Hundekämpfe eingesetzt, wie die meisten "unserer Listenhunde", wenn man sie so nennen will. Mir fällt auch auf, dass viele meinen, es sei ein junger "Kampfhund" (was auch immer das für eine Rasse sein soll….) – aber es gibt halt schon so diese Klischees die man immer wieder mal hört.. Oft kommen sie ja von Nichthundehaltern, da ist's mir oft egal was die sagen, die haben "ja eh keine Ahnung"..

Grösstenteils ist es Erziehung und man kann an jeweiligen "Problemen" arbeiten – es ist aber auch "wichtig", dass man die richtige Rasse für sich selbst aussucht – dann passt's ja automatisch schonmal besser :-)

Letzthin beim Bully-Treff vom Zuchtverein hab ich mit einer über das Jagen gesprochen, die hat auch eine Bullyhündin die gerne jagd.. Da hab ich gesagt, ja ist halt ein Hund, das kann's geben – man kann ja daran arbeiten! Da hat sie doch was gelabert von "Ja, für Franz. Bulldoggen ist das ja eh extrem ungewöhnlich, sie hätte sich halt von der Rasse schon gewünscht, dass sie nicht so anspruchsvoll seien, weil man halt oft liest, dass sie nicht viel Auslauf brauchen und schon nur glücklich sind, wenn sie einfach bei ihrem Menschen sind" ... Ohh.. Da werd ich so stinkig.. Da kann ich das mit den Rassen eben doch nicht unterschreiben, wenn ich mit Camiro nicht rausgehen würde hätt ich einen absolut aggressiven Hund zuhause.. Wie kann man nur sowas in eine Rassebeschreibung schreiben.. Und das Bullys nicht jagen von Natur aus, haha.. Okeee – wieso wurden sie dann für Mäuse- und Rattenjagd eingesetzt früher?!

Ich werd da echt nicht schlau draus, es gibt halt sagen wir mal das "Hundetypische Verhalten", was Hunde halt brauchen, ihre Grundbedürfnisse wie: Schlafen, Fressen, Bewegung/Beschäftigung/Schnüffeln, Sexualtrieb, etc. und dann noch die Dinge, die "Rassespezifisch" sind wie Hofhund, Wachhund, Jagdhund, Kampfhund (ja, die wurden halt auch für solche Dinge gezüchtet, das kann man nicht abstreiten, was aber nichts heissen soll, dass sie aggressiver in dem Sinne sind, halt vllt eher "robuster" und "stärker" aber nicht aggressiver) – etc. Und die Grundbedürfnisse sind halt einfach bei JEDEM Hund enthalten, manche sind vielleicht fauler und manche nicht, aber ich finde nicht, dass man das einer Rasse zuschreiben kann – das wäre dann noch der "individuelle Charakter" jedes Hundes, der noch zu den vorherigen zwei Punkten hinzukommt – und das macht schlussendlich jeden Hund nochmal totaaaal anders als man in ein paar Sätzen beschreiben könnte und verallgemeinern könnte ;)
Liebe Grüsse
Jessy & Camiro



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19

Montag, 18. August 2014, 00:18

Letzthin beim Bully-Treff vom Zuchtverein hab ich mit einer über das Jagen gesprochen, die hat auch eine Bullyhündin die gerne jagd.. Da hab ich gesagt, ja ist halt ein Hund, das kann's geben – man kann ja daran arbeiten! Da hat sie doch was gelabert von "Ja, für Franz. Bulldoggen ist das ja eh extrem ungewöhnlich, sie hätte sich halt von der Rasse schon gewünscht, dass sie nicht so anspruchsvoll seien, weil man halt oft liest, dass sie nicht viel Auslauf brauchen und schon nur glücklich sind, wenn sie einfach bei ihrem Menschen sind" ... Ohh.. Da werd ich so stinkig.. Da kann ich das mit den Rassen eben doch nicht unterschreiben, wenn ich mit Camiro nicht rausgehen würde hätt ich einen absolut aggressiven Hund zuhause.. Wie kann man nur sowas in eine Rassebeschreibung schreiben.. Und das Bullys nicht jagen von Natur aus, haha.. Okeee – wieso wurden sie dann für Mäuse- und Rattenjagd eingesetzt früher?!


Leider musste ich auch feststellen, dass der Bully Klub die irrige Meinung vertritt ein Bully jage nicht und sei besonders für alte Weiber geeignet........
Ich züchte die Frenchies und ich geb die Hunde nur an aktive Hundeführer ab, die sich bewusst sind , dass auch ein Bully Beschäftigung braucht.
Meine Bulldoggen sind einer lustigen Jagd nie abgeneigt... :smile: = es sind ganz normale Hunde mit normalen Ansprüchen an den Mensch.

Bolotta

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20

Montag, 18. August 2014, 15:45

intressantes Thema. Unsere Nachbarn haben ja einen Appenzeller Mix. Ich führe ihn ja oft zum Laufen aus. Er bellt sehr viel, schon viele Leute haben sich, hinten rum, beklagt. Vorallem hat er eine Tücke, die ICH unterbinden würde:
Kommt er z.B. zur Tür raus, so rennt er auf die Strasse und "greift" die an, die grad dort stehen. Das heisst, er rennt in vollem Tempo und wütend bellend, Schnauze voran, auf die Leute zu. Er zwickt oder beisst NICHT, aber er tut so als ob. Es hat auch noch kleinere Kinder, die hier am Boden spielen. Auf die rennt er auch immer so zu. Die Mutter hat mir mal gesagt, ihr bleibe jedesmal das Herz stehen, vertraue einfach darauf, dass der Hund nie zuschnappen würde. Auch wenn er im Garten ist und wir auch, so kommt er raus und bellt uns laut und wütend an, obwohl wir schon über 2 Jahre lang nebeneinander wohnen.

Was ich ganz spannend finde ist, dass der Hund überhaupt keinen Mucks von sich gibt, wenn er mit mir zusammen ist. Ich kann mit ihm laufen gehen, da wird kein Mensch angebellt, kein Hund, keine Katze. Komme ich ins Haus, legt er sich gleich auf den Rücken und möchte gekrault werden. Schon einige Nachbarn haben verwundert festgestellt, dass der Hund ganz anders ist, wenn ich ihn ausführe. Aber wenn die Besitzer da sind, kommt er auch so auf mich zu gerannt. Die Besitzer sagen entweder nichts und seufzen auf, oder vorallem sie sagt mit Sing-Sang-Stimme:
"HundI" (also den Namen mit -i- am Schluss), "fertig jetzt, es reicht" oder "abmarsch" und klatscht vielleicht in die Hände. Würde Luna sich so verhalten, würde ich ihr ganz klar machen, dass alles gut ist, es keinen Grund gibt, sich so zu verhalten.

Was mich dann am meisten stört ist, wenn die Besitzer dann die Ausrede bringen, es wäre halt typisch diese Rasse :angry2: . Ein Jagdhund muss vielleicht auch im Wald an der Leine geführt werden, weil er sonst jagen gehen würde. Aber da kann der Besitzer ja auch nicht sagen, es sei halt der natürliche Instinkt und lässt ihn frei.