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Schneeflocken

Sportdoggie

Beiträge: 1 451

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21

Mittwoch, 24. Februar 2016, 08:44

Von meinen 4 unkastrierten Rüden verhalten sich 3 relativ normal, also so wie von Doggy HZ beschrieben. Der vierte weiss nicht, wie ihm geschieht, was hinten und vorne ist und was überhaupt passiert. Ich kann ihn zwar erreichen, aber die Ansprache muss um ein vielfaches massiver sein als bei den anderen 3. Bei ihm hatte ich mir überlegt, ihn zu kastrieren, da der Stresspegel für alle Beteiligten massiv höher war. Da wir aber keine läufigen Hündinnen mehr haben, hat sich das zur Zeit erübrigt....

Verbringe nicht so viel Zeit mit der Suche nach einem Hindernis.
Es könnte sein, dass keines da ist.

Kailani

Wachdoggie

Beiträge: 583

Doggie(s): Lotus

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22

Samstag, 29. Oktober 2016, 09:48

So, ich aktualisiere hier (aus gegebenem Anlass :0haue-haue0: ) mal wieder.

Mein Unkastrierter hat sich in den letzten Monaten seit meinem letzten Beitrag sehr gut entwickelt. Nach einer kurzen anstrengenden Zeit ist er wieder "ganz der Alte" geworden. Drinnen sehr entspannt, draussen wieder ansprechbar und von Gerüchen wieder abrufbar.
Was ich aber besonders interessant finde, ist, dass er - gerade in den letzten 2-3 Monaten, noch sehr gereift ist. Er ist mittlerweile etwa 2,5 Jahre alt und ist in letzer Zeit noch deutlich erwachsener geworden. Kontakt und Spiele mit anderen Hunden interessieren ihn zwar nach wie vor, aber nur noch sehr kurz. :k_irre:

Nunja, seit Donnerstagabend hat er nun wieder "seine Tage" :rolleyes: Ich hab ja schon fast verdrängt, wie "schlimm" das ist, hihi. Also draussen Leine dran, drinnen Ohren zu und durch. :pfeifen: Ich wünschte, ich könnt hier eine Tonaufnahme einstellen, ihr hättet also mit Sicherheit Erbarmen... (er ist ja nicht nur ein Winsler, sondern auch ein Heuler - manchmal könnte man von Aussen echt meinen, wir misshandeln oder schlachten ihn... :peinlich:

Hm, ich halte nun mal wieder durch, bin aber schon etwas irritiert, dass er wieder (oder immer noch) so heftig reagiert.
Drückt uns doch bitte die Daumen, dass es mit jedem Mal weniger wird! Denn ja, er ist in diesen Tagen doch sehr gestresst. :wacko:

testudo

unregistriert

23

Samstag, 29. Oktober 2016, 09:53

Hihi kann dir nachempfinden. Ikkuma ist grad läufig und kommt nun langsam in die Stehtage. Da ist Sinclair dann auch ein bisschen anstrengend ;-) Zum Glück ist es nicht so extrem wie bei euch und er hört "nein" und "si lah!" Aber zwischenduch kurz jammern kann er da schon auch

Kailani

Wachdoggie

Beiträge: 583

Doggie(s): Lotus

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24

Samstag, 29. Oktober 2016, 10:24

Ui, eine läufige im selben Haus? Hier undenkbar :biggrin:

Ich glaube, wir gehen uns nachher mal gemeinsam ein wenig auspowern... schlafen kann er eh nicht. :whistling:

Auch euch und Sinclair gutes Durchhalten... :)
(rein aus Interesse: Ist er kastriert oder nicht? Kannst du die beiden normal zusammenlassen, oder versucht Sinclair auch mal aufzureiten?)

Lagotto

Sportdoggie

Beiträge: 1 456

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25

Samstag, 29. Oktober 2016, 17:07

:good: Klingt doch toll! Weiter so, auch wenn er momentan mal wieder etwas "kippt"...

Habe das bei meinem Rüden auch beobachtet, es dauert halt schon ein paar Jahre bis der Hund ausgereift ist. Oft hatte ich das Gefühl, meine Erziehung versagt, letzendlich funktioniert es dann schon, aber einfach ist das nicht.
Ich kenne einige Hundebesitzer, die sich keinen Welpen mehr anschaffen wollen und lieber einen "ausgereiften" haben wollen. Kann ich mittlerweile nachvollziehen.
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

testudo

unregistriert

26

Samstag, 29. Oktober 2016, 19:08

@Kailani
Ja ich lasse sie immer zusammen und klappt gut. Einzig in den Stehtagen (und da auch nur während 4-5Tagen nötig) kommt einer der 2 in die Box ( sie lieben die Box!) wenn ich nicht zu Hause bin damit sie mehr Ruhe haben. ( ich lass sie dann natürlich nicht Stundenlang alleine, aber mal zum einkaufen oder so) In dieser Zeit würde er sie auch etwas bedrängen und aufreiten wenn er dürfte. Da er weiss dass er nicht darft lässt er es in der Regel, ansonsten reicht ein "sch", " si la" oder ähnliches. Er kann auch gut entspannen trotz lecker Weibchen ;-)
Sinclair ist ( leider) kastriert ( wurde im TH gemacht). Da er aber kein Frühkastrat ist, weiss er es nicht. Odin ist unkastriert. Bei ihm musste ich auch mal deutlicher werden, aber dann klappts.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »testudo« (29. Oktober 2016, 19:22)


Kailani

Wachdoggie

Beiträge: 583

Doggie(s): Lotus

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27

Samstag, 29. Oktober 2016, 20:31

Er kann auch gut entspannen trotz lecker Weibchen ;-)
Wie schön! :thumbsup:

Da er aber kein Frühkastrat ist, weiss er es nicht.
:hihi:

Ich hoffe mal, dass es bei Lotus einfach noch etwas Zeit braucht. Er hat ja nicht wirklich viele Möglichkeiten, sich dran zu gewöhnen.

Äh mal eine komische Frage: Können Hündinnen auch sowas wie "Zwischenblutungen" haben? Möglicherweise haben wir die "Übeltäterin" gefunden, das wäre eine sehr gute Freundin von ihm.

@Lagotto: Danke für den Zuspruch. Du machst mir Mut, einfach weiterhin abzuwarten... :d

Nach dem Auspowern heute wars schon etwas besser - mal schauen, ob das Gröbste schon durchgestanden ist. :)

inhii

Alphadoggie

Beiträge: 17 303

Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

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28

Samstag, 29. Oktober 2016, 22:05

Zwischenblutungen bei Hunden? :hihi: Nein...

Aber: Sie riechen bei der Läufigkeit (logisch). Dann riechen sie oft für Rüden auch wenn sie Scheinträchtig sind (ca. 2,5 Monate nach dem Anfang der Läufigkeit, also dann wann ca. die Geburt wäre). Einige Hündinnen produzieren dann auch etwas Milch, was auch interessant riecht... aber nicht zum Aufsitzen reicht, aber sie gehen schnuffeln usw. usw.

Dann was noch eher anziehend wirkt, wenn Hündinnen eine Scheidenentzündung haben... da benehmen sich gewisse Rüden als ob die Hündin läufig wäre.

Ab Blutungen in dem Sinne... nein.

Ich kannte aber ein Hündin welche all 5 Monate läufig wurde. Dies wurde dann kastriert weil die Abstände sogar noch kürzer wurden.

Kailani

Wachdoggie

Beiträge: 583

Doggie(s): Lotus

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29

Sonntag, 30. Oktober 2016, 07:34

Zwischenblutungen bei Hunden? :hihi: Nein...
:biggrin:
Hihi... ich hab mir das eben nicht nur selbst zusammengereimt, die Besitzerin der besagten Hündin meinte, sie hätten kürzlich einen Blutfleck von ihrer Hündin gefunden, sie müsste aber erst im Februar läufig werden... :gruebel1:
Gut, sie ist noch jung, sie meinte aber, scheinbar würden die Abstände zwischen den Läufigkeiten meist so bleiben wie anfangs.

Dann ist es vielleicht doch nicht sie. Allerdings ist Lotus schon wieder etwas angenehmer, die Lautuntermalungen sind nun bereits seit längerer Zeit eingestellt - hoffentlich bleibt das so. :brav0: Denn: die nächste gut riechende Hündin kommt bestimmt... :pfeifen:

Darcyschatzi

Schnupperdoggie

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30

Mittwoch, 22. Februar 2017, 00:40

Also da ich eine Frage habe die gut hier rein passt bring ich die einfach mal rein, wenn auch zeitlich verzögert ;)
Darcy ist jetzt ja erst 9 Monate alt, hat jetzt aber schon gemerkt was da alles bei den Hündinnen der Nachbarschaft abläuft.
Zuerst hab ich es als die "normalen" pubertären Schübe abgetan, die Unruhe, das kaum mögliche Abrufen und das vermehrte Interesse an anderen Hunden (im nachhinein alles Hündinnen ;) ) Erst als er dann aufhörte zu fressen fing ich an mir Sorgen zu machen, da er sonst wirklich ALLES frisst. Un dann die ständige Unruhe, das in der Wohnung rumstromern mit ständigem winseln und Jaulen...... Die schlimmste Phase ging nur so 2-3 Tage aber die Wochen davor und danach reichen ja eigentlich schon. Meines Wissens gibt es eben in der direkten Nachbarschaft gar keine intakten Hündinnen. Jetzt hab ich natürlich über eine Kastration nachgedacht, natürlich nicht ohne erst mal den Herbst abzuwarten um zu sehen ob es dann wieder so wird. Ich mach mir aber Sorgen ob seine Schreckhaftigkeit und Unsicherheiten sich durch eine Kastration eventuell verstärken? Könnte es sein, das es jetzt während der Pubertät schlimm ist, sich aber bessert? Wie war das bei euch so?
Danke schonmal :)

"Man kriegt nicht den Hund den man will, sondern den den man braucht"

andi+rudel

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31

Mittwoch, 22. Februar 2017, 06:18

ja.
natürlich hat das mit der pupertät zu tun. auch hunde entdecken ihre sexualität. das ist völlig normal.
du schreibst er ist schreckhaft und unsicher? da würde ich (vor allem im moment) die überlegundg nach eine kastra bei ihm mal noch in etwas weitere ferne schieben. kastras können unsicherheiten noch weitaus mehr verstärken.
wir hatten auch immer rüden und auch unser jetziger ist nicht kastriert. dass sie auf läufige hündinnen reagieren ist absolut normal. das liegt in der natur der dinge.
haqt ausserdem nichts damit zu tun ob in deiner unmittelbaren nähe hündinnen wohnen...hunde riechen sehr gut und es reicht wenn in "irgendwo" auch in der weiteren umgebung eine läufige hünin ist welche geruchspartikel hinterlässt.
junge rüden müssen diese wichtige phase durchleben um auch zu lernen damit umzugehen. gerade dieser prozess ist enorm wichtig für die entwicklung und das heranreifen vom hund.
zumindest unsere rüden haben im späteren leben nicht mehr derart auf läufige hündinnen reagiert wie in der pupertätsphase. eine kastra hätte ich jetzt deshalb nie in betracht gezogen....ausser ich hätte "singende" rüden gehabt welche auch extremen leidensdruck zeigen wie abmagern, ständige unruhe, anhaltendes jaulen etc...etc.
wäre so ein hund allerdings sehr unsicher im verhalten ...ich glaube ich hätte nach anderen lösungen gesucht als eine kastra.

Darcyschatzi

Schnupperdoggie

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32

Mittwoch, 22. Februar 2017, 09:20

:super: Das beruhigt mich, Danke
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