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Joline86

unregistriert

1

Dienstag, 2. September 2014, 21:35

Wurfplanung ohne Papiere

Mir geht momentan ein heikles Thema durch den Kopf. Und da es hier ja einige erfahrene Züchter hat, hoffe ich auf konstruktive Tips und Meinungen von euch.

Ich kenne ein Ehepaar mit weisser Schäferhündin, die mittlerweile die beste Freundin von meinem Fionn ist. Sie hat, wie er auch, Papiere und ist ungefähr gleich alt. Sie möchten ihre Hündin im nächsten Jahr decken lassen und haben mich gefragt, ob ich Fionn dafür zur Verfügung stellen will. Grundsätzlich ne tolle Vorstellung, mein Fionn als Papa. ABER: das Ganze würde ohne Papiere stattfinden. Die Frage ist nun, ob das vertretbar wäre?

Ich lasse Fionn sowieso noch röntgen und wenn da etwas nicht in Ordnung wäre, käme es gar nicht in Frage. Aber wenn beide Hunde gesund sind und vom Wesen her unauffällig, was spricht dagegen? Irgendwie hab ich einfach ein mulmiges Gefühl, so als ob man sowas einfach nicht tun sollte. Andererseits würden sie sich gründlich darauf vorbereiten und sind sich der Verantwortung und dem Aufwand bewusst. Sie möchten halt einfach ohne Papiere Nachwuchs, aber den Grund kenne ich nicht wirklich.

Was würdet ihr tun?

2

Dienstag, 2. September 2014, 21:52

Ich persönlich finde es verantwortungslos einfach so Hunde zu produzieren nur weil es herzig ist . Es gibt genug (papierlose) Hunde, die gute Plätze suchen.
Züchten heisst viel Verantwortung übernehmen. Auch der finanzielle Aufwand für die vorgeschriebenen Gesundheitsuntersuchungen, Zwingernamenregistrierung, Zuchttauglichkeitsprüfungen usw. sind beträchtlich. Auch sind gewisse Kenntnisse über die Zucht, zBsp Genetik, Trächtigkeit, Aufzucht zwingend. Deshalb ist das produzieren von Hunden ohne SKG Papiere meiner Meinung nach, schlicht der Versuch Geld zu machen ohne grossen Aufwand. Übrigens eine Hündin muss nicht einmal im Leben Welpen haben um glücklich zu sein...., dies gehört in die grosse Rubrik der Ammenmärchen.
Langer Rede kurzer Sinn: versuch die Leute von ihrem Vorhaben abzubringen.
PS: papierlose Hunde sind nicht gesünder als Hunde mit Ahnentafeln

erica

Sportdoggie

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3

Dienstag, 2. September 2014, 21:54

Ohne eine Ahnung von Blutlinien zu haben sollte nicht gezüchtet werden. Für mich ist es absolut nicht vertretbar, einfach mal so einen Wurf zu planen. Züchten ist eine Wissenschaft und sollte erfahrenen Leuten überlassen werden. Warum körst du deinen Rüden nicht an? Es geht nicht um Vorbereitung und aufwand, sonder darum, dass ein verantwortungsvoller Züchter den deckrüden aufgrund von Stammbaum und Linien wählt.

inhii

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4

Dienstag, 2. September 2014, 21:55

Ich glaube meine Meinung ist hier klar. Wenn züchten dann mit richtigen Papieren.

Und wenn du so sagst was dagegen spricht. :gruebel1: Dann frage ich dich, was dagegen spricht beide Hunde wo ja Papiere haben, korrekt anzukören und dann korrekt mit richtigen Papieren zu züchten??

Wenn ihr sowieso beide röntgen lässt, sie untersucht usw. Von was habt ihr Angst, dass sie dem Fall die Ankörung nicht schaffen würden?

Da fragt man sich ja automatisch wieder wo der Haken ist :noidea: Wenn beide wirklich gesund sind (Alles schwarz auf weiss mit öffentlichen Röntgenauswertungen) und ,,normal,, im Kopf sind... werden sie ja wohl auch eine Ankörung noch schaffen. Und wenn nicht, hat es auch einen Grund warum man eben nicht die Hunde frei gibt für eine Zucht.

Das ist jedenfalls Meine Meinung. Mir wäre ein Rassehund, der gesund usw. ist ,,zu schade,, um ihn ohne Papiere zur Fortpflanzung zur Verfügung zu stellen.

wuschy

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5

Dienstag, 2. September 2014, 22:02

Das ist jedenfalls Meine Meinung. Mir wäre ein Rassehund, der gesund usw. ist ,,zu schade,, um ihn ohne Papiere zur Fortpflanzung zur Verfügung zustellen



ja, das denke ich auch, finde es auch keine gute Idee und abgesehen davon, dürftet ihr das denn überhaupt ohne mit der Züchterin gesprochen zu haben?

gruss wuschy

Namara

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6

Dienstag, 2. September 2014, 22:49

Ich frage mich weshalb man mit einem tollen Rassehund, ohne Papiere züchten will. Aus Bequemlichkeit? Gerade bei deiner Rasse genügt Röntgen alleine schon gar nicht um eine Einschätzung der Gesundheit zu bekommen. Dazu kommt das Wesen und all die anderen kritischen und wichtigen Punkte die bereits in den anderen Posts erwähnt wurden die mit einzubeziehen sind.

Zitat

Zitat von »inhii« . Mir wäre ein Rassehund, der gesund usw. ist ,,zu schade,, um ihn ohne Papiere zur Fortpflanzung zur Verfügung zustellen


Genauso wie ich einen "kranken, von Gesundheit und Wesen" Rassehund mit Papiere ebenfalls nicht zur Zucht zur Verfügung stellen würde.
Es ist der Strom aus dem wir sind im Werden und Vergehen, aus dessen liebevoller Kraft wir unsere Wege gehen.


Sage es mir, und ich werde es vergessen; Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern; Beteilige mich und ich werde es verstehen!!! (lao tse)

Holger

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7

Dienstag, 2. September 2014, 22:57

Ich kann mir nur drei Gründe vorstellen, ohne papiere züchten zu wollen:
1.: Die Hündin hat irgendein Problem
2. Kohle
3. Die Besitzer haben ein Problem mit dem ganzen Zuchtwesen.

Wenn ich den Grund nicht kennen würde, würde ich da nicht mitmachen. Wenn es 1. ist, müsste ich das Problem genau kennen und dann entscheiden. Wenn es nur um den blöden Rassestandard geht - was soll's! Wenn es aber eine Krankheit ist, Finger weg!
Zu 2.: Ist ein legitimes Argument. Stimmt die Hundehaltung bisher? Wollen die das professionell machen oder einfach nur mal so? Oder wollen sie Kosten für Vereinswesen sparen? Ich behalte mal für mich, wie ICH entscheiden würde. Klär mit dir selbst, ob Geld für dich ein thema ist und ob du die Anfeindungen der Menschen um dich herum wegen geld aushalten möchtest. Du weisst ja, dass die Ultrahündeler nicht eine Sekunde nachdenken, sondern dich SOFORT aburteilen. Und kein Argument der Welt hilft dir dagegen. Das musst du einfach ganz klar sehen!
Zu 3.: Da muss man nicht gross diskutieren. Entweder du findest SKG und Co gut und sinnvoll. Dann solltest du auch entsprechend handeln. Oder du siehst diese Verbände eher kritisch. Dann gibst du keinen Rappen auf deren Gerede. Aber ich finde, diese Haltung solltest du auch ohne Diskussion im Forum bereits entwickelt haben. Was erwartest du von überzeugten Züchtern zu deinem Problem?
Aber auch wenn ich sehr grosse Abneigung gegen dieses ganze Hundezuchtwesen habe - diese "ich will mal Welpen" machen mir auch Sorgen. Ich würde wissen wollen, was sie machen, wenn sie auf den Welpen sitzen bleiben? Was geschieht, wenn zwei der Zwerge behindert sind?
Wenn du auf all das gute Antworten bekommst, mit denen du zurecht kommst und wenn du, obwohl es weiss Gott genug Hunde gibt, wirklich auch noch Welpen produzieren willst - dann los!

betti86

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8

Dienstag, 2. September 2014, 23:20

No go!
Ohne papiere untersuchungen etc...
Nein!
Kira, 20.01.2003, Border Mix
June, 19.01.2012, Border Collie

,,Ein Hund ist nicht "fast ein Mensch", und ich kenne keine grössere Beleidigung des Hundes, als ihn so zu bezeichnen,,

Namara

Alphadoggie

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9

Mittwoch, 3. September 2014, 06:01

Warum Züchten ohne Zuchtziel?
Es ist der Strom aus dem wir sind im Werden und Vergehen, aus dessen liebevoller Kraft wir unsere Wege gehen.


Sage es mir, und ich werde es vergessen; Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern; Beteilige mich und ich werde es verstehen!!! (lao tse)

Holger

Wachdoggie

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10

Mittwoch, 3. September 2014, 07:29

Zitat

Warum Züchten ohne Zuchtziel?


Das ist ja genau eine der Fragen: Wollen sie züchten oder wollen sie einfach mal Welpen haben?


Gruss,
Holger

Nickquenim

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11

Mittwoch, 3. September 2014, 07:56

Züchten ist eine Wissenschaft und sollte erfahrenen Leuten überlassen werden.
Jeder Züchter fängt mal mit dem 1. Wurf an, da wird die Erfahrung wohl noch nicht so gross sein, auch wenn man sich damit auseinander setzt. Zudem gibt es auch bei "erfahrenen" Züchtern "Fehlverbindungen" (meine ist genau aus solch einer Verbindung).
Ansonsten stimme ich mit dir erica vollkommen überein.

Die Zuchtauflagen sind je nach Rasse recht streng (was sicherlich seine Richtigkeit hat), diese zu erfüllen ist nicht immer ganz einfach. Daher ist mein erster Gedanke "Bequemlichkeit" und "Kostenfrage", dann den Hund nicht ankören wollen. Wieder "Bequemlichkeit" und "Kostenfrage"?
Welpen verkaufen, mein Gedanke: "Geld".

Ich habe nichts gegen Hunde ohne Papiere, aber ich habe etwas gegen Hundevermehrer und würde diese so niemals unterstützen. Sprich kein Welpen von solch einer Person kaufen. Bei mir kommt nur ein Hund aus einem Tierheim oder ein Zuchthund in Frage.

Ich besuche auch bald eine Züchterin, von der kommt allenfalls ein Tier in frage, sie plant erst den dritten Wurf. Es ist ihr Hobby und will "ab und zu" mal Welpen. Trotzdem sind alle ihre Hündinnen angekört, sie ist off. beim Zuchtverband und die Welpen kriegen Papiere.

Falls du Fionn einmal ankören und ihn als Deckrüden möchtest, dann stellt sich heraus, dass du ihn "mal einfach so" als Decktier zur Verfügung gestellt hast, ich weiss nicht recht, würde/könnte das Probleme geben?
Wenn ich Züchter wäre würde ich von solch einem Tier danach die Finger lassen, nicht des Hundes wegen, einfach weil der Eindruck dann für mich unprofessionell wäre.

Finde es aber gut machst du dir hier Gedanken dazu :nicken:

12

Mittwoch, 3. September 2014, 08:22

Ehrlich gesagt, sehe ich jetzt auch nicht ein, warum zwei Rassehunde mit Papieren zusammen Welpen ohne Papieren haben sollen. Da würde ich als Käufer mich fragen, was da nicht in Ordnung ist!!
Aber zu dir: ich würde sie mal fragen, WARUM sie ihre Hündin nicht ankören. Sie muss dafür ja einen spezifischen Grund haben. Denn eine gesunde Rassehündin, die sie ja offensichtlich mit einem Rasserüden decken wollen, nicht ankören lassen ist ehrlich gesagt ziemlich seltsam :huh: Scheuen sie einfach die Kosten? Oder gibt es andere Gründe? Ich würde da genau hinhören und evt. nachfragen, bis du wirklich zufriedenstellend Auskunft bekommen hast! Geht es einfach nur darum ihre Hündin zu decken, weil sie gerade mal Geld brauchen? Was passiert mit den Welpen, wenn sie nicht für alle einen Käufer finden - das kann nämlich sehr gut passieren, gerade wenn sie keine Papiere haben! Bei Schäferhunden sind die Leute in der heutigen Zeit hochsensibel punkto Gesundheit und wollen sehr oft nur Welpen mit Papieren, auch wenn diese natürlich keine Garantie sind. Aber ich würde dir raten, dich mal in Ruhe mit den Besitzern der Hündin zusammenzusetzen und ihre Argumente gegen das Ankören anzuhören und das Ganze dann zu überschlafen und ganz sicher vorher KEINE Entscheidung zu treffen.
Ob du Fionn ankörst oder nicht, kannst du dir ja immer noch überlegen :zwinker:

Husky92

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13

Mittwoch, 3. September 2014, 08:23

Wir werden ja auch, sobald Sibiria läufig ist, einen Wurf machen. Der Vater wird unser Shadow sein. Beide haben Papiere und dazumal als wir Sibiria ausgesucht haben, haben wir auf die Linie geachten von der Mutterhündin. Jedoch haben wir beide nicht angekört, da der ganze Wurf bei uns bleiben wird. Wenn wir jedoch gesagt hätten, wir geben Welpen ab, dann wären beide angekört worden. Aber da alle Welpen bei uns bleiben, haben wir das nicht gemacht.
Ich finde es auch gut, dass du dir darüber Gedanken machst, aber ich denke wie Nickquenim. Gäbe es Probleme bei ankören und Finn als Deckrüde zu gebrauchen, wenn er früher mal gedeckt hat, ohne Papiere?

Nickquenim

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14

Mittwoch, 3. September 2014, 08:27

Wir werden ja auch, sobald Sibiria läufig ist, einen Wurf machen. Der Vater wird unser Shadow sein. Beide haben Papiere und dazumal als wir Sibiria ausgesucht haben, haben wir auf die Linie geachten von der Mutterhündin. Jedoch haben wir beide nicht angekört, da der ganze Wurf bei uns bleiben wird.
Wenn wirklich alle bei euch bleiben und ihr einen Wurf für den "Nachwuchssport Eigengebrauch" macht, finde ich das weiter auch nicht schlimm :nönö: :smile:

Lilith88

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15

Mittwoch, 3. September 2014, 11:02

Bin ich absolut dagegen. Versteh auch nicht warum man hier nicht ankören kann und dann mit Papieren züchten und sich auch erfahrene BBS-Züchter an die Seite holen.

Noch weniger verstehe ich dass du dies mit einem schlechten Bauchgefühl tun willst. Wenn ich zu etwas ein mulmiges Gefühl hab lass ich es bleiben. Es hat schon einen Grund warum man so ein Gefühl hat.

Ich kenn genau so einen der einfach massenweise BBS züchtet. Das Ergebnis sind nicht gesunde Hunde. Es ist nicht nur das Röngen was dazu gehört. Der BBS kann genau so MDR1 haben wie auch alle anderen Krankheiten die man bei Schäferhunden kennt. Von einem Freund die Hündin aus dieser Zucht hat PRA. Der Züchter behauptet kann nicht sein und gibt es bei den BBS nicht was nicht der Wahrheit entspricht.Im Link den ich gefunden habe steht was dazu http://www.perro-blanco.de/ForschungsprojektPRA.htm

Bea2521

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16

Mittwoch, 3. September 2014, 11:25

Ich würde einfach das Gespräch suchen und alles besprechen, warum ohne Papiere, wie sie die Zukunft der Welpen sehen ect.... und dann kannst du dich entscheiden, wer weiss, vielleicht haben sie sich selber gar noch nicht so tief mit diesem Thema beschäftigt und ändern noch ihre Meinung bezüglich Papiere.
Das Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt!

Brigitte

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17

Mittwoch, 3. September 2014, 13:33

Joline, da könntest Du eine größere Diskussion ausgelöst haben....Vielleicht hast Du einen Vertrag von Deinem Züchter ob Du bewusst decken lassen darfst oder nicht, würde ich durchlesen.
Nur zu meinem Fall gesprochen, Nala ist ein Cocker ohne Papiere, sie habe ich auch bewusst so gekauft. Habe ihr Umfeld miterlebt als sie drei Wochen alt war, bis wir sie dann endlich zu Hause haben durften.

Urteile sind schnell gefällt...
Papiere sind eh keine Garantie für einen gesunden Hund oder mit allerbestem Charakter.
Mein erster Cocker hatte eine Riesen Ahnentafel, wunderschöne Papiere.....Doch mit Jährig mussten wir schon grauen Star auf beiden Augen operieren, von Welpe ewige Ohrenentzündungen und mit 8 Jahren mussten wir sie wegen einem Lebertumor gehen lassen. Das zu Thema. Papiere ;(
Grüsse Brigitte mit Nala.
Ewig im Herzen Aemy.

erica

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18

Mittwoch, 3. September 2014, 13:51

Jeder Züchter fängt mal mit dem 1. Wurf an, da wird die Erfahrung wohl noch nicht so gross sein, auch wenn man sich damit auseinander setzt. Zudem gibt es auch bei "erfahrenen" Züchtern "Fehlverbindungen" (meine ist genau aus solch einer Verbindung).


Ja, jeder fängt mal an. Aber vorher sollte man doch mehr als einen Hund dieser Rasse haben und sich sehr sehr lange mit der Rasse auseinandersetzen. Dann kommt man wohl oder übel auch zum Schluss, dass nichts gegen eine Ankörung und züchten mit Papieren spricht. Es ist nicht damit getan, seine Hündin (die für den Besitzer meist fehlerfrei ist) mit einem Rüden, der einem gefällt und sich nota bene auch noch mit der Hündin gut versteht (Vermenschlichung!!) zu verpaaren. Das kann sowohl gesundheitlich, aber auch charakterlich total in die Hose gehen.

Nickquenim: was verstehst du unter "Fehlverbindung" ?

Jessy&Camiro

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19

Mittwoch, 3. September 2014, 15:20

@Holger

Aber wenn man deinen 3. beachtet, also ein Problem mit dem Zuchtwesen hat und SKG & Co. doof findet frage ich mich dann, wieso hat man einen Hund von dort gekauft? Dann hätte man ja gar keinen Hund aus solch einer Zucht gekauft sondern eben auch einen ohne Papiere, daher ist dein 3. Grund für mich nicht unbedingt nachvollziehbar.

Kohle, sorry.. So viel verdient man dann auch wieder nicht mit den Welpen, wenn man einberechnet was man für die Untersuchungen der Elterntiere bezahlt und dann für die Untersuchung und Impfungen der Welpen.. Nee, das wäre irgendwie auch ein „Fehlgedanke“ – okay, man HAT vielleicht das Gefühl es sei so, wäre es aber schlussendlich dann trotzdem nicht mehr.

Ich persönlich fände es undurchsichtig und fragwürdig wenn ich Welpen von einem Wurf sehen würde, die FCI-Hunde als Eltern haben die nicht angekört wurden. Da würde ich nicht allzuviel Vertrauen reinstecken.

z.B. bei den Bullys wird beim CH Bullyclub nicht mehr nach Rassestandard beurteilt bei der Ankörung – falls der Hund gesundheitlich gute Voraussetzungen mitbringen würde. Als Beispiel: Eine Hündin einer Kollegin die eine nach Rassestandard ZU lange Nase hätte darf trotzdem zur Zucht eingesetzt werden, weil sie eine einwandfreie Atmung vorweist und einen äusserst gesunden Rücken hat.

Daher verstehe ich die „Bedenken“ einen Hund anzukören irgendwie nicht richtig – wenn züchten dann richtig oder gar nicht. Züchten sollte man nicht aus dem Grund „ich will mal Welpen“ und auch nicht aus dem Grund „das macht meine Hündin glücklich“ und auch nicht aus dem Grund „Kohle“ – Züchten sollte man aus Leidenschaft, als Hobby, als positiven Beitrag zur Rasse.. Und wenn man aus solchen Gründen züchtet, würde man sich auch den Aufwand nicht scheuen.

Ich sehe es eigentlich genau gleich wie Nickquenim.

Ich sage auch nicht, dass man bei angekörten Tieren GARANTIE auf gesunde Welpen hat – aber die Chance ist bestimmt grösser und für einen zukünftigen Käufer ist die ganze Sache durchsichtiger und vertrauenswürdiger.
Liebe Grüsse
Jessy & Camiro



Unser Onlineshop – Beispielfotos der Halsbänder sind online! :-)

Nickquenim

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20

Mittwoch, 3. September 2014, 15:41

Nickquenim: was verstehst du unter "Fehlverbindung" ?
Verbindungen, aus welcher der ganze Wurf aus div. "Fehlern" besteht, vorallem was die Gesundheit betrifft. (Fehlstellungen etc.)

Ach ja und selbstverständlich muss man sich mit den Linien auseinandersetzen, da gehe ich voll und ganz mit dir einig.

@Brigitte: Da hast du selbstverständlich recht, Papiere sind kein Gesundheitszeugnis. Jedoch kann man (könnte man, es gibt leider Züchter, welche BEWUSST mit Erbkrankheiten weiterzüchten (ich kenne leider sogar 2!) und der Zuchtverband unternimmt nichts: Gesetzlich nicht verboten) die Gesundheit der diversen Linien verfolgen.

Ich weiss von einer Nichtpapierdalmizucht: "Man merkt ja ob die kleinen hören oder nicht"..........

@Jessy: Natürlich, ich bin sehr überzeugt, dass ein wirklich guter Züchter nicht viel bis gar nichts an seinen Welpen verdient. Aber da stelle ich mir wieder die Frage: Wie rüstet sich ein Nichtpapierlizüchter denn ein? Wurfkiste und das ganze Drumherum? Wie werden die Welpen untersucht? Einfach die Grunndimmunisierung gemacht? Oder mehr? Weil wenn jemand genau "nichts" macht, dann verdient er schon Geld an einem Welpen.....

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nickquenim« (3. September 2014, 15:58)