Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: doggies.ch - das Hundeforum der Schweiz. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Bolotta

Alphadoggie

Beiträge: 4 671

Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

  • Nachricht senden

21

Mittwoch, 3. September 2014, 15:43

Meine Luna ist ja sogar ein Mischlingshund. Geplant war die Deckung der Mutter selbstverständlich nicht. Die Mutter von Luna lebt auf einem Bauernhof, ziemlich abgelegen. Die Hunde dort sind nie angebunden und dürfen sich frei bewegen. Kyra, die Mutter, ist eher eine ruhige und geht nicht vom eigenen Grundstück weg. Da dort noch ein Wanderweg vorbeiführte, muss es wohl ein (Goldie)Rüde, nicht angeleint, gewesen sein, der Kyra ausgerechnet in der heissen Phase deckte.

Die Welpen hatten ebenfalls eine Wurfkiste, unten in der Garage. Die Mutter versorgte ihre Welpen zum grössten Teil selber. Die eine Bäuerin schaute jedoch regelmässig zu den Jungen. Die Mutter durfte auch im Haus schlafen, als die Welpen nicht mehr gesäugt wurden. Jeden Morgen nahm die Bäuerin die Mutter und ihre Welpen in den Kuhstall mit, wo sie frische Milch, direkt ab Kuh, erhielten.

Ich weiss nicht mehr genau, was wir für Luna bezahlten. Es waren glaub ich 200 Fr., bin mir aber nicht sicher. Wir durften sie jederzeit besuchen, ohne Voranmeldung. Die Welpen wurden nicht mal zum Verkauf ausgeschrieben. Luna war entwurmt, geimpft, gechipt. Dazu erhielten wir einen grossen Sack Futter.

Verdient an ihr haben die Bauersleute sich nichts. Klar, ein Hund wie Fionn, der wird nicht für rund 200 Fr. verkauft.Wie Brigitte schon erwähnte, gibt es leider keine Garantie, dass Hunde gesund sind und bleiben.

Meine Taiga war ja auch ein Hund mit SKG Abstammung und Ahnentafel bis weiter als Urgrosseltern. Sie erkrankte mit 8 3/4 Jahren am Grünen Star und erblindete auf einem Auge wenig später. Leider mussten wir ihr ein halbes Jahr später das Auge rausnehmen, weil sie einfach immer wahnsinnig Schmerzen hatte, wenn der Augendruck stieg. Auch sie hatte immer wieder Ohrenentzündungen. Die Züchter versicherten mir, dass es noch NIE einen solchen Fall in ihrer Zucht - aus dieser Linie, gegeben hätte. Ob das wirlich so ist, weiss ich leider nicht, und es nützt mir auch nichts.

Alle Hunde, die ich bisher hatte, waren solche mit guten SKG Papieren. Einer wurde überfahren, doch dieser litt immer wieder an Dackellähmung. Einer wurde ca. 12 Jahre alt, die andern beiden starben wegen Tumoren mit 9.5, dh. sie musste ich erlösen.

Einerseits finde ich es in Ordnung, dass streng geprüft wird, ob ein Hund wirklich gesund ist, oder ob er irgendwelche vererbare Krankheiten hat. Anderseits kannte ich eine Züchterin, die konnte den einen Hund ankören lassen, ohne dass der Richter ihn genau betrachtete. Sie erhielt einfach den Stempel und durfte züchten.

Wie schwierig oder einfach es sein wird, Hunde, die selber Papiere haben, aber nicht angekört wurden, zu verkaufen, entzieht sich meines Wissens.

cindy

Admindoggie

Beiträge: 9 628

Doggie(s): Cockerspaniel Rüde Charly und im Herzen für immer Cindy

Wohnort: Schweiz

Beruf: Hausfrau, Randstundenbetreuungsperson in der Schule

  • Nachricht senden

22

Mittwoch, 3. September 2014, 15:55

Cindy kommt von einem Züchter, der mal unter FCI/SKG gezüchtet hat, bis er mit denen nicht mehr einverstanden war. Also züchtete er weiter ohne Papiere und so kamen wir zur Cindy, die keine Papiere hat. Cindy ist eine gesunde robuste Hündin die in 2 wochen 14 Jahre alt wird :spass:
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

Foto Homepage tier-natur-foto

Bolotta

Alphadoggie

Beiträge: 4 671

Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

  • Nachricht senden

23

Mittwoch, 3. September 2014, 15:57

So, toll. Meine Eltern waren eben früher auch der Meinung, dass nur ein Hund mit SKG Papieren eine Garantie auf gute Gesundheit gibt. ich denke, ein Mischling kann früher erkranken, wie auch ein Rassehund. Beide können ein langes, gesundes Leben führen.

Falsch fände ich, wenn trotz Genfehlern weiter gezüchtet wird, vielleicht auch illegal.

Namara

Alphadoggie

Beiträge: 3 037

  • Nachricht senden

24

Mittwoch, 3. September 2014, 15:57

Zitat

Wie Brigitte schon erwähnte, gibt es leider keine Garantie, dass Hunde gesund sind und bleiben.


Die gibt es wahrlich nicht!!Es ist aber eher im Interesse der Züchter in einem offiziellen Verband und den angeschlossenen Mitgliedern gesunde Hunde zu züchten und Einfluss auf das Zuchtgeschehen zu nehmen was bei einem einmaligen oder "Wilden Wurf" einer Verpaarung nicht gegeben ist.

Übrigens, gerade beim BBS der SKG/FCI werden sehr viele Gesundheitstest bei einer Verpaarung für die Zucht verlangt. Auch gibt es bei offiziellen Vereinen eine Zuchtberatung.
Es ist der Strom aus dem wir sind im Werden und Vergehen, aus dessen liebevoller Kraft wir unsere Wege gehen.


Sage es mir, und ich werde es vergessen; Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern; Beteilige mich und ich werde es verstehen!!! (lao tse)

testudo

unregistriert

25

Mittwoch, 3. September 2014, 17:33

Also ich habe ja selbst einen Strassenkö...äh Mischling. Ich würde jederzeit wieder einen Mischling aus dem TH holen der ein Plätzli sucht. Allerdings finde ich, dass wenn man schon einen Rassehund (mit Papieren) hat und züchten möchte, diesen auch ankören lassen sollte. Ob ich einen Rassehund ohne Papiere kaufen würde, kann ich so generell nicht sagen, das kommt auf die Umstände an. Also einen aus dem Tierschutz sicher, einen Welpen? Ich weiss es ehrlich gesagt nicht. Aber generell denke ich eben, dass es schon zu viele Mischlinge gibt, die niemand will. Und Rassehunde ohne Papiere SIND nun mal streng genommen Mischlinge. Etwas anderes ist, wenn an für den eigenen sportlichen Nachwuchs züchtet, wobei es sich auch hier de Frage stellt (wenn man schon Papierlihunde hat) warum nicht grad offiziell. Logisch ist, dass man das bei Alaskan Huskies nicht kann, weil das ja keine anerkannte Rasse ist, aber bei reinrassigen siberian Huskies, warum nicht? (Hat auch den Vorteil, dass an sie bei den RR starten lassen kann, falls man doch mal ein Rennen fahren möchte)

Jessy&Camiro

Alphadoggie

Beiträge: 2 587

Doggie(s): Camiro «Chopin Fredi» Dreamlike

Wohnort: Kanton Solothurn

Beruf: Graphic, Clothe & Web Designerin

  • Nachricht senden

26

Mittwoch, 3. September 2014, 17:47

Ich wollte nicht aussagen, dass ich Mischlinge doof finde – im Gegenteil, ich würde gerne TH Hunden helfen und es hat immer ausserordentlich tolle Hunde dort! Aaaaber ich finde es bei Hunden mit Papieren komisch einen Wurf ohne Ankörung machen zu wollen.. Das ergibt für mich keinen Sinn – wieso kauft man sich einen FCI Hund um dann Würfe ohne Papiere zu züchten?!
Liebe Grüsse
Jessy & Camiro



Unser Onlineshop – Beispielfotos der Halsbänder sind online! :-)

inhii

Alphadoggie

Beiträge: 17 067

Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

Wohnort: ZH

  • Nachricht senden

27

Mittwoch, 3. September 2014, 18:53

@jessy

Die Frage kann ich dir beantworten. ;)

Weil eben genau die Leute wo ,,reinrassige,, ohne Papiere ,,züchten,, eben Geld verdienen. Weil sie haben all die Ausgaben nicht wo ein richtiger Züchter hat. Beginnt schon mir der Zuchtstätte... bis man mal eine stehen hat, kostet eine Menge. Dann all sämtliche Untersuchungen bis Hund angekört ist (für Pyri zahlte ich ca. 1500.- bis sie angekört war mit allen Test). Dann kommen Ausgaben für die Papiere der Welpen, Wurfcheck/Abnahme usw. usw.

Und ein ,,reinrassiger,, Welpe ohne Papiere (weiss ich von Eurasier) zahlt man locker auch bis 1200.- Also nicht viel weniger als ein richtiger Rassewelpe. Also machen die ,,Züchter,, wo ohne Papiere züchten und damit werben sie haben ja Rassehunde mit Papiere (und so den Eindruck erwecken sie hätten automatisch gesunde gecheckte Hunde. Weil Leute denken immer Papierhunde also auch gut, aber das diese dann evtl. gar nicht getestet wurden oder an einer Ankörung durchfielen, wissen sie nicht)... Geld.

Ein richtiger nach SKG Züchter verdient an einem Wurf nichts... man müsste als Züchter das Mögliche aus einer Hündin rausholen oder mehrere Hündinnen haben damit es sich lohnt. Aber als Hobbyzüchter wo nicht viele Würfe hat, verdient man nichts. :nönö:

Bolotta

Alphadoggie

Beiträge: 4 671

Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

  • Nachricht senden

28

Mittwoch, 3. September 2014, 19:13

Boah, gibt es das wirklich, dass jemand so viel Geld bezahlt, für einen Hund keine offiziellen Papiere hat?

Ich
kenne mich da schon zu wenig aus. Die Hunde, welche wir in den letzten
40 Jahren kauften, stammten alle aus guter Zucht, hatten SKG Papiere und
kosteten wohl auch dementsprechend. Also beim ersten Hund weiss ich das
nicht, da war ich grad mal 5 Jahre alt. Beim zweiten, ein Cocker,
zahlten wir 1200 Fr. Uns wurde immer gesagt, dass man halt eben mehr
bezahlt, für einen Hund mit anerkannten Papieren.

Aber ehrlich gesagt, denke ich nicht, dass es Joline ums Geld geht, als sie diese Frage hier stellte. Auch wenn der Hund nicht angekört wird, kommen doch noch etliche Kosten dazu. Bei einem angekörten Hund fallen die Kosten für die Voruntersuchungen und Ankörung, etc. auch einmalig pro Deckhund an.

inhii

Alphadoggie

Beiträge: 17 067

Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

Wohnort: ZH

  • Nachricht senden

29

Mittwoch, 3. September 2014, 19:41

Klar, als Deckrüden hat man allgemein weniger Ausgaben, die müssen ja keinen Zwinger auf die Beine stellen usw.. Darum verstehe ich es nicht, wenn sie ihren Fion sowieso testen lassen will warum sie nicht auch noch den kleinen letzten Schritt machen will um ihn ankören zu lassen :noidea: Und wenn sie einen guten Rüden hat, so würde sie was zur Rasse beitragen... :super: die Rasse ist noch jung und bräuchte sicher gute Rüden und wenn jetzt schon nebenher gezüchtet wird, dann ist einfach wieder eine Rasse mehr wo in ,,Gefahr,, ist.

Ich sehe es halt einfach so. :noidea:

Und ja, Leute zahlen so viel für einen nicht-Papierrassehund. Warum auch immer... :noidea: Aber als richtiger Züchter fühlt man sich schon verarscht wenn man so was hört/erfahrt, dass man eigentlich ohne Papiere es so einfach hätte. Aber ich denke halt an die Rasse und will gerne in X Jahren noch einen ,,echten,, Eurasier haben und nicht nur wilde Züchter auffinden. :nicken:

Ich denke meine Meinung ist nun klar. Ich würde wenn ich Fion-Welpis auf der Welt sehen will, ihn testen und ankören lassen. Was für dir Rasse beitragen... ist es nicht gut genug, dann dazu stehen und seinen Hund genau so lieben wie vor den Ergebnissen :good: . :nicken: Bei mir ist Pyri auch nicht mehr Wert weil ich mit ihr züchten dürfte, Diuni hat mind. genauso viel Wert auch wenn sie keine Ankörung hat :brav0:

Husky92

Sportdoggie

Beiträge: 1 894

Doggie(s): 18; Yukon, Balto, Devaki, Navajo, Dakota, Sibiria; Ananda und Huyana ;Spirit und Halona; Snow, Anuk und Kamik; Kira und Polar; Kenai; Quebec

Wohnort: 930 81 Glommersträsk

Beruf: Musherin

  • Nachricht senden

30

Mittwoch, 3. September 2014, 19:56

Also ich habe ja selbst einen Strassenkö...äh Mischling. Ich würde jederzeit wieder einen Mischling aus dem TH holen der ein Plätzli sucht. Allerdings finde ich, dass wenn man schon einen Rassehund (mit Papieren) hat und züchten möchte, diesen auch ankören lassen sollte. Ob ich einen Rassehund ohne Papiere kaufen würde, kann ich so generell nicht sagen, das kommt auf die Umstände an. Also einen aus dem Tierschutz sicher, einen Welpen? Ich weiss es ehrlich gesagt nicht. Aber generell denke ich eben, dass es schon zu viele Mischlinge gibt, die niemand will. Und Rassehunde ohne Papiere SIND nun mal streng genommen Mischlinge. Etwas anderes ist, wenn an für den eigenen sportlichen Nachwuchs züchtet, wobei es sich auch hier de Frage stellt (wenn man schon Papierlihunde hat) warum nicht grad offiziell. Logisch ist, dass man das bei Alaskan Huskies nicht kann, weil das ja keine anerkannte Rasse ist, aber bei reinrassigen siberian Huskies, warum nicht? (Hat auch den Vorteil, dass an sie bei den RR starten lassen kann, falls man doch mal ein Rennen fahren möchte)

Meinst du mich/uns gerade damit es offiziell zu machen? Mein es jetzt nicht als Angriff, also nicht falsch verstehen. Interessiert mich nur gerade :zwinker:

testudo

unregistriert

31

Mittwoch, 3. September 2014, 20:13

@Husky92
Ne allgmein. Ist ja oft so, dass Leute mit einem Rudel, die "nur" für sich züchten, dies ohne Papiere machen, ausser eben sie sind sehr auf Wettkämpfe aus und brauchen deswegen die Stammbäume.(Ich meine bei den Mushern mit Alaskans oder Hounds ist es klar, geht ja nur ohne Papiere). Ich habe mich einfach da schon oft gefragt bei RR nordischen Rudeln, warum dann nicht gleich offiziell (wenn die Elterntiere ja schon Papiere haben). Also ich finde es immer spannend die (Hinter)gründe zu wissen.

Brigitte

Kläfferdoggie

Beiträge: 477

Doggie(s): Nala Cocker Spaniel, Aemy ewig im Härze

Wohnort: Lenzburg

  • Nachricht senden

32

Mittwoch, 3. September 2014, 21:32

Habe gelesen dass ein SKG nichts verdient.... :bekloppt: Glaube ich einfach nicht....sonst würden sie es nicht tun. Bei so einem SKG Züchter bin ich voll reingefallen....aber wirklich voll auf die Schnauze ;(
Doch hier geht es ja um Raßen ohne Papiere und ich bin gespannt wie jetzt joline darüber denkt ?
Grüsse Brigitte mit Nala.
Ewig im Herzen Aemy.

inhii

Alphadoggie

Beiträge: 17 067

Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

Wohnort: ZH

  • Nachricht senden

33

Mittwoch, 3. September 2014, 21:44

@Brigitte

Danke für das Smile :bekloppt: (wie nett :rolleyes: :bad: )... Hast du je gezüchtet?

Falls du mich damit meinst, dann schrieb ich von einem Hobbyzüchter und keinem gewerblichen Züchter wo mehrere Hunde usw. hat... Und das ist so, meine Familie hat gezüchtet und hat einen Zwinger. Wir verdienten nie was mit unseren relativ kleinen Würfen.

Oder meinst du nur Hausfrauen und Arbeitslose sind Züchter? Es gibt auch einen Lohnausfall weil man Zuhause sein muss, aber den rechnet man erst gar nicht ein weil sonst müsste man gar nicht züchten. Ich verstehe das Tamtam ums Geld echt nicht. Ihr rechnet immer 1500.- x 10 = 15000.- Wow, so viel Geld verdient. Was wenn es nur 2 Welpen sind... mal da ausgerechnet?

Aber es geht hier nichts um den SKG sondern um reinrassig mit oder ohne Papiere, was wiederum aber nun mal mit SKG zu tun hat. Weil züchtet man richtig, ist man automatisch beim SKG sofern man in der CH züchtet.

Nur weil du auf die Nase gefallen bist, ist nicht alles doof. Und was heisst auf die Nase gefallen? Halt das Pech gehabt einen nicht gesunden zu erwischen. Man hat keine Garantie auf Lebewesen... Es ist kein Möbelstück. Es gibt überall gute und schlechte Leute.

Äussere mich nun nicht mehr, weil es ist immer das Selbe. Rassehundehalter gegen Mischlingshundehalter. :rolleyes: Ist langsam zum :uebel:

Schöner Abend :winke:

Holger

Wachdoggie

Beiträge: 922

Wohnort: Prêles

  • Nachricht senden

34

Mittwoch, 3. September 2014, 23:13

Was war denn anders zu erwarten?
Auch ich halte die Aussage, dass Züchter kein Geld dabei verdienen, schlicht für unwahr.
Auch ist für mich ein Wurf nicht identisch mit Zucht.
Aber darum gehts ja hier nicht.
Es bkeibt in neunen augen ganz simpel: entweder du glaubst an die Macht der Zuchtpapiere- dann macht eine "Quickie ohne" absolut keinen sinn.
Oder du siehst das ganze Zuchtwesen kritisch- dann ist dir das Papier recht gleichgültig.
Wir anderen müssen uns da ja nicht angehen. Wir wissen dich zur genüge, dass hier die Züchter eine starke Lobby haben und Andersdenkende nicht oder nur schwer ertragen. Andersherum ists aber auch nicht sooo viel besser ;) zumindest ich werde meine Zweifel hier nicht aufgeben. Ich finde in euren Beiträgen auch keinerlei Anlass dazu.

Aber hier reicht es ja, wenn wir unsere unterschiedlichen standpunkte nennen. Wir müssen weder uns noch andere überzeugen! Denn egal wie- die Threadstarterin sollte sich schliesslich selbst entscheiden. Nicht überredet werden ;)



Gruss,
Holger

Brigitte

Kläfferdoggie

Beiträge: 477

Doggie(s): Nala Cocker Spaniel, Aemy ewig im Härze

Wohnort: Lenzburg

  • Nachricht senden

35

Donnerstag, 4. September 2014, 05:42

@ inii
Das mit dem smilie tut mir leid, den wollte ich eigentlich nicht nehmen, habe es erst im Beitrag gesehen und habe Dich nicht persönlich gemeint.
Einen schönen Tag noch.
Grüsse Brigitte mit Nala.
Ewig im Herzen Aemy.

Nickquenim

Alphadoggie

Beiträge: 4 084

  • Nachricht senden

36

Freitag, 5. September 2014, 08:29

Auch ich halte die Aussage, dass Züchter kein Geld dabei verdienen, schlicht für unwahr.
Ich schreibe hier von "für mich persönlich gute Züchter". Da kenne ich genau 2 von.

Der eine will mit der Hündin etwas vorweisen können, sprich gute Prüfungen (es sind "Sporthunde"), da kommen mir folgende Kosten in den Sinn:

Prüfungsgebühren
Benzin/Autogeld fürs Training und zu den Prüfungen hin
Tierarztkosten
Ankörungskosten
Den Rüden,welche vielleicht nicht einmal im Lande ist, begutachten (gesamte Reise)
Welpenuntersuch/Impfungen
Decktaxe
Einrichtung der Welpenumgebung
Arbeitsausfall während der Aufzuchtszeit

Kann auch sein, dass die Hündin leer bleibt oder?
Also, ich glaube immer noch nicht, dass ein solcher Züchter viel oder überhaupt Geld verdient.

Einer, welcher 4-5 Hündinnen hat und jede jedes Jahr decken lässt, der verdient sehr wohl sein Geld. Aber bisher kenne ich davon keinen guten, resp. ich finde keinen gut den ich kenne (will nicht heissen, dass es keine gibt).

Lapinporokoira

Alphadoggie

Beiträge: 1 070

Doggie(s): 6 Lapinporokoira "Fjord", "Tundra", "Samur", "Gry" , "Ibsen" & "Ruska"

Wohnort: Höring

Beruf: Beamtin

  • Nachricht senden

37

Freitag, 5. September 2014, 09:45

Frag sie doch einfach, ob sie es nicht ordentlich machen möchte! Ich kenne eine Züchterin, die nur einen Wurf hatte. Dafür Fortbildungen besuchte, Zwingernamen beantragte, alle Untersuchungen und Vorgaben erfüllte und dann den Wurf machte! DAS ist für mich die EINZIGE Variante des Plans: Einmal Welpen haben! Alles andere ist nur Vermehren!
Greetz July
Nuortariikas Lapinporokoira
Ridikkulus Orientale
www.lapinporokoira.at


und Robin für immer im Herzen!

Jessy&Camiro

Alphadoggie

Beiträge: 2 587

Doggie(s): Camiro «Chopin Fredi» Dreamlike

Wohnort: Kanton Solothurn

Beruf: Graphic, Clothe & Web Designerin

  • Nachricht senden

38

Freitag, 5. September 2014, 10:35

@Brigitte, mich nähme ja noch wunder WIE du auf die Schnauze gefallen bist?
Hast du einen Hund mit Papieren gekauft der danach doch Krankheiten oder sonstige Beschwerden hatte? Das kann dir um Gottes Willen nämlich einfach niemand zu 100% versichern.

Genau wie zwei topgesunde Menschen ein Kind auf die Welt bringen können, welches dann ein schwächeres Immunsystem hat oder ein sonstiges Leiden. Dafür dem Züchter Schuld zuzuschieben fände ich ganz, ganz falsch.

Bei Bullys gibt’s z.B. oft so 4er-Würfe, meine Züchterin hat jetzt 2x nacheinander einen Hund vom Wurf behalten = pro Wurf 3x 3000.– = 9’000.– davon muss sie mal die ganzen Rechnungen abziehen, die sie vorhergehend für den Zuchtnamen, den Vereinsbeitrag, die Untersuchungen für die Hündin, die Untersuchungen für den Rüden, die Ankörung der Hündin und die Ankörung des Rüden bezahlen müsste. Dann kommen dazu Impfungen der Welpen, sonstige Tierärztliche Untersuchungen, teilweise ein Kaiserschnitt, chippen der Welpen, Futter für alle Hunde, Stammbäume die auch kosten, Pakete die sie den zukünftigen Käufern mitgeben und sowas von viiiiiel Zeit die man Zuhause bei den Welpen verbringen „muss“ und die man dann auch noch mit potentiellen Käufern verbringen „muss“. Manchmal kriegt man ja auch welche zu Besuch die man dann gar nicht haben will, etc. Ich war auch etwa 3x bei der Züchterin und dies jeweils min. 4h

Dann bleibt nicht mehr allzu viel Geld übrig und ich muss sagen, auch wenn sie noch pro Hund 500 CHF behalten könnte würde ich ihr das von Herzen gönnen weil sie es mit so viel Liebe und Zuwendung tut, dass sie auch ein Sackgeld verdient hätte.

Dann bedenke ich noch, dass ich z.B. Camiro billiger bekam weil er am Öhrli etwas hatte, das waren dann nochmal 500.– weniger die sie „einnehmen“ konnte obwohl sie 2x mehr beim Tierarzt war mit ihm wegen dem Öhrli als mit den anderen Welpen. Zudem bezahlte sie mir noch die OP die dann notwendig war, obwohl Camiro dann schon mir gehörte – d.h. bei MEINEM Hund hat sie bestimmt Minus und nicht Plus gemacht.

Dann kommt hinzu dass sie vielleicht wenn’s hoch kommt 1x im Jahr einen Wurf hat, wenn überhaupt. Also ich sehe da nicht viel Profit.

Aber ich finde auch Mischlingshunde toll und habe überhaupt keine Vorurteile irgendwem gegenüber. Aber wenn ich schon einen Hund mit Papieren habe würde ich nur züchten, wenn er angekört wäre. Meine Meinung. ;-)
Liebe Grüsse
Jessy & Camiro



Unser Onlineshop – Beispielfotos der Halsbänder sind online! :-)

Holger

Wachdoggie

Beiträge: 922

Wohnort: Prêles

  • Nachricht senden

39

Freitag, 5. September 2014, 12:22

Ich finde es ja gar nicht schlimm, wenn Geld bleibt! Da stimme ich Jessy voll zu! Ichv persönlich bin nicht bereit, soviel Geld fürbeinen Hund zu bezahlen- aber das ist ein anderes Thema.
Mich stört nur das scheinheilige Getue drumherum. Die Sache ist zumindest sich selbst finanzierend.
Alle ausbildungskosten hat jeder Hundebesitzer. Da akzeptiere ich nicht, dass das mit der zucht verrechnet wird. Auch Futter hat jeder hundebesitzer. Wenn das kostendeckend abläuft, hat die Zühterin bereits verdient, Unkosten herausbekommen. Wurfkiste? Jedesmal neu? Unglaubwürdig und unnötig. Gleiches gilt für anderes Zubehör.
Undsoweiter- am meisten stört mich, dass man mich wirklich für so naiv hält! Mir wäre es viel sympathischer, wenn sich jemand hinstellt und ganz klar sagt, dass bei all der arbeit auch etwas hängenbleiben muss. Und wenn es eben nur ein Sackgeld ist. Aber nein, das machen ja alle nur aus reiner Tierliebe....

Und eben genau weil man sich vielleicht mit diesem Zirkus nicht identifizieren mag, weil man eine Abneigung gegen Vereine und ausstellungen hat, kann ich gut verstehen, dass man gern auf Papiere verzichtet.
Vor allem, wenn man nicht züchten will sondern einfach nur Welpen. Eine reguläre Zucht ohne Kontrolle sähe ich auch sehr kritisch. Aber bei einem einzigen Wurf wäre mir das wirklich egal.

erica

Sportdoggie

Beiträge: 1 345

  • Nachricht senden

40

Freitag, 5. September 2014, 12:38

Ich denke, wenn du nur einen Wurf machst, bleibt wirklich nichts hängen ( je nach Anzahl der Welpen). Aber bei regelmässigem züchten bleibt klar was übrig. Und das soll auch so sein. Mir persönlich ist es absolut egal, wieviel ein Züchter verdient und ob er wegen des Geldes züchtet. Geht mich wirklich nichts an, solange er seinen Job sehr gut macht. Ich kaufe ja nicht den Züchter, sondern den Hund.