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Bolotta

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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41

Freitag, 5. September 2014, 13:06

Ich kannte mal eine, die platzierte ihren Welpen und kassierte auch gleich das Geld ein, logisch. Bereits 1 oder 2 Tage rief die Halterin an, es gebe Probleme. Scheinbar hat sie sich einen Hund angeschafft, ohne ihren Mann zu informieren :ohmann: .
Jedenfalls hing danach der Haussegen schief, sodass sie den Welpen wieder zurückbrachte. Die Züchterin gab ihr kein Geld mehr zurück, die Frau akzeptierte das. Ist das rechtens so? Klar, einen Hund zu platzieren und ihn danach wieder zurückzuholen ist nicht gerade das, was sich ein Züchter wünscht. Nur, kein Geld mehr retour?

Begreife halt auch Leute nicht, die sich ein Tier anschaffen, ohne sich vorher intensiv damit auseinander zu setzen, zu wissen, was auf einem zu kommt, etc.

Jessy&Camiro

Alphadoggie

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Doggie(s): Camiro «Chopin Fredi» Dreamlike

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42

Freitag, 5. September 2014, 13:27

Hmm keine Ahnung wie das läuft, wird wohl so im Vertrag gestanden haben??

Ich darf z.B. laut Vertrag Camiro nicht einfach so verkaufen/weggeben, die Züchterin hat das Vorrecht darauf, dass sie den Hund zurückkaufen dürfte. Das macht sie, da sie ihre „Schätzelis“ lieber dann selbst nochmal versucht an einen schönen Platz zu geben, wo sie für gut genug befindet. Dies gilt für die gesamte Lebensdauer meines Hundes – ist eigentlich ein bisschen wie ein Schutzvertrag geregelt.
Liebe Grüsse
Jessy & Camiro



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testudo

unregistriert

43

Freitag, 5. September 2014, 13:30

@Camiro
Das steht ja bei den meisten so im Vertrag. Rechtlich ist das allerdings (leider) nicht bindend (verkauft ist verkauft). Der Züchter kann nichts machen, wenn die Käufer den Hund anderweitig verkaufen oder abgeben :sad:

Bolotta

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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44

Freitag, 5. September 2014, 13:36

Das hatten wir bei Taiga auch. Wir hätten sie nicht mal kastrieren dürfen. Mussten wir ja dann, aber aus gesundheitlichen Gründen. Habe aber auch vorher die Züchter informiert, aber nicht um Erlaubnis gefragt.

Jessy&Camiro

Alphadoggie

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Doggie(s): Camiro «Chopin Fredi» Dreamlike

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45

Freitag, 5. September 2014, 13:37

@Testudo
Ah echt, ist das nicht bindend? Das hätt ich jetzt nichtmal gewusst, ich dachte wenn man sowas unterschreibt gilt es auch :-/

Meine Züchterin wollte z.B. einen Welpen wieder zurückholen, das hat sie aber nicht geschafft – erst recht wohl auch nicht, weil nichts im Vertrag stand.. Sonst hätte sie vielleicht noch grössere Chancen gehabt. Ich denke sie hat die Verträge mittlerweile noch erweitert.. Keine Ahnung..

@Holger
Ich könnte nichtmal sagen ob meine Züchterin sagen würde, dass sie daran kein Geld verdient. Ich frage sowas gar nicht. Weil mir die Aufzucht viel wichtiger war – und das passte bei ihr mehr als perfekt. Daher war mir mein Hund das Geld auch totaaaal wert – habe schon „dümmeres Geld“ ausgegeben für „unnötigere“ Dinge.

Ob Züchter da sagen, dass sie kein Geld daran verdienen könnte ich somit gar nicht sagen und verteidige auch das in dem Sinne nicht. Ich selbst bin ja eh keine Züchterin ;)
Ich verteidige bloss das Papierlizüchten weil mir z.B. aus der „Bullyszene“ mehr als genug bekannte Gründe vorhanden sind, einen Bully NUR aus FCI-Zucht zu kaufen. Schon nur, um das unkontrollierte Vermehren von Hunden zu stoppen (es gibt ja schon mehr als genug Hunde die heimatslos sind) und gerade bei solchen Rassen die „in“ sind ist ja auch die Gefahr ziemlich gross an einen illegal importierten Welpen zu kommen, der wenn’s blöd kommt schon mit 4 Wochen von der Mutter weggenommen wurde, etc.

SOLCHE Dinge möchte ich nicht unterstützen. Ob da arrogante Leute beim Zuchtverein dabei sind, die irgendwelche Dinge behaupten wie „ich verdiene KEINEN Rappen damit“, etc. ist mir da ehrlichgesagt piepegal – die Zuchtstätte kann ich ja immernoch selbst aussuchen und es gibt immer auch ganz tolle und vorbildliche Züchter in diesen Vereinen.

Ich finde ich habe einen guten Griff gemacht. Gerade auch weil mir der Kontakt nach dem Kauf auch noch wichtig war und ich habe einen echt guten Draht zu meiner Züchterin bekommen. Wir gehen jetzt auch immer zusammen Röntgen, etc. das bedeutet mir viel, weil ich somit eine kompetente Person an der Seite habe, die mich in Rassefragen unterstützen kann. Zudem ist es mir auch wichtig, dass sie weiss, dass ihr Welpe bei mir in besten Händen ist. Es ist sozusagen ein Geben und Nehmen und ich geniesse es immer wieder, wenn ich sie mal besuchen gehen kann oder sie uns an ein Bullytreff einlädt.

Klar, im Zuchtverein gibt es auch einige Leute die mir nicht so sympathisch sind, aber ich MUSS ja nicht mit denen befreundet sein ;-)
Liebe Grüsse
Jessy & Camiro



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Brigitte

Kläfferdoggie

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Doggie(s): Nala Cocker Spaniel, Aemy ewig im Härze

Wohnort: Lenzburg

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46

Freitag, 5. September 2014, 13:44

Es wurde schon zweimal erwähnt, dass Papiere keine Garantie seien wie bei einem Gegenstand.....es ist ein Lebewesen. Als ob mir das nicht bewusst wäre. Fühle mich gerade für blöd verkauft :(

Selber glaube ich dass es viele top Züchter gibt und das Wohl der Welpen in den Vordergrund stellen.

Doch ich bin an die andere Sorte geraten. Aemy engl. Cockerspaniel war mein erster Hund, und ich hatte keine Erfahrung auf was ich bei einem Züchter schauen muss. So fuhr ich zum Züchter, der kleine Welpe wurde mir alleine in der Stube gezeigt, die Mutter war im Zwinger. Es hatte noch andere ausgewachsene Spaniels die waren im Garten.

Mir wurde gesagt die Kleine sie die übriggebliebene vom Wurf, war mal reserviert und es wurde abgesagt. Kann ja auch sein. Selber wusste ich das ist mein Hund,und ich liebte sie von der ersten Minute an.

Doch sie war überhaupt nicht sozialisiert, sie hatte fast vor allem Angst, Geräusche, verschiedene Böden, Angst vor allen Hunden, riesen Angst vor Verkehr, sie kannte spielen mit einem Spielzeug nicht, auch keine Zerrspiele jagte nicht mal hinter einem Schmetterling her, und wollte nicht mit anderen Hunden rennen.

Wir hatten den Züchter einfach mal so besucht und haben festgestellt da sind 4 Hündinnen, die Welpen wuchsen im Keller auf (nicht dunkel) aber wir durften nicht hin. Kein Welpe im Garten (kein gesicherter Auslauf)

So mit ca sieben - acht Monaten habe ich bemerkt dass mit den Augen etwas nicht stimmt.Wir gingen zum Augenspezialisten da wurde grauer Star festgestellt. Ein Auge war stark betroffen, dass andere weniger. Es musste operiert werden, dazu musste sie erst noch Jährig werden und so eine Op ist teurer als der Hund. Ich weiss es gibt keine Garantie......doch man hatte Vertrauen...

Als ich beim Züchter nachfragte, wurde mir gesagt sowas sei noch nie vorgekommen, das könne nicht sein. Habe Fotos gesendet welche anscheinend nie ankamen. Sie hatte viele Erbkrankheiten auch der Lebertumor. Kenne einen Junghund aus der selben Zucht, der hat ein Unterbiss, das wurde auch nicht erwähnt.

Doch Aemy war Gold wert, sie war für mich der Beste Hund der Welt.

Bestimmt ist Nala nicht vor Krankheiten geschützt, ist mir voll bewusst. Ihre Mutter Cocker ist aus zweiter Hand, der Vater ein engl. Cocker Spaniel. Beides sind tolle Hunde, ich habe sie kennengelernt, Mutter und Wurf miterleben dürfen, selbst zum TA Besuch. Die Welpen wurden ins Familienleben einbezogen, und wir durften die Welpen jederzeit besuchen.

Nalas Mutter hat ca alle zwei Jahre einen Wurf, würde dort sofort wieder einen Hund kaufen und weiter empfehlen. Also man kann mit Hunden mit Papieren Glück oder Pech haben, genau so wie mit den "sans papier" 1_(53)
Grüsse Brigitte mit Nala.
Ewig im Herzen Aemy.

Jessy&Camiro

Alphadoggie

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Doggie(s): Camiro «Chopin Fredi» Dreamlike

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47

Freitag, 5. September 2014, 16:34

Brigitte, sorry, ich wollte dich nicht für dumm verkaufen, so sollte das nicht klingen.

Aber das was du mir schilderst ist schon traurig, klar. Aber Camiro ist auch mein erster eigener Hund, aber sowas hätt ich gemerkt. Schon nur würd ich keinen Hund kaufen, wo ich einen Zwinger im Garten stehen sehe. Meine Züchterin besitzt sowas gar nicht. Zudem sieht man dem Haushalt ja schnell an wie’s da abgeht. Ich sah das ganze Haus, das ganze Hunderudel, den ganzen Garten, hatte Kontakt zu anderen Personen die Welpen bei ihr gekauft hatten, etc. und das mehrmals bevor ich den Hund kaufen/abholen ging.

Ich wusste auch nicht genau auf was ich schauen musste, aber joa ich finde das merkt und sieht man dann doch auch noch bisschen selbst. Zudem habe ich mich bei anderen Hündelern erkundigt + im Internet nachgeforscht. Ich wurde auch davor gewarnt, dass ich bei fast jedem Welpen denken könnte „ooooh, das ist genaaaaau meiner“. Zudem sollte man eigentlich mindestens 2 Züchter besuchen gehen. Was ich auch gemacht habe, bei der einen war zwar alles OK, aber ich wusste nicht sicher ob es denn normal so ist bei Züchtern, etc. bei der zweiten wusste ich sofort DAS ist MEINE Züchterin. Da kann man sich schon auch selbst bisschen schützen, auch wenn’s der erste Hund ist ;-)

Aber eben, du es ist halt jetzt so passiert, da kann man nix mehr machen und aus Fehlern lernt man bekanntlich ;-)
Liebe Grüsse
Jessy & Camiro



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Lapinporokoira

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48

Freitag, 5. September 2014, 16:38

Diese Pauschalaussagen sind echt zum Haare raufen!

Ich hab einen Zwinger im Garten stehen, und bin ich jetzt ein schlechter Züchter? Oder schlechter Hundehalter? Mein Zwinger sind zwei offene Hütten, mit einem kleinen Gartenabteil, wo die Hunde walten und lassen können, was ihnen einfällt! Sie lieben es den ganzen Tag da draußen rumzuflenzen oder liegen! Und jetzt?
Greetz July
Nuortariikas Lapinporokoira
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erica

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49

Freitag, 5. September 2014, 16:42

Ich möchte den mal sehen, der einen Wurf 10 Wochen alte Malis im Wohnzimmer hält. Ich staune immer mehr, nach welchen Kriterien ein Züchter gewählt wird. Ich schaue mir die blutlinien an und nicht die Einrichtung des Züchters. Mit meinem Hund muss ich nämlich ein paar Jahre zusammenleben.

Psovaya Borzaya

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50

Freitag, 5. September 2014, 17:15

bei einem malizüchter fänd ich es glaub seltsam, wenn da keine zwinger wären... ;) aber ich such auch nicht danach aus. in jendayis zucht gibt es mehrere solcher ausläufe mit hundehäuser und das sind WHIPPETS... :) dafür war sie mit 8 wochen schon stubenrein, weil sie nämlich jederzeit wählen konnte ob sie ihre geschützten plätze mit decken etc. verunreinigen will oder doch lieber auf die wiese geht fürs geschäft. so ging sie dann wie selbstverständlich durch die tür in den garten zum versäubern. ok, ausser 3 tage nach einzug, als es den ganzen tag in stömen goss... aber das hat mit der rasse zu tun, nicht mit dem züchter oder einem vorhandenen zwinger...;)
meine barsois hatten keinen zwinger, aber dafür einen welpenraum, kommt ja etwa aufs selbe raus...
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

betti86

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Doggie(s): Kira und June

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51

Freitag, 5. September 2014, 20:23

Meine Züchterin hatte auch Zwinger im garten :-)
Na und??
Das alleine sagt doch nichts aus...
Ich habe mir auch schon überlegt einen Zwinger aufzustellen bei uns im garten.
Damit, wenn ich mal kurz weg muss sie draussen sein können.
Meine Züchterin hatte die Welpen in der Stube. Mit 5w durften sie in den garten. Selbstständig über eine hundeklappe.

Kollegen von mir haben ein hundezimmer im haus eingerichtet, wenn sie zur arbeit gehen sind die hunde in dem zimmer eingesperrt.
Ist das nun schlimm?
Ich finde nicht!
Da die qualitätszeit nacher mit den hunden intensiver genossen wird find ich.
Meine hunde sind den ganzen tag beim sitter (auch zwinger, aber grüppchen)
Ich geniesse aber danach jede freie minute die ich mit ihnen habe und geniesse sie einfach.
Immer um mich haben muss ich meinen hund aber nicht. Ich bin so frei und lass hund auch mal alleine.

Ausserdem achte ich auch eher auf die Linien, wobei ich bei June schon ein wenig vergriffen habe.
Bin ja gespannt was rauskommt beim Hd. röntgen und den allgemeinen Untersuchungen.

Ich an deiner stelle würde noch mal mit deiner Freundin sprechen!
Ich kenne sonst ne tolle Züchterin die auch weisse züchtet, die euch sicher gerne Auskunft geben wird!
Kira, 20.01.2003, Border Mix
June, 19.01.2012, Border Collie

,,Ein Hund ist nicht "fast ein Mensch", und ich kenne keine grössere Beleidigung des Hundes, als ihn so zu bezeichnen,,

testudo

unregistriert

52

Freitag, 5. September 2014, 20:31

ICh finde auch nicht, dass ein Zwinger negativ sein muss. Bei einem Huskyzüchte zum Beispiel fände ich es sogar komisch, wenn es KEINEN Zwinger hätte :noidea:

Lia

Sportdoggie

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53

Freitag, 5. September 2014, 20:33

Zwinger an und für sich finde ich eine gute Einrichtung. Es kommt immer darauf an, wie oft er gebraucht wird. Bei uns im Garten steht auch einer. Die Türen sind immer offen. Flash schläft sehr oft darin. Um den Zwinger bin ich froh, wenn ich mal weg muss, die Hunde nicht mitnehmen kann und ich weiss, dass hochläufige Hündinnen im Quartier sind. Sicher ist sicher.... Oder auch als Crischa fast 3 Monate Leinenzwang hatte. Da konnte er doch mit Flash draussen sein, aber nicht herumrennen. Wenn ich den Zwinger nicht hätte, müsste ich die Hunde in dieser Zeit ins Haus sperren, obwohl sie lieber draussen sind. :brav0:

Joline86

unregistriert

54

Samstag, 6. September 2014, 07:55

Wow, hier gehts ja ab! Ist wirklich ein sehr interessantes und anscheinend auch emotionales Thema... Ich fühlte mich von der Anfrage einfach etwas überrumpelt und wollte hier eure Meinungen. Es war nicht meine Absicht, eine Riesendiskussion zu starten 1_(53)

Jedenfalls weiss ich jetzt defintiv, dass ich bei der Sache nicht mitmache. Ich weiss den Grund, wieso sie das Ganze ohne Papiere machen wollen, nicht. Und mir kommt nach langem Überlegen auch kein guter in den Sinn. Das Geld ist sicherlich nicht der Grund, die zwei scheinen davon schon genug zu haben. Ich vermute jetzt einfach mal, dass es ihnen um die Hündin geht. Dass sie sie einfach einmal decken lassen möchten...

Ich war ja vor zwei Wochen das erste Mal an einer Hundeausstellung, als Teilnehmer. Und ich wurde angesprochen, ob ich Fionn nicht ankören lassen will. Aber ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, was dann nach der Ankörung alles auf uns zukommt. Muss ich dann ständig an solchen Ausstellungen teilnehmen, damit man überhaupt weiss, dass er als Zuchtrüde quasi auf dem Markt ist? Das Ganze ist nämlich echt nicht meine Welt. Aber den "Aufwand" der Ankörung scheue ich keineswegs. Hängt jetzt halt erstmal von den Röntgenbildern ab, ob wir weitermachen können.

Ach ja, und ich habe nie behauptet, dass Hunde ohne Papiere gesünder sind als welche mit. Es gibt nie eine Garantie, aber es liegt in der Hand der Züchter, die besten Voraussetzungen für den jeweiligen Wurf zu schaffen. Und auch deshalb lasse ich mal lieber die Finger davon.

Anyway, ich danke euch allen für die verschiedenen Meinungen und eure Offenheit!

Jessy&Camiro

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Doggie(s): Camiro «Chopin Fredi» Dreamlike

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55

Sonntag, 7. September 2014, 10:44

Ich glaube ihr könnt mir auch die Worte gut im Mund verdrehen ;-)
Wenn ICH von Züchtern spreche, dann natürlich von Franz. Bulldoggen Züchtern und um Gottes Willen, man weiss einfach, dass man Bullys nicht in Zwingern draussen halten kann weil sie z.B. keine Unterwolle haben, etc. Ich kenne keine Bullyzucht die die Hunde ausschliesslich draussen aufzieht, das würde nicht wirklich funktionieren.

Ich denke da kann man die Rassen nicht zu 100% miteinander vergleichen.

PS – wir haben auch noch einen Hundezwinger im Garten, da mein Vater die Schäferhunde immer im Büro hatte und wenn mal ein Kunde Angst hatte musste der Hund halt kurz 10min in den Zwinger raus (weil sie über den Gartenzaun hüpften wenn sie eine Katze sahen). Heute wird der Zwinger aber als Holzunterstand benutzt von uns und die Tür kann man gar nicht mehr verschliessen. Ich würde Camiro aber auch nicht alleine im Garten lassen weil wir nicht ebengrundig in den Garten raus könnten, das wäre mir dann doch zu weit weg 2 Stöcke weiter oben zu sein und meinen Hund nicht mehr zu hören und zu sehen. Bully muss halt rein, wenn ich auch reingehe. Einzig wenn meine Mutter im Laden ist der ebenerdig zum Garten ist darf er auch mal alleine draussen sein, aber dann an einer 10m Leine à la Hofhund mit der er den ganzen Garten immernoch problemlos für sich nutzen kann.

Wenn ich aber einen Bullyzüchter besuchen würde der einen Zwinger hat um die Hunde dort zu halten hätte der ja praktisch "keine Ahnung" von Bullys und ihrer Temperatur-Empfindlichkeit – ein Bully sollte im Hochsommer nicht zu starker Hitze ausgesetzt sein und im Winter nicht zu lange nasser Kälte – das kann man nunmal nicht mit Schäferhunden oder Huskys vergleichen :S

Ich denke bei Bullys läuft das nochmal anders als Malis & CO. ;)

Und @Lapinporokoira wenn man Pauschalaussagen gleich als Beleidgung auffasst finde ich das auch zum Haare raufen, sorry. Ist nicht als Angriff gemeint, aaaber immer muss man alles in Foren gleich als Angriff ansehen. Nur weil man einen kleinen Satz geschrieben hat der einem nicht zu 100% passt. Ich finde bei Bullys wäre das ganz bestimmt ein Auswahlkriterium ja!!! Bei Schäferhunden vielleicht nicht. Aber da käme dann halt noch eine Portion Menschenkenntnis etc. dazu um einschätzen zu können, wie der Zwinger denn auch eingesetzt wird.

Und wenn ich Brigittes Text lese, sehe ich, dass sie einen Cocker gekauft hat – auch die würde ich nicht unbedingt in einem Zwinger sehen wollen wenn ich einen kaufen wollte. Das ist doch noch ziiiiiemlich rasseabhängig.

Bei meiner Züchterin leben die Frenchie-Welpen (!) bei der Familie im Wohnzimmer/Küche und haben meist (auch im kalten Winter, ja) den ganzen Tag die Tür zum Garten offen – was auch bei ihr zur Folge trägt, dass die Welpen schon fast stubenrein in die neuen Familien abgegeben werden können – ich finde das ist kein Pluspunkt von Zwingern, das kann man auch mit Haus/Garten richtig machen ;-) Zumal die Welpen selbst entscheiden können, ob es ihnen jetzt zu kalt ist draussen oder nicht – das können sie in einem Zwinger nicht. Ist aber bei Frenchies nunmal ein Problem ;)

Sorry ich find's gerade echt schlimm wie man sich aus einem ganzen, langen Text raus nur einen einzigen Satz picken kann und dann den als mein EINZIGES Auswahlkriterium anschaut. Da geht mir die Internetwelt gleich wieder auf den Senkel – wer mich richtig kennt weiss schon, wie ich das meine und solche Diskussionen führe ich jetzt nicht mehr per Internet zu Ende weil ja wie schon gesagt eh alles falsch verstanden wird. ;) Nur um es nochmal zu betonen, ich habe nur Erfahrungen mit Bully-Zuchten und JA einen Bully würde ich nicht aus einer Zwingerzucht kaufen, Punkt. ;)
Liebe Grüsse
Jessy & Camiro



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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Jessy&Camiro« (7. September 2014, 10:50)


Husky92

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56

Sonntag, 7. September 2014, 12:28

@Husky92
Ne allgmein. Ist ja oft so, dass Leute mit einem Rudel, die "nur" für sich züchten, dies ohne Papiere machen, ausser eben sie sind sehr auf Wettkämpfe aus und brauchen deswegen die Stammbäume.(Ich meine bei den Mushern mit Alaskans oder Hounds ist es klar, geht ja nur ohne Papiere). Ich habe mich einfach da schon oft gefragt bei RR nordischen Rudeln, warum dann nicht gleich offiziell (wenn die Elterntiere ja schon Papiere haben). Also ich finde es immer spannend die (Hinter)gründe zu wissen.

Bei uns sind die Hintergründe folgende. Wir behalten alle Welpen für uns, für unsere Touren. Es wird keiner verkauft, wenn wir die Welpen verkaufen würden, dann würden wir alles so machen, dass wir sie auch mit Papieren verkaufen würden. Abe da wir sie nicht verkaufen würde das ja alles nur noch mehr Geld kosten. Die beiden ankören würden, Zwingername etc. ist ja auch nicht gerade günstig und darum werden unsere Welpe keine Papiere haben. Und wir wiessen auch genau, dass wir keine Rennen mehr fahren.

Lapinporokoira

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57

Dienstag, 9. September 2014, 19:48

Liebe Jessy, zum einen heiß ich Julia, wie meiner Sig zu entnehmen ist ;) Zum anderen beweist du mit deiner Ausführung ja wieder genau das, was ich anpranger: Wer sagt denn, dass wenn ein Zwinger vorhanden ist, dass die Hunde dort draußen leben müssen??

Ich fände es auch im Übrigen auch nicht verwerflich, wenn ein Bully Züchter nen Zwinger im Garten stehen hätte!
Greetz July
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Jessy&Camiro

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Dienstag, 9. September 2014, 21:35

Julia, sorry – ich lese Signaturen nicht unbedingt alle durch, da steht ja nicht immer was "Nützliches" drin :d
Ne heisst es nicht, KÖNNTE aber so sein – weisst du was ich meine? Es gibt mir ja niemand die Garantie, dass es nicht so ist – dann kauf ich den Welpen lieber dort, wo kein Zwinger steht und die Zucht und Aufzucht an sich auch noch stimmt dazu! Wenn die Zucht und Aufzucht für mich stimmt und da halt noch ein Zwinger im Garten steht, hmm, ja ist schwierig zu sagen.

Nee ein Zwinger wäre ja nicht verwerflich – aber wer garantiert mir dann, dass die Hunde nicht immer draussen sind..
Ach, ist schwierig zu sagen, ich vertraue nunmal meinen Mitmenschen nicht so schnell wenn ich sie nicht gut kenne zumal es beim Welpenkauf um eine sehr wichtige Entscheidung geht.

Ich bin somit glücklicher wenn ich in meinem Fall einen Bully kaufen kann, ohne einen Zwinger im Garten zu sehen, wo ich vorherige Welpenkäufer kennenlernen kann, wo ich beide Elterntiere kennenlernen kann, wo ich mehrmals hingehen kann, etc. Der Zwinger ist wohl so eine Eigenheit von mir – soll ja niemand angreifen, der einen Zwinger zuhause stehen hat – jeder hat ja seine eigenen Meinungen und wenn's jemand für richtig hält, soll er / sie das auch so machen. Ich bin glücklich mit meiner Züchterin so, andere sind mit anderen Züchtern auch glücklich und somit hat jeder sein Ziel erreicht und ist zufrieden damit.

Ich seh kein Problem darin, dass ich nicht so ein Zwinger-Fan bin – andere dürfen ja auch von irgendwas "Fan" oder eben "Nicht-Fan" sein ;)
Und wie schon geschrieben besitzen wir auch einen Zwinger als Holzhütte verwendet – da könnte auch jemand auf den Gedanken kommen, dass mein Hund darin sein muss – was ich nie tun würde / könnte – aber eben, man kann ja in niemanden reinschauen – auch nicht in einen Züchter. Die könnten schlussendlich auch sagen, dass die Hunde nicht immer im Zwinger sind und schlussendlich wären sie es doch.. Hmm..

Und wenn ich einen Bully kaufen kann, der im Haushalt aufgewachsen ist kaufe ich lieber den, als einen der im Zwinger aufgewachsen ist. Da lernt er nämlich schon alltägliche Dinge vom Babyalter an kennen – Waschmaschine, Staubsauger, Haare föhnen, TV, ach da gibt's unendlich viele Dinge.. Camiro kannte das alles schon und darüber bin ich schon froh :)

Kurz – WENN ich die Wahl hätte und sonst auch alles stimmen würde (in beiden Fällen) würde ich den / die Züchter / in OHNE Zwinger im Garten wählen (sehr wahrscheinlich). Wie man weiss kann man niemals nie sagen ;)
Liebe Grüsse
Jessy & Camiro



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Holger

Wachdoggie

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59

Mittwoch, 10. September 2014, 22:34

Ih reagiere bei einem Zwinger zunächst auch misstrauisch. Weil die Dinger in MEINER Hundewelt nicht nötig sind. Also würde ich sehr genau nachfragen und auch unangemeldet nachsehen.
Und bekäme ich dazu keine Erlaubnis, wäre ich weg. Bei mir muss der Hundeverkäufer seine Qualität beweisen! Nicht umgekehrt.
Würde ich einen anderen Hundetyp oder Haltungstyp suchen, hätte ich natürlich auch andere Kriterien.
Aber keinesfalls mache ich einen Kniefall vor Hundeverkäufern oder Züchtern. Entweder die ziehen ihre Hunde so auf, wie es mir passt oder ich gehe zur Konkurrenz.

60

Mittwoch, 10. September 2014, 22:54

@ Jessy&Camiro: meine Bullys haben Unterwolle, aber nicht weil die armen Dingerchen ihr Dasein im Zwinger fristen müssen, sondern weil es auch beim Bully verschiedene (Kurz)Haarstrukturen gibt.