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Kira83

Sportdoggie

Beiträge: 1 541

Doggie(s): 1 X Belgischer Schäfer Malinois ( 14.7.2003 ) 1X Königspudel ( 4.4.2011 ) und ein Bernersenn (21.6.2013)

Wohnort: Wolfwil So

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21

Dienstag, 30. September 2014, 16:38

Bei Ubuck habe ich schon öfters über sein Ableben nachgedacht... Er ist ja nun auch schon 11 Jahre alt und nicht mehr der Jüngste...
Seit ca einem Jahr merkt man ihm das Alter immer wie mehr an und seit er im Januar die Milz entfernen muste, habe ich erst recht Angst... jede kleine Verletzung könnte eine riesige Entzündung auslösen...
Mein Herz hängt extrem an ihm, und seit Kira nicht mehr da ist, noch mehr... trotz den 2 neuen die wir nun haben...
Immer wenn ich von jemandem höre dessen Hund gestorben ist, mache ich mir wieder meine Gedanken.
Ich kann mir eine Welt ohne Ubuck einfach nicht vorstellen ;( Auch wenn ich weis das es irgend wann so weit ist.
Ich hoffe einfach das es noch gaaaaaaanz lange geht und ich werde (wie schon immer) jede Sekunde mit ihm geniessen :brav0:
Wer Tiere liebt hat ein gutes Herz :0herzsm0:

Lia

Sportdoggie

Beiträge: 1 457

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22

Dienstag, 30. September 2014, 17:09

Bea, sehr gut beschrieben! Bei allen Tieren, die ich bis jetzt gehen lassen musste, war es für mich einfacher, wenn das Tier schon älter war und ich mich lange genug damit befassen konnte. Klar, ich vermisste sie jeweils nachher genau so. Vor allem, wenn es ein Tier war, mit dem ich mich sehr verbunden fühlte. Sei dies ein Pferd oder eine Katze, Gans oder Truthenne - welche wir schon seit Jahren hatten (ja, das Gefieder unterschätzt man im Allgemeinen sehr, wenn man sich nicht näher mit ihnen befasst :smile: ) Mehr Mühe bereitet mir, wenn ein Tier unerwartet wegen Krankheit (oder Fuchs) in jungen Jahren stirbt. Crischa wird nun auch schon 10 Jahre alt. Wenn wir draussen unterwegs sind, merke ich ihm das Alter nicht an. Zu Hause ruht er sich in letzter Zeit mehr aus und schläft. Langsam merke ich, dass für ihn der Lebensabschnitt "Herbst" beginnt. Dies kann ich sehr gut akzeptieren und ich weiss, dass er sicher nicht mehr viele Jahre bei mir sein wird. Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, werde ich sicher sehr traurig sein und ihn vermissen. Jedoch bin ich zu tiefst dankbar, dass dieser auserwählte Seelenhund zu mir gefunden hat. Die schönen Jahre mit ihm werden jeden Schmerz überwiegen. Diese Erfahrung habe ich schon bei Pferden gemacht...

Bea2521

Alphadoggie

Beiträge: 5 255

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23

Dienstag, 30. September 2014, 18:24

Lia, genauso ist es auch bei mir. Ich musste schon viele Katzen gehen lassen, welche viel zu früh :( aber keine einzige war mir so ans Herz gewachsen, wie nun mein Kater Louis. Kein Wunder, seit 13 Jahren lebt er nun an meiner Seite. Als ich meine 1. eigene Wohnung bezog, hielt ich es genau 1 Nacht ohne Katze aus.... also das ging einfach nicht. Und so ging ich ins TH und habe mich sofort in Louis verliebt, seit da ist er bei mir. Wir haben so viel zusammen erlebt, so oft hat er mich weinen gesehen wenn ich mal wieder Liebeskummer hatte ;) und er hat mich getröstet. Genauso fauchte er hie und da dafür dann mal ein Mann an, der es wagte in "unsere" Wohnung zu kommen :biggrin: und nun haben wir zusammen eine Familie, mit Mann und Kindern. Louis hat so viele Phasen in meinem Leben mitgekriegt, wenn er reden könnte :P nein ernsthaft, das sind genau all die Sachen wo mich und Louis verbinden, das kann uns keiner nehmen! Und ja er wird mir grässlich fehlen, wenn es dann mal soweit ist und nein, daran möchte ich auch gar nicht denken. Wenn es soweit ist, dann ist es soweit, bis dahin aber geniesse ich unsere weitere gemeinsame Zeit.
Das Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt!

inhii

Alphadoggie

  • »inhii« ist der Autor dieses Themas

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Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

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24

Dienstag, 30. September 2014, 20:12

ist ja nicht so, dass ich die Zeit nicht geniesse, ich trauere ja nicht jeden Tag ;) aber hie und da denkt man dran, dass nun der Welpe schon ein Alter hat.

Ich finde es nicht, dass es einfacher ist wenn ein Hund alt ist und man sich in dem Sinne vorbereiten kann :nönö: Meine erste Hündin hatte das letzte Jahr Dauermedikamente wegem Magentumor, man kämpfte usw. War überzeugt sie würde irgendwann daran sterben. Aber Schlussendlich war es als ob man gegen einen Sturm ankämpft und es retten zu versucht (es einem auch über Monate gelingt und Lichtblicke sieht) und dann kommt von der Seite eine Flut und reisst es einem aus der Hand :S . Schlussendlich kam der Tod dann innert 1 Woche, sehr schnell und klar.

ich weiss nicht was schlimmer ist, ich denke alles ist schlimm und ich will mich nicht im Vorfeld ,,verabschieden,, und damit ,,abfinden,, das mein Hund gehen wird wenn er noch lebt und mich anlächelt (evtl. kann man es in den letzten Tagen wo man weiss es ist bald soweit). Es käme mir Gefühltechnisch so rüber als ob ich den Hund schon ein Stückweit aufgeben würde. :noidea:

Lia

Sportdoggie

Beiträge: 1 457

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25

Dienstag, 30. September 2014, 21:17

inhii, ich gebe das Tier ja nicht auf. Sondern bei einem alten, kranken Tier akzeptiere ich den Kreislauf der Natur. Im selben Moment wo irgend ein Lebewesen stirbt, wird ein neues Leben geboren. Dies empfinde ich auch als richtig so. Das Leben kann nicht ewig dauern. Bei einem jungen Tier denke ich dann daran, dass es vielleicht noch einige Zeit hätte hier sein können und habe somit mehr Mühe. Auch wenn ein Mensch, der mir nahe steht schwer krank wird, kann ich mich doch schon darauf vorbereiten, dass er irgendwann nicht mehr hier sein wird. Aber für mich ist das nicht ein Aufgeben, sondern viel mehr ein Akzeptieren...

Bea2521

Alphadoggie

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26

Dienstag, 30. September 2014, 22:14

Vor ein paar Jahren, bevor wir unser Haus bauten, dachte ich mal das Louis verunglückt ist. Er kam einfach nicht mehr nach Hause, er der jeden Tag öfters zu Hause vorbei schaute, auch als er noch jünger war. Er war einfach nicht mehr da und das ganze 3 Wochen! ich dachte da wirklich er sei tot, ich habe da so gelitten. Zunächst war die Hoffnung da, er kommt wieder, jedenTag hoffte ich und wir suchten die ganze Nachbarschaft ab. Das war so eine schlimme Zeit und irgendwann gab ich auf und ich weinte, weinte, weinte... unseren Kindern sagten wir, er sei wohl im Himmel. Bis er nach gut 3 Wochen total abgemagert vor der Wohnung rum miaute. Doch, ich bin so wahnsinnig froh das ich nun diese Zeit mit Louis noch habe, die Zeit des Alterns, des Abschiednehmenes, es erleichtert mir so einiges.
Und auch hier sehe ich es wie Lia, genau diese Gedanken hatte ich bei Louis, wir wollten doch noch zusammen in unser eigenes Haus ziehen, wir hatten doch noch so viel vor! Und das tat so arg weh.... tja aber es war doch noch nicht an der Zeit und so lebt er auch noch heute :love: dieser morgen wo er auf einmal rum miaute, vergesse ich nie. Mein Mann wollte grade zur Arbeit gehen, da hörte ich das miauen, es war so schwach und anders und dennoch wusste ich, es ist louis! ich schrie es raus, es ist Louis! erst dann schauten wir hinaus und da stand er, mein Mann meinte zunächst ich sei verrückt, da er sich so anders anhörte... das ist auch so etwas, was immer in meiner Erinnerung blieben wird. Und meine Gefühle für Louis sind so tief, ich bin da an diesem morgen vor Dankbarkeit fast umgefallen! ich blieb den ganzen Tag zu Hause und Louis auch und er textete mich stunden lang zu. Und meinen Kinder konnte ich sagen, nene, er war doch noch nicht im Himmel :d mein Sohn fragte nämlich damals, ob man ihn nicht mit einem Kran besuchen könne, hach ja Kinder :love:
Das Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt!

PEPPINO

Kläfferdoggie

Beiträge: 206

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27

Mittwoch, 1. Oktober 2014, 07:42

Es ist immer furchtbar,wenn man ein geliebtes Tier gehen lassen muss.Aber ich denke,es ist schon ein Unterschied,ob ein Wuffi altersschwach - oder ein noch relativ junger Hund schwer krank ist und dann erlöst werden muss.
So erging es mir jedenfalls.Meine ersten Hunde wurden 16,5 jährig und 14 jährig und da konnte ich das irgendwie besser akzeptieren,als es bei meinem letzten Hund Peppino der Fall war.

Als letztes Jahr bei ihm mit 8 Jahren eine schwere Herzkrankheit diagnostiziert wurde und man mir sagte,dass er vielleicht noch ein Jahr zu leben hat, ist für mich eine Welt zusammengebrochen.
Dieser Abschied auf Raten war für mich ganz schlimm und kaum auszuhalten.Er hat es dann nur noch 10 Monate geschafft und in dieser Zeit habe ich jeden Tag als Geschenk angesehen und war dankbar für die Zeit die uns noch blieb.

28

Samstag, 18. Oktober 2014, 16:23

Ja es ist so schwer ein geliebtes Tier gehen lassen müssen ! Auch wenn sie schon alt sind wie Rico mit 14 1/2 !
Vorallem wenn es eine Fehldiagnose war . Dann denkt man er hätte doch noch was Leben können . Aber wenn es ein ein junger Hund ist , stelle ich es mir auch besonders schlimm vor , vorallem wenn sie krank sind ! Aber wie gesagt auch wenn sie Akt geworden sind , es tut so weh , als wenn man einen Teil seines Herzens verloren hat ! Habe mit Rico ein halbes Jahr gehofft und gebangt !
Und doch verloren !
Wir hoffen alle das wir unsere geliebten Hunde noch ganz lange haben !
Wir drücken euch von Herzen
Bärbel mit Neiko
Rico für immer im Herzen

a020

inhii

Alphadoggie

  • »inhii« ist der Autor dieses Themas

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Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

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29

Samstag, 18. Oktober 2014, 16:31

Ich glaube auch, dass es keine Rolle spielt ob ein Hund jünger oder älter stirbt. Es ist immer schlimm.

Kann mir aber rein theoretisch vorstellen, dass ein plötzlicher Tot einfacher ist (egal ob der Hund 6 Jahre oder 14 Jahre ist) weil es eben schnell geht und man nicht lange kämpfen und Energie aufopfern musste. Ich denke so ,,Leidenswege,, (Krankheiten wo man doch noch Hoffnungen hat und den Kampf dann verliert) schweissen doch noch einmal mehr zusammen. :nicken:

Aber ich hoffe, dass Diuni noch lange gesund bleibt und Freude am Leben hat. Ich finde auch, dass sie recht fit für ihr Alter ist... aber es kann dann leider auch plötzlich was kommen. :noidea:

30

Samstag, 18. Oktober 2014, 19:35

Das freut mich für euch , das ist schön das sie noch so fit ist ! Rico war bis 14 ohne die Herzmedis noch besser dran ! Aber ich wusste ja nicht das es verkehrt ist ! Deswegen freue ich mich so sehr für euch !
Drücke deine süßen! :hopser:

Brigitte

Kläfferdoggie

Beiträge: 477

Doggie(s): Nala Cocker Spaniel, Aemy ewig im Härze

Wohnort: Lenzburg

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31

Sonntag, 19. Oktober 2014, 17:58

Rein theoretisch ist ein schneller Tod nicht einfacher, zu verkraften, auch in jüngeren Jahren nicht, weil man nicht damit rechnet und nicht vorbereitet ist. Da fällt man unvorbereitet in ein tiefes Loch. Doch es ist immer viel zu früh.
Grüsse Brigitte mit Nala.
Ewig im Herzen Aemy.

32

Sonntag, 19. Oktober 2014, 19:06

Da hast du recht Brigitte , es ist immer zu früh , denke auch wenn man nicht damit rechnet ist es besonders schlimm 00100-2:pics

Aussis1811

unregistriert

33

Freitag, 1. Mai 2015, 13:41

Ja leider schon mein Hund Nico ist 8 Jahre alt. Er ist noch sehr verspielt und wild aber ich frage mich immer wieder wie lande das dass noch so weiter geht. :cry:

34

Freitag, 1. Mai 2015, 13:47

8 Jahre sind noch ein super Alter , nein Rico war bis 13 Jahre gut drauf , dann erst ging es bergab , weil er noch dieses schlimme Vestibilarsyndrom bekam , von da an ging es ihm schlechter und dann erholte er sich ja wieder , aber wie ihr ja wisst hatte Rico die Fehldiagnose mit dem Herzen . Die Medis machten ihn ja krank , weil er herzgesund war ,
Glg . Bärbel mit Neiko :sad:

Maggy2020

unregistriert

35

Montag, 5. Oktober 2015, 11:48

@Rico....hast du den Arzt in Haftung genommen, zwecks der Fehldiagnose???

36

Montag, 5. Oktober 2015, 12:49

Nein , habe ich leider nicht gemacht , ich war damals so fertig darüber , ich hätte es tun sollen . Der Kardiologe hatte ihn angerufen und hat ihm wohl passende Worte gesagt , er hat es mir erzählt , aber man könnte jetzt nichts mehr ändern . Ich bereue auch das ich ihn nicht zu Rechenschaft gezogen habe . Habe auch Kontakt mit s
Der
Münchner TK für Kardiogie gehabt , die konnten sowas auch nicht fassen .So eine Diagnose zu stellen ohne Herzultraschall zu machen . Aber weist du wenn du dann auch noch einen zweiten zu Rate ziehst der Herzröntgen macht und mir dann auch noch sagt das Herz ist einseitig vergrößert , ich soll weiter die Medis geben , dann glaubst du es das es so ist , aber er wollte wohl dem anderen nicht ins Handwerk. fuschen Wenn ich nicht beim Kardiologen gewesen wäre hätte ich es nie erfahren , das Rico herzgesund war . Aber es war zu spät , fast ein halbes Jahr Herzmedis und Kortison war zu viel für Ricos Herz . Ich werde nie mehr den Fehler machen , hoffe ich , immer dann zu einer TK ,
Sei lieb gedrückt
Bärbel mit Neiko