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Tabasco

Sportdoggie

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21

Dienstag, 21. Oktober 2014, 11:42

@ Damisi: Zu deinem zuletzt gesagten bezüglich Eigenverantwortung übernehmen, stimme ich dir voll und ganz zu. Leider sehe auch ich immer mehr, dass viele Menschen heutzutage den "völlig-Gefahrlos-durchs-Leben-Teppich" vor sich ausgerollt bekommen möchten.

Was den (eigenen) Umgang mit dem Hund angeht, differenziere ich. Es gibt Rassen, die wollen so stark mit dem Menschen zusammen arbeiten, dass es für sie das Höchste ist, Tricks und sonstige unnötige Spielchen zu lernen und dann auch auszuführen.
Die ersten Aussies wurden gerade durch das Vorführen von Tricks bekannt und gefördert.

Bea2521

Alphadoggie

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22

Dienstag, 21. Oktober 2014, 12:57

Mit dem Coop meine ich, das es halt schon auch wieder beidseitig angeschaut werden muss. Es entlastet weder die eine noch die andere Seite. Beide haben aus meiner Sicht grosse Fehler gemacht.

Der Mann da vor dem Coop, hatte wohl einfach absolut keine Ahnung vor Hunden. Null Ahnung. Vielleicht hatte er gar Angst und daher sowieso noch viel weniger Ahnung. Aber er würde wohl sagen, wenn man einen Hund alleine lässt, dann gehe ich davon aus, das dies kein "böser" Hund ist und man den anfassen kann bzw. meine Kinder. Klar war das dumm von ihm, aber eben, es sollte gar nicht erst zu so einer Situation kommen dürfen. Aber da sind wir ja gleicher Meinung.

Und glaub mir auch ich bin längst nicht mit jeder Entwicklung was die Menschen betrifft einverstanden :kaug: aber ich versuche es dann halt einfach zu verstehen, warum es zu solchen Situationen kommen kann.

Grade weil mein Vater wirklich Angst vor Hunden hat und er bis heute immer total falsch reagiert, obwohl wir es ihm schon seit Jahren versuchen zu erklären. Grad auch durch ihn, kann ich verstehen das es Menschen gibt, die mit Hunden einfach nichts am Hut haben und sich daher auch nicht um dieses Thema kümmern. Nein ich befürworte das nicht, ich hatte früher Angst vor Hunden, klar geschah dies durch die Erziehung, aber mein Interesse an den Hunden überwog dann mit der Zeit die Angst :) und so kam ich dann doch noch auf den Hund. Aber es gibt einfach Menschen die aus verschiedenen Gründen nichts mit Hunden zu tun haben wollen und das muss man akzeptieren.
Das Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt!

Psovaya Borzaya

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Beruf: dipl. pflegefachfrau, 20% pensum im nachtdienst

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23

Dienstag, 21. Oktober 2014, 13:34

Zu denken, ich habe ein Recht auf ein ungefährliches Leben, die anderen sollen sich gefälligst so verhalten, damit ich auf nix mehr selbst aufpassen muss.

Dieses Abgeben/Aufgeben von Eigen-Verantwortung! Dieses Reinschlittern in ein fremdbestimmtes und abhängiges Leben.....



ha, du sprichst mir aus der seele, aber sowas von...

gestern wieder ein beispiel dessen erlebt, allerdings, (wie meistens wenn ich mich aufrege) nichts mit nichthundehalter, sondern mit hundehalter.

meine freundin und ich sind an der thur, man sieht weit, es hat sehr viel platz, man kann dirkekt am fluss laufen oder oben auf dem damm, dazwischen liegen mehr als 20 m. wir laufen unten, sie mit 4 whippen, ich mit einer whippe und 2 barsois. kommt eine frau entgegen, ein kooiker, ein ebenso grosser mix und noch etwa 4 oder 5 kleinere hunde. wir leinen alle an und trennen uns. meine freundin geht richtung damm, ich bliebe wo ich bin. die andere frau kriegt ihre vielen hunde nur zum teil angeleint. sie bleibt bockstill stehen, ihre hunde tun blöd. weil ich ja weiss, der rüde meiner freundin neigt dazu, bei sowas zurück zu geben trennen wir uns eben. meine whippette interessiert sich nicht für die hune, aber beim mitkläffen ist sie immer dabei. die frau herrscht mich plötzlich an wieso ich hier laufe, ich sehe ja, sie könne so nicht an mir vorbei. da mir dies unverständlich ist bei dem grossen platzangebot und ich zudem meine hunde alle angeleint habe im gegensatz zu ihr, frage ich nach dem warum. "ja weil ich meine nicht angeleint habe". äh???? ja, dann leinen Sie doch an oder ist das jetzt mein problem? muss ich für Sie ihre hunde anleinen???
sie hatte natürlich angst, wenn ihre zwerge in mein rudel laufen (was sie dann auch taten) würden meine viel grösseren denen was tun. sprich: die frau war sichtlich nicht in der lage auch nur einen ihrer hunde unter kontrolle zu bringen. sie ist schlicht darauf angewiesen, dass alle andern ihre hunde anleinen und noch dazu eine riesenbogen um sie machen, denn sie selber kann/will nicht für ihre eigene sicherheit und vor allem die ihrer hunde sorgen.

bezüglich nichthundehalter: ich erlebe selten bis nie, dass (ausser mal kinder) sie einfach "zugreifen" beim hund. wenn doch, bin ich persönlich auf der sicheren seite, weil ich da mit den hunden einfach glück habe, die finden das toll oder lustig oder sonswie positiv.
was ich aber manchmal sehe ist "mir gehört die welt, also geh weg" leute und das bringt mich in etwa so auf die palme wie das mit der fehlenden eigenverantwortung. am selben ort wie oben beschrieben war ich mal mit 2 kolleginnen laufen, alle hatten mehrere hunde, insgesamt hatten wir etwa 8. einige wanderer kommen uns entgegen. wir nehmen alle unsere hunde zu uns ins "sitz" oder "platz" und machen den weg fre. einer nach dem andern passiert uns, die meisten grüssen, ein mann sagt noch wie schön unsere hunde gehorchen und bedankt sich fürs platz machen. am schluss kommt noch eine frau und sofort wäffelt sie los "soviele köter und keiner ist an der leine".
ich entgegne ihr, sie könne ja sehen, unsere hunde seien unter kontrolle und wir hätten ihr extra platz gemacht. ja und? ICH WILL dass sie angeleint sind wenn ich komme. ah was?? dort ist aber gar kein leinenzwang. dieses fast geschrieene "ich will" brachte mich vollends auf die palme und ich sagte ihr, sie sehe ja wie freundlich unsere hunde bei uns warten und die einzige die herumbelle sei sie selber. dem freundlichen mann war es sichtlich peinlich, vermutlich war es der ehemann... sowas ist für mich das pendant zu den "ich muss nicht anleinen, meiner tut nix, schauen Sie selber wie sie klarkommen"-hundehalter.

ich versuche immer, selber keine fehler zu machen und die fehler anderer vorher zu sehn und zu tolerieren. denn was nützt es mir, prinzipiell im recht zu sein, wenn dann wirklich was passiert' den ärger hab ja doch ich. ich hab den ärger wenn sich meine grossen hunde gegen einen unangeleinten kläffenden und zwickenden zwerghund wehren, ich hab den ärger wenn freche kinder meine hunde provozieren und sie sich das nicht gefallen lassen und ich hab den ärger wenn ein velofahrer voll garacho durchs fahrverbot fährt und von meinem in den weg laufenden hund zu fall gebracht wird.
ich sehe genug leute, die entweder kein hirn haben oder es jewils zuhause vergessen. da möchte ich selber dann besser sein und entsprechend handeln. die vielen guten begegnungen, gerade mit den vielen kita-, kiga-, und unterstufenklassen an der töss entschädigen mich dafür.
mit tricks können wir, wie gesagt, nicht gross aufwarten. aber einen hund ganz aus der nähe zu betrachten, ihn anzufassen, vielleicht mal ein "sitz" oder "touch" zu verlangen oder einfach nur einen ball zu schmeissen, damit sind viele kinder auch schon glücklich und für ein leckerli sind meine dafür stets zu haben.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Tabasco

Sportdoggie

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24

Dienstag, 21. Oktober 2014, 14:14

@ Bea: Aber gerade wenn der Vater Angst vor Hunden gehabt hätte, würde er doch seine Kinder nicht der "Gefahr" eines grossen Hundes aussetzen.

Nein, das sehe ich auch so, dass der sich eher dachte: Ein angebundener Bäri ist bestimmt freundlich und ist somit Freiwild für seine Kinder.

25

Dienstag, 21. Oktober 2014, 14:24

Bea, ganz ehrlich....meine Meinung?

Vor dem Laden sind Ringe zum Hunde anbinden. Ganz offiziell. Und die HH hat definitiv kein "Verbot" übertreten.
Ich komme aus einer Zeit (die HH ist übrigends noch eine Generation älter), das haben wir gelernt, dass angebundene Hunde ohne Frauchen/Herrchen NICHT angefasst werden.

Der Hund ist Eigentum! Ich lasse ja meine Kinder auch an kein Motorrad das abgestellt ist und sie da draufklettern, dran rumdrehen und rumturnen. Fällt das Motorrad dann um, weil die Kinder zu wild tun und ein Kind wird verletzt...wird dann der Motorradfahrer schuldig gemacht?

Der Übergriff geht immer noch vom "Greifenden" aus.

Und vor 20/30 Jahren hat man jeden, der von einem angebundenen Hund gebissen wurde, weil er ihn begrapscht und bedrängt hat, gesagt.....selber schuld, lass doch die Finger von dem Hund, der geht dich nichts an.
Oder der Hund hat selbst, vorher, deutlich mitgeteilt mittels Knurren und ev. sogar Zähne zeigen, dass ihm daran nichts liegt.

Heute werden Hunde sehr oft gehindert dies mitzuteilen. Jeder hat Angst, es heisst dann...uiuiui, der Hund ist gefährlich und fürchtet die daraus entstehenden Konsequenzen. Die Hunde beschwichtigen also, und beschwichtigen und beschwichtigen... oft sagen die Leute dann noch, schau mal wie der sich "freut"..... ?( ...bis es den Deckel lüpft.

Das ist der Paradigmawechsel den ich anspreche.

Ich bin der Meinung, auch wenn ich mich nicht für Hunde interessiere, habe ich mich in dem Moment wo ich Mutter/Vater werde und Verantwortung übernehme, um meine Kinder gut gerüstet ins Leben zu führen, mich über die grundsätzlichsten Regeln des Alltags schlau zu machen, damit ich diese vermitteln kann.

Dazu gehören nebst Strassenverkehr, Wasser wie Seen, Flüsse, Elektrizität und fremde Menschen auch Tiere dazu. Katzen, Hunde, Pferde....sind in der Regel Alltagsbegegnungen und potenzielle Alltagsgefahren, die dann keine sind, wenn die Regeln gelernt werden.

Nur und da hast du recht, nützen mir und meinem Hund solche Gedanken nicht viel.

Und natürlich haben sich die Zeiten geändert und klar binde ich meinen Hund vor keinem Laden (mehr) an. Ja, ich lebe in einer Zeit, in der ich jederzeit mit ganz viel dummen, enthemmtem, regellosem bzw. respektlosem Verhalten rechnen muss.
Und klar, tue ich alles, damit mein Hund auch unangenehme Situationen aushalten kann.

Aber ganz tief in mir drin sagts mir immer wieder, da läuft was gewaltig schief.

Gruss Eva, der es immer noch um die Eingangsfrage des Respekts vor Tieren geht.

ps. Bei der betreffenden HH befürchte ich eher, dass der Hund mal gestohlen wird. Beissen wird die Hündin eher nicht so schnell. Wobei, die Situation war grenzwertig.

und nochmal ps. ich hätte grosse Lust die Verantwortlichen des Ladens zu bitten über den Anbinderingen doch ein Schild anbringen worauf in mehreren Sprachen steht: Bitte die hier wartenden Hunde in Ruhe lasse! Ansonsten = Berühren und Bedrängen auf eigene Gefahr!

inhii

Alphadoggie

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26

Dienstag, 21. Oktober 2014, 15:00

@damisi

Ich weiss was du meinst, früher (das klingt nun als wäre ich so extrem alt ;) aber habe ja nun auch schon über 20 J. eigene Hunde) galt noch, der Hund an der Leine ist im ,,Recht,, und ,,geschützt,,. Hunde die angebunden waren, lies man in Ruhe und näherte sich nicht ungefragt, das war einfach normal und machte man so.

doch leider haben sich die Gesetze etwas ,,verdreht,,. :noidea: Teils denke ich wie du, aber man muss ich halt anpassen.

Heisst halt für uns alle HH keine Hunde anbinden, weil gesetzlich darf ich ein Hund gar nicht unbeaufsichtigt lassen da der Hund eine Gefahr sein kann für Andere. :noidea: Aber die Ringe und Schnapverschlüsse werden natürlich auch nicht aus den Mauern gerissen nur weil sich Gesetze ändern. ;)

Und da alle Menschen es wissen, dass ein Hund schuld ist wenn er beisst obwohl ja dann evtl. auch ein Kind leidet (und nicht wie früher, dann ist Pech selber schuld), habe ich manchmal das Gefühl, es wird wie auf eine Art ausgenützt um Stunk zu machen, zu zeigen, dass sie was besseres sind und alles machen dürfen.

Meine Hunde sind nicht mit Kinder aufgewachsen und sind evtl. nicht so geduldig wie andere Hunde wobei noch nie was passiert ist. Aber nur weil ich gut schaue, sie nie alleine lassen im öffentlichem Raum (auch gerade wegen solchen Situationen wie bedrängen oder Steine werfen oder was auch immer). Ich habe aber immer viel Wert gelegt, dass meine Hunde möglichst keine negativen Erfahrungen mit Kinder haben und sie mit gezielten Begegnungen (eben die kontrollieren Kunststückli und Futter unter meiner Anleitung, wo ihnen Freude macht) sie möglichst ,,abzuhärten,,.

aber ich weiss was du sagen willst, die Zeiten haben sich geändert. Die Hunde müssen Maschinen sein, Bellen ist böse, Knurren ist böse, sogar schauen und atmen ist schon fast nicht mehr erlaubt ;) ... ja, es wird nichts mehr toleriert.

Bolotta

Alphadoggie

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27

Dienstag, 21. Oktober 2014, 15:11

Ich binde Luna auch Immer wieder vor einem Laden an. Der HH in Engelberg war vielleicht irgendwo außerhalb in den Ferien. Er war vielleicht auf dem Heimweg von einem Ausflug oder Wanderung, etc. Vielleicht hat er kein Auto, oder es ist ihm aus irgendeinem Grund nicht möglich, später nochmals ins Dorf zu gehen. Den Hund darf er logischerweise nicht mit in den Laden nehmen, also muss er ihn draußen anbinden.

Mir gefällt der Vergleich mit dem Motorrad ganz gut. Ein Fahrrad, das irgenwo nicht abgeschlossen abgestellt wird, ist ja auch nicht einfach für alle da.

In Zweisimmen verbinde ich oft den Einkauf mit einem Spaziergang. Gerade ins Dorf sind es ca. 2 km oder mehr. Es gibt einen wunderschönen Spazierweg dorthin.

Bea2521

Alphadoggie

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28

Dienstag, 21. Oktober 2014, 15:30

Mir geht es doch auch auf den Keks, das es öfter an Respekt fehlt, egal um was es geht. Ja das miteinander und mitfühlen geht flöten. Aber ich denke das man auch das nicht verallgemeinern kann und es wird immer "schwarze Schafe" geben.

Und das mit dem Coop in Engelberg, da gehörten die Ringe aus meiner Sicht auch abmontiert. An so einer Lage hat ein Hund einfach nichts alleine verloren, aus diversen Gründen. Wenn ich da nur an die Asiaten denke die jeden Hund fotografieren wollen! smilie_sh_019 die gehen da dann wohl auch einfach ran.

Mir liegt es natürlich besonders am Herzen das meine Kinder den Umgang mit Hunden wie mit allen Tieren lernen, aber auch hier sehe ich ja, das es trotz allen Bemühungen nicht immer klappt. Jeder Mensch, jedes Kind ist ein Individuum und grade Kinder handeln oft sehr impulsiv und emotional, was ja eigentlich auch richtig ist, aber grade in solchen Dingen sollten sie halt öfters mal anhalten und zuerst nachdenken, wie ja im Vergleich zum Strassenverkehr.

Und ich weiss auch wie es früher war, ich erlebte das auch noch mit :d ich könnte gar die farbigen Betonkäfige vor der Migros in Ebikon aufzeichnen, wie die da aussahen wo man die Hunde einsperren konnte. Und ja früher wurde das definitiv anders gehandhabt. Daher sieht man ja heutzutage nur noch selten Hunde vor den Einkaufsläden.

Und ja genauso wie Hunde sollten auch schon Kinder wie Maschinen sein, das wünschten sich zumindest viele. Und springt ein Kind mal zu viel rum, ist aufgedrehter als andere und kann nicht stillsitzen, heisst es bald mal es ist Verhaltensauffällig. Aber ich bin eine die gegen diesen Strom schwimmt, daher ist es mir so wichtig das meine Kinder und auch Jacky zusammen rumtoben und rumrennen können und meine Kinder aber auch lernen, wann es genug ist. Und sie dies dann nicht nur bei Jacky so handhaben sondern auch bei anderen Hunden. Und daher ist es das A und O das meine Kinder immer als erstes den HH ansprechen ob sie überhaupt zu ihrem Hund hin dürfen und allenfalls streicheln. Aber eben, grade wenn ich den HH kenne und der Hund dann zu mir kommt fällt es Matteo schwer an die "Regeln" zu denken.
Das Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt!

Yvaine83

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29

Dienstag, 21. Oktober 2014, 16:14

Meiner Meinung nach sollte es auch eigentlich so sein, dass man angeleinte fremde Hunde nicht anfasst. Und prinzipiell sollte das auch jedem Nicht-Hundehalter klar sein.

Ich weiss, dass ich trotz allem damit rechnen muss, dass es doch gemacht wird. Aber wenn ich dann jemand anfahre, dass er das ohne Erlaubnis nicht zu tun hat, dann fühle ich mich im Recht. Mein Motorrad ist da auch schon drunter gekommen...hab mir grad was zu Trinken geholt und als ich raus kam sassen die Kiddies drauf um für ein Foto zu posieren! Da hab ich genauso gekeift! Das gehört sich einfach nicht. Genauso wenig gehört es sich fremde Tiere ohne Erlaubnis zu füttern! Und DAS ist ja mittlerweile auch allen klar. ( Hoffe ich.) Aber eben, gemacht wird's halt trotzdem und da muss ich als HH das Risiko mit einkalkulieren und überlegen, ob mein Hund in solchen Situationen gefährlich reagieren könnte. Denn der leidtragende bleibt am Ende der Hund.

Im Moment habe ich ein kleines persönliches Problem damit, dass es bei uns auf dem Reithof, auf dem mein Pferd eingestellt ist, Welpen hat. Sie sind jetzt etwa 7 Wochen alt und das Welpengehege ist quasi für jeden frei zugänglich und von der Strasse einsehbar. Jetzt wimmelt es auf dem Hof natürlich nur so von Kindern und alle hocken immer im Welpengehege und knuddeln und tragen die Welpen durch die Gegend. Mir macht das etwas Bauchweh. Klar sind die Hunde damit gut sozialisiert, aber ohne Aufsicht finde ich die Sache echt heikel und ich hab auch den ein oder anderen Welpen schon aus einer Höhe von 50-60cm auf den Plattenboden fallen gesehen.... Ich kann da nicht dazwischen quatschen, weil es auf dem Hof schon immer so war wenns nen Wurf gab und weil ich Stress mit den Besitzern nicht riskieren kann. Aber ich bin echt froh wenn die Kleinen vermittelt sind und ich mir das nicht mehr anschauen muss.

Yvaine83

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30

Dienstag, 21. Oktober 2014, 16:20

...und bitte steinigt mich jetzt nicht, weil ich da nur wenig bis garnicht eingreifen kann!

Jeder der ein Pferd hat, wird nachvollziehen können wie extrem schwierig es sein kann einen idealen Platz zu finden und den habe ich ( aus Pferdesicht) dort!

31

Dienstag, 21. Oktober 2014, 21:36

Hallo Bea und Inhii, hab euch schon richtig verstanden und weiss was ihr sagen wolltet. Nur damit es kein Missverständnis gibt. Ich bin durchaus auch der Meinung, dass jeder Hundehalter dafür Sorgen muss, dass von seinem Hund keine Gefahr ausgeht. Da bin ich ganz bei euch.

Ich will auch nicht sagen, früher war alles besser, ganz sicher nicht. Das wars nicht. Nicht für Kinder und nicht für Hunde.

Doch mir scheint und ihr sagt es ja auch, dass man früher doch eher noch mal Erfahrungen machen durfte und daraus lernte und.... fertig.
Als mein Benjamin z.B. als Kind mit seinen Schulkollegen von der Schule heimlief, rumpelten sie im Rumalbern in eine Hundehalterin, die ihnen mit ihren 2 Hunden entgegenkam. Beni wurde daraufhin von einem der Hunde ziemlich geknellt in den Oberschenkel. Das war ganz schön blau.

Bin ich auf die Barrikaden? hab ich die HH beschimpft, angezeigt? Klar hätte sie die Hunde auf die andere Seite nehmen können.....aber provoziert haben die Kinder die Situation. Beni hatte ab da verstanden, dass nicht alle Hunde so geduldig sind wie unser Cäsar und dass man durchaus mal blaue Flecken kassieren kann, wenn man rücksichtslos in Leute rempelt beim Spielen. Und hatte er nun infolge Angst vor Hunden? nein, aber eine Erfahrung gemacht die ihn gesunden Respekt beibrachte.

Schreibt so eine Situation heute mal jemand in einem Mamablogg, da geht aber dann die Post ab. "Anzeigen den HH, die würd ich fertig machen, der Hund käme weg, dafür würde ich sorgen usw"..... dass die Kinder sich rüpelhaft benommen haben und dafür umgehend eine Quittung kassierten, ist kein Thema.

Was Yvaine83 von den Welpen in ihrem Stall schreibt, das ist auch sowas.

Und nein, diese Welpen sind eben nicht gut sozialisiert.

Die können für Jahre versaut sein, was den Umgang mit Kindern anbelangt. Mein Hund ist das beste Beispiel dafür. Die hat vom ersten Tag an, als sie mit 10 Wochen zu uns kam, sich absolut von keinem Kind anfassen lassen. Aber nicht weil sie keinen Kontakt zu Kindern hatte, nein, sie hatte regelmässig Kontakt zu Kindern, sie wurde "zur Sozialisierung" in der Welpenkiste von Kindern rumgezogen, fallen gelassen und es wurde ihr weh gemacht. Die hatte mit 8 Wochen schon gelernt, wenn ich die ankurre und beisse, dann lassen die mich in Ruhe. (kam dann später so nach und nach alles raus...)

Viel Vergnügen mit einem so geprägten Hund in unserer Welt.
Ich bewundere echt meinen Hund, der über die Jahre die Entscheidung des "Weggehens" erlernte, diese auch nutzt, um nun wieder Neugier an Kinder entwickelt und von sich aus freundlich Kontakt aufnimmt. Blonde, ca. 8 -12 Jährigen Mädels müssen aber noch heute nix von ihr schnell und übergriffig wollen.

Erwachsenen haben oftmals selbst keinen Respekt vor anderen Lebewesen, sehen nicht die Hilflosigkeit und Ausgeliefertheit und zeigen den Kinder so auch nicht die Grenzen auf. Wie sollten diese dann die Kinder erkennen.
Und einen angebunden Hund von den Kindern bedrängen lassen, ist für mich auch so eine Respektlosigkeit der Erwachsenen. Genauso, wie zuzulassen, dass Kinder von einem Hund, der auf ein Sitzkommando konditioniert wurde, dieses 10/20/30x einfordern können.

Der TE kann ich nur empfehlen, stell deinen Hund dafür den Kindern nicht zur Verfügung.

Sozial kommen wir nicht auf die Welt. Das muss vorgelebt, erlebt und eben auch klare Grenzen gesetzt werden.

Und damit schliesst sich für mich der Kreis in Bezug auf Kindern Respekt vor Tieren zu vermitteln.

Gruss Eva und danke für den regen Meinungsaustausch.

Bea2521

Alphadoggie

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32

Mittwoch, 22. Oktober 2014, 08:42

Ganz genau, früher wars nicht besser, aber anders :good: und ja heutzutage muss man als HH weiss nicht wie alles doppelt und dreifach überdenken und weiss nicht wie aufpassen, das bloss nicht was passiert, wenn man dann nämlich an den falschen gerät :kaug:

übrigens genau gestern hatte ich so eine Situation wo ich dachte, gehts noch?! einbisschen Dankbarkeit wäre schön! Gestern Vormittag traf ich ganz viele Hündeler hier im Dorf und machte hier eine grosse Runde. Eine schöne Strecke lief ich dann auch noch spontan mit einer Bekannten und dessen Hund mit. Dann sagten wir einander tschüss und da sehe ich eine weitere Bekannte aus dem Dorf mit ihrem Kind und einer Kollegin von ihr mit Kind mir entgegenkommen. Zudem wurde auch ein Kinderwagen geschoben. Ich reagiere wie immer und nehme Jacky an die Leine. Dann bemerkte ich dass das eine Kind von der Kollegin von meiner Bekannten etwas Angst hat. So stehe ich gar noch raus auf die Wiese und halte Abstand. Meine Bekannte kennt Jacky und weiss, das sie total lieb ist und sagt dann noch, ach kein Problem, musst nicht soweit weg stehen, Jacky ist ja ganz ne Nette und ich: es sei schon gut, der Junge habe ja etwas Angst und hier sei ja genügend Platz. Und was sagt die Mutter von diesem Jungen?! Ohne Danke und nichts, jaja bei Hunden wissen man sowieso nie was die tun! meine Bekannte dann gleich: "ja aber dieser Hund ist ständig von Kindern auch kleinen Kindern umgeben und ist sich einiges gewohnt, der ist wirklich toll und lieb und witzig!" und ich dann ja so sei es, aber klar ist man sich trotzdem nie sicher. Und die andere Mutter wieder "ja es sind und bleiben Hunde bzw. Tiere!" und ihr Ton sagte alles.

Aber hey hallo?! unsereiner leint den Hund schon weiss nicht wie weit vorne an, geht dann gar zeitig aus dem Weg und wartet und trotzdem kriege ich einen giftigen Ton zu hören. Das war genau so eine Person die am liebsten wohl keine Hunde sehen würde oder am Besten einfach irgendwo, wo sie nie ist! aber ich meine ich strenge mich wirklich an, aber das sind genau so Situationen wo ich wirklich alles zu 100 % korrekt gemacht habe, gar noch drüben hinaus und die meisten würden wirklich sagen, toll und danke. Aber diese Pute! :k_irre:

Und genau diese Situation hätte man ja nutzen können, dem Jungen diese Angst zumindest etwas zu nehmen, er war ja mit Gspändli unterwegs, die Jacky kannten und die wollten eigentlich zu Jacky hin. So Situationen hatte ich schon oft, das dann eben auch ängstliche Kinder die Angst etwas verloren durch Jacky. Das hätte ja die Mutter als Chance sehen können, aber sie unterstütz ja die Angst nur noch von ihrem Kind!!! in dem sie so blöde herum plappert.... und so lernt so ein Junge nie den respektvollen Umgang wenn die Mutter so reagiert. Im Gegenteil, der muss ja immer total falsch reagieren.
Das Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt!

33

Mittwoch, 22. Oktober 2014, 11:12

hm, das sehe ich von 2 Seiten.

Ich sehe es nicht unbedingt als negativ an, wenn ein Kind vorsichtig auf einen Hund reagiert. Vielleicht ist das noch sowas wie Instinkt. Nun liegt es an den Eltern, dem Kind den Weg zwischen Angst und Hemmungslosigkeit....hin zum gesunden Respekt zu zeigen. Zudem, bedenke, deine Kinder haben einen offenen unbelasteten Umgang mit dem Hund. Das fremde ängstliche Kind strahlt Unsicherheit und Angst aus. Das kann beim Hund auch zu Unsicherheit führen......

Die Mutter hat also insoweit recht, wenn sie sagt: "ja es sind und bleiben Hunde bzw. Tiere!"

Ein Beispiel, wo das vergessen ging:
Ich gehe mit Babykimba in den ersten wochen bei uns auf ihren kleinen Spaziergang und lasse sie beim letzten Haus im Quartier von der Leine. Hinter mir kommt eine Frau aus dem Haus. Sieht Kimba und herrscht mich an...Hunde müssen hier an die Leine, sofort! Ich bin verwundert ab der Vehemenz. Frage meine Nachbarin, als ich nachhause komme, was die denn hat, weil die so abgeht.

So erfuhr ich, dass ihr einer Sohn damals ca. 7Jahre vom kinderlieben ebenfalls 7 Jahre alten Goldenretriever der Grosseltern, der die Kinder von klein auf kannte, der Kinder liebte, die doch immer so schön spielten mit ihm (ich kenne die Buben als kleine Satansbraten) beim Besuch den Jungen "grundlos" ins Gesicht und in den Arm biss als der "mit dem Hund "kuschelte" . So dass genäht werden musste. Der Goldi wurde umgehend eingeschläfert.

Der Junge hat daraufhin eine regelrechte Paranoia auf Hunde entwickelt. Aber nicht nur der Junge, der Vater auch.

Ok, ich kann das nachvollziehen und respektierte die Angst. dh. Kimba geht immer kurz angeleint und auf der gegenüberliegenden Seite an diesem Haus vorbei. Es ist unsere Morgenrunde.
Eines Sonntagmorgen kam der Vater rausgewalzt. Er herrschte mich im Ur-Engelberger Dialekt an, immer käme ich hier vorbei, ich soll mit meinem Scheissköter gefälligst wo anders laufen. Es lange ihm, wenn sein Kind einmal von einem dieser hinterfotzigen Sauviechern gebissen wurde. Wenn er mich hier nochmal sieht knallt er den Köter ab? ?(

Erstmal viel mir die Kinlade bis ganz runter, so war ich baff über diese Wut.

Ich habe mich aber schnell gefasst und bin ganz ruhig stehen geblieben, liess ihn austoben und dann sagte ich ihm, dass ich weiss, dass sein Sohn gebissen wurde und dass ich weiss wie sehr das draumatisieren kann.

Da liess er ein bisschen Luft ab..... gut, denn ich kam erst so richtig in Fahrt. Und setzte drauf:

Doch er solle doch bitte bedenken, ich und mein Hund haben daran nicht den geringsten Anteil. Es war nicht irgend ein fremder Hund der sein Kind gebissen hat. Sondern der eigene Familienhund.
Und wenn er schon so wütend ist, dann doch bitte auf sich selbst. Weil sie als Eltern ihre Aufsichtspflicht nicht wahrgenommen haben, weil sie den Hund falsch einschätzten, weil sie vergessen hatten, dass Hunde kein Spielzeug für Kinder sind.

Und deshalb verbitte ich mir jegliche Angriffe und Bedrohungen von ihm. Sonst bin ich heute noch auf der Polizei und werde dafür sorgen, dass er mich für längere Zeit nicht mehr bedrohen kann. Das wäre dann das 2. Trauma für seine Kinder, weil er wieder eine Situation falsch einschätzt.......und nun tun wir so, als wenn wir beide das Alles gar nie gesagt hätten....ok? Einen schönen Sonntag noch...

Der Mann hat mich nie mehr angesprochen. Ich existiere nicht mehr für ihn. Damit kann ich leben. Seine Kinder aber quatschen mit mir und seine Frau grüsst sogar.

Ich denke wenn von vornherein der Hund nicht als Spielzeug für die Kinder angesehen wird, als DER Familienhund, der die Kinder soooo liebt, einer der niiiiiiiiemals schnappen, beissen würde...gar niiiiiemals.... dann ist die Gefahr für Kinder viiiiiiiiiel geringer!

Ich bleibe dabei, den Hund generell als lieb und harmlos zu vermitteln, halte ich nicht für den richtigen Weg und auch nicht für meine Aufgabe.

Besser vorher vielleicht zuviel Respekt als später schmerzhafte Erkenntnis.

Gruss Eva

zum Beispiel: ich war nicht unvorbereitet so schlagfertig, Ich spürte schon lange an den giftigen Blicken, dem "nicht Zurückgrüssen" und dem Gebrummel, dass da irgendwann was kommt und hatte mir das schon in etwa bereitgelegt.....

Bea2521

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34

Mittwoch, 22. Oktober 2014, 11:32

Ja eben, ich gab ihr ja soweit recht. Ich habe nicht gesagt, ach die Jacky macht nichts. Das war meine Bekannte :kaug: ich gab der anderen ja gar recht, als sie sagte man wisse nie bei einem Hund. Aber der Ton macht die Musik!!! Und der Junge hat sich absolut nicht negativ verhalten, ganz im Gegenteil. Und grade als sein Gspändli mir zu winkte und mit mir redete und eben auch meine Bekannte von Jacky redete, wurde dieser Junge sofort "lockerer". Aber die Mutter gibt ihm ja gar keine Chance den Umgang mit Hunden zu lernen. Ihr Ton war giftig und angriffig, nicht unbedingt die Worte, aber ihr Ton der war mir dann einfach zu viel. Daher habe ich mich dann auch rasch verabschiedet, nach dem ich kurz ein paar Worte mit meiner Bekannten gewechselt habe, aus schöner Entfernung. Ja, ich weiss nicht, ob da mal was vorgefallen ist, aber dann kann man das ja auch allenfalls erklären bzw. diese Person, falls denn mal was passiert ist, ich hatte einfach mit dem giftigen Ton ein Problem und sie liess Jacky und mir ja nicht mal eine Chance. Wie es dir auch erging. Du konntest an der damaligen Situation absolut nichts dafür, aber dennoch hättest du dich fern halten sollen/müssen.

Mich hats einfach etwas betrübt, weil ich wirklich schon von guter Distanz aus anleinte und dann gar noch auf die Wiese stand um noch mehr Distanz zu schaffen und das dann nicht mal gewürdigt wird, sondern ich dann noch mit einem giftigen Ton angesprochen werde. Ohne das sie sich erklärte, noch das sie Jacky und mir eine Chance gab. Nicht jeder HH und Hund ist böse :kaug:
Das Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt!

35

Mittwoch, 22. Oktober 2014, 11:43


Mich hats einfach etwas betrübt, weil ich wirklich schon von guter Distanz aus anleinte und dann gar noch auf die Wiese stand um noch mehr Distanz zu schaffen und das dann nicht mal gewürdigt wird, sondern ich dann noch mit einem giftigen Ton angesprochen werde. Ohne das sie sich erklärte, noch das sie Jacky und mir eine Chance gab. Nicht jeder HH und Hund ist böse :kaug:
ja, das macht traurig, das kenne ich gut. Hund zurückgerufen, angeleint, auf die Seite gegangen, gegrüsst und was kommt?......ein giftiger Blick.
Dann weiss ich wieder, dass ich und mein Hund abkriegen, was ein anderer ausgelöst hat.

So freut es mich immer , wenn ein freundliches Danke kommt und ich sagen kann, ist doch selbstverständlich....

Bea2521

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36

Mittwoch, 22. Oktober 2014, 11:46


Mich hats einfach etwas betrübt, weil ich wirklich schon von guter Distanz aus anleinte und dann gar noch auf die Wiese stand um noch mehr Distanz zu schaffen und das dann nicht mal gewürdigt wird, sondern ich dann noch mit einem giftigen Ton angesprochen werde. Ohne das sie sich erklärte, noch das sie Jacky und mir eine Chance gab. Nicht jeder HH und Hund ist böse :kaug:
ja, das macht traurig, das kenne ich gut. Hund zurückgerufen, angeleint, auf die Seite gegangen, gegrüsst und was kommt?......ein giftiger Blick.
Dann weiss ich wieder, dass ich und mein Hund abkriegen, was ein anderer ausgelöst hat.

So freut es mich immer , wenn ein freundliches Danke kommt und ich sagen kann, ist doch selbstverständlich....


Eben genau so! Und zum Glück überwiegen die dankbaren Worte und Gesten, welche dann eben gegenseitig sind..... auch das wäre etwas was man bereits an die Kinder weiter geben sollte und nicht dieses abwehrende, negative.
Das Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt!

Psovaya Borzaya

Alphadoggie

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37

Mittwoch, 22. Oktober 2014, 12:05

ich stehe dazu, dass mir menschen suspekt sind, die keine tiere und besonders keine hunde mögen. für mich absolut nicht nachvollziehbar. in meinem leben sind tiere, nicht nur die hunde, das allerwichtigste und das ist so, seit ich denken kann. ich musste erstmal lernen, das zu akzeptieren. und auch, dass es nichts nützt, wenn jemand angst vor meinen hunden hat, ihnen zeigen zu wollen, dass meine doch wirklich sanft und lieb und harmlos sind. klingt für manche wahrscheinlich unverständlich, aber da ich weder angst vor spinnen, noch schlangen oder sonstwas habe (respekt schon, ich würd nicht ins bärengehege klettern oder eine unbekannte schlange anfassen oder eine qualle oder sowas "mutiges"), geht es mir vom verstand ab, dass erwachsene wirklich vor "sowas" angst haben. mittlerweile bin ich älter und akzeptiere das und verhalte mich auch entsprechend. aber nach wie vor bin ich der meinung, man hat einen mund zum sprechen und nicht um andere anzuschnauzen. es ist nicht mein problem wenn jemand angst hat. ich verhalte mich so, dass er keinen kontakt haben muss mit meinen hunden. aber ich werde mich niemals dafür entschuldigen dass ich hier und nicht dort drüben lang gehe, dass ich gleich 3 hunde habe, dass ich die frei laufen lassen wo möglich und erlaubt und erst recht nicht dafür, dass ich überhaupt existiere mit meinen hunden.
da werde ich ebenfalls sehr deutlich und ich bin nun mal, zum leidweser mancher zeitgenossen, ziemlich schlagfertig und fürchte mich auch nicht vor andern, mit ein paar ausnahmen...
leider gibt es aber sehr, sehr viele HH, jdenfalls da wo ich lebe, die null rücksicht auf irgendjemanden nehmen. nicht auf andere HH, nicht für radfahrer, sowieso nicht auf kinder. dieselben aber sind sofort bereit, wenn jemand reklamiert, denen die volle ladung an beleidigungen und beschimpfungen entgegen zu schleudern. dass da manche auf alle HH nicht mehr so gut zu sprechen sind, ist ja ebenfalls verständlich. ich gehe nicht zuletzt auch deshalb nie im dorf laufen.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Bolotta

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38

Mittwoch, 22. Oktober 2014, 18:26

Ich stelle immer wieder fest, dass wenn ein Kind Angst vor den Hunden hat, dass ihm das auch so eingetrichtert wurde. Sorry, wenn ich jetzt jemandem zu nahe trete, aber das sind meine Erfahrungen. Schon mehr als eine Mutter hat mir versichert, ihr Kind hätte Angst vor dem Hund. Genau diese Kinder waren es dann, die unbedingt meinen Hund streicheln wollten, die ihm ein Leckerli geben wollten, usw.

Ein Kind habe ich mal erlebt, das ist ein aufgestelltes, aufgewecktes Kind, hat überhaupt keine Angst vor Hunden. Doch als mal im Wald 2 Hunde miteinander spielten, wurde das Kind total hysterisch und schrie und weinte. Es erklärte mir, es fürchte sich, wenn Hunde frei sind und einander hinterher rennen.

inhii

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39

Mittwoch, 22. Oktober 2014, 18:31

ja, klar gibt es Eltern wo ihren Kindern Angst machen. Selber haben die Kinder keine negativen Erfahrungen gemacht. :noidea:

Erlebte es vor paar Jahren noch oft, dass wenn man mit einem Hund vorbeigelaufen ist, dass die Mutter dem Kind sagte ,,Achtung, Hunde beissen!!,, (oder ähnliceh Sprüche :bad: ) und dann das Kind weinte dann los. Also dem Kind wird es so gelernt, dass man Angst haben muss vor Hunden. Statt es dem Kind normal zu vermitteln wie man Hunden begegnet usw.. Es ist einfach schade und traurig wenn man solche Kinder sieht. Das wird über Generationen dann einfach so weitergegeben...

Yvaine83

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40

Mittwoch, 22. Oktober 2014, 19:25

Ich denke, dass die Eltern so sicher gehen wollen, dass ihr Kind keine Hunde anfasst und somit der Gefahr aus dem weg geht, verletzt zu werden.

Es ist ne dumme Taktik ( in meinen Augen ), aber wirksam. Wenn ich einem Kind erkläre, ja, du darfst Hunde streicheln und mit ihnen spielen, aber nur wenn du dieses und jenes berücksichtigst, dann ist das ja unsicherer, als wenn ich dem Kind soviel Angst mache, dass es von selbst niemals auf die Idee kommen würde.

Wenn man selbst keine Hunde mag, dann sieht man darin vielleicht auch kein grosses Problem. Schliesslich kann man ja ganz gut auch ohne Hunde leben. Dass die Kinder sich aber teilweise noch mehr in Gefahr begeben, weil sie kopflos davon laufen oder hysterisch werden sobald sie einen Hund sehen, das ist den Eltern scheinbar nicht bewusst. Und was für wunderbare Erfahrungen die Eltern ihren Kindern damit nehmen, davon will ich gar nicht erst sprechen.