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Labi-fan

Kläfferdoggie

  • »Labi-fan« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 447

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1

Freitag, 16. Januar 2015, 15:42

Multiresistente Keime und BARF?

Immer mehr liest man von der unterschätzten Gefahr Multiresistenter Keime im Fleisch, gegen welche im Krankeitsfall Antibiotika wirkungslos sind. Da man beim Barfen ja roh füttert besteht da die Gefahr, dass der Hund diese Keime aufnimmt? Auch für den Mensch ist ja der Umgang mit Rohfleisch problematisch. Wie handhabt ihr das?

Ich für mich esse ja keine Tiere mehr, aber den Hund kann resp will ich ja nicht veggie ernähren.
Herzliche Grüsse
Labi-Fan :smile:

Sternchen

Wachdoggie

Beiträge: 590

Doggie(s): Gioja Labrador

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2

Freitag, 16. Januar 2015, 15:54

uff, da hab ich mir wirklich noch nie Gedanken darüber gemacht :gruebel1:
Aber ich muss ehrlich sagen, da ich selber auch gern Rohes oder halb Rohes Fleisch esse und mir noch nie etwas passiert ist, glaub ich nicht, dass so schnell was passieren kann. Aber vielleicht sehe ich das auch bisschen blauäugig und sollte dies bisschen ernster angehen. :noidea:
Bin gespannt auf die anderen Reaktionen wo kommen werden.

Bea2521

unregistriert

3

Freitag, 16. Januar 2015, 16:31

Also es sollte ja mittlerweile allgemein bekannt sein, das in Fleisch von Massentierhaltung Antibiotika und weiss nicht alles enthalten ist. Hunde sind aber viel robuster Keimen/Bakerien gegenüber weder wir Menschen! Fleisch welches tagelang rum lag, kann vom Hund meist bedenkenlos gefressen werden, unsereiner hätte damit Probleme (ich nicht, bin ja auch zu 99% Vegi.

Wichtig ist bei Barf wie ja bei allem anderen Fleisch auch, dass dies NICHT aus Massentierhaltung stammt! und qualitativ hochstehendes Frischfleisch ist. Und auch nicht aus dem Ausland! Bei Pferd ist mir zudem wichtig, das dies kein Fohlenfleisch ist und bei meiner Marke von Barf ist dies gar explizit so deklariert, das kein Fohlenfleisch verwendet wird.

Ich mache mir bei Barf bei Jacky diesbezüglich keine Sorgen, da ich überzeugt bin, entsprechend gutes Fleisch, besonders auch aus ökologischer und ethischer Sicht für Jacky ausgewählt zu haben.

Bei Fertigfutter würde ich mir da mehr Sorgen machen, grade bei Billigfutter wo überhaupt nichts deklariert ist, dies kommt dann eher noch aus Massentierhaltung wo die Tiere weiss nicht wie gehalten und geschlachtet werden, vollgestopft mit Medikamenten, ohne Auslauf und Tageslicht.

4

Freitag, 16. Januar 2015, 17:14

Also es sollte ja mittlerweile allgemein bekannt sein, das in Fleisch von Massentierhaltung Antibiotika und weiss nicht alles enthalten ist. Hunde sind aber viel robuster Keimen/Bakerien gegenüber weder wir Menschen! Fleisch welches tagelang rum lag, kann vom Hund meist bedenkenlos gefressen werden, unsereiner hätte damit Probleme

Bei Fertigfutter würde ich mir da mehr Sorgen machen, grade bei Billigfutter wo überhaupt nichts deklariert ist, dies kommt dann eher noch aus Massentierhaltung wo die Tiere weiss nicht wie gehalten und geschlachtet werden, vollgestopft mit Medikamenten, ohne Auslauf und Tageslicht.
Dem schliesse ich mich voll & ganz an.

DanielaKoAm

unregistriert

5

Freitag, 16. Januar 2015, 20:51

Dem kann ich mich leider nicht 100%ig anschließen. :gruebel1:

Wie meine Ernährungsberaterin mir letztens sagte/bestätigte, ist das Barffleisch weniger kontrolliert als das Fleisch im Fertigfutter. Also im Barf kann man durchaus auch Massentierhaltungsfleisch haben, da es ja an für sich die Abfälle von dem Fleisch ist was für uns Menschen in Handel kommt. Kann also alles quer Feld ein sein. Wirklich sicher sein, denke ich, kann man nur bei seinem Metzger des Vertrauens oder direkt vom Bauern selbst!
Das Fertigfutter wird viel strenger kontrolliert, ja sogar intensiver und strenger als das "Menschen"fleisch. Vor einigen Jahren sah das sicher noch anders aus! Da gab es noch kein Premiumfutter von so vielen Herstellern. Da wurde sicher mehr gepanscht, vorallem auch unter den sogenannten Markenfuttersorten. Nicht von ungefähr kommen unsere ganzen Problemhunde mit ihren Krankheiten. Sicher, die Zuchtauswahl wurde häufig sehr einseitig getroffen und damit die Erbkrankheiten provoziert, aber das industrielle Futter war noch sehr "primitiv" und hat somit viel dazu bei gesteuert.

Ich habe so langsam das Gefühl, mit dieser Barfwelle heute, machen wir eigentlich die selben Fehler wieder wie damals mit dem unausgereiften Fertigfutter. Ok, das ist jetzt eigentlich auch ein anders Thema, wollte es nur mal in dem Zusammenhang erwähnen! :peinlich:

Ich finde bis jetzt, die Abwechslung, ist der Schlüssel für gesunde stabile Hunde! Dazu zählen auch "Tischabfälle" und gekochtes, sowie roh und wirklich gutes Fertigfutter. Am liebsten alles vom Metzger oder Jäger. Aber dafür kenne ich noch zu wenig Leute. Und das Fertigbarf ist ja auch sehr bequem, ist ja keine Dauerfütterung, nur hin und wieder!
Ok, meine Hunde sind nun noch jung, was in ein paar Jahren wird, kann ich noch nicht abschätzen, ob ich mit meiner Strategie wirklich richtig fahre, aber ich habe zumindest heute ein gutes Gefühl damit! :nicken:

inhii

Alphadoggie

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6

Freitag, 16. Januar 2015, 21:26

Da habe ich ja sogar mal ein Vorteil beim ,,nicht richtigen barfen,, ... denn ich koche das Fleisch ab ;)

Ich wusste nur, dass sich spezielle gefährliche Bakterien vermehren/bilden können wenn man das Tiefkühlfleisch ohne Luftzufuhr auftaut oder es dann so roh aufbewahrt. Also mache ich ein Schnitt ins Pack, lege es auf ein Teller und lege es so in den Kühlschrank am Abend, nächsten Morgen ist es schonend aufgetaut und dann ab in die Pfanne.

Von weiteren Bakterien habe ich nichts gehört. :noidea:

Bea2521

unregistriert

7

Freitag, 16. Januar 2015, 21:40

Also bei der barf Marke welche ich verfüttere ist alles streng kontrolliert und sehr gut deklariert! Und ja davon bin ich überzeugt, zudem sehe ich mit meinen eigenen Augen was ich verfüttere. Es sind unter anderem richtige knochen, nicht irgend ein Mehl etc. und es gibt sicher überall schwarze Schafe. Und bei den gewissen Preisen bei fertig Futter kann man sicher keine auslaufhaltung erwarten. Übrigens Füttere ich kein fertigbarf, Fisch ist in Wurst Form zerhackt, alles andere sind Fleisch Stücke und fleischige Knochen, keine Würste.

3belgier

unregistriert

8

Freitag, 16. Januar 2015, 21:51

Es gibt überall schwarze Schafe, alles hat Pro und Kontra Punkte. Hunde werden alt ob sie nun mit BARF, Nassfutter oder Trofu gefüttert werden - Dafür gibt es ja zahlreiche Beispiele. Es gibt Bakterien, Chemie... es gibt Hunde die vertragen das eine Futter problemlos, andere weniger gut. Es gibt in meinen Augen nicht "Das Perfekte" und am besten ist es dass jeder HH für sich entscheidet was er seinem Hund füttern möchte. Ist der Hund gesund und fit, ist dass das beste was man am Ende auch vom TA bestätigt bekommen kann.

Meine Hunde werden alle gebarft, das Fleisch wird aus der Mezgerei in unserer Nähe bezogen. Es schmeckt den Hunden, sie sind kerngesund, sie vertragen das Futter sehr gut & das ist für mich der gewichtigste Punkt.

Gimp

Sportdoggie

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9

Samstag, 17. Januar 2015, 00:24

Da ich alles kochen muss, was "frisch" ist, habe ich keine großen Bedenken was die Bakterien betrifft.
Die meinen essen Fleisch (interessanterweis) nicht roh..

Ganz ehrlich? ich habe NULL bedenken .. 99% Panikmache ..
Das Leben ist kein Ponyhof.. ich kann nicht ums verrecken alles verhindern .. was meine Hunde und ich aber können: gut Leben, bis wir sterben .. :good:
***********************************************************
Wer die Menschen kennenlernt, wird seine Liebe lieber den Tieren schenken.
Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als ein Mensch mit stundenlangem Gerede.
und bitte: Jeans "hudeln" ist keine Liebesbekundung. :bruell:

10

Samstag, 17. Januar 2015, 07:36

Du merkst, keiner hat hier wirklich hilfreiche Antworten ausser dass die selbst angewendete Methode gut taugt.

11

Samstag, 17. Januar 2015, 08:37

Das ganze Leben ist ungesund, sonst würde ja niemand sterben. Ich denke, dass wir alle uns hier die grösste Mühe geben unsere Hunde möglichst optimal zu ernähren, aber die Luft ist belastet, das Trinkwasser ebenso und da es in der Tiermast nun mal um Geld, viel Geld geht, werden die Tiere auf möglichst engem Raum gehalten, was sie stresst und darum benötigen sie Medikamente. Wer nicht das Glück hat "seinen" Bauern, bei dem die Tiere wirklich fast nur draussen auf der Wiese sein können, zu haben und dort sein Fleisch zu kaufen, muss halt darauf vertrauen, dass Bio wirklich Bio ist - ob die Angaben dann stimmen, ist eine andere Frage.
Ich hab meinen Metzger und gemäss seinen Angaben stammt das Fleisch aus der nahen Umgebung (ich lehne nämlich lange Tiertransporte ab), nur grünen Pansen und die anderen Innereien muss ich beim Apollo-Shop beziehen, die Dame holt es aber auch aus der Umgebung.
Und darum, nein ich hab mir noch nie Gedanken über Keime, multiresistente Keime & Co. gemacht. Lady wird seit gut 7 Jahren gebarft und ihr geht es prima.

Lagotto

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12

Samstag, 17. Januar 2015, 08:49

Denke, dass ist schon zunehmend ein Problem, nicht nur für unsere Hunde. Ich versuche die Gefahr zu reduzieren, indem ich deutsches Fleisch und generell Produkte aus dem Ausland meide. Aber wirklich sicher sein kannst Du Dir nie... Auf der anderen Seite bekommen unsere Hunde, teils jährlich, Kombiimpfungen mit Aluminiumverbindungen verpasst, die auch nicht ohne sind... 
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Lia

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13

Samstag, 17. Januar 2015, 13:51

Aus der Sicht der Tierhaltungsvorschriften ist es sicher angebracht, auf ausländisches Fleisch zu verzichten. Ob in der Schweiz der Medikamenteneinsatz tiefer ist, weiss ich jedoch nicht. Auch hier werden z.B. wenn mehrere Kälber die aus verschiedenen Betrieben stammen, am gleichen Tag im Mastbetrieb eingestallt werden, die Tiere mit Antibiotika versorgt, bevor sie den Stall betreten. Dies ist leider auch nötig um den Tieren gefährlichen, ansteckenden Durchfall etc. zu ersparen. Den Bauern kann kein Vorwurf gemacht werden. :nönö: Das Problem liegt bei uns Konsumenten..... :nicken:

Bea2521

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14

Samstag, 17. Januar 2015, 14:17

@Lia, da stimme ich dir absolut zu, das Problem liegt an uns Konsumenten :good: das absolut gesündeste wäre, als Selbstversorger zu leben, dann wüsste man wirklich was man den Tieren verfüttert und auch selber auf dem Tisch hat.

Aber ich denke auch, so richtig schlimm ist es hier in der Schweiz sicher nicht, im Vergleich zu anderen Ländern, ABER es gibt in der Tierhaltung noch grosses Verbesserungspotenzial und da liegt es wirklich an uns Konsumenten, das da was geht. Eben nicht mehr einfach irgend was einkaufen, sondern wirklich drauf schauen, woher kommts und wo und wie wurde es produziert und beim Fleisch ob es Freiland/Weidehaltung ist ect.

Aber um aufs Thema zurück zu kommen, weder damals beim Fertigfutter noch heute beim Barf mache ich mir diesbezüglich Sorgen, in anderen Ländern wäre dies wohl eher der Fall, abe nicht hier in der Schweiz. Aber auch hier ist eben nicht alles Gold was glänzt und schon hat man Pferdefleisch anstatt Rind in der Lasagne :kaug:

erica

Sportdoggie

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15

Samstag, 17. Januar 2015, 16:31

generell Produkte aus dem Ausland meide. Aber wirklich sicher sein kannst Du Dir nie...


Also meine Hunde fressen kein Schweizer Fleisch, da ich seit 10 Jahren in Frankreich wohne und ich kann nur sagen, es geht beiden bestens. Auch ich erfreue mich bester Gesundheit. :smile:

inhii

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16

Samstag, 17. Januar 2015, 17:15

@erica

:good: stimmt, wenn ich in Frankreich bin, dann würde mir nie in den Sinn kommen CH-Fleisch zu kaufen :nönö: Dann esse ich das Fleisch wo es dort hat und es ist lecker... und bisher hatte ich noch keine Probleme. Meine Hunde verdauen es sogar besser (Kot ist dort nie dünn) als das CH-Fleisch, warum auch immer.

Ich glaube nicht, dass ausländisches Fleisch mehr Bakterien haben als CH-Fleisch. :nönö:

Bea2521

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17

Samstag, 17. Januar 2015, 18:08

Mir geht es hier um die ökologischen Aspekte ^^

Lia

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18

Samstag, 17. Januar 2015, 19:02

inhii, ich glaube auch nicht, dass ausländisches Fleisch mehr Bakterien enthält. Aber vielleicht wurden die Masttiere etwas mehr mit Medikamenten behandelt als die CH Tiere. Wenn ich mir die erlaubte Tiere oder kg Tier pro m2 Stallfläche in der Schweiz anschaue und die erlaubte Besatzesdichte im Ausland... Da frage ich mich jeweils, wie so viele Tiere auf diese Fläche gequetscht (da fällt mir kein anderer Ausdruck ein) werden können :wall: Je mehr Tiere, desto mehr Krankheiten... Bei uns in der Schweiz wird schon sehr viel prophylaktisch verabreicht. Bei Kälbern v.a. beim einstallen halt wirklich Antibiotika und beim Geflügel und Kaninchen Kokzidiostatika über die ganze Mastdauer. Dies muss dann 5 Tage vor der Schlachtung abgesetzt werden. Im Fleisch sind dann keine Rückstände mehr nachweisbar. Wer garantiert mir jedoch, dass die Absetzfrist eingehalten wird??? Mit Fleisch wird bekanntlich so viel geschummelt. Vermutlich muss im Ausland wegen der hohen Besatzesdichte mit mehr Krankheiten gerechnet werden und deshalb werden mehr Medikamente benötigt. (Auch weiss ich, dass einige Medis in der Schweiz verboten sind, im Ausland jedoch noch eingesetzt werden dürfen. - z.B gegen die Schwarzkopfkrankheit bei Truthennen haben wir in der CH kein zugelassenens Medikament mehr) Die Geschichte hat gezeigt, dass durch den Medikamenteneinsatz bei Tieren sehr viele Resistenzen gezüchtet wurden. Dies betrifft uns nicht, solange wir gesund sind. Aber so bald bei einer Krankheit ein entsprechendes Antibiotika benötigt wird, nützt es nichts mehr. Pech für den Betroffenen.... :sad: Ich persönlich würde kein rohes Fleisch essen. Da gibt es zu viele übertragbare Krankheiten. Ebenso in der rohen Milch. Egal ob von CH Tieren, Selbstversorgung oder ausländischen Tieren stammend. Den Hundis machen diese Keime und Bakterien in der Regel nichts. :brav0: Bei rohem Schweinefleisch ist jedoch Vorsicht geboten...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lia« (17. Januar 2015, 19:09)


19

Samstag, 17. Januar 2015, 21:54

Ihr wisst aber schon, dass "das Ausland" kein eigenes Land ist? Dass um die aller winzigstkleine Schweiz herum ganz viele andere Länder mit total unterschiedlichen Ansichten, Charakteren und Reglementen existieren?
Manchmal hat man den Eindruck, es gäbe nur CH und sonst lauter Deppen...
Wir Ausländer leben auch nicht mehr auf den Bäumen- einfach nur mal zum Sagen...
Multitesistente Keime sind überall denkbar. Und ehrlich gesagt würde dagegen nur helfen, in unserer völlig gesundheitsfanatisierten Welt wieder mehr Tod und Krankheit in den Alltag zu lassen. Wieder mehr Kinder auch mal Dreck fressen lassen. Einmal weniger Sagrotan, auch einfach mal ne Grippe durchleiden und in Gottes Namen dann auch mal ein krankes Tier verenden lassen. Nur dann könnten Mutter Natur und ihre Kinder- also wir- auch wieder eigene Abwehrkräfte entwickeln. Aber das geht natürlich nicht...

Nochmal zur Ökologie: es wäre demfall erheblich besser, wenn Zürcher künftig kein Bündnerfleisch mehr essen und statt dessen den nur 40 km entfernten Schwarzwälder Katenschinken kaufen. ;)

Gimp

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20

Samstag, 17. Januar 2015, 22:23

Sagrotan

Ich nenne sie gelinde: Sagrotan-Kinder .. eine Geißel unserer Zeit.
Unsere Zivilitation gesundet sich krank .. :angry2:

Ich bin nur froh, das meine Kinder nun außerhalb meines Einflussbereiches (sind alle Erwachsen) immer noch das soziale Medium: "Draußen" kennen und leben ..
So auch was unsere Tiere angeht.
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Wer die Menschen kennenlernt, wird seine Liebe lieber den Tieren schenken.
Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als ein Mensch mit stundenlangem Gerede.
und bitte: Jeans "hudeln" ist keine Liebesbekundung. :bruell: