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Sidcou

Schnupperdoggie

  • »Sidcou« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 19

Doggie(s): Sid und Cou

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1

Donnerstag, 26. Februar 2015, 01:34

Mehrhundehaltung mit unverträglichen Hunden

Ich weiss leider gerade nicht wo ich das Thema am besten deponiere, hoffe ich bin hier mal nicht völlig am falschen Ort.

Ich suche Erfahrungsberichte von Hundehalter, welche mehr als zwei, mind. Mittelgrosse Hunde halten, welche gegenüber fremden Hunden unverträglich sind. Mich würde interessieren wie ihr den Alltag mit den Hunden meistert. Geht ihr mit euren Hunden getrennt spazieren? Was macht ihr, wie reagieren eure Hunde, wenn ein fremder Hund in euer Rudel rennt (z.B. einer welcher nicht gehorcht und „nur spielen“ will?

Ich danke euch für eure Erfahrungen. Erfahrungen von Personen mit kleinen Hunden oder nur zwei Hunden bringen mich leider nicht weiter.

Yvaine83

Wachdoggie

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2

Donnerstag, 26. Februar 2015, 05:35

Sorry, aber was hat die Grösse damit zu tun? Ich denke problematisch ist das immer, egal ob Chihuahua oder Rottweiler....

Und tatsächlich ist auch ein Chi ein Hund und kein Hamster.

whyona

Kläfferdoggie

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Doggie(s): Tarek, mein kleiner Chaot und Whyona fest in meinem Herzen

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3

Donnerstag, 26. Februar 2015, 05:51

Na es macht schon nen unterschied ob du 3 x 25kg Hunde oder 3 x 4kg Hunde davon abhalten musst den anderen Hund zu schreddern ...
Ich mein wenn der gehorsam mal sitzt , dann gehts einfacher, aber bis dahin ist es halt schon auch ne körperliche geschichte ... und da macht die grösse einiges aus.

Meine eignen haben da zum Glück kein Problem, aber der Rüde meiner exmitbewohnerin schon, und da haben mir seine 27kg gereicht ... wenn ich mir das mal 3 oder mehr vorstelle ... Ja dann gut nacht.

Ich würde auf alle Fälle sehr gut vorausschauend laufen gehn, am gehorsam an sich arbeiten, vl mit bekannten Hunden üben ... im schlimmsten Fall den Rückzug antreten und dem gegenüber ganz deutlich zu verstehn geben dass der Hund wirklich zubeisst ... wichtig ist auch nicht hysterisch zu werden ... wasserflaschen und co (also für den kommenden hund, nicht deine eignen) wird schwierig, wirst keine Hand frei haben ... manchmal hilfts auch dem anderen Hind ne ganze handvoll Leckerchen entgegen zu schmeissen (die wirklichen tutnixe lassen sich oft dadurch ablenken) und dann ab und weg ... vl wenn die gefahr eines bisses da ist, anfangs mit Maulkorb arbeiten (gibt einem die sicherheit dass nix passieren kann) ... und ja evtl auch anfangs getrennt spazieren gehn.
Grüsse Nathalie mit

Tarek, Tervueren, 12.11.2014
Und Whyona im Herzen 20.06.2002 - 03.04.2017

testudo

unregistriert

4

Donnerstag, 26. Februar 2015, 06:38

Sind denn alle Hunde im Rudel unverträglich? Falls nicht würde ich wenn ein Tutnixler kommt und du nicht ausweichen kannst die Verträglichen voraus schicken, so dass der Tutnxler mit denen beschäftigt ist. Maulkorb finde ich in solchen Situationen immer hilfreich, da es DIR Sicherheit gibt, dass nix passieren kann. Dadurch wirst du ruhiger und dies wiederum überträgt sich auf die Hunde. Zudem leinen die Leute ihre Tutnixler interessanterweise viel häufiger an, wenn ein Hund mit Maulkorb kommt.

Huskybespasser

Sportdoggie

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5

Donnerstag, 26. Februar 2015, 08:59

Im Moment ist mir die Situation deiner Frage etwas unklar.

Wenn ich 3 oder mehr Hunde zusammen halte, sind sie ja mal nicht generell unverträglich, sonst wärd die Haltung gar nicht möglich.

Einem Freund ist es mal passiert, dass er mit 6 Hunde Gespann im Training unterwegs war, als ihm ein freilaufender Hund kategorie Dobermann, entgegen kam. Eine Bekannte folgte mit einem 4 Hunde Gespann.
Er stoppte das Gespann und bat den anderen Hundehalter mehrfach, seinen Hund anzuleinen. Ohne Reaktion.
Seine Leithunde waren absolut zuverlässig, sie liessen andere Hunde problemlos passieren.
Hier war die Situation allerdings so, dass der freilaufende Hund auf die Leithunde im Gespann losging... das war keine gute Idee.
Er hat die Attacke auf das Gespann nicht überlebt. Bis mein Freund vorne bei seinen Hunden war und das Chaos einigermassen sortiert hatte, war es zu spät.
Das ganze ging natürlich später vor Gericht. Der Amtstierarzt untersuchte alle Hunde meines Freundes (wesenstests in dem Sinne gab es noch nicht).
Mein Freund wurde nachher von jeglicher Verantwortung frei gesprochen.

Die Quint essenz der Geschichte für mich, wenn ich mit den Hunden unterwegs bin ist aber. Ich halte immer an und sichere meine Hunde vorne. Aber mehr, als den Anderen zu bitten, seinen Hund anzuleinen, kann ich auch nicht. Leider zeigt die Erfahung, auch wenn man Zuschauer mit Hund auf den Rennen beobachtet, dass ihnen das Gefahrenpotential eines Hundegespannes, mögen sie auch sonst noch so lieb sein, gar nicht bewusst ist.
Als Gott begriff, das nur die Besten Schlittenhundesport machen, erschuf er für den Rest Fußball.
Gott fragte die Steine: "Wollt ihr Musher werden?"-- Die Steine schrien: "Nein, dafür sind wir nicht hart genug!":kaug:


In Arbeit http://www.huskyranch.ch

inhii

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6

Donnerstag, 26. Februar 2015, 09:28

Also ich/wir gehen ja mit 2-4 Hunden laufen, sind aber verträglich. Wären sie es nicht und alle unverträglich, würde ich sicher nicht mit allen zusammen laufen gehen :nönö: ist viel zu gefährlich, zudem könnte man sie nur schwer kontrollieren im Fall der Fälle. Es braucht automatisch länger bis alle wieder still sind als bei einem Hund. Also ganz klar, getrennt laufen und am Problem arbeiten... :nicken:

Aber ich habe noch nie ein Rudel gesehen und Alle waren unverträglich :noidea: :nönö: da müsste ich mich schon fragen was da falsch gelaufen ist. Unter unverträglich verstehe ich Hunde die andere Hunde gleich packen würden und somit eine Gefahr darstellen. An der Leine kläffen usw. ist mir egal sofern der Halter sie von der Kraft her halten kann. Bei mir hatte es mal ein Mann mit 3 kleineren Hund (evtl. 30-40cm), er war auch unfähig diese 3 kleinen Hunde zu halten und sie zogen ihn sogar bergauf 5-10m mit. :wall: Von wegen Grösser der Hunde ;)

Aber generell finde ich es spielt keine Rolle ob nun 2 oder 4 Hunde :gruebel1: Schon 2 Hunde sind Anders als 1 Hund, und ob nun 2 Hunde mit 50kg oder 3 mit 25kg... Naja, sehe da kein Unterschied.

Zudem gehört jeder unverträglicher Hund an die Leine (gesichert) wenn andere Hunde kommen. Dazu ist es aber wichtig, dass die ,,ach so lieben,, Hunde auch gehorchen und abrufbar sind. Auch unverträgliche Hunde sind da und können sich nicht in Luft auflösen. ;)

Aline

Wachdoggie

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7

Donnerstag, 26. Februar 2015, 11:15

Finde es auch etwas schwierig, auf diese Frage zu antworten. Was bedeutet für dich unverträglich? Untereinander auch oder nur gegen aussen? Welche Situationen meinst du genau? Vielleicht hilft es auch, wenn du konkrete Fälle schilderst.

Ich gehe oft mit 3 Hunden spazieren, davon aber 2 sehr unkompliziert. Nur bei meinem muss ich immer wieder abwägen. Naja, bei wenigen Hunden scheint es vielleicht so, aber generell unverträglich würde ich niemals behaupten. Auch weil hier einige schon von Maulkorb schreiben, würde es mich interessieren, was denn hier genau angesprochen wird.
Generell würde ich nicht mit mehreren Hunden spazieren gehen, wenn mehr als 1 Hund problematisch ist. Das wäre ja Stress pur...

Sidcou

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Sid und Cou

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8

Donnerstag, 26. Februar 2015, 21:26

Danke euch für eure Antworten, ich sollte eventuell nicht mitten in der Nacht Beiträge verfassen.

Als es macht in meinen Augen einen grossen Unterschied ob ich grosse Hunde habe oder kleine, nämlich wie Whyona sagt, vom Körperlichen und Gewicht ob ich sie halten kann.

Ich bin im besitz von zwei Hunden, wovon die Hündin mit anderen Hunden (welche sie nicht kennt) absolut unverträglich ist. Der Rüde aus schlechter Haltung kommt und auch nur bedingt verträglich ist. Es ist so das meine Hunde einen sehr guten Grundgehorsam haben und ich noch nie Probleme hatte sie abzurufen. Bei mir sieht der Spaziergang so aus, das wenn ich unbekannte Hunde sehe, ich meine ins Fuss nehme (je nach Distanz anleine, ich kann andere Hunde welche keine Leinenaggression zeigen auch ohne Leine kreuzen und meine "nur" im Fuss führe). Nun kommt es aber leider sehr oft vor, dass andere Hundehalter ihre Hunde nicht abrufen können und diese zu meine kommen. Bei zwei Hunden habe ich genügend Hände und Kraft die Situationen (meine kurz führen und den anderen Abweisen) das nichts passiert.
Mich würde es interessieren ob es Personen gibt die ähnliche Probleme haben und statt zwei, drei Hunde führen? Ein Hund ableinen kommt für mich nicht in Frage, auch sehe ich nicht ein wieso ich meinen einen MK anziehen soll, wenn ich meine Hunde im Griff habe und es keine Probleme geben würde wenn der andere Hundehalter seinen Hund einfach anleinen würde.

inhii

Alphadoggie

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9

Donnerstag, 26. Februar 2015, 21:49

Naja, ich hätte schon mit meinen Mühe wären sie unverträglich und gingen voll in die Leine. Dann noch einen Hund abwehren damit er ja nicht genug Nahe kommt... das geht nur mit den Beinen, Hände usw. sind ja besetzt ;) Mit 3 oder 4 an der Leine und alle hängen rein und wollen ein Hund ,,fressen,, , hätte ich nicht viel Brot. Dann so gut es geht halten, versuchen sie zu ,,Vernunft,, zu bringen und hoffen dass der andere Hund klug ist und geht. ;) 4 von meiner Grösse (4x20kg) kann ich zumindest aus reiner Kraft wenn sie nicht wollen nicht mehr hinter mich bringen. :nönö: Aber eben, es käme mir nie in den Sinn mit so vielen unverträglichen zusammen laufen zu gehen :nönö:

Die Frage ist nur, hast du deine so gut im Griff, auch wenn ein Hund ums Eck zu laufen kommt und die Distanz sehr gering ist? Deine Hunde laufen ja kaum nonstopp bei Fuss sondern auch mal paar Meter vor dir.

Und es ist eben so, wenn deine Hunde Schaden anrichten, dass du haftest... ob nun deine an der Leine waren oder nicht, und ob der Andere frei war und gehorcht hat oder nicht. Auch egal wer angefangen hat. Der wo der Schaden macht ist der Depp. :noidea: Und da kommt es schon drauf an wie unverträglich deine sind. Ich meine wenn sie sich in andere Hund Beispiel verbeissen und schlecht wieder loslassen, ja, dann doch evtl. Maulkorb. Was wenn mal ein kleiner oder junger Hund kommt, muss er damit rechnen dass er nachher nicht mehr lebt? :huh: Unverträglich ist irgendwie Ansichtssache :gruebel1:

Ansonsten einfach lieber 1x mehr anleinen und klar somit zeigen was erwünscht ist (auch den Leuten zu rufen und es klar sagen) und das mit ,,nur,, ins Fuss finde ich sehr gewagt bei unverträglichen Hunden. Was wenn nun der Kreuzende doch im letzten Moment knurrt, bellt oder nervös wird? Wird er dann grad angegriffen von deinem wo dann ja frei ist? Du kannst ja nie genau wissen wie der andere Hund reagiert und dem zu folge kannst du nicht wissen was mit deinen Hunden genau passiert.

Ich meine wenn ein grober distanzloser Hund in unsere reindonnert, haben sie weiss Gott auch keine Freude (ich noch viel weniger :k_irre: ) , sie würden es auch zeigen, dass es nicht passt. Aber das Mass an Reaktion macht es doch aus.

Sidcou

Schnupperdoggie

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10

Donnerstag, 26. Februar 2015, 21:56

Ich führe meine zwei nun schon seit über vier Jahre so und werde auch daran nichts ändern, denn es klappt sehr gut so. Auch kreuzen ohne Leine geht, auch wenn der andere knurrt.
Die Gesetzlage kenne ich sehr gut, aber danke dir.

Ich wollte/will lediglich Erfahrungen von Leuten welche mehr als zwei unverträgliche Hunde haben und wie sie den Spaziergang meistern.

inhii

Alphadoggie

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Donnerstag, 26. Februar 2015, 22:00

sorry, aber dann frage ich mich was du als Antwort hören willst wenn bei dir alles super läuft :noidea:

Und so viel ich weiss gibt es hier Niemand mit 3 und mehr unverträglichen Hunden wo dann noch mit allen zusammen laufen gehen würde, weil es in meinen Augen total unverantwortlich wäre... Je nach Mass der Unverträglichkeit.

Ich habe wohl selber keine Unverträglichen aber Meinungen darf man wohl noch äussern... :rolleyes:

Aber OK, habe dein Wink verstanden und werde nichts mehr dazu schreiben. :winke: schöner Abend

Sidcou

Schnupperdoggie

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12

Donnerstag, 26. Februar 2015, 22:06

Na nicht falsch verstehen 1_(53) .

Du darfst gerne schreiben :zwinker: , ich habe ja nach Meinungen gefragt.
Nur habe ich mich glaubs etwas falsch ausgedrückt. Ich brauche keine Tipps zu meiner jetztigen Situation, sondern suchte/suche Erfahrungsberichte von Personen mit mehr als zwei Hunden, wovon einer oder alle unverträglich sind ;) .

Aline

Wachdoggie

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13

Donnerstag, 26. Februar 2015, 22:10

So wie du schreibst ist es doch klar das Problem derer, die ihre Hunde nicht anleinen. Ich finde es immer wieder komisch solches hier zu lesen, denn in meiner Umgebung erlebe ich es sehr selten, dass Hunde nicht angeleint werden, wenn ich mit meinen, angeleint, daherkomme. Aber damit will ich nicht behaupten, du würdest hier nicht die Wahrheit erzählen. Ich kenne es nur nicht so. Reagieren denn die Leute anders, wenn du stehen bleibst und wartest, bis die Hunde an der Leine sind?

Sidcou

Schnupperdoggie

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14

Donnerstag, 26. Februar 2015, 22:14

Im alten Dorf hatte ich solche Probleme auch nicht. Wohne aber leider seit einem Jahr an einem anderen Ort und dachte auch nie, dass es so mühsam sein kann.
Auf meine Zurufe (da stehe ich immer schon still und habe meine angeleint und bei mir), sie sollen die Hunde anleinen, kommt es vor das ich als Antwort bekomme; lassen sie ihre frei die Regeln das selber; Er will nur *sali* sagen, oder es wird versucht den Hund abzurufen was aber nicht klappt.

Bolotta

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15

Donnerstag, 26. Februar 2015, 22:18

Letzten Samstag traf ich eine Familie mit 4 Hunden, drei davon mittel-klein. (shelties). Der vierte noch ein junger BC. Alle 4 Rüden und total unkompliziert und absolut verträglich mit jedem Hund. Aber, die Besitzerin darf nicht alleine mit allen 4 Hunden auf einmal laufen gehen, da sie in ihrem Kanton ein Gesetz haben, welches besagt, dass nicht mehr als 3 Hunde aufs mal ausgeführt werden dürfen, pro Person. Da kommt nun eine daher mit 2 oder 3 Hunden, die absolut unverträglich mit andern Hunden sind. Unter HH gilt das ungeschriebene Gesetz, dass kein Hund zum angeleinten Hund Kontakt aufnehmen soll, ausser es würde abgesprochen. Ich habe 2 problemlose, verträgliche Hunde. Doch auf jedem Spaziergang kommt entweder ein anderer Hund an der Leine zu meinen hin oder ein freier.

Da ich ein toleranter Mensch bin und keinen Stress möchte, sage ich auch nichts. Hätte ich nun Hunde, die den andern unter Umständen kaputt oder schwer verletzten würden, würde ich ALLES daran tun, dass diese Gefahr möglichst gebannt werden kann. Dazu gehört mindestens LEINENPFLICHT! Aber toll, dass du deine Hunde so im Griff hast und hier keine Tipps brauchst. Es bleibt zu wünschen übrig, dass du NIEMALS eine Anzeige kassierst.

Es gibt nämlich auch liebe Hunde, die nicht immer abrufbar sind. Kannte mal einen HH, dessen Junghund grundlos von einem andern schwer verletzt wurde. Danach trug er oft ein Taschenmesser oder Pfefferspray mit sich rum, denn sowas sollte ihm kein 2.mal passieren. Auch eine Begegnung mit so einem HH wünsche ich dir keinenfalls.

Sidcou

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Sid und Cou

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16

Donnerstag, 26. Februar 2015, 22:25

Na ich denke es ist etwas falsch rübergekommen. Ich habe wirklich mit meinen beiden keine Probleme und ich hatte noch nie einen Vorfall, auch handle ich so, dass es sicher nicht zu einem kommen wird.

Ich wollte nur mal fragen, ob es hier Leute gibt die drei oder mehr Hunde haben welche nicht begeistert sind wenn ein fremder ins Rudel knallt und wie diese Personen solche Situationen meistern.

Aber schön das hier alle supersoziale Hunde haben.

Uranus

Streunerdoggie

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17

Donnerstag, 26. Februar 2015, 22:46

Aber schön das hier alle supersoziale Hunde haben.


Sorry !!! aber das muss jetzt wohl ironisch gemeint sein,

Aber du hattest nur Interesse an 3 oder mehrere, ich hatte nur 2 darum habe ich keinen Beitrag gemacht.

Keira

Schnupperdoggie

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18

Donnerstag, 26. Februar 2015, 23:43

Ich finde wenn du die Hunde an die Leine nimmst ist es für mich klar. Aber nur frei zu dir nehmen ist für mich unklar. Lässt du sie kurz vor mir laufen oder was, muss ich meine an die Leine nehmen.

Ich hatte eine unverträgliche Hündin und daneben 2 verträgliche Rüden. Bei Hundebegegnungen hatte ich die Hündin an der Leine und die Rüden frei. An der Leine konnte ich sie gut kontrollieren auch wenn ein Hund zu ihr kam. Mit nicht kastrierten Rüden kam sie klar.

DoggyHZ

Sportdoggie

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19

Donnerstag, 26. Februar 2015, 23:47

Ich habe drei Hunde. Sie sind alle drei nicht unverträglich. Ich habe eine Hundebetreuung, das würde gar nicht gehen. Aber auf einem Spaziergang mache ich keine Fremdbegegnungen. Kommt also ein Hund, sind meine angeleint. Und auch wenn meine Hunde verträglich sind, müsste jetzt nicht jeder Hund einfach so zu uns hinlaufen. Und ja, wenn sie alle drei nach vorne schiessen würden, könnte ich sie auch nicht handeln.
Nun, wenn also wirklich ein Hund zu uns hinkommen würde, wo es Probleme gäbe, dann kann ich die eine Hündin ziemlich gut ins Platz beordern und das jüngste Mädel ist im Moment noch ziemlich unproblematisch. Und so könnte ich mich auf den Rüden konzentrieren.
Würde der andere Hund uns angreifen... Naja, da muss ich ganz ehrlich sagen, dass der Rüde dann wohl ziemlich kurzen Prozess machen würde und das ältere Mädel sich miteinmischen würde. Das Mädel würde ich auch da schnell wegkriegen. Den Rüden müsste ich richtig packen. Die Jüngste würde wohl beginnen zu bellen.

Ich mache auf jeden Fall viel über den Gehorsam.
"Liebe, Konsequenz, Vertrauen und ein gesundes Verständnis für den Ursprung des Hundes - damit kommen wir ans Ziel"

Yvaine83

Wachdoggie

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20

Freitag, 27. Februar 2015, 08:56

Jetzt versteh ich langsam aber nix mehr. Also du hast 2 Hunde? Möchtest aber Erfahrungen von Haltern von 3-4 Hunden hören? Warum das? Und warum möchtest du denn die Erfahrungen hören, wenn du doch schreibst, dass du keine Probleme hast.

Möchtest du einen 3. Hund in Betracht ziehen? Hören, dass die Hundehalter die ihren Hund nicht abrufen unverantwortlich sind?

Und du willst explizit Berichte von Hunden die mindestens mittelgross sind...wobei das in meinen Augen bei der Lösung von Problemen eigentlich keinen grossen Unterschied macht und man auch definitiv von Erfahrungen von Haltern mit mehreren kleineren Hunden profitieren könnte. Das Verhalten ist ja immer *hundisch*...und das Training baut sich dann gleich auf.

Ich möchte auch nicht mit 3 Jacks spazieren gehen, die sich auf einen freundlichen unangeleinten Hund stürzen, wenn der zu nahe kommt.

Ich denke ( im Allgemeinen, weil du ja keinen Rat haben möchtest) ist das tendenziell ein Problem der Dominanz. Wenn meine Hunde einen anderen angehen, der daher kommt, dann übernehmen sie die Entscheidung und die sollte doch eigentlich bei mir liegen. Das Hundehalter ihre Hunde anzuleinen haben, wenn man es nicht vorher anders abgesprochen hat, ist ausser Frage. Das mein Jundhund aber halt mal auf Durchzug stellen könnte und einer Gruppe Hunden zu nah kommen könnte, ist aber auch nicht absolut unmöglich. Und ich wünsche, dass jeder die Hunde die er ausführt so weit unter Kontrolle hat, dass sie sich zumindest nicht losreissen könnten oder ähnliches. Und wenn mir ein komplettes Rudel von 2 und mehr Hunden entgegen kommt, dann bin ich schon sehr dankbar, wenn man die sicher unter Kontrolle hat!

Ich gehe ja auch nicht mit meinem Pferd auf die Strasse, wenn ich ihn nicht 100% im Griff habe, damit ich andere nicht gefährde und das ist möglich, obwohl der Kerl 650kg hat!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Yvaine83« (27. Februar 2015, 09:01)