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Kailani

Wachdoggie

  • »Kailani« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 583

Doggie(s): Lotus

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1

Dienstag, 13. Oktober 2015, 09:47

welcher Hundesport könnte für uns passend sein?

Die 20 obligatorischen Junghund-Lektionen neigen sich dem Ende zu - und nun stellt sich mir die Frage:
Wie weiter? :gruebel1:

Für mich steht fest, dass es uns gut tun würde, weiterhin regelmässig an einer Gruppe teilzunehmen - in welcher Richtung auch immer.
Grundsätzlich sind wir beide meiner Meinung nach offen für fast alles. Einige Ausnahmen wären Longieren (kann mich nicht damit anfreunden), Agility (aus verschiedenen Gründen), Discdogging (aus gesundheitlichen Aspekten und zu hektisch).
Gewünscht: Ziel ist primär die geistige Beschäftigung (Nase / Kopf), muss nicht dazu dienen, Hundi körperlich auszulasten.

Vermutlich ist etwas eher ruhiges, nicht allzu hektisches eher passend für Monsieur.
Momentan habe ich Mantrailing und Begleithund bereits in die engere Auswahl genommen.

Lange war ich der Meinung, dass ich Begleithund oder Obedience "langweilig" finde und beides für mich nicht in Frage käme. Nachdem wir das "Fuss" in der Hundeschule kennengelernt haben (also einfach kurz angeschnitten und ausprobiert) konnte ich meine Abneigung dagegen abbauen :d
Ich könnte mir sogar vorstellen, dass das insbesondere für den Vierbeiner eine passende Fortsetzung des Junghundekurses ist.

Was habt ihr für Erfahrungen gemacht, oder kommen euch noch andere passende Vorschläge in den Sinn, wenn ihr das so lest?
Würde mich auf Anregungen freuen. :good:

Bolotta

Alphadoggie

Beiträge: 4 759

Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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2

Dienstag, 13. Oktober 2015, 10:01

Ich machte es so: Nach den Obedience Lektionen wollte ich etwas Neues machen, wie ihr. So schaute ich einfach, was meine Hundeschule anbietet und landete beim Agility und Fährten. Beides macht uns grossen Spass. Luna ist im Agility sehr gut, auch Honey würde es gerne machen, sie bevorzugt eher freestyle :biggrin: .

Fährten finde ich sehr spannend, manchmal bin ich hier auch unsicher. Gerade wenn wir eine Gruppe sind, jeder mit einer gewissen Distanz zur andern eine Fährte hat, befürchte ich, den andern in die Quere zu kommen. Von dem her habe ich am liebsten, wenn ich die Fährte selber lege, mir gut merken kann, wo es durch geht, und die andern Teilnehmer weit weg sind. Es ist spannend zu schauen, wie der Hund genau riecht, wo ich durchgelaufen bin. Oder umgekehrt, ich denke, da bin ich doch nicht durch, der Hund aber richtig ist.

Am besten schaust du, was bei dir in der Gegend angeboten wird, wählst mal was aus, gehst schnuppern und wählst allenfalls noch was weiteres aus, bis du das für euch Passende gefunden hast.

Xanthippe

Alphadoggie

Beiträge: 5 857

Doggie(s): Luna- Dalmi Mädchen, Yenni- Border-Schäfer-Mixine

Wohnort: Teufen ZH

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3

Dienstag, 13. Oktober 2015, 11:17

Ihr habt ja erst den Junghundekurs hinter euch. Ich würde erstmal dort anknüpfen und weiter einen Erziehungskurs machen und darauf aufbauend dann BH oder Obedience. Wenn dann die Erziehung gefestigt ist kann es auch weiter mit anderen Hundesport gehen.

Bei Luna hab ich gemacht: Welpen, Junghunde, Erziehung, Familienhunde, BH und nebenbei Schnüffelkurse, Zughundesport, Trüffeln. Momentan sind wir die BH weiter am aufbauen (allerdings die deutsche weil ich schon ewig in einem deutschen Verein bin) danach kommt evtl Agility. Ach, und longieren machen wir auch noch nebenher.
Also wenn du keine Ambitionen hast grosse Wettkämpfe zu laufen, musst du dich auch nicht für ein Hundeleben festlegen. Ich find es schön mal andere Sachen auszubrobieren.

Mit Yenni mache ich momentan nur Erziehung, Plauschgruppe und Zugsport. Obwohl sie schon fast 3 ist möchte ich das erst festigen bevor es weiter geht.

testudo

unregistriert

4

Dienstag, 13. Oktober 2015, 11:55

Mantrailing habe ich mit Sinclair ca. 2 Jahre gemacht, er fand es toll. Mich hat es aber je länger je mehr gestört, dass die Hunde so lange immer im Auto warten müssen und so haben wir irgendwann aufgehört und ich mache es einfach privat noch ab und an.
Zughundesport macht Spass :-) und ich könnte mir gut vorstellen, dass deine Rennsemmel das mag.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »testudo« (13. Oktober 2015, 12:41)


Kailani

Wachdoggie

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Beiträge: 583

Doggie(s): Lotus

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5

Dienstag, 13. Oktober 2015, 18:31

danke für eure Tipps! :)

Junghundekurs und Erziehungskurs wird bei uns eben nicht unterschieden - habe mit 20 Lektionen (bzw. 15, da ja noch SKN) fast alle besucht.
Das ist also keine Option.

So wie ich mich kenne wird die Auswahl, die ich treffe bestimmt mit den Jahren dann noch ändern.
Momentan passt einfach was etwas ruhigeres besser. Ich möchte, dass Lotus lernt, sich neben anderen Hunden zu konzentrieren (was er eigentlich kann) und es für ihn selbstverständlich wird, dass manchmal andere Hunde in der Nähe sind und es sich nicht lohnt, seine interessanten Laute von sich zu geben :rolleyes:

Die Plauschgruppe wäre auch passend - in dieser Hundeschule passt das zeitlich leider genau nicht :thumbdown:

Und Zughundesport ist eh schon fix in der Auswahl - ich denke, das werden wir beide dann supergerne machen. :spass: Nur, für das erklärte Ziel wird uns das nicht helfen und ich möchte uns da auch noch Zeit geben. (Lieber etwas länger, da er im Sommer eine Zerrung oder so hatte - sicher ist sicher...)

Beim Mantrailen ist das Warten im Auto tatsächlich etwas doof. Gerade da das Auto eh nicht gerade die grosse Liebe von Lotus ist :hihi: Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden... :P Ich fände Mantrailen eben noch spannend.
Die andere Auswahl, BH oder Obedience, kann ICH mich zwar weniger begeistern, aber wenns für Hundi gut ist würd ich es trotzdem auf mich nehmen, hihi.

Hat jemand BH gemacht und anfangs auch etwas Bedenken gehabt bzw. selber einfach nicht wirklich Lust dazu gehabt?

topolina

Wachdoggie

Beiträge: 564

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6

Dienstag, 13. Oktober 2015, 19:17

Vielleicht ist Spass Sport was für euch?

Lia

Sportdoggie

Beiträge: 1 483

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7

Mittwoch, 14. Oktober 2015, 08:06

Begleithund finde ich eine sinnvolle Grundausbildung, auch für den Alltag. Mit dem Fährten kannst du den Hund mit einer ruhigen Arbeit beschäftigen. Da war ich auch schon froh, wenn sich die Hundis verletzungsbedingt schonen mussten. :smile:

Jessy&Camiro

Alphadoggie

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Doggie(s): Camiro «Chopin Fredi» Dreamlike

Wohnort: Kanton Solothurn

Beruf: Graphic, Clothe & Web Designerin

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8

Mittwoch, 14. Oktober 2015, 17:09

Also ich muss gestehen – finde das noch speziell, dass der Erziehungskurs nur 20 Lektionen dauern soll.. Danach hat man ja den Hund noch lange nicht „erzogen“.
Bei uns sah und sieht das so aus..

1. Welpenstunden
2. Junghundekurs A
3. obligatorischer SKN Kurs (war total anders als die andere HuSchu weil da ja glaub recht vorgegeben wird, was man so machen muss mit den Leuten, etc.)
4. Junghundekurs B
5. Junghundekurs C

und momentan

6. Begleithund 1 (am Samstag Morgen)
und gleichzeitig
7. Plauschstunden (am Dienstag Abend)

Muss aber sagen, dass es kein RICHTIGER BH1 Kurs ist sondern ich da einfach immernoch an der allgemeinen Erziehung arbeite – es sind aber alles Dinge die man bei der BH1-Prüfung machen können muss die wir da üben – sind aber grundsätzlich im Alltag sehr nützlich und „wichtig“ – irgendwann wenn ich finde es sitzt alles würde ich eventueeeell die BH1-Prüfung machen.. Aber ich denke das ist noch ein weiter Weg – aber Camiro ist ja jetzt auch erst 2 und wir haben noch viiiiiel Zeit :)

Ich würde aber demfall auch BH1 oder Obedience vorschlagen als „Zwischenlösung“, ich gehe mal davon aus dein Hund ist noch jung und kann so einen „Grunderziehungskurs“ noch gut „gebrauchen“ :-) Schaden tut’s auf jeden Fall nicht!

Aber auch eine Plauschgruppe wie meine könnte was sein, wir üben da ja auch Dinge wie Fuss, etc. aber schon mehr hauptsächlich noch andere Dinge die dann z.B. meist an Military-Übungen orientiert sind oder ab und an gehen wir da auch auf den Parcours und üben Dinge wie Tunnel, etc. Also wir haben eigentlich mit den 2 verschiedenen Hundeschulen einen super Mix von allem :-) Fährten habe ich leider kaum bis keine Erfahrungen ;-)
Liebe Grüsse
Jessy & Camiro



Unser Onlineshop – Beispielfotos der Halsbänder sind online! :-)

Kailani

Wachdoggie

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Doggie(s): Lotus

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9

Mittwoch, 14. Oktober 2015, 18:24

Die Plausch (Sport Spass) Gruppe wäre eben eine Option, aber in dieser Hundeschule zeitlich momentan nicht möglich. Wenns mal anders gelegt wird wär das eine ernsthafte Option.

Momentan tendiere ich für Hund zu BH, meine Vorliebe wäre eher Mantrailing... (fände ICH einfach spannender)
Also ich muss gestehen – finde das noch speziell, dass der Erziehungskurs nur 20 Lektionen dauern soll.. Danach hat man ja den Hund noch lange nicht „erzogen“.
Lotus ist nun etwa 1,5 und seine Erziehung ist damit natürlich noch lange nicht abgeschlossen - aber er wird ja von mir erzogen, nicht von der Hundetrainerin. :-p
Die 20 obligatorischen Lektionen dienen meiner Meinung nach als Grundlage und bei Ersthundehaltern wie mir auch dazu, die ganze Lern- und Lehrweise von Hunden zu verstehen, um dann auch selber weiterzumachen.

Hat jemand von euch BH und Mantrailing gemacht? Drehen Hunde im Mantrailing tendentiell eher hoch?

testudo

unregistriert

10

Mittwoch, 14. Oktober 2015, 19:13

Es gibt schon Hunde die im Mantrailing hoch drehen. Wir hatten auch solche in der Gruppe....Aber sie lernen mit der Zeit ruhig zu arbeiten.
SpassSport ist übrigens eine Sportart und nicht einfach Plauschgruppe ;-)
Ich bin auch der Meinung, dass die Erziehungskurse eher als Anleitung dienen, erzogen wird der Hund aber zu Hause bzw. im Alltag, nicht in der Hundeschule. Darum gibts ja Leute die seit Jahren in die HuSchu gehen und deren Hunde aber kein Stück folgen...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »testudo« (14. Oktober 2015, 19:21)


Xanthippe

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna- Dalmi Mädchen, Yenni- Border-Schäfer-Mixine

Wohnort: Teufen ZH

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11

Mittwoch, 14. Oktober 2015, 19:23

ich finde aber grade als Ersthundehalter ist das ganze Wissen um die Erziehung nicht mit einem Kurs getan. Ein Externer sieht nunmal die Fehler die wir machen eher und kann wertvolle Tipps geben. Grade in dem Alter tut sich noch so viel in der Entwicklung vom Hund und der Hund -Mensch- Beziehung. Natürlich ist es dann am Mensch die Erziehung auch im Alltag umzusetzen.

testudo

unregistriert

12

Mittwoch, 14. Oktober 2015, 19:26

@xanthippe
Ja genau so meine ich das..... und da wir oft "betriebsblind" sind, gilt das bestimmt nicht nur für Ersthundehaltet ;-)

Kailani

Wachdoggie

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Doggie(s): Lotus

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13

Mittwoch, 14. Oktober 2015, 19:27

Hm. Mein Gefühl sagt, dass Mantrailing im Moment noch nicht passt. Ob wohl ich das toll fände...
SpassSport ist übrigens eine Spirtart und nicht einfach Plauschgruppe ;-)
Hihi, ups :biggrin:
Dann ist das etwas, worüber ich mich mal schlau mache - das habe ich echt noch nie gehört! Gibt's da Erfahrungen?

testudo

unregistriert

14

Mittwoch, 14. Oktober 2015, 19:32

Falls dich mantrailing interessiert würde ich einfach mal ein Einstigerseminar mache und dann gucken obs passt oder nicht..(ich würde dir da Albert Küng von swissmantrailing. ch empfehlen)

Anne

Moderatordoggie

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Doggie(s): Mairin, Aussie

Wohnort: Aarau

Beruf: Schreiberling

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15

Montag, 19. Oktober 2015, 19:04

Persönlich habe ich bis Mairin ca 3 war regelmässig einen "Alltagskurs" besucht, und daneben dann mit Hundesport angefangen (Agility, Frisbee, später ist dann Obedience dazugekommen). Das Ziel des Alltagskurses war es nicht, den Hund zu 'erziehen', aber ihn mit ganz vielen verschiedenen Übungen und Situationen zu konfrontieren. Dazu kamen auch immer wieder Einbicke in verschiedene Sportarten, Auslastung über die Nase, Körperübungen etc. Damit hat man zwar kein klares, 'zielgerichtetes' Lernen, aber man nimmt eben doch sehr viel mit, und sieht eben auch in verschiedene Dinge rein. Der Hund lernt, sich auf dich zu verlassen und umgekehrt, man lernt, wie man seinem Hund Dinge beibringen kann und der Hund lernt nicht zuletzt, ruhig zu arbeiten, auch wenn andere Hunde in der Nähe sind.. Ich bin absolute Verfechterin solcher 'Alltagskurse', aber es kommt natürlich auch immer auf das Angebot der Hundeschule an und nicht zuletzt darauf, wie einfallsreich die Trainer sind.. Kann auch langweilig werden, solche Stunden. Eine reine Konzentration auf den Hundesport käme für mich in jungen Hundejahren nicht in Frage (ich mache nach wie vor nicht einen einzigen Hundesport - deshalb bin ich auch in keinem kompetitiv dabei, aber das brauchen Mairin und ich auch nicht).

Aber wenn du gerne einen Hundesport machen möchtest, hast du ja bereits für dich gute Möglichkeiten rausgesucht. Persönlich gefällt mir Obedience sehr gut, wobei schön beim BH natürlich ist, dass du das Fährten dabei hast. Bei all diesen 'langweiligen' Sachen, bei denen es ums korrekte Abspulen einer Übung geht, finde ich es einfach ultimativ wichtig, dass die Trainer ihren Job gut machen und die Stunden abwechslungsreich halten.

Eventuell wäre auch ZOS (Zielobjektsuche) noch was? Ich erinnere mich grad nicht mehr, wie das von der SKG aus heisst.. ist was, was wir ab und zu ins Alltagstraining einbauten, das ist eine schöne Beschäftigung, finde ich.
We think it's a dog's inalienable right to get dirty.

Gimp

Sportdoggie

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Doggie(s): Volpino Balu, Jack Snoop, Grinch Lio, Boomer-Tibet-Terrier-Mix Pizza

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16

Montag, 19. Oktober 2015, 23:30

Mal einwerf:
Variation Gimp:
Wir machen gar nichts besonderes.. unsere Hunde leben einfach mit uns und machen einfach da mit, wo wir was machen .. ^^
***********************************************************
Wer die Menschen kennenlernt, wird seine Liebe lieber den Tieren schenken.
Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als ein Mensch mit stundenlangem Gerede.
und bitte: Jeans "hudeln" ist keine Liebesbekundung. :bruell:

pat_blue

Streunerdoggie

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Doggie(s): Belle, Dogo Argentino

Wohnort: Usserschwyz

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17

Dienstag, 20. Oktober 2015, 09:41

Ohne euren Hintergrund zu kennen.

Ich hab mit meiner Hündin verschiedenstes ausprobiert und sie ist beim Mantrailing mit Abstand mit dem grössten Eifer dabei. Nun, ich habe nicht gerade ein typisches "Arbeitstier", aber heute bereue ich, dass wir nicht früher angefangen haben. Sie ist schon in der Plauschgruppe einfach toll, wenn man das dann "richtig" gemacht hätte, hätte sie sicher richtige Einsätze machen können.

Man muss halt für sich und vor allem seinen 4beiner die richtige Beschäftigung finden. Da gibt's kein richtig oder falsch in dem Sinne.

Auf jeden Fall viel Spass beim ausprobieren.
Wenn es im Himmel keine Hunde gibt, gehe ich dort auch nicht hin! (Brown P.)

Lagotto

Sportdoggie

Beiträge: 1 456

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18

Dienstag, 20. Oktober 2015, 13:19

Bei mir war das reines Bauchgefühl. Habe eher einen Hektiker und so war klar, keine aufheizenden Spiele. Mir ist wichtig, da mein Hund seine Umgebung alleine schon mega spannend findet, dass er lernt, immer zu gucken wo Frauchen gerade ist. Also verstecke ich mich ab und zu, oder ich verstecke etwas (zur Zeit sind das Trüffel), oder aber Gehorsamsübungen wie, er muss warten und ich verstecke etwas, bis ich ihm das Kommando such gebe.
Bei einem Junghund finde ich Lernspaziergänge förderlich. Man ist mit mehreren Hündelern unterwegs und lernt dabei die Körperhaltung und Signale der Hunde untereinander zu deuten. Das hat mir bei Hundebegegnungen viel geholfen.
Wichtig ist, was Dein Hund für einen Charakter hat und was Du gerne fördern möchtest oder Du machst es so wie Gimp... ;)
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Gimp

Sportdoggie

Beiträge: 1 392

Doggie(s): Volpino Balu, Jack Snoop, Grinch Lio, Boomer-Tibet-Terrier-Mix Pizza

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19

Dienstag, 20. Oktober 2015, 16:39

Wichtig ist, was Dein Hund für einen Charakter hat und was Du gerne fördern möchtest oder Du machst es so wie Gimp... ;)


Wir (Frauchen und ich) halten immer den echten Willen des Hundes für die ausschlaggebende Aktion.
das würde ungefähr so aussehen:
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Wir gehen z.b. zum agility .. (der Hund kennt es im beispiel nicht und sieht dass das erste mal) .. wir schlendern um die "Gerätschaften" und "sind" einfach nur mit dem Hund dort.. (kein Locken) ..
interessiert sich der Hund KEIN STÜCK für die Hindernisse, geht nicht mal drauf.. war es das .. agility gestrichen ..Hund hat kein interesse..

Denn: "hinführen" kann man alles .. Hund, mensch, bla bla .. das bedeutet aber nicht, das der Hund letztendlich es auch "selbst" wollte.
Locken wir oder machen wir "spässe" auf den Geräten, sehen wir das als "antrainiert" an .. und nicht mehr als bedürfnis des Hundes..

Geht er hingegen locker auf ne Brücke oder so und schau zu uns oder legt sich drauf oder was auch immer .. scheint ihn das "schon mal" zu interessieren und man kann "anknüpfen" ..
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Wir sind hier klar der Meinung, das wir so "unser" bedürfniss ausklammern und doch dem Hundewillen gerecht werden ..

Und bis dato scheinen unsere Hunde ausgeglichen, entspannt und in sich bewegt zu sein.
Sie mögen: Velo-Laufen, Querfeldein-Wanderung (Wald, Bäche, hohe Wiesen), natural agility (das wir schon machen, bevor das überhaupt einen Namen bekam) Versteckspielen (zufallsentdeckung) und noch ein paar kleinere Dinge ^^

Und wie immer: das ist UNSERE Sicht der Dinge :)
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Wer die Menschen kennenlernt, wird seine Liebe lieber den Tieren schenken.
Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als ein Mensch mit stundenlangem Gerede.
und bitte: Jeans "hudeln" ist keine Liebesbekundung. :bruell:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gimp« (20. Oktober 2015, 16:51)


Kailani

Wachdoggie

  • »Kailani« ist der Autor dieses Themas

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Doggie(s): Lotus

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20

Dienstag, 20. Oktober 2015, 19:54

Danke für eure Erfahrungen!

Ich möchte nochmals erwähnen, was bei uns ausschlaggebend ist, wieso ich mich entschieden habe, "weiter" zu machen:
Nicht die Sache an sich, nicht die Beschäftigung, nicht die Erziehung. Das traue ich mir alles selber alleine mit Hund zu, wobei ich zwar zustimme, dass manchmal eine Sicht von aussen hilfreich oder auch nötig sein kann.
Unser Beweggrund, dass wir wieder einen KUrs suchen, ist folgender:
Lotus ist ein Einzelhund. Er würde sich im Rudel bestimmt sehr wohl fühlen. Manchmal habe ich auch das Gefühl, dass ihm ein Rudel fehlt. Hundebegegnungen sind ihm sehr wichtig und die will ich ihm auch bieten. ABER er muss auch lernen, in Reichweite von Hunden sich auf mich zu konzentrieren.
Klar kann und muss ich das auch anders üben, aber ich sehe die Hundeschule da als gute Ergänzung (oder Grundlage des Übens? wie mans sieht).

Eine Plauschgruppe war auch mein erster Gedanke. Leider ist die in unserer Hundeschule immer dienstags - das ist der einzige Wochentag, der mir wirklich gar nicht geht. :S ;(
Auch SpassSport hätte ich gerne mal geschnuppert, aber die einzige Hundeschule in der Nähe, die dies anbietet - auch dienstags!! :wall:

Ambitionen im Hundesport habe ich nicht - es soll primär uns (Hund und auch mir:)) Spass machen und/oder anderweitig hilfreich sein, z.B. sich positiv auswirken auf die Erziehung.

Gimp: Ich finde euren Ansatz schön! Ich glaube aber auch, dass der Hundewille durchaus erst entspringen kann, wenn er durch den Mensch etwas kennenlernt.

Nunja, mal schauen wies weitergeht. Wir haben auf der Suche nach passender Beschäftigung nun leider einen Dämpfer abbgekommen - mal schauen wie's gesundheitlich in den nächsten Wochen weitergeht... je nachdem muss sowieso alles aufgeschoben werden :cry: :cry: