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Lagotto

Sportdoggie

Beiträge: 1 452

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21

Dienstag, 20. Oktober 2015, 21:02

Hundebegegnungen sind wichtig, ganz klar. Was ich bei meinem Doggie sehe ist, mit seinen fast vier Jahren, sind Hundebegegnungen nicht mehr sooo spannend wie noch vor zwei Jahren. Daraus schliesse ich, der Hund hat sein Rudel, nämlich uns. Als Junghund ist es wichtig, dass er sozialisiert wird, als er Erwachsener ist er es dann und braucht nicht mehr unbedingt andere Hunde um sich wohl zu fühlen. Er hat ja Dich  :good:
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Gimp

Sportdoggie

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Doggie(s): Volpino Balu, Jack Snoop, Grinch Lio, Boomer-Tibet-Terrier-Mix Pizza

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22

Mittwoch, 21. Oktober 2015, 08:36

Ich glaube aber auch, dass der Hundewille durchaus erst entspringen kann, wenn er durch den Mensch etwas kennenlernt.


Es besteht jedoch ein großer Unterschied zwischen Zeigen und Nahebringen. Wie ich schon schrieb: Gehe ich mit meinem Hund, der so ein Agilitygebiet nicht kennt dorthin, und er legt sich ab und schaut sich das ganze vom Zaun aus an.. hat er kein "eigenes" Interesse .. dass ich (selbstverständlich) an ein Gerät rangehen und es ihm "schmackhaft" machen kann, steht ausser Frage.. (schon nur allein, wenn ICH an das Gerät gehe und es betrachte, ist eine Steuerung .. denn unsere Hunde merken dann schon .. öhm .. das muss interessant sein, das schau ich mir auch mal an .. ) dann aber "steuer" ich das Interesse des Hundes längst.

Es ist wie wenn ich 5 Dinge in einem Raum verteile und meinem Sohn entscheiden lasse, was er will.
Malstifte mit Papier, Matchboxautos, Puppen, Gameboy und Dreirad.
Er geht in den Raum und steuert direkt auf das Dreirad zu und probiert es aus.. Bingo .. DAS ist sein Interesse ..
Das ich mit ihm auch direkt zum Malen gehen kann und ihm das "Zeige" ist kalr.. auch dass er dann interesse daran finden kann .. dann aber ist es gesteuert.

Und geh in dich.. wann überlässt du DEINEM Hund ohne Einfluss von dir die Interessenwahl? *lach*

Das ist gar nicht so einfach .. fasst ohne Ausnahme sind es UNSERE Interessen, die wir dem Gegenüber mitteilen wollen "guck mal ..das ist doch toll, das macht doch spass"
Bei uns klappt das auch nicht immer .. aber wir erkennen recht schnell, wenn WIR es mal wieder waren, die da steuernd fungierten.
:biggrin: :biggrin:

Daher würde ich hier eben einfach ALLES was dir so für den Hund einfällt angehen. Nicht ranführen ..sondern einfach mitnehmen und schauen, was der Hund macht..
Der Zeigt dir schon, was er geil findet :bruell: (allein durch zugucken zum beispiel)
***********************************************************
Wer die Menschen kennenlernt, wird seine Liebe lieber den Tieren schenken.
Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als ein Mensch mit stundenlangem Gerede.
und bitte: Jeans "hudeln" ist keine Liebesbekundung. :bruell:

Bolotta

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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23

Mittwoch, 21. Oktober 2015, 15:05

Ich frage mich einfach, wozu lasse ich meinen Hund auswählen? Gerade das Beispiel mit dem Kind und den Spielsachen. Vielleicht hätte ja das Kind lieber Lego/Duplo, Bauklötze oder eine Eisenbahn zum Spielen gehabt und eines davon ausgesucht. Das Kind steuert zwar als erstes aufs Dreirad an, aber wenige Minuten später möchte es lieber mit der Puppe spielen. Später mit den Malstiften, etc.
Um beim Thema Kind zu bleiben: Meine Kinder "mussten" tatsächlich erst einiges ausprobieren. z.B. Skifahren. Wir sind eine Skifahrer Familie. Hätten unsere Kinder das nicht gelernt, hätten wir über eine lange Zeit entweder eine Hüte organisieren müssen oder mindestens ein Elternteil darauf verzichten müssen. So "mussten" sie mal in die Skischule schauen gehen.
Hätte es ihnen absolut nicht gefallen, hätten wir bestimmt eine passende Lösung gefunden. So war es mit vielem: Turnverein, Jungschi, Tennis, etc.

Beim Hund ist es doch nochmals anders: Ein Hund weiss nicht, obs Agility, Fährten, Mantrailing, etc. gibt. Ich kann es ihm mal zeigen. Wenn er sich nicht dafür interessiert und keine Freude hat, mache ich es auch nicht. Aber es schadet ihm ja auch nicht, wenn er "herangeführt wird".

Nochmals der Vergleich mit Kind: wir lassen unsere Kinder ja auch nicht entscheiden, welches Essen sie möchten? Ich kaufe nicht diverse Brei-Sorten plus mache einen Schoppen plus mache den Brei selber und stelle es dem Kind hin, nach dem Motto; Iss, was dir schmeckt.

Von dem her finde ich immer noch, dass wir die Führer der Hunde sind und deshalb auch Entscheidungen treffen. Welches Futter sie erhalten - denn sie müssen sich nicht mehr das Futter in der Natur selber besorgen; wohin und wie oft und wie lange ich mit meinem Hund laufen gehe und eben so entscheide ich, welcher Hundesport mir Spass macht, zeige es dem Hund, und wenn ich merke, er freut sich darüber, so mache ich weiter. Nur wenn ich merke, es gefällt ihm absolut nicht, dann höre ich auf.

Gimp

Sportdoggie

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Doggie(s): Volpino Balu, Jack Snoop, Grinch Lio, Boomer-Tibet-Terrier-Mix Pizza

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24

Mittwoch, 21. Oktober 2015, 15:28

Von dem her finde ich immer noch, dass wir die Führer der Hunde sind und deshalb auch Entscheidungen treffen. Welches Futter sie erhalten - denn sie müssen sich nicht mehr das Futter in der Natur selber besorgen; wohin und wie oft und wie lange ich mit meinem Hund laufen gehe und eben so entscheide ich, welcher Hundesport mir Spass macht, zeige es dem Hund, und wenn ich merke, er freut sich darüber, so mache ich weiter. Nur wenn ich merke, es gefällt ihm absolut nicht, dann höre ich auf.

Das händeln wir eben anders :) Der entscheidende Punkt in unseren Unterschiedlichen Ansichten ist eben der hier

Zitat

welcher Hundesport mir Spass macht

Lach .. sie wollte ja unterschiedliche Ansichten und "was kann ich mit dem hund machen" ..

Wir machen mit den hunde, was IHNEN Spaß macht.. nicht was UNS spass macht.. dass es da natürlich auch zeiten gibt, wo sie müssen (ob sie wollen oder nicht), ist normal ..
Bei "Hundeunternehmungen", also solchen Dingen, die aussschliesslich IHNEN dienen, haben jedoch SIE den Erstentscheid. :yeah:
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Wer die Menschen kennenlernt, wird seine Liebe lieber den Tieren schenken.
Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als ein Mensch mit stundenlangem Gerede.
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hasch-key

Sportdoggie

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25

Mittwoch, 21. Oktober 2015, 15:44

Hm, das "Problem" stellt sich doch auch nur mit Hunden, die einen will to please haben?
Mein einer Rüde zeigt mir bspw. deutlich die Mittelkralle bei Dog Dancing und ähnlichem "Schnickschnack", ihm ist es aber auch völlig latte, ob ich das nun gut oder doof finde.
Die anderen sind begeisterungsfähiger aber wenn sie keine Lust haben, dann haben sie keine Lust, früher oder später.

Kailani

Wachdoggie

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Doggie(s): Lotus

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26

Mittwoch, 21. Oktober 2015, 17:31

:biggrin: Irgendwie muss ich einfach lachen bei der Entwicklung der Diskussion.
Wie würde man eine solche Erziehungsmethode oder bessergesagt Vorgehensweise bei Hunden nennen?
Fällt mir zu diesem Thema grad die Anti-autoritäre Erziehung bei Kindern ein - in Theorie klingt das alles so schön, aber in der Praxis (in Bezug auf Kinder) ist das leider einfach nicht wirklich das, was ein Kind braucht.
@Gimp: Ich finde es übrigens übertrieben, wenn in der Mensch-Hund-Beziehung nur der Mensch bestimmt. Meiner (momentanen) Meinung nach darf auch mal was vom Hund kommen - bei uns z.B. eine Spielaufforderung. Deine Handhabung wäre mir aber ehrlichgesagt auch zu kompliziert. :P Bzw. bin ich nicht ganz überzeugt davon - zumal ich glaube, dass die Wahl nicht rein interessenshalber geschieht sondern immer auch davon beeinflusst ist, was Hund schon kennt. Was entsprechend indirekt wieder eine Beeinflussung seines Willens wäre.
Aber das ist nunmal Ansichtssache und es darf ja zum Glück jeder für sich und seinen Hund selbst entscheiden, wie man das handhaben will :good:

@Lagotto: Ich bin auch der Meinung, mein Hund ist glücklich bei mir, auch ohne zweiten Hund. Dennoch denke ich, dass gerade Strassenhunde, die von klein auf mit vielen anderen Hunden Kontakt hatten und auch ein entsprechendes Sozialverhalten besitzen, andere Bedürfnisse haben als ein Hund, welchem Hundebegegnungen insbesondere zu Sozialisationszwecken und eher vereinzelt angeboten wurden.
Bestimmt legt sich das noch etwas, aber Hunde sind ihm schon wichtig! :brav0:

Lagotto

Sportdoggie

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27

Mittwoch, 21. Oktober 2015, 20:51

Kailani, dass ist zwar mittlerweile komplett am Thema vorbei, aber egal...

Wäre jetzt mal interessant zu wissen, ob Strassenhunde in Bezug auf Hundekumpels anders ticken, oder andere Hundebedürfnisse haben, als Nicht-Strassenhunde.
Ich glaube, der Hund akzeptiert es so, wie es ist. Ob mit Mensch oder Hund, Hauptsache er fühlt sich wohl (was genau wohl ist, bleibt heraus zu finden ^^ )
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

romadeda

Wachdoggie

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Doggie(s): Bulgarischer Trottoirterrier! Ritchey

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28

Donnerstag, 22. Oktober 2015, 00:18

Hallo zusammen!
Habe mich durch diesen thread durchgelesen, sehr spannend, auch wenn nicht mehr beim Hauptthema. Noch spannender finde ich die Sache mit dem selber entscheiden lassen!

ZITAT GIMP
"Es besteht jedoch ein großer Unterschied zwischen Zeigen und Nahebringen. Wie ich schon schrieb: Gehe ich mit meinem Hund, der so ein Agilitygebiet nicht kennt dorthin, und er legt sich ab und schaut sich das ganze vom Zaun aus an.. hat er kein "eigenes" Interesse .. dass ich (selbstverständlich) an ein Gerät rangehen und es ihm "schmackhaft" machen kann, steht ausser Frage.. (schon nur allein, wenn ICH an das Gerät gehe und es betrachte, ist eine Steuerung .. denn unsere Hunde merken dann schon .. öhm .. das muss interessant sein, das schau ich mir auch mal an .. ) dann aber "steuer" ich das Interesse des Hundes längst."

Bei Ritchey, der ja halb auf der Strasse aufgewachsen ist und nun sehr auf meine Frau fixiert ist,
würde nie von ihrer Seite weichen, da kann sie an irgend einen Schnuppertag, von irgend einer Sportart gehen, wenn sie nur zuseiht, bliebe Ritchey schön neben ihr sitzen und das Ganze von da aus beobachten, egal was, er ist einfach gerne bei ihr. Das heisst also laut "Gimptheorie", das mein Hund gar keine Sportart mag und auch kein Bedürfnis hat irgend so etwas zu tun. Gehen aber die Kinder mit mir und ihm spazieren, so fordert er die Kinder zum Spielen sogar auf! Und das auf der selben Agilitywiese die er auch schon mit meiner Frau besuchte! Geht sie mit ihm hin, so bleibt er bei ihr. Dasselbe ist übrigens wenn wir auf dem Hundespielplaz sind!

Also muss er eine gespaltene Persönlichkeit haben!:)

Betreffend Hunde die nur so viel fressen wie sie brauchen: Es ist wie mit uns, wenn etwas besonders gutes (wie bei uns, besonders gut schmeckt meistens das was halt zu viele Kalorien hat!) wird jeder Hund mehr essen als er wirklich benötigt! Da ist der Hund auch ganz Mensch!:). Klar wenn ich ihm immer das selbe Futter hinstelle, das er auch nie leer bekommt, wird er auch nicht viel zuviel essen. Denn irgendwoher kommen die zum Teil wirklich viel zu dicken Hunde ja her, und ich bin mir sicher das keiner sein Hund mästet! Hoffe ich zumindest!:))

Betreffend Sportart, bin ich auch Bolotta's Meinung, wie bei unseren Kindern, zeigten wir ihnen oder brachten sie an Schnuppertagen von dieversen Freizeitaktivitäten, so hatten sie auch eine Auswahlmöglichkeit. Denn würden wir nur auf ihren wirklichen Interessen handeln bin ich überzeugt das sie 90% ihrer Freizeit mit diesen Gamekonsolen oder mit sonstigen E-Spielsachen verbringen. So ist es ja auch mit unseren Hunden, mann muss vieles ausprobieren, bin der Meinung das es ziemlich schnell klar ist wenn es dem Hund nicht Spass macht.
Betreffend grosses Gelände, genügt als Auslauf, als wir Kinder waren Wohnten wir in einem sehr grossen Haus, unser Garten war 10'000m2 gross, mit direktem Seeanschluss. Reicht das für die Hunde? Nein, den da können sie Höchstens Bewegung haben! Denn jedes Mal wenn wir spazieren gingen (mindestens 1x täglich) freuten sich die Hunde riiiesig, den draussen sind ganz viele neue Gerüche und Impressionen. Zuhause hat der Hund sein Revier und sein Rudel ( 4 Doggen, ein Zwergpudel und wir), da gab es keine fremde Gerüche, es war alles bekannt und somit nicht mehr wirklich interessant! Sie machten jeden Tag ihre Runden und markierten ihr Revier und das wars. Aber draussen!!! Und es kam nie ein Hund zu uns und "sagte" das er jetzt spazierengehen will. :zwinker:
lg romadeda
:winke: lg romadeda
rojul.ch

29

Donnerstag, 22. Oktober 2015, 08:37

Ich denke, wenn ich meinen Hund eine Sportart wie z.B. Agility nicht kennen lernen lasse, kann der Hund auch nicht zeigen, ob es ihm Spass macht oder nicht. Ich bin nicht auf eine Hundesportart fixiert, sondern beobachte meinen Hund und entscheide dann nach Neigung und Freude des Hundes, was ich mit ihm mache. Lady hat deutlich gezeigt, dass sie am Grundkurs Agility Spass hatte die Geräte und alles kennenzulernen, danach aber, als sie alles kannte, machte es ihr keine Freude mehr und so hörte ich auf. Mantrailing lag ihr gar nicht und so liessen wir das nach wenigen Versuchen bleiben (sie ist gar kein Nasenhund!) und landeten schlussendlich bei Spass Sport, was ihr sehr viel Freude bereitet hat und darum blieb ich mit ihr dabei. So ist es auch mit Tricks, Lady liebt es Tricks zu machen und immer neue zu lernen und darum machen wir das zusammen.
Ich würde das immer wieder so handhaben. Mit dem Hund verschiedenes ausprobieren, ihn beobachten, schauen was ihm Spass macht und dann diese Sportart ausüben und aufbauen. Muss man Druck ausüben - Finger weg! Für mich muss Hundesport IMMER gemeinsamer Spass für HUND und Halter sein, aber in erster Linie für den Hund.

romadeda

Wachdoggie

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Doggie(s): Bulgarischer Trottoirterrier! Ritchey

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30

Donnerstag, 22. Oktober 2015, 10:42

Bin ganz deiner Meinung Lady! Lg romadeda!
:thumbsup:
:winke: lg romadeda
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Jessy&Camiro

Alphadoggie

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31

Donnerstag, 22. Oktober 2015, 11:56

@testudo
Ja das ist ja wohl klar, dass die HuSchu „nur“ als Anleitung dient.
Wer mich kennt weiss, dass ich privat täglich viel übe, falls dies auf mich bezogen war ;)

Meine Aussage war auch eher so gemeint wie Xanthippe sagt. Man kann gut mehr als 20 Lektionen „Unterstützung“ und Rat gebrauchen beim ersten Hund, finde ich. Mir bereitet es jedenfalls immer viel Freude in die HuSchu zu gehen – zu einer Trainerin die mich seit Beginn kennt (wie auch Camiro) und somit auch unsere Fortschritte (oder ggfls. Rückschritte) sieht und die auch direkt ansprechen kann. Sie WEISS was bei meinem Hund helfen könnte und was keinen Sinn macht, einfach weil sie ihn jetzt seit 2 Jahren kennt und auch mich langsam kennt wie ich mit dem Hund umgehen kann und will.

Und ja, ich finde das auch bei weiteren Hunden sinnvoll, nicht nur beim ersten. Zudem macht mir die HuSchu einfach Spass und ich habe schon viele Leute kennengelernt mit denen ich nun viel unternehme und es ist jedes Mal lustig in beiden HuSchus – daher würde ich das mit jedem weiteren Hund so handhaben und habe Spass dabei, und das ist doch das Wichtigste ;-)

Ich finde es jedoch auch wichtig, dass man sich auch auf den Hund achtet – aber bei Camiro ist es z.B. so, dass er den Parcours mit Tunneln, etc. total toll findet und dabei aber leider auch total aufdreht und am liebsten durchrasen würde – daher habe ich nun zum „Degility“ gewechselt und mache das mit Camiro alles ganz langsam unter Anleitung des Trainers. Cami muss lernen, dass es auch andere Geschwindigkeiten gibt als „rasen“ ;-)

Zudem lässt er sich oft anstacheln wenn andere ihren Hund abrufen auch hinzurennen – darauf achten meine Trainer auch und ich muss ihn extra immer als letztes Abrufen damit er das auch „besser lernen“ kann.. Das kann ich alleine nicht üben, dazu brauche ich die HuSchu.. Dinge die ich selbst auch lernen kann binde ich gerne in den Spaziergang ein und benutze auch da sehr gerne Baumstämme und Co. als Geräte :-)

Eine gute Mischung aus Spass und Sport finde ich super und meiner Meinung nach finden das auch die meisten Hunde toll und es hilft auch der Mensch-Hund-Beziehung Ziele zusammen zu erreichen.

Ich habe noch viel zu tun mit der Erziehung von Camiro weil ich zu Beginn anscheinend viele Fehler gemacht habe, meine Trainer unterstützen mich da super dabei und geben mir immer wieder gute Tipps. Zudem finde ich den BH1 Kurs ganz toll weil wie schon geschrieben wurde von allem etwas dabei ist.. Von Sitz / Platz / Warten, etc. über Fährten & Co.
Liebe Grüsse
Jessy & Camiro



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Bolotta

Alphadoggie

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32

Donnerstag, 22. Oktober 2015, 16:28

@romedada und lady: Stimme euch beiden absolut zu! Ich persönlich bin jetzt nicht so "Tricks-"Typ. Dh. Honey kann eigentlich gar kein Trick, ausser Futter in der Luft aufzufangen. Seit 1 Jahr versuchen wir ihr "Pfötchen-geben" beizubringen, geht nicht. Entweder sie ist zu dumm (ja, ich weiss, bin eine böse ;( = oder sie findet das total überflüssig :-p . Ist auch egal.

Schliesslich sind Hund und Mensch ein Team und so sollte es auch mit Sport und Freizeitaktivitäten sein: Es muss beiden Spass machen. Was bringt es, wenn der Hund zwar Freude daran hat, über Hindernisse zu springen, während der Mensch am liebsten auf dem Bänklein sitzen würde und den Hund rein mit Worten zu lotsen und es total doof findet, mit rennen zu müssen?

Gimp

Sportdoggie

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33

Donnerstag, 22. Oktober 2015, 16:29

Das heisst also laut "Gimptheorie", das mein Hund gar keine Sportart mag und auch kein Bedürfnis hat irgend so etwas zu tun. Gehen aber die Kinder mit mir und ihm spazieren, so fordert er die Kinder zum Spielen sogar auf! Und das auf der selben Agilitywiese die er auch schon mit meiner Frau besuchte! Geht sie mit ihm hin, so bleibt er bei ihr. Dasselbe ist übrigens wenn wir auf dem Hundespielplaz sind!

Wäre ich Böse, was ich nicht bin, würde ich hier fast behaupten, der Schutz der Frau ist ihm wichtiger als die Bewegung *KREISCH -- Weglauf*

D.h. ER springt auf die Geräte, rennt durch die Tunnel etc um die Kinder dazu zu animieren? Mach sofort ein VID.. das wäre ja mal richtig geil :D
Und es kam nie ein Hund zu uns und "sagte" das er jetzt spazierengehen will. :zwinker:

Das ist bei uns anders.. wir bekommen ganz deutlich mitgeteilt, sollten die Herren raus wollen .. letzte war, als wir umzogen .. weniger Zeit für Spaziergüänge, somit nur Garten ..
Lio = jeden Tag "will raus aktion"
Snoop = ab dem 2ten Tag
Balu = frühestens ab dem 4ten Tag
Pizza = keine eigene Meinung ..die läuft überall mit..
Ich denke, wenn ich meinen Hund eine Sportart wie z.B. Agility nicht kennen lernen lasse, kann der Hund auch nicht zeigen, ob es ihm Spass macht oder nicht. Ich bin nicht auf eine Hundesportart fixiert, sondern beobachte meinen Hund und entscheide dann nach Neigung und Freude des Hundes, was ich mit ihm mache

Einverstanden .. für mich gilt dabei aber: nicht "anleiten / hinführen" .. sondern Hund beobachten, ob er von selbst "interesse" zeigt.. selbst hingeht, mitwirken will, nervös tenzelt oder was auch immer der Hund macht, was "willen" erkennen lässt.. ..
denn.. "zum spaß machen hinführen" kann man alles und jeden ..
Ich würde das immer wieder so handhaben. Mit dem Hund verschiedenes ausprobieren, ihn beobachten, schauen was ihm Spass macht und dann diese Sportart ausüben und aufbauen. Muss man Druck ausüben - Finger weg! Für mich muss Hundesport IMMER gemeinsamer Spass für HUND und Halter sein, aber in erster Linie für den Hund.

Toller Satz und Ansicht..
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Gimp

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34

Donnerstag, 22. Oktober 2015, 16:32

Was bringt es, wenn der Hund zwar Freude daran hat, über Hindernisse zu springen, während der Mensch am liebsten auf dem Bänklein sitzen würde und den Hund rein mit Worten zu lotsen und es total doof findet, mit rennen zu müssen?

Der Hund kann nichts für sein Los .. du schon .. der Focus sollte also beim Entscheid, ein Tier zu haben, eben bei Diesem liegen.
:thumbsup:
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inhii

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Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

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35

Donnerstag, 22. Oktober 2015, 17:57

Bei mir war es tatsächlich so, dass ich dem Hund zu liebe (dazumal Diuni) ein Sport (Agility) angefangen habe, obwohl ich ihn total doof fand :hihi: Doch ich bereute es dann keinen Tag lang. Ich fand nach und nach gefallen am Sport weil ich einfach mein Hund strahlen sah. :yeah: :brav0:

Und auch heute noch mag ich es einfach wenn der Hund sich freut und strahlt, heisst schlussendlich ein Sport wird wie es Lady ausdrückt ausprobiert und geschaut wie sich der Hund dabei anstellt. :nicken:

Aber ich musste auch dann vielfach feststellen, dass meine Hunde bei jedem Sport ihren Spass hatten, weil es ihnen wohl einfach wichtig war mit mir was zu machen. Es beruht wohl auf Gegenseitigkeit, dass man sein gegenüber gerne strahlen sieht :d

Ich hätte keine Freude dran ein Hund zu was zu ,,zwingen,, und er sichtlich keinen Spass dran hat, mag aber die Herausforderung einem Hund was beizubringen und ihm den Weg zum Ziel zu zeigen, dann auch zu sehen wie der an den Aufgaben und Herausforderungen wächst. :good:

Ich glaube auch, dass kein Hundehalter von uns etwas mit dem Hund macht wobei der Hund Null bock hat, es ihn sichtlich angurkt. :nönö: Weil das macht ja uns schlussendlich auch keine Freude. :noidea:

Grundsätzlich gilt bei mir mal die Grundausbildung und den Hund alltagstauglich zu bekommen. Also Welpe/Junghund/Erziehung-Plauschgruppe... dann wurde bei meinen Hundis ein Sport ausgesucht und einfach mal diesen parallel dazu ausprobiert. :nicken: Also gingen meine lange 1x pro Woche in die Erziehung und 1x ein spezifischer Sport dazu. Ist der Hund alltagstauglich wurde die Erziehung/Plauschgruppe nach ca. 2-3 Jahren aufgehört.

romadeda

Wachdoggie

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36

Donnerstag, 22. Oktober 2015, 18:11

Hallo zämme!

Wäre ich Böse, was ich nicht bin, würde ich hier fast behaupten, der Schutz der Frau ist ihm wichtiger als die Bewegung *KREISCH -- Weglauf*


Ob du böse bist oder nicht spielt hier keine Rolle, es ist ja deine Ansicht, und damit habe ich kieine Probleme! Meinungsaustausch bringt die Menschen immer weiter, denn es hilft die eigene zu stärken oder sie zu reviedieren! Solange das Level anständig und sachlich bleibt ist ja alles in Butter! :super:
Weiss nicht ob er sie beschützen will, wenn ja, dann dürfte er aber nicht unter ihrem Bänkli schlafen! :biggrin:

D.h. ER springt auf die Geräte, rennt durch die Tunnel etc um die Kinder dazu zu animieren? Mach sofort ein VID.. das wäre ja mal richtig geil :D

Er rennt um die Geräte und auf diese "Rampe rauf und runter" durch dieses Tunnel ist er nicht nein, aber er zeigt das er es nicht uninteressant findet! Sorry, bin nicht vom Fach, habe keine Ahnung was ein VID sein soll! ?(
lg romadeda
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37

Donnerstag, 22. Oktober 2015, 21:58

Lach .. ;) ein vid ist ein video .. Ich hab eben grade kopfkino, wie der Hund sich anstrengt, die kids zum spielen zu animieren "komm wir laufen über den balken .. Schau.. So wie ich * tänzel*



:spass2:
***********************************************************
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und bitte: Jeans "hudeln" ist keine Liebesbekundung. :bruell: