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sina22

Streunerdoggie

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Doggie(s): Moira (2003-2016)Labrador(w)//Yamie (2.12.12)Irish Setter (w)

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1

Dienstag, 10. November 2015, 17:57

epilepsie(erst im alter)was tun

hallo

also schon seit längerer zeit (c.a. 1,5 jahren) hatte ich das gefühl, dass meine hündin (12 jahre) so mini oder kurz- epi- anfälle hatte.

nun heute habe ich das erste mal gesehen, dass sie einen richtigen hatte. so eine minute, so richtig richtig. danach ging es ihr aber sofort wieder ganz normal...

die tierärztin meind, die epi- medikamente würden die organe belaste. nun- sie ist jetzt 12 jahre... was soll ich tun?

wenn sie ab organschäden stirbt, hab ich ja nichts gewonnen. vielleicht lebt sie ja noch 2 jahre mit ihren epi anfällen....

wäre froh um erfahrungsberichte......

Chiara

Alphadoggie

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2

Dienstag, 10. November 2015, 18:09

Ich hab auch lange mit Medis gewartet. Aber wenn die Anfãlle oft kommen muss man schon was tun.. Epilepsie kann auch gefährlich werden und grundsätzlich gilt, jeder Anfall ist einer zuviel.
Herzliche Grüsse Jessy mit Chiara

romadeda

Wachdoggie

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3

Dienstag, 10. November 2015, 18:30

Tut mir leid zu hören das es deinem Hundi nicht gut geht, Freunde von uns hatten auch so ein armer Kerl, zuerst ohne Medis versucht, aber wie schon erwähnt kann es gefährlich werden wenn der Hund am falschen Moment (entschuldigung ich weiss das es keine richtige gibt) einen Anfall hat. Sie haben ihm dann halt doch die Medis gegeben weil, leber er kann die Zeit noch geniessen die ihm bleibt als das er zwar länger leben kann und mann nicht weiss wie gut oder schlecht es ihm dabei geht.
Kann ich nachvollzeihen, der Hund hat dann aber nur noch etwa 8 Monate gelebt, war aber auch schon 14 Jahre alt. Ich weiss das es kein Trost ist, wünsche das du ganz viele Antworten erhälts die dir und dem Hund weiterhelfen. Alles Gute.
lg romadeda
:winke: lg romadeda
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Kailani

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4

Dienstag, 10. November 2015, 19:09

Ich kann zwar nicht direkt weiterhelfen, hatte aber erst kürzlich ein Gespräch über das Thema mit einer anderen Labbihalterin.
Scheint ja in der Rasse leider gehäuft vorzukommen, dass Epilepsie "im Alter" auftritt.
Sie hat mir berichtet, dass sie vorerst noch nichts unternehmen.
Ihr Tierarzt behandelt dann mit Medikamenten, wenn die Anfälle öfters als 1x monatlich auftreten.
In diesem Alter gibt es halt auch noch zu bedenken, dass es einige Zeit dauert, bis die Medikamente richtig eingestellt sind - so ist es zumindest beim Menschen, vermutlich aber auch bei Hunden.

sina22

Streunerdoggie

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5

Dienstag, 10. November 2015, 19:32

es sit zum glück so, dass sie nach dem anfall einfach wieder ganz normal ist! ist irgendwie schon schräg. also "leidet" sie vermutlich nicht krass unter den anfällen. es ist ja auch so, wenn man c.a. einmal im monat einen anfall sieht, hat sie vermutlich noch einige mehr, die man nicht sieht. in einer minute ist ja der anfall vorbei.... und man sieht ja den hund nicht dauernd.......

ich wusste nicht das es bei labradoren häufig im alter zu epi kommt. haben zuchthunde allgemein mehr epi probleme? das habe ich schon öfter gehört

liegt an der überzüchtung.

buana

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6

Dienstag, 10. November 2015, 20:01

tut mir leid das zu hören. Finde es immer schlimme, wenn man nicht richtig helfen kann.

Was die Nebenwirkungen von Medis betrifft, denke ich mal, wird das ja auch erst nach längeren einnahmen aufträten.
Das heisst für mich vielleicht nach so 2 bis 3 Jahren. Dann wäre dein Hund ja auch schon 14 oder 15 Jährig.
So könnte er wenigstens 2 bis 3 Jahre ohne Anfall leben.
Klar bis das ganze eingestellt ist wird es bestimmt noch einige Anfälle geben.

Wünsch euch jedenfalls viel Kraft.

sina22

Streunerdoggie

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7

Dienstag, 10. November 2015, 20:15

ja das würde mich eben wunder nehmen.... wie lange geht es, bis das medikament die organe angreift? wenn die organe natürlich schnell, also innert wochen/monaten angegriffen sind, dann habe ich sicher nichts gewonnen mit den medikamenten....

Chiara

Alphadoggie

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8

Dienstag, 10. November 2015, 20:17

Das ist sehr unterschiedlich. Meine bekommt seit 3 oder 4 Jahren Medis und ihre Organe sind top. Sie ist 10.
Herzliche Grüsse Jessy mit Chiara

sina22

Streunerdoggie

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9

Mittwoch, 11. November 2015, 15:16

@chiara

aber dein hund ist doch 2 jahre jünger... ich warte ab, wenn sich die anfälle häufen werde ich ihr medis geben.

was habe ich schon für eine wahl? ich hasse es solche entscheidungen treffen zu müssen.

wenn ich glück habe ertragen ihre organe die medikamente.

10

Mittwoch, 11. November 2015, 16:23

Mein früherer Hund hatte schon ab 2 Jahren starke Epilepsie. Wir gaben ihm Antiepileptika. Sicher ist, diese Medikamente belasten die Leber, d.h. die Leberwerte sind leicht erhöht. Bis sich der Körper an die Medis gewöhnt hat ist man müde. (Ich selbst hab auch Epi, nehm seit Jahren Antiepileptika) Unser Hund war einen Monat lang extrem müde, schleifte die ersten zwei Wochen sogar die Pfoten nach, wir waren wirklich in Sorge, aber nach genau 4 Wochen rannte und sprang er wieder in alter Frische herum :) Nur hatte er dann keine Anfälle mehr :good: Auch bekommen die meisten Hunde (und Menschen) mehr Hunger... Also Gewicht im Auge behalten.
Es ist interessant, ich höre es auch im Bekanntenkreis immer wieder, dass ihre Tierärzte oft von Antiepileptika bei Hunden abraten. Warum? Keine Ahnung, ich hab ein wenig die Vermutung, dass die "normalen" Tierärzte damit überfordert sind, kann mir nämlich sonst nicht erklären, warum sie es nicht verschreiben wollen. Fakt ist nämlich, dass jeder Anfall eine Unzahl von Hirnzellen zerstört :thumbdown: Und unbehandelt werden die Anfälle schwerer und häufiger...
Wir haben unseren Hund im Unispital Zürich abklären lassen und das liegt für uns (wohnhaft BS) nicht gerade um die Ecke, aber dort sind sie auf Epi bei Hunden spezialisiert.

sina22

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11

Mittwoch, 11. November 2015, 20:07

@lady

also die tierärztin hat mir nicht abgeraten, sie hat gesagt, dass das medi die organe belastet. ich solle darüber nachdenken was ich tun will, mein hund ist 12 jahre, ich müsste erst blut nehmen um zu schauen ob die organe noch genug stark sind für dieses medikament.
da hab ich gedacht, gehe ich ins doggies.ch und frage nach erfahrungen:-)

ich werde abwarten ob sie in kürze nochmal einen anfall hat. wenn ja, werde ich ihr medikamente geben. wenn jetzt länger nichts gravierendes ist...

lass ich es mit den medis.

inhii

Alphadoggie

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12

Mittwoch, 11. November 2015, 20:24

Ojee, tut mir leid, dass die Epianfälle hat :(

Ich frage mich immer bei solchen Fällen wo es plötzlich auftritt, warum? Es muss doch abgesehen von Vererbung auch andere Gründe geben, gerade wenn es erst später auftritt :gruebel1: kann es ein Grund geben? Kann man etwas tun dagegen abgesehen von Medikamenten?

Kann Stress ein Auslöser sein? Mit dem jüngeren Hund evtl. (das Problem mit dem Bettchen). Oder können Unfälle ein Auslöser sein?

Ich finde es einfach immer komisch wenn ein Hund so lange gesund war und dann so eine Krankheit bekommt. :noidea:

Bei meinem Freund im Geschäft hat es anscheinend ein Hund ( 5 Jahre, Mischling) wo dies nun seit 2 Jahre ganz extrem hat, sehr starke Mittel bekommt, Nebenwirkungen hat und trotzdem noch Anfälle kommen. :S

Ich hoffe die Anfälle häufen sich nicht, vielleicht wird es weniger wenn du den Stress Zuhause etwas dämmen kannst. Das sie mehr Ruhe hat usw. :noidea:

Und auch klar, dass Medikamente auf die Organe gehen... tun ja alle Medis mehr oder weniger. Man müsste einfach sehen wie der Nutzen ist. Wenn du was schwach dosieren kannst, der Hund die Mittel gut verträgt und die Qualität dann besser ist, dann würde ich schon Mittel geben. Aber wenn es sich in Grenzen hält, sie danach wieder ganz normal ist, dann würde ich evtl noch abwarten.

romadeda

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13

Mittwoch, 11. November 2015, 22:29

@ Sina22 ich hoffe das ihr eine gute Lösung findet, kann euch leider nicht helfen, sorry.
Wäre dir aber sehr dankbar wenn du die Fortschritte mit oder ohne Medis, hier weiterhin postest, bin froh wenn ich etwas lernen kann, auch wenn es ein nicht erfreuliches Thema ist. Danke dir, euch viel Kraft!
lg romadeda
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sina22

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14

Mittwoch, 11. November 2015, 23:55

leider ist stress definitiv nicht der auslöser.es wäre mir lieber es wäre der auslöser.dann wüsste ich was ich meiden soll. nach dem anfall ging sie zum glück sofort "zum alltag" über.wenigstens "leidet" sie nicht so wie andere hunde danach.

15

Donnerstag, 12. November 2015, 07:34

Mir hat man übrigens in der Tierklinik Zürich geraten als erstes auf absolut getreidefreies Futter umzusteigen. Dies sei bei Epi wichtig (warum, weiss ich leider nicht mehr sorry). Bei älteren Hunden können Durchblutungsstörungen im Gehirn Epi auslösen, darum bekommen gerade ältere Hunde oft ganz plötzlich Epilepsie. Klar kann Stress einen Anfall auslösen, aber die Epi entsteht nicht durch Stress!

Udi

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16

Donnerstag, 12. November 2015, 14:51

Ich bin selber auch Epileptikerin seit 4 Jahren und muss auch Antiepileptika nehmen. Die Nebenwirkungen sind natürlich nicht ohne. Aber würde ich diese nicht nhemen, würde es mich in meinem Alltag noch mehr einschränken.
Aber jeder Mensch und auch Hund reagiert anders darauf. Ich würde es zumindest versuchen. Mir wäre die Verletzungsgefahr während eines Anfalls einfach zu gross.
Es gibt übrigens ein gut erklärtes Video was bei einem Anfall im Gehirn passiert.
Lohnt sich mal anzuschauen.
https://www.youtube.com/watch?v=lkjkcg0WdxA&app=desktop
Gruss Claudia

Bea2521

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17

Donnerstag, 12. November 2015, 15:03

Hmmm, mit dem Medikament kenne ich mich leider nicht aus. Könnte es nicht sein, wie andere schon geschrieben haben, es eine Auslöser gab? Ich kenne mich bei Hunden und Epilepsie nicht aus, ich selber hatte mal einen grossen Epi Anfall, also dieser ging bis zur Bewusstlosigkeit und länger Dämmerzustand, bei mir war damals das Stroboskop also Blitzlicht der Auslöser und ich weiss von einer Bekannten, das es bei ihr genauso ist. Ich hatte das "Glück" das ich dem raus gewachsen bin, mit 20 Jahren testete ich dies nochmal und ich galt als geheilt, die Hirnfunktionen reagieren nicht mehr darauf, zumindest nicht so arg bis zu einem Epi, denn grobes Blitzlicht empfinde ich weiterhin als unangenehm. Gibt es sowas allenfalls auch bei Hunden? Impfungen können wohl auch Auslöser sein...


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sina22

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18

Freitag, 13. November 2015, 15:29

also um starke medis (noch) zu umgehen war ich heute bei einem Tierhomöopaten Tierheilpraktiker.

er meinte : der atlas (also irgendwie die stellung des kopfes) wäre verschoben. (ob sie mal irgendwo runtergefallen oder reingerannt sei. ist sie, aber da war sie erst ca 1,5 jahre alt)

also er richtete den kopf. und das becken auch noch. auch dies sei verschoben gewesen. ist mir zwar nie aufgefallen, das mit dem kopf auch nicht.

aber gut, er meinte wenn sie trotzdem nochmal nen anfall hat, dann soll ich globulis geben (hat mir alles aufgeschrieben)

(ich bin mir zwar ganz sicher dass es ein epi anfall war, aber er meinte durch diese atlasverschiebungen könne es auch solche störungen geben)

die nächsten tage/wochen werdens zeigen. (kostenpunkt 35.- also keiner der einfach mal den liebenden hundebesitzern geld aus der tasche zieht)

19

Freitag, 13. November 2015, 15:38

Durch Halswirbelverschiebungen kann es tatsächlich zu Durchblutungsstörungen im Gehirn kommen, was - zwar ganz selten - zu Epianfällen führen kann. Ich persönlich denke eher, dass es eine "Alterserscheinung" ist, leider kommt es gerade bei älteren Hunden öfter vor und bei einigen Rassen gehäuft. Wenn sie aber weiter Anfälle, vor allem schwerere oder längere hat, würde ich ihr nicht nur Globulis sondern wirklich Antiepileptika geben. Die Belastung für ihre Organe sind im Verhältnis zur Belastung ihres Kreislaufs während einem Anfall verschwindend klein! Aber so oder so: es wäre toll, wenn sie ganz ohne Medis auskäme - toi toi toi!

buana

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20

Freitag, 13. November 2015, 15:58

:1daum-drück:

Na dann drücken wir mal die Daumen, dass es wirklich nur an dem glegen hat.
Wäre ja toll für Atlas und euch.

Vitamine B12 wäre sicher auch nicht schlecht. Das stärkt das Nervensystem.